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Das Globalisierungskonzept des Memo und des SVR

Título: Das Globalisierungskonzept des Memo und des SVR

Trabajo Escrito , 2006 , 38 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anja Fuß (Autor), Stefan Hadeler (Autor)

Economía de las empresas - Política económica
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In der vorliegenden Arbeit sollen die Globalisierungskonzepte des Sachverständigendenrates und des Memorandums erarbeitet, diskutiert und ordnungspolitisch eingeordnet werden. Einführend in das Thema wird zunächst kurz darauf eingegangen, was unter dem Begriff der Globalisierung zu verstehen ist und welche Chancen aber auch Risiken mit ihm verbunden werden. Nachdem eingangs ein Überblick über zwei gegensätzliche Globalisierungspositionen gegeben wird, sollen die Gutachten des Sachverständigenrates und des Memorandums mit den von uns gesetzten Schwerpunkten untersucht werden. Anschließend wird jeweils versucht, die gewonnenen Erkenntnisse zu einem Globalisierungskonzept zusammenzufassen. Danach gilt es zu klären, wie sich die Positionen des Sachverständigenrates und des Memorandums ordnungspolitisch einordnen lassen. Den Schluss unserer Arbeit bildet ein eigens erstelltes Schema, das die Kernaussagen nochmals abbildet.
Das Thema dieser Arbeit wird grundlegend von dem Verständnis des Begriffs „Globalisierung“ geprägt. Daher besteht für uns zunächst das Bedürfnis diesen anfänglich zu definieren und seine Dehnbarkeit zu klären. Ursprünglich stammt das Wort Globalisierung aus der Ökonomie und Soziologie und wurde erstmalig 1961 in ein englisches Lexikon aufgenommen. Seit 1990 dringt der Begriff immer mehr in die Öffentlichkeit und wird stark kontrovers diskutiert. Definitionen für den Begriff der Globalisierung gibt es viele.

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1 Genauer: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Verwendete Kurzformen in dieser Arbeit: SVR, Rat. Ausführliche Darstellung in Kap. 3f.
2 Memorandum: Gutachten der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik. Andere Bezeichnungen in dieser Arbeit: Memorandumgruppe, Memo (Kurzform). Ausführliche Darstellung in Kapitel 4f.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung in das Thema

3 Das Gutachten des Sachverständigenrats

3.1 Exportentwicklung und Wertschöpfung

3.2 Ausländische Direktinvestitionen

3.3 Deindustrialisierung

3.4 Probleme der Binnenwirtschaft

3.5 Das Globalisierungskonzept des Sachverständigenrats

3.5.1 Das Prinzip des Komparativen Vorteils

4 Das Memorandum

4.1 Beurteilung der konjunkturellen Entwicklung

4.2 Deregulierung auf dem europäischen Binnenmarkt

4.3 Alternativen zur neoliberalen Globalisierung

4.4 Das Globalisierungskonzept des Memorandums

5 Ordnungspolitische Einordnung

5.1 Einordnung des Sachverständigenrats

5.2 Einordnung des Memorandums

6 Schlussbetrachtung

6.1 Zusammenfassende Übersicht

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht und vergleicht die gegensätzlichen Globalisierungskonzepte des Sachverständigenrats und des Memorandums der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, um deren ordnungspolitische Einordnung vorzunehmen und die zugrunde liegenden ökonomischen Leitbilder zu identifizieren.

  • Analyse der außenwirtschaftlichen Faktoren wie Exportentwicklung und Direktinvestitionen.
  • Untersuchung des Phänomens der Deindustrialisierung und binnenwirtschaftlicher Probleme.
  • Gegenüberstellung des ordoliberalen Leitbilds des Sachverständigenrats mit der keynesianischen Perspektive des Memorandums.
  • Diskussion über das Spannungsfeld zwischen Marktorientierung und staatlicher Nachfragesteuerung.
  • Bewertung von Globalisierungschancen und -risiken im Kontext sozialer Standards.

Auszug aus dem Buch

3.5.1 Das Prinzip des Komparativen Vorteils

Im vorherigen Kapitel wurde das Konzept des komparativen Vorteils als Grundlage des Globalisierungsverständnisses des Sachverständigenrates erarbeitet, nach dem durch internationalen Handel alle profitieren. Der Theorie des komparativen Vorteils liegt die Annahme zu Grunde, dass die Vorteilhaftigkeit des Handels zweier Länder nicht von den absoluten Kosten, sondern von den relativen Produktionskosten der exportierten Güter zueinander abhängt. Gesetz dem Fall, man betrachte den Handel zwischen zwei Volkswirtschaften und zwei Gütern, so wäre der Handel zwischen diesen beiden Ländern für beide immer vorteilhaft, sofern in beiden Ländern unterschiedliche Produktionskostenstrukturen vorhanden sind. Jedes Land sollte sich auf die Produktion des Gutes beschränken, bei dem es niedrigere Opportunitätskosten hätte.

