Devianz - Ausdruck misslungener Sozialisation

Erörtert und diskutiert am Beispiel Jugendkriminalität


Hausarbeit, 2007

11 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definition Sozialisation

2. Definition Devianz

3. Jugendkriminalität als Beispiel für Devianz
3.1 Wer fällt unter den Begriff Jugendkriminalität?
3.2 Was fällt unter den Begriff Jugendkriminalität?
3.3 Zahlen zur Jugendkriminalität (Stand 2005)

4. Zitate
4.1 Ursachen für Jugendkriminalität
4.2 Statement zu Jugendkriminalität von Herrn Joachim Stünker, rechtspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, erschienen 01.02.2005
4.3 Schulabschluss und Jugendkriminalität

5. Was würde misslungene Sozialisation bedeuten?
5.1 Aus all diesen Punkten ergibt sich für mich folgende Definition von misslungener Sozialisation:

6. Devianz – Ausdruck misslungener Sozialisation?

7. Reflexion

Quellenverzeichnis

Einleitung

Immer wieder wird misslungene Sozialisation oder anders fehlgeschlagene Erziehung als Grund für deviantes Verhalten genannt. Ich möchte mich in meiner Hausarbeit damit auseinandersetzten, was misslungene Sozialisation bedeutet und ob diese in einem kausalen Zusammenhang mit deviantem Verhalten steht. Hierzu werde ich zunächst die Begriffe „Sozialisation“ und „Devianz“ allgemein definieren. Als Beispiel für deviantes Verhalten hab ich dann das Thema der Jugendkriminalität gewählt, da es gerade dabei immer häufiger dazu kommt, dass Gründe in misslungener Sozialisation bzw. fehlgeschlagener Erziehung gesucht werden. In den folgenden Punkten hab ich dann zunächst erklärt, wer und was unter den Begriff Jugendkriminalität fällt und ein paar Zahlen dazu genannt. Danach nenne ich einige Zitate, auf die ich meine Argumentation mit begründe. Im Anschluss daran entwickle ich eine Definition von misslungener Sozialisation anhand der gegebenen Definition von gelungener Sozialisation. Mit Hilfe dieser und den vorher genannten Zitaten versuche ich dann den Zusammenhang von misslungener Sozialisation und Devianz, in diesem Fall Jugendkriminalität zu prüfen. In der Reflexion stelle ich dann meine, aus den gesamten Recherchen, gebildete Meinung dar.

1. Definition Sozialisation

Als Sozialisation bezeichnet man „Die Gesamtheit der Prozesse, durch die ein Mensch Teil einer Gesellschaft wird und deren Kultur mitträgt und mitbestimmt; Hineinwachsen in soziale Rollen und Übernahme von sozialen Werten und Normen; beides ermöglicht dem Einzelnen soziale Handlungsfähigkeit. Die Sozialisation eines Menschen kann einmal durch absichtliche Einwirkungen (wie z.B. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenErziehung oder Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenBildung) unterstützt werden. Zum anderen finden Sozialisationsprozesse durch das gemeinsame Leben in der Gesellschaft statt. Der Einzelne lernt, welches Verhalten erfolgreich oder erwünscht ist und welches nicht. Die Normen und Werte einer Gesellschaft können vom Individuum so verinnerlicht (internalisiert) werden, dass es immer noch seine Persönlichkeit beibehält und als aktives Mitglied die Gesellschaft mitprägt.“

(http://www.socioweb.de/lexikon/lex_geb/begriffe/sozialis.htm (26.11.06))

2. Definition Devianz

Unter Devianz (abweichendes Verhalten) versteht man ein Verhalten, dass gegen soziale Normen und Wertevorstellungen verstößt.

„Die Zuschreibung und Wahrnehmung von Devianz ist somit immer mit den herrschenden Werten und Normen einer Gesellschaft verbunden.“

(http://de.wikipedia.org/wiki/Devianz (26.11.06))

„Die Devianz kann sowohl eine progressive (voran bringende) als auch eine regressive (selbstzerstörerische) Funktion haben. Beispiele für progressive Devianz sind gesellschaftliche Umwälzung, die bestehende Normen und Werte, die ihre Gültigkeit überlebt haben, erneuern oder ersetzen. Reformation und Aufklärung stehen für diese Art von Devianz. Regressive Devianz hingegen richtet sich nicht nur gegen die Gesellschaft, sondern hat auch eine zerstörerische Wirkung auf die deviante Person. Treffende Beispiele sind hier Alkoholismus, Kriminalität und Sekten.“

(http://de.wikipedia.org/wiki/Devianz (26.11.06))

3. Jugendkriminalität als Beispiel für Devianz

3.1 Wer fällt unter den Begriff Jugendkriminalität?

Unter den Begriff Jugendkriminalität fallen laut Strafgesetzbuch (StGB) und Jugendgerichtsgesetz (JGG) alle Jugendliche und unter bestimmten Voraussetzungen auch Heranwachsende.

(http://home.arcor.de/landgraff/jugendkriminalitaet.htm (08.12.06))

Jugendliche im Sinne des Gesetzes sind alle 14 – 17 jährige, Heranwachsende alle 18 – 20 jährigen. Kinder bzw. Jugendliche unter 14 Jahren sind nach deutschem Recht strafunmündig und dürfen somit strafrechtlich nicht verfolgt werden.

(http://home.arcor.de/landgraff/jugendkriminalitaet.htm (08.12.06))

Unter polizeilicher Sicht werden alle Straftaten von registrierten Tatverdächtigen im Altersbereich von 8 – 21 Jahren unter den Begriff Jugendkriminalität gefasst. Ausgenommen sind Ordnungswidrigkeiten, wie z. B. Falschparken.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendkriminalit%C3%A4t (08.12.06))

3.2 Was fällt unter den Begriff Jugendkriminalität?

Alle Straftaten, die von den oben genannten Personen begangen werden.

„Als Straftat bezeichnet das deutsche Strafrecht eine Verhaltensweise, die durch ein Strafgesetz mit Strafe bedroht ist. Eine Definition für den Begriff „Straftat“ bietet das Gesetz zwar nicht. Jedoch sagen Art. 103 Abs. 2 GG und § 1 StGB aus: „eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde.“ Daraus kann zumindest abgeleitet werden, dass ein nicht strafbares Verhalten auch keine „Straftat“ sein kann. Eine Straftat ist eine rechtswidrige und schuldhafte Handlung, die den Tatbestand eines Gesetzes erfüllt, dass als Ahnung eine Strafe vorsieht.“

(http://de.wikipedia.org/wiki/Straftat (08.12.06))

[...]

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Devianz - Ausdruck misslungener Sozialisation
Untertitel
Erörtert und diskutiert am Beispiel Jugendkriminalität
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main
Veranstaltung
Sozialarbeit
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
11
Katalognummer
V72508
ISBN (eBook)
9783638628327
ISBN (Buch)
9783640827350
Dateigröße
363 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Devianz, Ausdruck, Sozialisation, Sozialarbeit
Arbeit zitieren
Denise van der Burg (Autor), 2007, Devianz - Ausdruck misslungener Sozialisation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72508

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Devianz - Ausdruck misslungener Sozialisation



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden