SMS - Handy - Jugend. Jugendliche und ihr Umgang mit den neuen Medien


Hausarbeit (Hauptseminar), 2001

42 Seiten, Note: sehr gut


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Die Medien im Wandel – Die Jugend im Wandel.

II. Daten zur Verbreitung und zum Nutzungsverhalten des Internets und des Handys

III. Zur wissenschaftlichen Forschungssituation

IV. Begrifflichkeiten und Bedeutungen. Handy und SMS

V. SMS – Brief - Chat - E-mail - Telefon. Analogien – Unterschiede - Vorteile – Nachteile – Folgen.

VI. Warum ist der Short Message Service so beliebt?

VII. Zu Aufgaben und Funktionen des Short Message Service in einer Kleingruppe im Zusammenhang mit Kommunikationsstrukturen und linguistischen Merkmalen.

VIII. Sprache und SMS. Linguistische Merkmale ursächlich konstatiert

IX. Zum SMS – Nutzungsverhalten Jugendlicher.

X. Zur Bedeutung und Wirkung des Handys in Bezug auf das Kollektiv, das Individuum und die Peergroup und warum das Handy ein „Muss“ für den Jugendlichen ist

XI. Schlusswort

XII. Literaturverzeichnis

I. Die Medien im Wandel – Die Jugend im Wandel.

„Die Telefonzelle stirbt aus“[1], titelt der Spiegel Online wehmütig und macht darauf aufmerksam, wie die Etablierung des Handys als alltägliches, mobiles Kommunikationsmedium die Veränderung des Straßenbildes beeinflusst. Bei Einnehmen eines Blickes aus der Vogelperspektive kommt man zu einem ähnlichen Resultat, weil man von dort die Vermehrung von Mobilfunkantennen auf Dächern beobachten kann, was im übrigen eine neue Einkunftsquelle[2] und auch Diskussionsquelle[3] das Thema Strahlenbelastung betreffend, darstellt. Die Person mit dem Handy in der Hand oder dem Handy am Ohr, Tasten drückend oder öffentlich Privates sprechend, ist in der Gesellschaft zu einem gewohnten Bild avanciert.

Titel von Publikationen wie „Generation@“, „Die neue Mediengeneration“, „Die Windowsgeneration“[4], verweisen auf von Medien und Medienentwicklung getragene Jugendkulturen. Doch was sind Jugendkulturen? Was ist Jugend? Ist jugendlich, wer zwischen 13 und 18 Jahre alt ist? Nein, denn in der „Vorstellung vom Jugendalter als einer Vorbereitungs- und Übergangsphase zum Erwachsenenalter“ welche als eine Phase der eigenen Existenzsicherung und Familiengründung und Familienentwicklung steht, und in einer Zeit mit langen Ausbildungsprozessen und dadurch bedingt verzögerten Ablösungsprozessen vom elterlichen Heim, „werden die Grenzen des Jugendalters zunehmend schwimmend [...]“.[5]

Vermuten kann man in dieser Ausweitung der Jugendphase stark altersbedingte Differenzen der jugendlichen Generation, sich manifestierend in der Entwicklung verschiedener Jugendkulturen.

- „Jugendkulturen sind diejenigen Teile einer nationalen oder übernationalen jugendlichen Population, die für das Jugend-Selbstverständnis einer bestimmten Epoche oder eines ungefähr angebbaren Zeitraumes Leitbilder setzen und auch von den Erwachsenen und ‚Erziehungsberechtigten’ als diejenigen wahrgenommen werden, die aufgrund ihrer scharf konturierten Eigenarten mit oft herausforderndem Charakter für die ältere Generation in besonderer Weise Irritationen darstellen. Damit ist in der Regel auch etwas über die Qualität von Jugendlichen gesagt, die sich an Jugendkulturen orientieren oder ihnen zugehören. ‚Jugendkulturelle Jugendliche’ erfüllen in besonders markanter Weise die Jugend-Gestalt einer Epoche oder eines Zeitraums [...] Was Jugend eigentlich heute ausmache, ist schwer endgültig festzumachen, denn alles ist im Fluss. Nicht zuletzt die Massenmedien sorgen dafür, dass auch hier eine Entstrukturierung der Altersphasen stattfindet. [...] Und wiederum – gegenläufig sind es gerade die Jugendkulturen, die sich der Altersgrenzen nivellierenden Medien bedienen, um ihre eigenen jugendkulturell-typischen Ausdrucksgebärden hervorzubringen und öffentlich zu machen.“[6]

