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Tourismus in der Dritten Welt

Title: Tourismus in der Dritten Welt

Term Paper , 2004 , 30 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Steffen Becker (Author)

Geography / Earth Science - Tourism Geography
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Das Thema dieser Hausarbeit ist der Tourismus in der Dritten Welt. Mit Hilfe dieser schriftlichen Ausarbeitung sollen die Dimension und die Formen des Dritte-Welt-Tourismus dargestellt werden. Des weiteren sollen die Auswirkungen auf die Zielländer in wirtschaftlicher, soziokultureller und ökologischer
Hinsicht untersucht werden. Um den Einstieg in diese Thematik zu vereinfachen folgt im Anschluss an diese Einleitung ein kurzes Kapitel mit Definitionen von Tourismus und Entwicklungsländern. Die zentrale Fragestellung innerhalb dieser Arbeit ist, inwieweit der Tourismus in den Zielländern als Motor der Entwicklung und des wirtschaftlichen Aufschwungs zu sehen ist oder ob die Vorteile durch den Tourismus in den „Entwicklungsländern“ doch eher marginal sind und die Nachteile und negativen
Auswirkungen überwiegen. Der letzte Themenblock beinhaltet ein Fazit und die Beantwortung der zentralen Fragestellung.

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

1.1 Definition Tourismus

1.2 Definition Entwicklungsländer

2. Dimension des Tourismus in der Dritten Welt

3. Formen des Tourismus in der Dritten Welt

3.1 Cluburlaub (Dominikanische Republik)

3.2 Safariurlaub (Kenia)

3.3 Ökotourismus (Ecuador insb. Galápagos)

4. Auswirkungen auf die Zielländer

4.1 wirtschaftliche Auswirkungen

4.2 soziokulturelle Auswirkungen

4.3 ökologische Auswirkungen

5. Schlusswort

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Dimensionen und Formen des Tourismus in Ländern der Dritten Welt sowie dessen wirtschaftliche, soziokulturelle und ökologische Auswirkungen, um zu klären, ob der Tourismus als Motor für eine nachhaltige Entwicklung fungieren kann oder negative Einflüsse überwiegen.

  • Historische Entwicklung und aktuelle Trends des internationalen Tourismus in der Dritten Welt.
  • Analyse spezifischer Tourismusformen wie Cluburlaub, Safaritourismus und Ökotourismus anhand konkreter Fallbeispiele.
  • Bewertung der ökonomischen Chancen und Risiken, insbesondere in Bezug auf Deviseneinnahmen und Arbeitsmarkt.
  • Untersuchung soziokultureller Transformationsprozesse und Konfliktpotenziale zwischen Touristen und einheimischer Bevölkerung.
  • Diskussion ökologischer Probleme und der Notwendigkeit von nachhaltigen Tourismuskonzepten.

Auszug aus dem Buch

3.2 Safariurlaub (Kenia)

Um die Tourismusentwicklung und insbesondere den Safaritourismus zu beschreiben und zu analysieren, ziehe ich das Vier-Phasen-Modell der raumzeitlichen Entfaltung des internationalen Tourismus von Vorlaufer (siehe Abbildung 3) zu Hilfe, um damit die historische Entwicklung und die aktuelle Situation des Safaritourismus am Beispiel Kenias zu erläutern.

Die Kernaussage dieses Kapitels ist, dass in „Entwicklungsländern“ der Tourismus meist in strukturschwachen und ländlichen peripheren Regionen sein größtes Potenzial hat. Diese Räume spielen landwirtschaftlich häufig keine Rolle, so dass der Tourismus die größten Entwicklungschancen bietet.

Im folgenden sollen nun die vier Phasen vorgestellt werden, die Kenia im Laufe der Jahre auf dem Weg zu einer Massentourismus-Destination durchlaufen hat.

