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SMS - Handy - Jugend. Jugendliche und ihr Umgang mit den neuen Medien

Title: SMS - Handy - Jugend. Jugendliche und ihr Umgang mit den neuen Medien

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 42 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Isabel Ebber (Author)

Pedagogy - Pedagogic Sociology
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„Die Telefonzelle stirbt aus“, titelt der Spiegel Online wehmütig und macht darauf aufmerksam, wie die Etablierung des Handys als alltägliches, mobiles Kommunikationsmedium die Veränderung des Straßenbildes beeinflusst. Bei Einnehmen eines Blickes aus der Vogelperspektive kommt man zu einem ähnlichen Resultat, weil man von dort die Vermehrung von Mobilfunkantennen auf Dächern beobachten kann, was im übrigen eine neue Einkunftsquelle und auch Diskussionsquelle das Thema Strahlenbelastung betreffend, darstellt. Die Person mit dem Handy in der Hand oder dem Handy am Ohr, Tasten drückend oder öffentlich Privates sprechend, ist in der Gesellschaft zu einem gewohnten Bild avanciert.
Titel von Publikationen wie „Generation@“, „Die neue Mediengeneration“, „Die Windowsgeneration“, verweisen auf von Medien und Medienentwicklung getragene Jugendkulturen.
Wie das Handy im öffentlichen Raum wahrgenommen wird, welche Muster des kollektiven Gebrauchs bestehen, wie ist das Nutzungsverhalten Jugendlicher im Umgang mit dem Handy ist, welche speziellen Aufgaben und Funktionen das Handy für Jugendliche erfüllt, welche Rolle das Handy in der Peergroup einnimmt, warum der Short Message Service so beliebt ist, wie und warum die Sprache durch SMS als Kommunikationsform beeinflusst wird und was das Verhältnis jugendlicher SMS-Nutzer zur Sprache kennzeichnet, soll schwerpunktmäßig in dieser Arbeit beantwortet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Die Medien im Wandel - Die Jugend im Wandel.

II. Daten zur Verbreitung und zum Nutzungsverhalten des Internets und des Handys.

III. Zur wissenschaftlichen Forschungssituation.

IV. Begrifflichkeiten und Bedeutungen. Handy und SMS.

V. SMS - Brief - Chat - E-mail - Telefon. Analogien - Unterschiede - Vorteile - Nachteile - Folgen.

VI. Warum ist der Short Message Service so beliebt?

VII. Zu Aufgaben und Funktionen des Short Message Service in einer Kleingruppe im Zusammenhang mit Kommunikationsstrukturen und linguistischen Merkmalen.

VIII. Sprache und SMS. Linguistische Merkmale ursächlich konstatiert.

IX. Zum SMS - Nutzungsverhalten Jugendlicher.

X. Zur Bedeutung und Wirkung des Handys in Bezug auf das Kollektiv, das Individuum und die Peergroup und warum das Handy ein „Muss“ für den Jugendlichen ist.

XI. Schlusswort.

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle des Handys und des Short Message Service (SMS) als zentrales Kommunikationsmedium im Alltag Jugendlicher. Dabei wird analysiert, wie technologische Möglichkeiten die soziale Integration und Identitätsbildung innerhalb der Peergroup beeinflussen und inwiefern sich durch den SMS-Gebrauch spezifische Kommunikationsstrukturen und sprachliche Muster entwickelt haben.

  • Einfluss des Handys auf die Kommunikation und Jugendkulturen
  • Funktion des SMS-Dienstes als Kontakt- und Bindungsinstrument
  • Vergleich von SMS mit anderen Kommunikationsformen wie E-Mail und Briefen
  • Sprachliche Veränderungen durch die Kürze und Art der SMS-Kommunikation
  • Integration und soziale Bedeutung des Handys für die Peergroup

Auszug aus dem Buch

Die Medien im Wandel - Die Jugend im Wandel.

„Die Telefonzelle stirbt aus“1, titelt der Spiegel Online wehmütig und macht darauf aufmerksam, wie die Etablierung des Handys als alltägliches, mobiles Kommunikationsmedium die Veränderung des Straßenbildes beeinflusst. Bei Einnehmen eines Blickes aus der Vogelperspektive kommt man zu einem ähnlichen Resultat, weil man von dort die Vermehrung von Mobilfunkantennen auf Dächern beobachten kann, was im übrigen eine neue Einkunftsquelle2 und auch Diskussionsquelle3 das Thema Strahlenbelastung betreffend, darstellt. Die Person mit dem Handy in der Hand oder dem Handy am Ohr, Tasten drückend oder öffentlich Privates sprechend, ist in der Gesellschaft zu einem gewohnten Bild avanciert.

Titel von Publikationen wie „Generation@“, „Die neue Mediengeneration“, „Die Windowsgeneration“4, verweisen auf von Medien und Medienentwicklung getragene Jugendkulturen. Doch was sind Jugendkulturen? Was ist Jugend? Ist jugendlich, wer zwischen 13 und 18 Jahre alt ist? Nein, denn in der „Vorstellung vom Jugendalter als einer Vorbereitungs- und Übergangsphase zum Erwachsenenalter“ welche als eine Phase der eigenen Existenzsicherung und Familiengründung und Familienentwicklung steht, und in einer Zeit mit langen Ausbildungsprozessen und dadurch bedingt verzögerten Ablösungsprozessen vom elterlichen Heim, „werden die Grenzen des Jugendalters zunehmend schwimmend [...]“.5

Vermuten kann man in dieser Ausweitung der Jugendphase stark altersbedingte Differenzen der jugendlichen Generation, sich manifestierend in der Entwicklung verschiedener Jugendkulturen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Die Medien im Wandel - Die Jugend im Wandel.: Das Kapitel führt in den technologischen Wandel und die Veränderung von Jugendkulturen durch das Handy als alltägliches Medium ein.

