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Erläuterung der Essstörung Bulimia nervosa und ihre Therapie

Title: Erläuterung der Essstörung Bulimia nervosa und ihre Therapie

Term Paper , 2006 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefanie Leonhardi (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Die Zufuhr von Nahrung ist für den Menschen essentiell lebensnotwendig und deshalb auch ein wichtiges Thema mit dem der Mensch sich zwangsläufig immer auseinanderzusetzen hat.
Welche Nahrungsmittel gesund für ihn sind, wie sie richtig und delikat zubereitet werden, sind nur einige Fragen, die die Menschen immer noch sehr beschäftigen. Dabei wurden mit dem Essen auch indirekte Assoziationen geschaffen. Im Mittelalter, zum Beispiel, war es ein Zeichen von Wohlstand, viel essen zu können, denn Lebensmittel waren sehr teuer und nicht jeder konnte sich diesen Luxus leisten. So stellte die Figur einer Person da, ob sie viel oder wenig Geld hatte. Umso Stämmiger, desto Wohlhabender.

Doch in einer Zeit, wo sich nahezu jeder Lebensmittel ohne größere Probleme in ausreichender Menge leisten kann, funktioniert der Vergleich von damals nicht mehr, er wird sogar durch andere ersetzt. Heute, in Zeiten des Überflusses, ist es jedoch besser, wenn man sich zurückhalten kann. In unserer Gesellschaft hat sich nun dadurch die Assoziation gebildet, dass schlanke Menschen disziplinierter sind als „dicke“ Menschen. Das bedeutet, dass dünne Menschen sich selbst und auch ihre Umwelt unter „Kontrolle“ haben. Sie gelten als vitaler, gesünder, stärker und auch als lebensfroher. Dazu bekommen wir dieses Bild täglich von den Medien suggeriert. Dagegen gelten „korpulentere“ Menschen als faul, unbeherrscht und auch schwach.
Es verwundert uns also nicht, dass ein großer Teil der Gesellschaft dem Schlankheitsideal/ Wahn nacheifert. Aber wo liegt die Grenze zwischen gesundem Essverhalten und einer Essstörung?

In der folgenden Arbeit werde ich mich nun konkret auf die Essstörung Bulimia nervosa beziehen. Was verstehen wir eigentlich unter Bulimie und welche Faktoren führen zu dieser Erkrankung? Was kann man heutzutage gegen diese Krankheit ausrichten, wie kann man sie heilen?
Diese Fragen möchte ich unter anderen in meiner vorliegenden Hausarbeit näher betrachten und Denkanstösse geben, über eine Krankheit, die die Gesellschaft selbst geschaffen hat und nicht unterschätzen sollte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bulimie

2.1. Definition der Bulimie

2.2. Häufigkeit

2.3 Ursachen

2.4. Symptome

2.5. Formen

3. Therapie

3.1. Therapie – Ziele

3.2 Vorbereitung der Therapie

3.2.1. Erstgespräch

3.2.2. Medizinische Diagnose

3.2.3. Psychologische Diagnose

3.2.4. Kognitive Vorbereitung

3.3. Vorgehen der Behandlung

3.3.1. Rahmenbedingungen

3.3.2. Regeln der Gesprächsführung

3.3.3. Ernährungstraining

3.3.4. Exposition gegenüber dem eigenen Körper und dessen Gewicht

3.3.5. Exposition gegenüber den Nahrungsmitteln und Belastungssituationen

3.3.6. Ein idealtypischer Ablauf der Intensivtherapie

4. Therapieformen

5. Wirksamkeit der Behandlungen

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Essstörung Bulimia nervosa auseinander. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für das Krankheitsbild zu entwickeln, die Entstehungsfaktoren zu beleuchten und verschiedene therapeutische Ansätze aufzuzeigen, um Betroffenen fundierte Hilfestellungen und Denkanstöße für den Heilungsprozess zu bieten.

