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Die IT-Revolution und der Aktienmarkt

Title: Die IT-Revolution und der Aktienmarkt

Seminar Paper , 2005 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Daniel Saak (Author)

Business economics - Economic Policy
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Der Titel dieses Papers ist: Die IT - Revolution und der Aktienmarkt. Die Frage, die sich bei diesem Titel stellt ist, in welcher Beziehung diese beiden Begriffe zueinander stehen. Genau dies soll im Folgenden dargestellt werden. Es wird in dieser Arbeit darauf eingegangen, wie der Effekt der Evolution neuer Technologien, sich auf die Aktienpreise bzw. Aktienkurse auswirkt. Im Wesentlichen wird dabei auf die Artikel von Greenwood und
Jovanovic (1999), Hobijn und Jovanovic (1999) sowie auf das Modell von Semmler und Greiner (1996) eingegangen. Die jeweiligen Modelle basieren auf unterschiedlichen Annahmen, auf die zu gegebenen Zeitpunkt genauer eingegangen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geschichtliche Entwicklung der IT-Revolution

3 Die IT - Hypothese und grundlegende Annahmen

4 Die Modelle

4.1 Lucas Asset Pricing Model

4.2 Semmler - Greiner Modell

5 Vergleich zwischen Modell und Aktienmarkt

6 Industrielebenszyklen

6.1 Jovanovic - MacDonald Modell

6.2 Klepper Modell

7 Die Rolle des Ölpreisschocks

8 Modellbewertung

8.1 Mazzucato - Semmler Modell

9 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der IT-Revolution und der Entwicklung von Aktienmärkten. Ziel ist es, durch die Analyse ökonomischer Modelle zu verstehen, wie technologische Evolutionen Aktienkurse beeinflussen und welche Rolle dabei industrielle Lebenszyklen spielen.

  • Analyse der IT-Revolution und ihrer historischen Auswirkungen auf den Markt.
  • Untersuchung des Lucas Asset Pricing Models im Kontext technologischer Schocks.
  • Gegenüberstellung theoretischer Modellannahmen mit realen Marktentwicklungen (z.B. NASDAQ).
  • Diskussion von Industrielebenszyklen und Phänomenen wie dem "Shake-out".
  • Bewertung der Rolle externer Faktoren wie Ölpreisschocks auf die Produktivität.

Auszug aus dem Buch

3 Die IT - Hypothese und grundlegende Annahmen

Für das im Folgenden weiter betrachtete Lukas Asset Pricing Model wurden drei wesentliche Annahmen bzw. Voraussetzungen getroffen.

Die erste Annahme geht davon aus, dass der Beginn der IT Revolution in den frühen 70’er Jahren lag. Wie man zuvor bereits lesen konnte, ist diese Annahme durchaus plausibel. Denn vor 1971 war eine Nutzung von Computern undenkbar, außer in großen Unternehmungen wie beispielsweise der NASA oder dem Verteidigungsministerium. Als wichtigster Punkt wird die Erfindung des Mikroprozessors angesehen, wodurch eine spätere Entwicklung der heutigen PC’s überhaupt möglich wurde.

In der zweiten Annahme geht man davon aus, dass die IT - Revolution junge Firmen favorisiert. Dies wird von Jovanovic zum Einen durch das „sunk cost“ Argument (Jennifer Reinganum (1983)) begründet, welches besagt, dass alte Firmen altes Humankapital, sowie altes physisches Kapital aufweisen und daher nicht in der Lage sind, die neue Technologie zu adaptieren. Der wichtigere zweite Grund besagt, dass Angestellte von großen etablierten Firmen überdurchschnittlich gut bezahlt werden und zusätzlich mit einem „goldenen Fallschirm“ ausgestattet sind, d.h. eine gute Absicherung besitzen und deshalb kein Interesse haben, etwas neues zu lernen. Die Angestellten werden daher versuchen die neuen Technologien abzulehnen, damit ihre Fähigkeiten nicht auf den Prüfstand gestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Fragestellung der Arbeit ein und nennt die zentralen Autoren und Modelle, die zur Analyse der IT-Revolution und Aktienmärkte herangezogen werden.

