Josef Albers entwickelte mit seinen Glasbildern eine völlig neue Kunstform.
Gegenüber seinen früheren Glasarbeiten, den ihrer formalen Strenge durchaus neuartig waren, sich in ihrer Funktion als Fenster und von ihrer technischen Herstellung nichts Neues darstellten, brachten die so genannten Glasbilder eine entscheidende Erneuerung mit sich.
Bei ihnen handelt es sich um relativ kleinformatige Glasbilder, in denen kein durchsichtiges Glas verwendet wird, sondern opakes Glas, das undurchsichtig ist.
Er entwickelte die Sandstrahlmethode, bei der durch Sandstrahlbehandlung schichtweise das übereinander gelegte Glas abgetragen wurde und so mit Hilfe von Schablonen die gewünschten Formen erzielt werden konnte.
Kennzeichnend für seine Glasbilder sind die exakten Rechteck- und Quadratformen und deren vertikalen und horizontalen Verflechtungen, die für eine individuelle künstlerische Handschrift keinerlei Raum ließ.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Biographie
- Josef Albers’ Glasbilder
- Die Technik der Sandstrahlmethode
- Beschreibung einzelner Glasbilder
- Fuge
- Gitterwerk
- Dominierendes Weiß
- Wirkung der Glasbilder
- Wirkung mit Licht
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Kunstform der Glasbilder von Josef Albers, insbesondere mit der Entwicklung seiner Technik und der Bedeutung des Lichts in seinen Werken. Sie beleuchtet die biografischen Stationen, die zu Albers' künstlerischer Entwicklung führten, und analysiert die Wirkung seiner Glasbilder auf den Betrachter.
- Josef Albers' Entwicklung der Sandstrahlmethode zur Glasbildgestaltung
- Die Rolle von Form und Farbe in den Glasbildern
- Die Bedeutung von Licht und Lichtreflexion für die Wirkung der Glasbilder
- Die Einordnung von Albers' Glasbildern in die Entwicklung der konkreten Kunst
- Die Bedeutung von Präzision und Systematik in Albers' Werk
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und erläutert die Neuheit von Albers' Glasbildern im Vergleich zu seinen früheren Glasarbeiten. Das zweite Kapitel beschreibt Albers' Lebensweg und zeigt auf, wie seine Ausbildung und seine Arbeit am Bauhaus seine künstlerische Entwicklung beeinflussten. Im dritten Kapitel werden die Glasbilder von Albers im Detail analysiert. Es werden die Technik der Sandstrahlmethode erläutert und einzelne Glasbilder wie "Fuge", "Gitterwerk" und "Dominierendes Weiß" beschrieben. Des Weiteren wird auf die Wirkung der Glasbilder mit Licht eingegangen. Das vierte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und ordnet Albers' Glasbilder in die Entwicklung der konkreten Kunst ein.
Schlüsselwörter
Josef Albers, Glasbilder, Sandstrahlmethode, Bauhaus, konkrete Kunst, Form, Farbe, Licht, Wirkung, Präzision, Systematik.
Häufig gestellte Fragen
Was war das Besondere an Josef Albers' Glasbildern?
Albers entwickelte eine völlig neue Kunstform, bei der er opakes (undurchsichtiges) Glas verwendete und durch technische Präzision jede individuelle künstlerische Handschrift vermied.
Wie funktioniert die Sandstrahlmethode bei Glasbildern?
Dabei wird übereinander gelegtes Glas schichtweise durch Sandstrahlen abgetragen. Mit Hilfe von Schablonen entstehen so exakte Formen und Verflechtungen.
Welche Formen sind kennzeichnend für Albers' Werk?
Charakteristisch sind exakte Rechteck- und Quadratformen sowie deren vertikale und horizontale Verflechtungen.
Welche Rolle spielt das Licht für diese Kunstwerke?
Licht und Lichtreflexionen sind entscheidend für die Wirkung der Bilder, da sie die Oberflächenstrukturen und Farben des opaken Glases betonen.
Welche bekannten Glasbilder werden in der Arbeit analysiert?
Die Arbeit beschreibt Einzelwerke wie „Fuge“, „Gitterwerk“ und „Dominierendes Weiß“.
Wie beeinflusste das Bauhaus Albers' Glasbilder?
Albers' Zeit am Bauhaus prägte seine Vorliebe für Systematik, Präzision und die Entwicklung der Glasbilder als Teil der konkreten Kunst.
- Citation du texte
- Daniel Sim (Auteur), 2006, Josef Albers Glasbilder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72211