Dieses, auf Ricardo zurückgehende Prinzip, soll zur Verdeutlichung, anhand eines einfachen Zahlenbeispiels, dargestellt werden. Für dieses Beispiel gelten folgende Annahmen: 2 Länder (England und Portugal) und 2 Güter (Tuch und Wein). England kann in einer Stunde 50 Einheiten Tuch und 500 Einheiten Wein produzieren. Portugal kommt lediglich auf 5 Einheiten Tuch und 250 Einheiten Wein. Die folgende Tabelle zeigt die Produktionsmöglichkeiten beider Länder pro Stunde und deren absolute Kosten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Aufgabenstellung, die Globalisierungskonzepte des Sachverständigenrats und des Memorandums zu erarbeiten, zu diskutieren und ordnungspolitisch einzuordnen.

2 Einführung in das Thema: Definition des Begriffs Globalisierung und Darstellung der gegensätzlichen Meinungsbilder von Befürwortern und Gegnern dieses Prozesses.

3 Das Gutachten des Sachverständigenrats: Analyse der Exportentwicklung, ausländischer Direktinvestitionen, der Deindustrialisierung sowie der Binnenwirtschaft aus Sicht des Sachverständigenrats.

4 Das Memorandum: Vorstellung der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik und Analyse ihrer kritischen Positionen zur aktuellen Wirtschafts- und Sozialpolitik.

5 Ordnungspolitische Einordnung: Theoretische Herleitung und Einordnung der Konzepte in die Lehren des Ordoliberalismus (Sachverständigenrat) und des Keynesianismus (Memorandum).

6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse, wobei der Sachverständigenrat als Befürworter und das Memorandum als Kritiker der Globalisierung identifiziert werden.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Sachverständigenrat, Memorandum, Exportwirtschaft, Binnennachfrage, Deindustrialisierung, Ordoliberalismus, Keynesianismus, Standortpolitik, Sozialstandards, Marktversagen, internationale Arbeitsteilung, Außenbeitrag, Wirtschaftspolitik, Strukturwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert und vergleicht die unterschiedlichen Sichtweisen des Sachverständigenrates und der Memorandumgruppe auf die Globalisierung und deren Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Exportzahlen, Direktinvestitionen, der industriellen Basis, der Binnennachfrage und den ordnungspolitischen Strategien zur Bewältigung wirtschaftlicher Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Konzepte beider Institutionen verständlich zu machen und ihre Positionen in den wissenschaftlichen Kontext von Ordoliberalismus und Keynesianismus einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse der Gutachten des Sachverständigenrates und der Memoranden der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik sowie der Anwendung ökonomischer Theorien zur Einordnung der Konzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung der ökonomischen Daten und Argumentationslinien beider Gruppierungen sowie der theoretischen Ableitung ihrer ordnungspolitischen Leitbilder.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die zentralen Begriffe umfassen Globalisierung, Exportweltmeister, Basarökonomie, Sozialstaat, Marktversagen, staatliche Nachfragesteuerung und internationale Arbeitsteilung.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise des Sachverständigenrats von der des Memorandums in Bezug auf den Markt?

Während der Sachverständigenrat auf die Selbstregulierungskräfte funktionierender Märkte vertraut, betont das Memorandum die Notwendigkeit staatlicher Eingriffe aufgrund von Marktversagen und der Gefahr sinkender sozialer Standards.

Was besagt die im Buch erwähnte "Basarhypothese"?

Die Basarhypothese beschreibt die Befürchtung, dass die inländische Wertschöpfung an der Industrieproduktion zugunsten importierter Vorleistungen zurückgeht, was mit einem Abbau von Arbeitsplätzen einhergehen könnte.

Final del extracto de 38 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Globalisierungskonzept des Memo und des SVR
Universidad
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Curso
Das aktuelle Gutachten des Sachverständigenrates
Calificación
2,0
Autores
Anja Fuß (Autor), Stefan Hadeler (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
38
No. de catálogo
V71928
ISBN (Ebook)
9783638689670
ISBN (Libro)
9783656667315
Idioma
Alemán
Etiqueta
Globalisierungskonzept Memo Gutachten Sachverständigenrates
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anja Fuß (Autor), Stefan Hadeler (Autor), 2006, Das Globalisierungskonzept des Memo und des SVR, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71928
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