Welche Rolle das Handy in diesem Kontext spielt, soll in dieser Arbeit herauskristallisiert werden? „Die Gruppe der Teenager zählt zu der ersten Generation, für die das Internet eine Selbstverständlichkeit darstellt“[7], konstatiert Jupiter MMXI, ein international vertretendes Unternehmen mit den Angeboten Online-Nutzungsmessung und Analyse. Der Satz beansprucht auch Geltung , wenn man den Begriff „Internet“ durch den Begriff „Handy“ ersetzt.

„Vom Lagerfeuer zur Musikbox“! So betitelt Anno 1985 die Berliner Geschichtswerkstatt e. V. ihre herausgegebene Publikation über den Wandel von Jugendkulturen von 1900 bis 1960.[8] Prägnant wird über diesen Titel auf den Wandel von Kommunikationsverhältnissen hingewiesen. Verbale Kommunikation im Kreis um ein Lagerfeuer gruppiert bei Gitarrenbegleitung und bedächtigen Gesängen mit Blick in die Glut, wird im Wandel der Zeit und damit einhergehenden technischen Entwicklungen abgelöst vom Lauschen nach Tönen aus Boxen bei begleitendem Drehen an Knöpfen und Antennen. 1913 machte man erfolgreich Werbung zum Zwecke der Begeisterung der deutschen Jugend für ein Wandervogelleben mit Wanderliedern und Nestabenden[9]. Und heute? Heute ist das Wort Wandervogel aus dem gebräuchlichen Wortschatz gestrichen und gerät in Vergessenheit. So scheint es auf jeden Fall.

Wanderfahrten machen und aktivieren die Jugendlichen heute mit dem Einsatz medialer Möglichkeiten. Und das ist ganz anders. Kleine Reisen in die Kinowelt, täglich auch Abstecher in das, was das TV so an Junk-Food zu bieten hat, DVD ist auch im Rennen, Videos gibt’s auch noch, vielleicht mal einen Technotrip wagen und morgen gibt’s den Eintritt in die Musikwelt der MP3-Formate, des öfteren ein Stop in Chaträumen, dann surft man auch regelmäßig im Internet, der Freundin schickt man kurz ein „hdl“ (hab dich lieb) via SMS, dem Freund ein „hdgdl“ (hab dich ganz doll lieb), regelmäßig wird die Mail-Box aufgesucht, Emails abgefragt und ausgesandt. Und zwischenzeitlich bekommt man laut durch Gebimmel oder Melodiensequenzen, oder aber leise durch Vibrationen bestätigt, das man eine Person ist, zu der man Kontakt sucht, denn das Handy ist immer dabei. Ist das die Gemeinsamkeit der Jugendkulturen, zu beobachten als Skater, Technofans und beispielsweise Fußballfans?

Ist das die Differenz der Jugend zur älteren Generation? Ist es nicht ein Widerspruch, dass immer mehr Senioren das Internet als Beschäftigungsfeld entwickeln, dass sich Computer und Handy zu Standardmedien in Haushalten entwickeln?

