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Gewalt an deutschen Schulen - Mit dem Schwerpunkt präventiver Handlungsmöglichkeiten gegen schulische Gewalt

Title: Gewalt an deutschen Schulen - Mit dem Schwerpunkt präventiver Handlungsmöglichkeiten gegen schulische Gewalt

Term Paper , 2006 , 24 Pages , Grade: 2

Autor:in: Daniel Plesivac (Author)

Social Work
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Die “Gewalt an deutschen Schulen“ hat in den letzten Jahren gewaltig zugenommen. Selbst in den Grundschulen werden Kinder verprügelt und immer häufiger wird in Zeitungen berichtet, dass einige Schüler ihre Mitschüler zusammenschlagen. Um dieser Problematik entgegenzuwirken werden vielerorts an Schulen Gewaltpräven-tionsprojekte angeboten.

Aus meiner praktischen Arbeit in der AS-Grundschule in H werde ich mit sozialauffälligen Kindern in einer Handball-AG wöchentlich konfrontiert. Die Problematik der Kinder ist u.a. gekennzeichnet durch Sprachdefizite, keine Einhaltung von Grenzen, kaum vorhandenes Sozialverhalten, Probleme im Umgang mit Konflikten sowie unterschiedlichen Formen der Gewalt. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist, dass die Schüler und Schülerinnen das Miteinander lernen, um erfolgreich auf das Ziel hinzuarbeiten ein Turnier gemeinsam zu spielen. Aufgrund dieser praktischen Erfahrungen ist mein Interesse gestiegen mich mit der Gewalt an deutschen Schulen sowie der präventiven Arbeit auseinander zu setzen.

Im ersten Teil (Kapitel 2) der Arbeit gehe ich auf den Begriff Gewalt/Schulgewalt, die Erscheinungsformen der Gewalt sowie die Ursachen für gewalttätiges Handeln an Schulen ein, um nachvollziehen zu können, warum Gewalt an deutschen Schulen unter Schülern ausgeübt wird.
Im zweiten Teil (Kapitel 3) liegt die Prävention im Vordergrund, die Begriffsbestimmung sowie die Fragestellung was Eltern und Schule zur Prävention beitragen können.
Im dritten Teil (ab 3.4) stelle ich präventive Handlungsmöglichkeiten, wie verschie-dene Gewaltpräventionsprojekte an Schulen vor. Hierbei stellt sich die Frage, welche Inhalte sie vermitteln, was zu beachten ist sowie deren Wirkung und Ziel.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gewalt und Schule

2.1 Zum Begriff Gewalt/ Schulgewalt

2.2 Erscheinungsformen der Gewalt an Schulen

2.3 Ursachen für gewalttätiges Handeln an Schulen

2.4 Warum sind Schüler häufiger gewalttätig als Schülerinnen?

3. Prävention gegen die Gewalt an deutschen Schulen

3.1 Zum Begriff Gewaltprävention/ Prävention

3.2 Was können Eltern und was kann die Schule zur Prävention beitragen?

3.3 Runde Tische gegen die Gewalt an Schulen

3.4 Beispiele von Gewaltpräventionsprojekten

3.4.1 Fit For Life

3.4.2 Faustlos

3.4.3 Das buddy-Projekt

3.4.4 Das Projekt “Lebenswelt Schule”

5. Schlussbemerkung

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit setzt sich zum Ziel, die zunehmende Problematik der Gewalt an deutschen Schulen zu analysieren und präventive Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei wird untersucht, welche Ursachen schulischer Gewalt zugrunde liegen und welche konkreten Projekte und Strategien zur effektiven Prävention beitragen können, wobei der Fokus auf dem sozialen Miteinander und der Rolle von Eltern sowie Schule liegt.

  • Begriffliche Einordnung von Gewalt und Gewaltprävention
  • Analyse der Erscheinungsformen und Ursachen schulischer Gewalt
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede im Gewaltverhalten
  • Evaluation praktischer Gewaltpräventionsprojekte wie "Faustlos" und "Buddy-Projekt"
  • Bedeutung von Elternarbeit und Schulentwicklung als Präventionsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

2.4 Warum sind Schüler häufiger gewalttätig als Schülerinnen?

Gewalt an Schulen ist eine eher männliche Domäne, was aber nicht bedeutet das Mädchen nur Opfer sind. Wenn Mädchen Gewalt anwenden geschieht dies vielmehr in verbaler Form und hier unterscheiden sie sich auch kaum von den Jungen (vgl. FUCHS 2001, S. 34).

Bei zunehmender Härte der Gewalttätigkeit wird der Unterschied der Geschlechter schon sehr viel deutlicher (vgl. HOLTAPPELS 1999, S. 193). Nach einer Untersuchung an hessischen Schulen geben 47% der männlichen Schüler gegenüber 15% der weiblichen Schülerinnen an, auch härtere Formen der Gewalt anzuwenden (vgl. FUCHS 2001, S. 34).

Auch Struck stellt fest, dass Mädchen gewalttätig werden, aber nicht so oft wie Jungen. Er merkt an, dass bei Jungen ein höheres Gewaltpotenzial im Y-Chromosom angelegt ist als in den X-Chromosomen der Mädchen (vgl. 2001, S. 32).

