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Positionen und Probleme der zeitgenössischen Kunst anhand von ausgewählten Objekten Marcel Duchamps

Title: Positionen und Probleme der zeitgenössischen Kunst anhand von ausgewählten Objekten Marcel Duchamps

Essay , 2001 , 24 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Karoline Kmetetz-Becker (Author)

Art - Installation / Action/Performance Art / Modern Art
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Summary Excerpt Details

Anhand der Ausstellung >Dinge in der KUnst des XX. Jahrhunderts<, die vom 2. September 200 bis 19. November 2000 im Haus der Kunst in München zu sehen war, wird die Kunstauffassung von Marcel Duchamp erläutert und in Beziehung zum gegenwärtigen Kunstbegriff gestellt. Unter dem Überbegriff >Dinge< wird das Phänomen hinterfragt, wie Dinge in die Kunst gekommen sind. Duchamp bevorzugt im allgemeinen transportable Gegenstände, um in den Raum der Kunst vorzudringen und Objekte, an denen der Blick nicht haften bleibt, damit die Objekte in einem Zustand der Reinheit frei sind von allen Blicken des Begehrens.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Marcel Duchamp und seine Position im Ausstellungsraum der Kunst »Dinge in der Kunst des XX. Jahrhunderts«

Poincaré

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Kunstauffassung von Marcel Duchamp im Kontext der Ausstellung „Dinge in der Kunst des XX. Jahrhunderts“ und hinterfragt seine Positionierung von Objekten im Kunstraum. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Duchamps „Ready-mades“ den traditionellen Kunstbegriff veränderten und wie der Künstler die Kommunikation mit dem Betrachter durch eine emotionale und intellektuelle Ebene neu definierte.

  • Analyse des „Ready-made“-Begriffs und dessen Einführung in die Kunstwelt.
  • Untersuchung des Flaschentrockners als zentrales Exponat und dessen Bedeutung für Duchamps Konzeptkunst.
  • Vergleich der künstlerischen Ansätze von Marcel Duchamp und Jeff Koons hinsichtlich ihrer ökonomischen und intellektuellen Wirkung.
  • Reflexion über die „vierte Dimension“ und die Rolle der Fotografie als Medium zur Visualisierung dieser Dimension in Duchamps Werk.
  • Betrachtung von Duchamps Versuchen, den traditionellen Kunstraum durch Entblößung und neue Seherfahrungen zu transformieren.

Auszug aus dem Buch

Marcel Duchamp und seine Position im Ausstellungsraum der Kunst »Dinge in der Kunst des XX. Jahrhunderts«

Bevor wir nun den Ausstellungsraum betreten, möchte ich den Begriff ,Ready-made‘ erläutern.

Den Dingen, die Duchamp in die Kunstwelt eingeführt hat, hat er den Namen ,Ready-mades‘ verliehen. Dieser Ausdruck entstand zu einem Zeitpunkt, als er bereits einige Objekte in sein Atelier gebracht hatte. Kurz nach seiner Ankunft in New York verwendete er den Begriff für in Kaufhäuser erworbene Fertigprodukte, die er veränderte und zusammensetzte oder in ihrem ursprünglichen Zustand beließ. Wichtig dabei ist, daß die Dinge handwerklich produziert und nicht „einfach, gefundene Objekte“ sind.1

Duchamp hat keinen Stil im normativen Sinne geschaffen und auch keine Schule begründet, was zu einer Betrachtungsweise seines Werkes von verschiedenen Ebenen aus führt und auch im Rahmen der Ausstellung verschiedene Blickrichtungen offeriert, die zum einen auf die Werke und Schriften von Duchamp selbst verweisen, zum anderen auf die Arbeit der von ihm inspirierten Künstler. Sechzig Namen vereinigt die Ausstellung, die den imponierenden Beweis für die Behauptung liefert, daß Duchamp wohl der anregenste Künstler unseres Jahrhunderts gewesen ist.