Weicht man aber ab von der Methode, Differenzlinien nach Besitzmaßstäben zu ziehen, sondern nach Nutzungsmaßstäben, dann kann man erkennen, wie sich die Jugend im Umgang mit Medien manifestiert und abgrenzt. Wie das Handy im öffentlichen Raum wahrgenommen wird, welche Muster des kollektiven Gebrauchs bestehen, wie ist das Nutzungsverhalten Jugendlicher im Umgang mit dem Handy ist, welche speziellen Aufgaben und Funktionen das Handy für Jugendliche erfüllt, welche Rolle das Handy in der Peergroup einnimmt, warum der Short Message Service so beliebt ist, wie und warum die Sprache durch SMS als Kommunikationsform beeinflusst wird und was das Verhältnis jugendlicher SMS-Nutzer zur Sprache kennzeichnet, soll schwerpunktmäßig in dieser Arbeit beantwortet werden.

II. Daten zur Verbreitung und zum Nutzungsverhalten des Internets und des Handys.

Die Kontaktsuche insbesondere für Jugendliche ist, wie die ARD/ZDF-Onlinestudie 2001 mittels einer Telephonbefragung von 1001 Onlinenutzern zwischen 14 und 60 Jahren und älter herausgefunden hat, ein zentrales Nutzungsmotiv. Von den 14 bis 19-jährigen Jugendlichen, die einen Gesamtanteil von 13 % an der Befragung ausmachen, nutzen 77 % mindestens einmal wöchentlich Email-Dienste, 40 % Gesprächsforen, Newsgroups, Chats und 29 % informieren sich über Veranstaltungshinweise in der Region.

Daten von Jupiter MMXI bezüglich der Online-Nutzung für die Woche vom 18. bis 24. Juni 2001 zeigen, das insgesamt 9, 845 Millionen deutsche Nutzer an 3, 6 Tagen online waren. Eine Rangfolge der Nutzung von Internetangeboten zeigt, dass SMS-, Messenger-, und Email-Dienste wie ICQ-Applications, MSN Messenger Service, Yahoo! Messenger, 12SMS.de und web.de unter den ersten 10 Top Domains für Deutschland sind.[10] Diese Daten bestätigen allgemein das Kontaktmotiv. Jupiter MMXI findet durch eine Verbraucherumfrage über das Online-Verhalten von Jugendlichen in den USA heraus, das Jugendliche im Internet gefundene Musikdownloads, Witze oder Grußkarten mehrmals pro Woche mit anderen Jugendlichen austauschen.[11]

Dieses Austauschverhalten erinnert an traditionelle Hobbyformen mit Kontaktmotiv, die noch vor kurzem rege vermarktet wurden wie das Sammeln in Alben und der Austausch von Glanzbildern, Briefmarken, Aufklebern, Stickern, Kärtchen mit Abbildern von Fußballspielern oder Comicfiguren. Parallel zur Verbreitung des Internets expandiert der Handymarkt.

Das amerikanische Marktforschungs- und Beratungsunternehmen DisplayResearch verkündet im Dezember 2001 in seinem „Quarterly Mobile Phone Shipment and Forecast Report“, dass Anno 2001 weltweit rund 407, 7 Millionen Handys verkauft wurden, dass seit 1999 die Handyverbreitung weltweit von 8,1 % auf 15 % zum Ende des Jahres 2001 gestiegen ist, dass für Anno 2005 ein Anstieg um 9 % erwartet wird, womit dann 24 % der Weltbevölkerung ein Handy besitzen würden. Bei Betrachtung der Weltmarktanteile ist Westeuropa vor Nordamerika und China mit 25, 7 % bei abnehmendem Wachstum an erster Stelle. Nokia ist mit einem weltweiten Marktanteil von 33, 8 % gefolgt von Motorola, Samsung, Siemens und Ericsson an der Spitze.[12] Wie die Welt berichtet, mussten die Handy-Hersteller Anno 2001 wegen der hohen Versorgungsdichte vor allem in Westeuropa und dem sich nicht eingestellten kalkulierten massiven Nachfragesogs in den USA, Lateinamerika und China erhebliche Gewinneinbußen hinnehmen. Als problematisch für den Markt kann man außerdem die Nichteinführung der multimediafähigen UMTS - Übertragungstechnik aufgrund von technischen Mängeln werten. Mit der dadurch bedingten Stagnation der Entwicklung des Handys entsteht eine mit attraktiven Alternativen zu überbrückende Übergangslücke. „Langsam zeichnet sich ab, dass so genannte Smart Phones – Kombinationen aus Handy und Organizer – zum ‚Standardmodell für Fortgeschrittene’ werden.“[13] Die GSM-Association, das „Global System for Mobile Communications“, beziffert das weltweite Wachstum der Versendung von SMS - Botschaften über das GSM-Netz von 4 Billionen im Januar 2000 auf 20 Billionen im Juni 2001.[14]