Es beginnt mit Phase 0, der sog. Spät-kolonialen Zeit. Diese Phase dauert bis 1964 und ist geprägt durch den damals vorherrschenden Jagdtourismus. Ab 1950 wird der Fotosafaritourismus durch die 1948 gegründete East African Tourist Travel Authority (EATTA) gefördert. Entscheidend für einen Erfolg des Safaritourismus waren die großflächigen Ausweisungen als Schutzgebiete (vgl. Abbildung 4 auf Seite 11) und die damit verbundene Eindämmung des Jagdtourismus. Die ersten Nationalparks in Kenia waren der Nairobi Nationalpark (1946), Amboseli (1947), Tsavo (1948) und Mt. Kenya (1949). Diese Ausweisungen zu Nationalparks waren von bedeutender Wichtigkeit, da durch den teilweise unkontrollierten Jagdtourismus, das ökologische Gleichgewicht doch stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dazu kam, dass zu dieser Zeit die Infrastruktur noch in den Kinderschuhen steckte und deshalb die neuen Schutzgebiete meist in, für die Touristen, zumutbarer Entfernung der Hauptstadt Nairobi lagen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die Zielsetzung der Arbeit, die sich mit der Rolle des Tourismus als Entwicklungsfaktor und den damit verbundenen Vor- und Nachteilen befasst.

2. Dimension des Tourismus in der Dritten Welt: Analysiert das Wachstum des internationalen Tourismus in Entwicklungsländern und die Dominanz der Industrieländer in der touristischen Wertschöpfung.

3. Formen des Tourismus in der Dritten Welt: Untersucht anhand der Fallbeispiele Dominikanische Republik, Kenia und Ecuador unterschiedliche Tourismusformen und deren jeweilige Probleme.

4. Auswirkungen auf die Zielländer: Diskutiert die differenzierten ökonomischen, soziokulturellen und ökologischen Effekte, die durch den Tourismus in den Zielländern entstehen.

5. Schlusswort: Zieht das Fazit, dass Tourismus als alleiniger Entwicklungsfaktor unzureichend ist und nachhaltige Planung zwingend erforderlich macht.

Schlüsselwörter

Tourismus, Dritte Welt, Entwicklungsländer, Safaritourismus, Ökotourismus, All-inclusive, Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Auswirkungen, soziokulturelle Effekte, Ökologie, Naturschutz, Disparitäten, Massentourismus, Deviseneinnahmen, Kenia.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Tourismus in der Dritten Welt und seine Rolle im Entwicklungsprozess der Zielländer.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit befasst sich mit der Dimension des Tourismus, verschiedenen Tourismusformen (Cluburlaub, Safari, Ökotourismus) und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Zielregionen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Es wird untersucht, ob Tourismus als Motor für wirtschaftliche Entwicklung dienen kann oder ob die Nachteile für die Zielländer überwiegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Anwendung des Vier-Phasen-Modells von Vorlaufer zur raumzeitlichen Analyse von Tourismusdestinationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme des Tourismuswachstums, die Analyse von Fallbeispielen und eine detaillierte Untersuchung ökonomischer, soziokultureller und ökologischer Auswirkungen.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Tourismus, Entwicklungsländer, Nachhaltigkeit, Ökotourismus, wirtschaftliche Disparitäten und Naturschutz.

Warum wird Kenia als Beispiel für den Safaritourismus genutzt?

Kenia dient als Modell, um den Übergang vom kolonialen Jagdtourismus hin zum Massentourismus und die damit verbundene Notwendigkeit von Schutzgebieten zu veranschaulichen.

Welche ökologischen Herausforderungen werden für Galápagos identifiziert?

Zu den Problemen zählen der immense Bevölkerungsanstieg, die Überlastung der Infrastruktur und die Gefahr für das fragile Ökosystem durch die hohen Touristenzahlen.

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Details

Title
Tourismus in der Dritten Welt
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Geographisches Institut)
Course
Geographie des Tourismus
Grade
2,3
Author
Steffen Becker (Author)
Publication Year
2004
Pages
30
Catalog Number
V72697
ISBN (eBook)
9783638635370
ISBN (Book)
9783638844444
Language
German
Tags
Tourismus Dritten Welt Geographie Tourismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffen Becker (Author), 2004, Tourismus in der Dritten Welt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72697
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