2 Geschichtliche Entwicklung der IT-Revolution: Das Kapitel beschreibt den historischen Aufstieg der Computertechnologie von den ersten Großrechnern wie dem UNIVAC bis hin zur Mikroprozessor-Ära.

3 Die IT - Hypothese und grundlegende Annahmen: Es werden die theoretischen Voraussetzungen erläutert, unter denen das Lucas Asset Pricing Model angewendet wird, insbesondere der Zeitpunkt des technologischen Wandels und die Benachteiligung etablierter Firmen.

4 Die Modelle: In diesem Hauptteil werden das Lucas Asset Pricing Model und das Semmler-Greiner-Modell formal vorgestellt und mathematisch aufbereitet.

5 Vergleich zwischen Modell und Aktienmarkt: Dieses Kapitel stellt einen grafischen Vergleich zwischen theoretischen Modellkurven und realen Marktentwicklungen, exemplarisch am NASDAQ, her.

6 Industrielebenszyklen: Es wird die Dynamik von Industriezyklen beschrieben, insbesondere das Phänomen des "Shake-out" und der Übernahmeprozesse am Markt.

7 Die Rolle des Ölpreisschocks: Die Arbeit diskutiert hier kritisch, ob exogene Schocks wie der Ölpreis signifikanten Einfluss auf die Modellvariablen hatten.

8 Modellbewertung: Es folgt eine kritische Reflexion der Stärken und Schwächen der betrachteten Modelle sowie eine Erweiterung um das Mazzucato-Semmler-Modell.

9 Fazit: Die abschließende Zusammenfassung betont die Bedeutung theoretischer Modelle für das Verständnis rascher technologischer Marktveränderungen.

Schlüsselwörter

IT-Revolution, Aktienmarkt, Lucas Asset Pricing Model, Semmler-Greiner-Modell, Industrielebenszyklus, Mikroprozessor, Produktinnovation, Prozessinnovation, Shake-out, Ölpreisschock, Marktinstabilität, Volatilität, NASDAQ, Unternehmenskultur, technologischer Wandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen dem technologischen Fortschritt der IT-Revolution und der Entwicklung von Aktienmärkten unter Berücksichtigung verschiedener ökonomischer Modelle.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die historische Entwicklung der IT-Branche, die formale Modellierung von Aktienpreisen bei Technologieschocks sowie die Dynamik von Industrielebenszyklen und Marktbereinigungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie technologische Evolution die Aktienkurse beeinflusst und warum etablierte Unternehmen oft Schwierigkeiten haben, sich an radikale Innovationen anzupassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden verschiedene ökonomische Ansätze und Modelle (z.B. Lucas Asset Pricing, Semmler-Greiner, Jovanovic-MacDonald) theoretisch dargestellt und mit empirischen Beobachtungen der realen Märkte verglichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der mathematischen Herleitung von Preismodellen, der Analyse von Marktstrukturen über Lebenszyklen hinweg und der kritischen Diskussion externer Störfaktoren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie IT-Revolution, Aktienmarkt-Volatilität, industrielle Shake-outs und Innovationsadaption geprägt.

Wie unterscheidet sich die Situation bei alten und jungen Firmen in den Modellen?

Modelle wie das von Jovanovic gehen davon aus, dass junge Firmen agiler sind, während alte Unternehmen oft durch "sunk costs" und interne Widerstände der Belegschaft an der Adaption neuer Technologien gehindert werden.

Warum wird die Rolle des Ölpreises in diesem Zusammenhang diskutiert?

Der Ölpreis dient als Beispiel für einen externen Schock, um zu prüfen, ob die theoretischen Modelle auch bei realwirtschaftlichen Krisen robust bleiben oder ob Dividenden zu stark als exogene Größen angenommen wurden.

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Details

Title
Die IT-Revolution und der Aktienmarkt
College
Bielefeld University
Course
Finanzmärkte
Grade
1,7
Author
Daniel Saak (Author)
Publication Year
2005
Pages
13
Catalog Number
V72183
ISBN (eBook)
9783638880756
ISBN (Book)
9783638881449
Language
German
Tags
IT-Revolution Aktienmarkt Finanzmärkte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Saak (Author), 2005, Die IT-Revolution und der Aktienmarkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72183
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