II. Daten zur Verbreitung und zum Nutzungsverhalten des Internets und des Handys.: Es werden Statistiken zur globalen Handy- und Internetnutzung sowie Trends im Kommunikationsverhalten präsentiert.

III. Zur wissenschaftlichen Forschungssituation.: Dieser Abschnitt beleuchtet den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit SMS-Kommunikation in Deutschland.

IV. Begrifflichkeiten und Bedeutungen. Handy und SMS.: Hier werden definitorische Grundlagen für Handy und SMS als Kommunikationsmedien festgelegt.

V. SMS - Brief - Chat - E-mail - Telefon. Analogien - Unterschiede - Vorteile - Nachteile - Folgen.: Die Arbeit vergleicht die SMS systematisch mit anderen Kommunikationsformen hinsichtlich ihrer strukturellen Merkmale.

VI. Warum ist der Short Message Service so beliebt?: Es werden die Reize und Erfolgsfaktoren analysiert, die zur schnellen Popularität der SMS beigetragen haben.

VII. Zu Aufgaben und Funktionen des Short Message Service in einer Kleingruppe im Zusammenhang mit Kommunikationsstrukturen und linguistischen Merkmalen.: Eine ethnographische Gattungsanalyse untersucht, welche Funktionen SMS innerhalb von Freundeskreisen einnimmt.

VIII. Sprache und SMS. Linguistische Merkmale ursächlich konstatiert.: Dieses Kapitel zeigt sprachliche Phänomene und Anpassungsstrategien in der SMS-Kommunikation auf.

IX. Zum SMS - Nutzungsverhalten Jugendlicher.: Hier werden empirische Ergebnisse zur spezifischen SMS-Nutzung durch Jugendliche vorgestellt.

X. Zur Bedeutung und Wirkung des Handys in Bezug auf das Kollektiv, das Individuum und die Peergroup und warum das Handy ein „Muss“ für den Jugendlichen ist.: Das Kapitel erörtert die soziale Bedeutung des Handys als Statussymbol und Instrument zur Gruppenintegration.

XI. Schlusswort.: Das Fazit fasst die Ergebnisse hinsichtlich Medienkompetenz und der sozialen Rolle des Handys zusammen.

Schlüsselwörter

Handy, SMS, Jugendkultur, Medienkompetenz, Kommunikation, Peergroup, Internetnutzung, Sprachwandel, Kurzmitteilungen, Soziale Interaktion, Mobiltelefon, Jugendalter, Technikaneignung, Digitale Medien, Vernetzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der SMS-Kommunikation und den Stellenwert des Handys als alltägliches Medium in der Welt von Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen das Nutzungsverhalten, die sprachlichen Besonderheiten der SMS, die Rolle des Handys in sozialen Gruppen (Peergroup) und der technologische Wandel in der Jugendkommunikation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die spezifischen Funktionen des Handys und der SMS für Jugendliche zu identifizieren und zu erklären, warum diese Medien eine derart hohe Bedeutung für die soziale Integration und den Alltag der Heranwachsenden erlangt haben.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Analyse existierender empirischer Studien, ethnographische Gattungsanalysen von SMS-Korpora sowie Umfragen zum Nutzungsverhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einordnung, einen Vergleich mit anderen Kommunikationsmedien, die Analyse von Sprachmustern (wie Abkürzungen und Kreativität) sowie die Untersuchung der sozialen Bedeutung des Handys für die Zugehörigkeit zur Peergroup.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Handy, SMS, Jugendkultur, Kommunikation, Medienkompetenz und soziale Interaktion geprägt.

Inwiefern beeinflusst das Handy die Sprache der Jugendlichen?

Die Kürze der SMS und die technischen Rahmenbedingungen fördern kreative Anpassungen, wie Abkürzungen, Lautmalereien und den Einsatz von Symbolen, um trotz der Zeichenbegrenzung Emotionen zu transportieren.

Warum fungiert das Handy als Integrationsinstrument in der Peergroup?

Die ständige Erreichbarkeit und der Austausch von spezifischen Codes, wie Klingeltönen oder SMS-Sprüchen, schaffen ein internes Kommunikationsnetz; wer sich dem entzieht, läuft Gefahr, den Anschluss an die soziale Gruppe zu verlieren.

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Details

Title
SMS - Handy - Jugend. Jugendliche und ihr Umgang mit den neuen Medien
College
University of Duisburg-Essen  (Pädagogik)
Course
Hauptstufenseminar Medienpädagogik
Grade
sehr gut
Author
Isabel Ebber (Author)
Publication Year
2001
Pages
42
Catalog Number
V7200
ISBN (eBook)
9783638145282
ISBN (Book)
9783638639842
Language
German
Tags
Handy Jugend Hauptstufenseminar Medienpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabel Ebber (Author), 2001, SMS - Handy - Jugend. Jugendliche und ihr Umgang mit den neuen Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7200
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