Dabei liegen seine Wurzeln in der Malerei und nicht in der Skulptur und in seinen Anfängen malte er eine Reihe von Bildern im kubistischen Stil, wie »Le Roi et la Reine entourés de Nus vites« (1912) oder das bekannteste »Akt eine Treppe herabsteigend« (1912). Es wurde auf dem Salon des Indépendants in Paris, wegen dem, als Beleidigung empfundenen Titel, abgelehnt. Die Armory Show in den USA 1913 sorgten dann für den Skandalerfolg.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Seminararbeit ab und führt in die Fragestellung ein, wie Marcel Duchamps Kunstauffassung und sein Umgang mit Objekten den modernen Kunstbegriff prägten.

Marcel Duchamp und seine Position im Ausstellungsraum der Kunst »Dinge in der Kunst des XX. Jahrhunderts«: Dieses Hauptkapitel erläutert das Konzept der „Ready-mades“, vergleicht Duchamps Ansatz mit zeitgenössischen Positionen wie der von Jeff Koons und untersucht die Bedeutung spezifischer Werke wie des Flaschentrockners für das Verständnis von Kunst und Raum.

Poincaré: Das Kapitel widmet sich dem Einfluss der mathematischen Theorie der vierten Dimension Henri Poincarés auf Duchamps Schaffen und analysiert, wie diese wissenschaftlichen Ideen in der Kunst visualisiert und umgesetzt wurden.

Schlüsselwörter

Marcel Duchamp, Ready-made, Kunstbegriff, Flaschentrockner, vierte Dimension, Kunstraum, Objektkunst, Fotografie, Ästhetik, Entblößung, zeitgenössische Kunst, Bildsprache, Kommunikation, Konzeptkunst, Inspiration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Positionen und Problemen der zeitgenössischen Kunst am Beispiel von Marcel Duchamp und dessen Integration von Alltagsobjekten in den Kunstkontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition der „Ready-mades“, der Rolle des Künstlers als „mediumistisches Wesen“ und der Erforschung des Kunstraums als Betrachtungsebene.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, Duchamps Entwicklung seiner Kunstauffassung zu erläutern und diese in den Bezug zum gegenwärtigen Kunstverständnis zu stellen, insbesondere durch die Hinterfragung der Beziehung zwischen Künstler, Werk und Betrachter.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt kunsthistorische Analysen von Objekten, eine Untersuchung der Schriften Duchamps sowie eine interdisziplinäre Betrachtung, die philosophische und mathematische Ansätze (wie die vierte Dimension) einbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse des Flaschentrockners, der Bedeutung von Signatur und Kontext, dem Vergleich mit anderen Künstlern wie Jeff Koons sowie der fotografischen Dokumentation von Duchamps Werken zur Verdeutlichung seiner Theorie.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie „Ready-made“, „vierte Dimension“, „Kunstraum“, „Indifferenz der Anschauung“ und „Entblößung“ definieren.

Warum spielt der „Flaschentrockner“ eine so prominente Rolle in der Analyse?

Der Flaschentrockner dient als Paradebeispiel für die Verschiebung von Alltagsobjekten in die Sphäre der Kunst, wobei er Duchamps Bestreben, persönliche ästhetische Vorlieben zu eliminieren, besonders deutlich verdeutlicht.

Welchen Stellenwert nimmt die „vierte Dimension“ in der Argumentation ein?

Sie fungiert als theoretisches Fundament, durch das Duchamp versuchte, die Begrenztheit dreidimensionaler Wahrnehmung zu überwinden und eine neue, „unsichtbare“ Ebene künstlerischer Erkenntnis zu erschließen.

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Details

Title
Positionen und Probleme der zeitgenössischen Kunst anhand von ausgewählten Objekten Marcel Duchamps
College
State Academy of Design Karlsruhe  (Kunstwissenschaft und Medientheorie)
Course
Dinge in der Kunst des 20. Jahrhunderts
Grade
sehr gut
Author
Karoline Kmetetz-Becker (Author)
Publication Year
2001
Pages
24
Catalog Number
V7174
ISBN (eBook)
9783638145121
ISBN (Book)
9783638639828
Language
German
Tags
Positionen Probleme Kunst Objekten Marcel Duchamps Dinge Kunst Jahrhunderts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karoline Kmetetz-Becker (Author), 2001, Positionen und Probleme der zeitgenössischen Kunst anhand von ausgewählten Objekten Marcel Duchamps, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7174
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