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Lernen durch Lehren: Über verschiedene Lernstile und Lerntypen

Title: Lernen durch Lehren: Über verschiedene Lernstile und Lerntypen

Term Paper , 2006 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Tina Mauersberger (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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In einer Umwelt, dessen Zustandform als unkontrollierbar und unüberschaubar gilt, existieren Lebewesen, die als schwierig aufgebaute und verletzliche Systeme beschrieben werden. Ihre Existenz ist ständig in Gefahr, da sie sich in dieser noch komplizierteren Umwelt bewähren müssen. Um ihren Bestand zu erhalten, haben Lebewesen eine spezielle Form der Bewährung entwickelt: In bestimmten Situationen können sie ihren Zustand verändern. Des Weiteren ist es ihnen möglich später diese Veränderung, bei ähnlichen vorkommenden Verhältnissen, erneut zu aktivieren – Leben heißt Lernen.
„Durch diese Möglichkeit eines Systems, auf Veränderungen in seiner Umwelt durch Rückgriff auf früher erworbene Verhaltensoptionen zu reagieren und sich den neuen Bedingungen dadurch anzupassen, erhöht es die Chance, seinen Bestand zu bewahren, denn es kann nicht voraussehbare Änderungen der (Über-) Lebensbedingungen durch ein flexibles Verhalten abfedern“ (Treml 2002, S. 94). Diese Möglichkeit der kontinuierlichen Zustandsveränderung eines Lebewesens, wird als der allgemeinste Begriff des Lernens festgehalten. (vgl. Treml 2002, S. 94).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Definition Lernen

3. Lernstile

3.1 Lernstile nach Kolb

3.2 Lernstile nach Honey und Mumford

3.3 Lernstile nach Felder

4. Lerntypen nach Vester

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht im Rahmen der Pädagogischen Psychologie die Konzepte von Lernstilen und Lerntypen, um aufzuzeigen, dass der Erwerb von Lernstoff individuell unterschiedlich erfolgt. Ziel ist es, verschiedene wissenschaftliche Modelle zur Charakterisierung von Lernprozessen darzustellen und zu verdeutlichen, dass eine einheitliche Lehrmethode den unterschiedlichen Bedürfnissen der Lernenden oft nicht gerecht werden kann.

  • Grundlegende Begriffsbestimmung von Lernen und Lernstilen.
  • Detaillierte Analyse der Lernstile nach Kolb, Honey und Mumford.
  • Untersuchung des Lernmodells nach Felder mit Fokus auf unterschiedliche Lerntypen.
  • Erläuterung der Lerntypen nach Vester und deren neurobiologische Grundlagen.
  • Reflexion über die praktische Anwendung und die Grenzen der verschiedenen Kategorisierungen.

Auszug aus dem Buch

3.3 Lernstile nach Felder

Eine weitere Differenzierung verschiedener Lernstile stammt von Felder. Er unterscheidet dabei vier unterschiedliche Arten des Lernens, die aktiven und reflektiven Lerner, die sensorischen und intuitiven Lerner, die visuellen und verbalen Lerner und die sequentiellen und globalen Lerner.

Aktiven und reflektiven Lernern ordnet Felder verschiedenen Eigenschaften zu. Beide Arten unterscheiden sich darin, dass aktive Lerner eher Informationen durch eine aktive Diskussion oder Anwendung erfassen und behalten, während reflektive Lerner vielmehr allein arbeiten sowie es vorziehen im Stillen über das Gelernte nachzudenken. Erwähnenswert hierbei sei, dass nicht jede Person ausschließlich aktiv oder reflektiv lernt, sondern jeder manchmal den einen oder anderen Stil anwendet. Dabei wäre ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen beiden als optimale Lernsituation zu beschreiben (vgl. Stangl 2005, S. 6f).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Lernens als Überlebensmechanismus ein und definiert das Ziel der Arbeit, verschiedene Lernmodelle im Kontext der pädagogischen Psychologie zu untersuchen.

2. Allgemeine Definition Lernen: Dieses Kapitel erläutert den wissenschaftlichen Lernbegriff und setzt diesen in den Kontext schulischer Lernprozesse sowie individueller Persönlichkeitsmerkmale.

3. Lernstile: Hier werden die theoretischen Modelle von Kolb, Honey und Mumford sowie Felder vorgestellt, um die unterschiedlichen Wege der Informationsaufnahme und -verarbeitung aufzuzeigen.

4. Lerntypen nach Vester: Das Kapitel widmet sich dem bekannten Ansatz von Frederic Vester, der Lerntypen basierend auf sensomotorischen Eingangskanälen differenziert.

5. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über den Nutzen der verschiedenen Typisierungen und betont die Notwendigkeit flexibler Lernmethoden je nach Anforderung.

Schlüsselwörter

Lernen, Lernstile, Lerntypen, pädagogische Psychologie, Kolb, Honey und Mumford, Felder, Vester, Wissenserwerb, Lernprozesse, Informationsverarbeitung, sensorische Wahrnehmung, Lernstrategien, individuelles Lernen, Wissensvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung von Lernstilen und Lerntypen, um die Vielfalt menschlicher Lernprozesse aufzuzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Definition des Lernens, verschiedene Lernmodelle nach renommierten Autoren wie Kolb und Vester sowie die kritische Reflexion über die individuelle Art der Wissensaneignung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, verschiedene Lernstile und Lerntypen darzustellen und zu begründen, warum eine individuelle Anpassung der Lehrmethoden für einen effektiven Lernprozess essenziell ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener pädagogischer und psychologischer Theorien und Modelle, die zur Beschreibung von Lernunterschieden herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition von Lernen sowie die detaillierte Vorstellung der Lernmodell-Ansätze von Kolb, Honey und Mumford, Felder und Vester.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lernen, Lernstile, Lerntypen, pädagogische Psychologie, Wissensverarbeitung und individuelle Lernbedürfnisse.

Wie unterscheidet Vester die verschiedenen Lerntypen?

Vester kategorisiert Lerntypen anhand der Bevorzugung spezifischer sensomotorischer Verarbeitungsformen, wie z.B. den visuellen, auditiven oder haptischen Typ.

Was kritisiert der Autor an der Anwendung von Lernstiltests?

Der Autor merkt an, dass starre Einordnungen in einen Lerntyp problematisch sein können, da Lernmethoden stark von der konkreten Situation und dem Lerninhalt abhängen.

Welches Fazit zieht die Arbeit über das Schulsystem?

Es wird gefordert, dass ein effektives Schulsystem den unterschiedlichen Lerntypen Raum zur Entfaltung geben muss, anstatt nur einen einheitlichen Lehransatz zu verfolgen.

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Details

Title
Lernen durch Lehren: Über verschiedene Lernstile und Lerntypen
College
Technical University of Chemnitz  (Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie)
Course
Aktuelle Themen in der Pädagogischen Psychologie
Grade
1,0
Author
Tina Mauersberger (Author)
Publication Year
2006
Pages
16
Catalog Number
V72682
ISBN (eBook)
9783638719032
ISBN (Book)
9783638869683
Language
German
Tags
Lernen Lehren Lernstile Lerntypen Aktuelle Themen Pädagogischen Psychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tina Mauersberger (Author), 2006, Lernen durch Lehren: Über verschiedene Lernstile und Lerntypen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72682
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