  • Medizinische und psychologische Definition der Bulimie
  • Analyse kultureller, familiärer und biologischer Entstehungsursachen
  • Detaillierte Darstellung des therapeutischen Vorgehens und Ablaufs
  • Vergleich verschiedener Therapieformen und deren Wirksamkeit

Auszug aus dem Buch

3.3.6. Ein idealtypischer Ablauf der Intensivtherapie

Empfehlenswert ist es die Therapie mit der Ernährungsumstellung und der Figur-/ Gewichtsexposition anzufangen. Im weitern Verlauf kann begonnen werden mit der Exposition gegenüber Belastungssituationen. Am Anfang der Therapie sollte ein zunächst hoher Patienten- Therapeuten- Kontakt bestehen. Aber bereits nach dem zweiten Behandlungstag sollte der Patient allein in der Lage sein viele Übungen selbst durchführen zu können ohne Hilfe des Therapeuten. Danach sollten die Erfahrungen, Gefühle mit dem Therapeuten besprochen und analysiert werden. Ein typischer erster Behandlungstag könnte wie folgt aussehen:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet den soziokulturellen Wandel des Schlankheitsideals und die daraus resultierende Gefahr von Essstörungen wie der Bulimie.

2. Bulimie: Definiert das Krankheitsbild, erläutert epidemiologische Daten sowie Ursachen und beschreibt die klinischen Symptome und Ausprägungsformen.

3. Therapie: Beschreibt detailliert die Vorbereitung sowie den konkreten Behandlungsverlauf, inklusive Ernährungstraining und Expositionstherapie.

4. Therapieformen: Stellt verschiedene therapeutische Settings, wie Einzel-, Gruppen- oder Stationäre Therapie, im Vergleich gegenüber.

5. Wirksamkeit der Behandlungen: Beurteilt kurz die Erfolgschancen und den Umgang mit dem Risiko von Rückfällen.

6. Fazit: Resümiert die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit der Krankheit und betont die Wichtigkeit der Eigenverantwortung im Heilungsprozess.

Schlüsselwörter

Bulimia nervosa, Ess-Brech-Sucht, Essstörung, Therapie, Ernährungstraining, Expositionstherapie, Schlankheitswahn, Psychosoziale Beratung, Krankheitsursachen, Selbstwertgefühl, Verhaltensanalyse, Rückfallprophylaxe, Symptomatik, Essverhalten, Stationäre Behandlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bulimia nervosa als ernstzunehmende Essstörung, untersucht ihre Ursachen sowie Symptome und erläutert therapeutische Strategien zur Bewältigung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition der Bulimie, die multifaktoriellen Entstehungsursachen, der konkrete Ablauf einer Intensivtherapie sowie ein Vergleich verschiedener Behandlungsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Krankheit zu schaffen und aufzuzeigen, wie Betroffene durch gezielte therapeutische Maßnahmen und Verhaltensänderungen den Weg aus der Sucht finden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Aufarbeitung und strukturierte Darstellung der Thematik auf Basis fachwissenschaftlicher Literatur und Manuale zur psychologischen Therapie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostischen Grundlagen, die theoretische Einordnung der Ursachen und einen umfassenden Leitfaden für die praktische Durchführung der Therapie bei Bulimie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Bulimia nervosa, Essstörung, Therapieformen, Exposition, Ernährungstraining und Rückfallprävention.

Wie unterscheidet sich der "purging-Typus" vom "non-purging-Typus"?

Beim Purging-Typus wird das Gewicht durch aktives Erbrechen oder Medikamentenmissbrauch kontrolliert, während beim Non-Purging-Typus Maßnahmen wie Fasten oder exzessiver Sport im Vordergrund stehen.

Warum wird im Rahmen der Therapie eine "Körper-Konfrontation" durchgeführt?

Die Konfrontation soll dem Patienten helfen, eine realistischere und angstfreiere Wahrnehmung des eigenen Körpers aufzubauen und die verzerrte Selbstbewertung abzubauen.

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Details

Title
Erläuterung der Essstörung Bulimia nervosa und ihre Therapie
College
University of Flensburg
Course
Einführung in psychosozialer Beratung
Grade
1,3
Author
Stefanie Leonhardi (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V72501
ISBN (eBook)
9783638632584
ISBN (Book)
9783638764933
Language
German
Tags
Erläuterung Essstörung Bulimia Therapie Einführung Beratung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Leonhardi (Author), 2006, Erläuterung der Essstörung Bulimia nervosa und ihre Therapie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72501
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