Wenn Mädchen gewalttätig werden, liegt die Ursache sehr viel tiefer und ist schwieriger zu therapieren, aber letztlich kopieren sie nur die männlichen Verhaltensmuster. Das männliche Aggressionspotenzial ist überwiegend auf das bei Mädchen nicht vorhandene Y-Chromosom im Erbgut und auf spezielle Hormonkonstellationen zurückzuführen. Es hat aber auch etwas mit einem anderen Hirnaufbau bei Jungen sowie auf die bei ihnen ausgeübten Erziehungsweisen zu tun. Die schwache Vernetzung zwischen der linken und der rechten Hirnhemisphäre bei Jungen sorgt dafür, dass sie im Falle von Frust nur schwer mit der Emotionalität, Kreativität, Musisches, Soziales und Kommunikativität, steuernden rechten Hirnhälfte ausgleichen können, wenn sie zuvor linkshirnig (das Rationale, das Logische, das Zahlenverständnis, das Raumvorstellungsvermögen, den Wortschatz und die Grammatik) erzogen wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Anstieg der Gewalt an Schulen und erläutert die persönliche Motivation des Autors sowie die Struktur und Zielsetzung der Arbeit.

2. Gewalt und Schule: Dieses Kapitel definiert Gewalt in schulischen Kontexten, beleuchtet deren verschiedene Erscheinungsformen und analysiert die Ursachen sowie geschlechtsspezifische Unterschiede bei gewalttätigem Handeln.

3. Prävention gegen die Gewalt an deutschen Schulen: Der Hauptteil erläutert theoretische Grundlagen der Prävention und stellt verschiedene praktische Interventionskonzepte und -programme vor, die präventiv wirken.

5. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert, dass Gewaltprävention ein fortlaufender Prozess unter Beteiligung von Eltern, Schule und Kindergarten ist und betont die Wirksamkeit pädagogischer Interventionsprogramme.

6. Literaturverzeichnis: Das Literaturverzeichnis listet alle verwendeten Quellen, Fachbücher, Studien und Internetressourcen auf, die zur Erstellung der Hausarbeit herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Schulgewalt, Gewaltprävention, Sozialkompetenz, Konfliktbearbeitung, Pädagogik, Schülerverhalten, Elternarbeit, Faustlos, Buddy-Projekt, Schulentwicklung, Aggression, Interventionsprogramme, Sozialisation, Geschlechterunterschiede, Erziehungsstil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Gewalt an deutschen Schulen und untersucht, durch welche präventiven Maßnahmen und Projekte diesem gesellschaftlichen Problem entgegengewirkt werden kann.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition und Ursachenforschung von Schulgewalt, der Einfluss des familiären Umfelds, geschlechtsspezifische Aspekte bei Gewalt sowie die praktische Umsetzung von Präventionsprojekten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Entstehung von schulischer Gewalt zu entwickeln und aufzuzeigen, wie durch gezielte Gewaltpräventionsprojekte und eine enge Kooperation aller Beteiligten ein gewaltfreieres Lernklima geschaffen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, unter Einbeziehung von Statistiken sowie der Vorstellung und Bewertung erprobter Präventionsprogramme.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Prävention spezifische Programme wie "Fit For Life", "Faustlos", das "Buddy-Projekt" und "Lebenswelt Schule" detailliert vorgestellt und hinsichtlich ihrer Ziele und Wirkungsweisen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Schulgewalt, Gewaltprävention, Sozialkompetenz, Konfliktbearbeitung, Schulentwicklung und Erziehungsverantwortung.

Welche Rolle spielt das Y-Chromosom laut der Arbeit bei der Aggression von Jungen?

Der Autor führt unter Berufung auf Struck aus, dass bei Jungen ein höheres Gewaltpotenzial im Y-Chromosom angelegt sein könnte, was einen der Faktoren für geschlechtsspezifische Unterschiede in der Gewaltausübung darstellt.

Warum wird im Projekt "Lebenswelt Schule" der Begriff der "lebendigen Schule" verwendet?

Eine "lebendige Schule" bietet den Schülern durch eine Vielzahl an Projekten und Aktivitäten einen Raum, der die Identifikation mit der Schule stärkt und somit das soziale Verhalten positiv beeinflusst.

Welche Funktion hat das "Buddy-Projekt" in der Schule?

Das Buddy-Projekt fördert die Übernahme von Verantwortung, indem Schüler sich gegenseitig bei Lernproblemen unterstützen und während der Pausen ein gewaltfreies Miteinander aktiv begleiten.

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Details

Title
Gewalt an deutschen Schulen - Mit dem Schwerpunkt präventiver Handlungsmöglichkeiten gegen schulische Gewalt
College
University of Applied Sciences Hanover
Grade
2
Author
Daniel Plesivac (Author)
Publication Year
2006
Pages
24
Catalog Number
V72660
ISBN (eBook)
9783638722667
Language
German
Tags
Gewalt Schulen Schwerpunkt Handlungsmöglichkeiten Gewalt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Plesivac (Author), 2006, Gewalt an deutschen Schulen - Mit dem Schwerpunkt präventiver Handlungsmöglichkeiten gegen schulische Gewalt , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72660
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