Der Spiegel-Online berichtet, dass mit etwa 15 Milliarden verschickten SMS Anno 2001 die Deutschen damit den Weltrekord erreicht hätten. „Die erste SMS wurde 1992 in Großbritannien verschickt; im Jahr 2000 sandte der durchschnittliche Handybesitzer 35 Kurzbotschaften pro Monat.“[15] Dabei ist SMS „ein zunächst unbeabsichtigtes Nebenprodukt des Mobiltelefonierens: Die kurzen Textbotschaften wurden ursprünglich von den Mobilfunknetzbetreibern verwendet, um den Kunden Nachrichten zu schicken. In kurzer Zeit und für die Netzwerkbetreiber vollkommen überraschend entdeckten Jugendliche die Kurznachrichten für sich, zuerst in Finnland und den skandinavischen Ländern, einige Zeit später auch in Deutschland.“[16]

Nach Ergebnissen von Jupiter MMXI besitzen 51 % aller Personen über 2 Jahre in Deutschland ein Handy mit den höchsten Zuwachsraten bei Kindern und Teenagern in den ersten beiden Quartalen Anno 2001. Die Befragung von Jupiter MMXI für 2001 ergab auch, dass zwar 23, 9 % der Befragten einen Zugriff zum Internet über das Handy hätten, aber nur 6, 2 % diese Möglichkeit in den letzten 30 Tagen nutzten.[17] Erklären kann man dieses niedrige Verknüpfungspotential zwischen Handy und Internet mit Zugriff vom Handy ausgehend mit der unkomfortablen Zugriffsart.[18] Ergebnisse des Digital Media Reports von MMXI Europe für Oktober 2000 zeigen für den umgekehrten Fall des Zugriffs ein anderes Bild: „Der Trend zum eigenen Handy macht sich beim Online-Nutzungsverhalten von Jugendlichen bemerkbar. Services im Internet für das mobile Telefonieren erreichen bei Teens eine doppelt so hohe Reichweite wie bei den durchschnittlichen Nutzern: Jeder Dritte (35, 3 %) der jungen Surfer [der 10 bis 19-jährigen] nutzte bereits im Oktober 2000 mindestens einmal eine Website mit Services für das Handy oder zum Versenden von Kurzmitteilungen.“ Begünstigt wird dieser Trend, wie Thomas Pauschert, der Geschäftsführer von MMXI Deutschland ausführt, durch die Verbreitung von Handys mit Prepaid Cards. „Da ist es klar, dass junge Surfer die Möglichkeiten des Internets nutzen, um kostenlos Short Messages zu verschicken.“[19] Der kostenlose SMS-Dienst über das Internet soll auslaufen. Zu lukrativ ist der Boom der SMS-Kommunikation.

Dies zeigt sich auch in der Ausweitung des Short Message Service auf das Festnetz durch das nun zu erwerbende SMS - fähige Telefon wie das von der Telekom entwickelte „T-Sinus 710K“[20], sowie in der jüngsten von Verbraucher- und Jugendschützern angeheizten Diskussion um die letztendlich verworfene drastische Reform der SMS-Preisliste von T-D1.[21]

Momentan aber gibt es noch zahlreiche über Werbung finanzierte Dienste im Internet, über die man oft auch weltweit in der Regel nach einer Registrierung kostenfreie Short Messages, manchmal auch gegen Gebühr extra lange Short Messages verschicken kann.

Folgende Adressen stehen exemplarisch für diese Möglichkeiten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

http://flirt-besser.de/partner/free-sms/index.shtml/

- http://sms-flirt.at/

Wer Spaß an einem Wettbewerb hat, konnte außerdem bis zum 31/01/02 unter http://www.ShortMessageStory.de/ in 160 Zeichen den Ausgang einer Kurzgeschichte formulieren und ein Handy gewinnen. Über http://www.bigsms.de kann man seine Prepaid-Karte egal von welchem Anbieter, aufladen. Dass die Inanspruchnahme von SMS-Internetdiensten Spuren hinterlässt, zeigt sich dann, wenn der Handybesitzer in Hülle und Fülle Werbung via SMS erhält, oder Wahlkampfparolen wie beispielsweise von Kurt Beck, oder sogenannte Lock-SMS, die zum Druck auf die Rückruftaste verführen sollen, was (un)gewollt zur Verbindung mit einer 0190-Sex-Nummer führt.[22]

Das weitreichende Angebot im Internet rund um das Handy zeigt, wie stark dieses Kommunikationsmedium im Alltag zumeist im Zusammenhang mit dem Kontaktmotiv mit hohem Aufmerksamkeits- und Zuwendungsgrad integriert ist und wie sich darauf die Commercial-, Sex- und Politikindustrie gewinnorientiert einstellen.

III. Zur wissenschaftlichen Forschungssituation.

Drei Namen zur Forschung in Bezug auf die SMS-Kommunikation in Deutschland nennen zu können, offenbart, wie gering wissenschaftlich durchleuchtet dieser noch recht junge Bereich ist, was als ein Grund gelten mag. Eine weitere Ursache kann in der Problematik des Zugangs zu empirischem Material begründet sein, worauf Jannis Androutsopoulos hinweist[23], denn die Speicherkapazität des Handys ist auf circa 15 SMS - Botschaften beschränkt. Daraus folgt das Erfordernis, SMS – Mitteilungen genau und über einen gewissen Zeitraum für den Erhalt eines Textkorpus zu übertragen, was Aufwand wie Disziplin impliziert und die personale Bereitschaft für diese Arbeit. Ein weiteres Problem für den Erhalt von empirischen Material kann trotz gewährleisteter Anonymität darin begründet sein, das die Short Message einen privaten Bereich darstellt, der als Intimitätsbarriere die Bereitwilligkeit zur Freigabe blockiert.

Die drei Namen, die für eine Verknüpfung zwischen SMS und Forschung stehen, sind:

- Jannis Androutsopoulos vom Institut für Deutsche Sprache in Mannheim, der unter Mitarbeit weiterer Personen eine „Ethnographische Gattungsanalyse am Beispiel einer Kleingruppe“[24] durchgeführt hat.
- Joachim Höflich von der Universität Erfurt, der Anno 2000 unter Mitarbeit weiterer Personen das Forschungsprojekt „Jugendliche und SMS. Gebrauchsweisen und Motive“[25], betrieb.
- Peter Schlobinski von der Universität Hannover, der Anno 2001 unter Mitarbeit weiterer Personen für eine „Pilotstudie zu sprachlichen und kommunikativen Aspekten in der SMS-Kommunikation“[26] verantwortlich ist.

Aufmerksam gemacht wird auch auf Christa Dürscheid von der Westfälischen – Wilhelms – Universität Münster, die mit zur Hilfenahme der oben genannten wissenschaftlichen Studien einen Aufsatz über den Vergleich von E-mail und SMS verfasst hat.[27]

Hingewiesen sei ebenfalls auf das „Speedpanel – Innovationsprojekt der Onlinemarktforschung“ [28], das über Internetbefragungen Daten für Anno 2001 liefert zur Anzahl täglich versendeter SMS-Botschaften und zur Form der Nutzung des SMS-Dienstes in Abhängigkeit vom Familienstand. Leider untermauert das Speedpanel die Daten zur SMS-Nutzung nicht mit Informationen zur Qualität und Quantität der Befragung.

Auf dem Büchermarkt gibt es außerdem einige Publikationen mit zumeist Ratgeberfunktion, die sich mit dem Phänomen Handy und SMS beschäftigen wie:

[...]


[1] Spiegel Online am 18/04/01: Wegen Handy Boom. Die Telefonzelle stirbt aus.

Internetadresse: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,128756,00.html

[2] Vgl. COBY Consulting GmbH: Vermieten Sie und Ihre Dachflächen.

Internetadresse: http://www. dach-geld.de/home.htm

[3] Vgl. Untitled Document: Links zum Thema Handy-Strahlung und Elektro-Smog.

Internetadresse: http://www.handy-werte.de/links.html

[4] Vgl. Opaschowski, Horst W.: Generation@. Die Medienrevolution entläßt ihre Kinder: Leben im Informationszeitalter. Hamburg 1999.

Vgl. Weiler, Stefan: Die neue Mediengeneration. Medienbiographien als medienpädagogische Prognoseinstrumente.

Eine empirische Studie über die Entwicklung von Medienpräferenzen. München 1999.

Vgl. Schwab, Jürgen/Stegmann, Michael: Die Windows-Generation. Profile, Chancen und Grenzen jugendlicher

Computeraneignung. München 1999.

[5] Knoll, Joachim H.: Jugend, Jugendgefährdung, Jugendmedienschutz. Münster/Hamburg/London 1999. (Junge Lebenswelt, 1). S. 164.

[6] Baacke, Dieter: Jugend und Jugendkulturen. Darstellung und Deutung. 3., überarbeitete Auflage.Weinheim und München 1999. S. 227, S. 236.

[7] Jupiter MMXI: Die Teenager von heute prägen die Online-Welt von morgen. Pressemitteilung vom 2. August 2001.

Internetadresse: http://de.jupitermmxi.com/xp/de/press/releases/pr_080201.xml

[8] Vgl. Berliner Geschichtswerkstatt e.V. (Hg.): Vom Lagerfeuer zur Musikbox. Jugendkulturen 1900-1960. Berlin 1985.

[9] Vgl. ebd. S. 15 bis S. 16.

[10] Vgl. Jupiter MMXI: Jupiter MMXI veröffentlicht erstmals wöchentliche Online-Nutzungsdaten. Pressemitteilung vom 3. Juli 2001.

Internetadresse: http.//de.jupitermmxi.com/xp/de/press/releases/pr_070301.xml

[11] Vgl. Jupiter MMXI: Die Teenager von heute prägen die Online-Welt von morgen. Pressemitteilung vom 2. August 2001.

Internetadresse: http://de.jupitermmxi.com/xp/de/press/releases/pr_080201.xml

[12] Vgl. DisplaySearch Press. New DisplaySearch Quarterly Report Tracks Worldwide Mobile Phone Penetration, Display

Procurement, Revenues and Prices.

Internetadresse: http://www. Displayresearch.com/press/2001/122001.html

[13] Die Welt-Online am 26/01/02: Die Wende am Handymarkt lässt noch auf sich warten.

Internetadresse: http://www.welt.de/daten/2002/01/26/0126un310234.htx

[14] Vgl. GSM-World. SMS Growth und Forecast to December 2001.

Internetadresse: http://www. gsmworld.com/memership/graph_sms.html

[15] Spiegel-Online am 26/01/02: die Piep-Show. Simsen, bis der Daumen schwillt.

Internetadresse: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,179007,00.html

[16] Androutsopoulos, Jannis/Schmidt, Gurly: SMS-Kommunikation: Ethnographische Gattungsanalyse am Beispiel einer Kleingruppe.

Institut für Deutsche Sprache. Mannheim 2001. S. 2.

Internetadresse: http://www.ids-mannheim.de/prag/sprachvaiation/tp/tp7/SMS-Kommunikation.pdf

[17] Vgl. Jupiter MMXI: Drei von vier sind wirklich drin. Pressemitteilung vom 27. August 2001.

Internetadresse: http://de.jupitermmxi.com/xp/de/press/releases/pr_082701.xml

[18] Vgl. zur Kritik des mobilen Surfens: Spiegel Online am 18/01/01: Mobile Internet. Noch zu langsam, zu teuer?

Internetadresse: http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,112920,00html

[19] Jupiter MMXI: Der Handyboom bei Teens zeigt sich auch im Internet. Pressemitteilung vom 4. Dezember 2000.

Internetadresse: http://de.jupitermmxi.com/xp/de/press/releases/pr_120400.xml

[20] Vgl. Spiegel-Online am 23/03/01: Cebit-Trends. SMS goes Festnetz.

Internetadresse: http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,124257,00.html

[21] Vgl. FAZ am 22/01/02. Nr. 18. S. 13: Deutsche Telekom macht Rückzieher bei SMS-Preisen.

[22] Spiegel-Online am 26/05/01: SMS-Werbung. Treibjagd per Telefon.

Internetadresse: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,136365,00.html

[23] Androutsopoulos, Jannis/Schmidt, Gurly: SMS-Kommunikation: Ethnographische Gattungsanalyse am Beispiel einer Kleingruppe.

Institut für Deutsche Sprache. Mannheim 2001. S. 7 bis S. 8.

Internetadresse: http://www.ids-mannheim.de/prag/sprachvaiation/tp/tp7/SMS-Kommunikation.pdf

[24] Androutsopoulos, Jannis/Schmidt, Gurly: SMS-Kommunikation: Ethnographische Gattungsanalyse am Beispiel einer Kleingruppe.

Institut für Deutsche Sprache. Mannheim 2001. S. 1 bis S. 31.

[25] Vgl. Höflich, Joachim/Steuber, Stefanie/Rössler, Patrick: Forschungsprojekt. Jugendliche und SMS. Gebrauchsweisen und Motive.

Zusammenfassung der ersten Ergebnisse. Universität Erfurt. August 2000. S. 1 bis S. 18.

Internetadresse: http://www.uni-erfurt.de/kw/forschung/smsreport.doc

[26] Vgl. Schlobinsi, Peter/Fortmann, Nadine/Groß, Olivia/Hogg, Florian, Horstmann, Frauke/Theel, Rena: Simsen.

Eine Pilotstudie zu sprachlichen und kommunikativen Aspekten in der SMS-Kommunikation. In: Networx Nr. 22/ 2001. S. 1 bis S. 38.

Internetadresse: http://www.websprache.net/networx/docs/networx-22.pdf

[27] Vgl. Dürscheid, Christa: E-Mail und SMS-ein Vergleich.

Internetadresse: http://www.websprache.uni-hannover.de/workshop/downloads/duerscheid/index.htm

[28] Speedpanel. Speedfacts Research Mai/Juli 2001. Interaktionsformen mit SMS. Häufigkeit der Nutzung von SMS.

Internetadresse: http://www.speedpanel.com/ergebnis.php3

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten

Details

Titel
SMS - Handy - Jugend. Jugendliche und ihr Umgang mit den neuen Medien
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Pädagogik)
Veranstaltung
Hauptstufenseminar Medienpädagogik
Note
sehr gut
Autor
Jahr
2001
Seiten
42
Katalognummer
V7200
ISBN (eBook)
9783638145282
ISBN (Buch)
9783638639842
Dateigröße
802 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Handy, Jugend, Hauptstufenseminar, Medienpädagogik
Arbeit zitieren
Isabel Ebber (Autor), 2001, SMS - Handy - Jugend. Jugendliche und ihr Umgang mit den neuen Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7200

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