Wir spielen mit Fliegenklatsche und Luftballon


Unterrichtsentwurf, 2006
18 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

THEMA DER UNTERRICHTSREIHE:

Ein Luftballon - eine Fliegenklatsche - und nun? – Spielerisches Entdecken und Erproben von Bewegungsmöglichkeiten mit den Alltagsmaterialien Luftballon und Fliegenklatsche, um die Selbstständigkeit und Kreativität der Kinder zu fördern, die koordinativen Fähigkeiten, insbesondere die Auge-Hand-Koordination, zu schulen und eine allgemeine Spielfähigkeit in den Rückschlagspielen anzubahnen.

AUFBAU DER UNTERRICHTSREIHE:

1. Wir spielen mit dem Luftballon. – Entdecken und Erproben von Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten mit dem Material Luftballon zum Wecken der kreativen Spielfreude, zur Förderung der koordinativen Fähigkeiten und zur Entwicklung eines Ballgefühls.
2. Wir spielen mit Fliegenklatsche und Luftballon. – Erweiterung der Bewegungserfahrungen der Kinder durch spielerisches Entdecken und Erproben vielfältiger Bewegungsmöglichkeiten mit Luftballon und Fliegenklatsche.
3. Wir spielen Tennis mit Fliegenklatsche und Luftballon. – Durch Erproben von Spielformen mit einem Partner wird das gegenseitige Zuspiel geübt und erste rückschlagspielorientierte Basiskompetenzen entwickelt.

SCHWERPUNKTZIEL DER UNTERRICHTSSTUNDE:

Unter Berücksichtigung der gestellten Bewegungsaufgabe wird den Schülerinnen und Schülern spielerisches Entdecken und Erproben von Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten mit Fliegenklatsche und Luftballon ermöglicht.

TEILZIELE DER STUNDE:

Im motorischen Bereich sollen die Kinder...

- in ihren koordinativen Fähigkeiten geschult werden, indem sie die gestellte Bewegungsaufgabe möglichst geschickt zu bewältigen versuchen.
- ihre koordinativen Fähigkeiten verbessern und somit zu einer höheren Bewegungssicherheit gelangen.
- in ihrer Auge-Hand-Koordination geschult werden, indem sie versuchen, auf die optisch wahrgenommenen Bewegungen des Luftballons in angemessener Weise motorisch zu reagieren.
- ihre Geschicklichkeit im Umgang mit Material ausbauen.

Im kognitiven Bereich sollen die Kinder...

- zeigen, dass sie die Bewegungsaufgabe verstanden haben, indem sie ein entsprechendes Bewegungshandeln unter Einbeziehung der Materialien zeigen.
- ihre Handlungsfähigkeit ausbauen, indem sie die Bewegungsaufgabe geschickt umsetzen.
- die im Rahmen der Demonstrationsphase gezeigten Bewegungsformen als Anlass zu eigenem Bewegungshandeln erkennen, indem sie die präsentierten Spielformen nachahmen und weiterentwickeln.
- durch die Tippkarten weitere Bewegungsideen erhalten und sie in eine tatsächliche Bewegung umsetzen.
- sich im Verbalisieren üben, indem sie ihre Erfahrungen mit dem Material und die gefundenen Bewegungsmöglichkeiten im Abschlussgespräch versprachlichen.

Im sozial-affektiven Bereich sollen die Kinder...

- bereits bekannte Regeln im sportlichen Miteinander einhalten.
- Rücksichtnahme üben, indem sie sich gegenseitig in den Präsentations- und Gesprächsphasen zuhören und die gefundenen Bewegungsformen würdigen.
- vielfältige Bewegungsmöglichkeiten entdecken und als freudvoll erleben.

BEMERKUNGEN ZUR LERNGRUPPE UND LERNAUSGANGSLAGE:

Die Gruppe 2 (Giraffen) der Schuleingangsphase setzt sich aus 28 Kindern (15 Mädchen und 13 Jungen) der Klassen 1a und b, sowie 2a und b zusammen. Die Kinder nehmen stets mit großer Freude und Begeisterung am Sportunterricht teil, daher können einige Kinder in der Sporthalle nur schwer zuhören und still sitzen. Bewegungsaufgaben werden dennoch in der Regel schnell nachvollzogen und ausgeführt.

Die Lernausgangslage in Bezug auf das Entdecken und Erproben von Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten ist recht gleich. Durch den Motivationscharakter des Materials setze ich voraus, dass alle Kinder mindestens eine Bewegungsmöglichkeit durch eigenes Experimentieren entdecken werden. xxx wird aufgrund seiner Verständnisprobleme die Bewegungsaufgabe erst durch wiederholtes Nennen oder durch Nachahmen und Beobachten der anderen Kinder verstehen.

Die Lernausgangslage in Bezug auf die Auge-Hand-Koordination ist unterschiedlich. Einschränkungen in ihrer Motorik und Koordination weisen xxx, xxx und xxx auf. Sie sind in ihren Bewegungen unbeweglicher und eingeschränkter als andere. Beim Spielen mit Luftballon und Fliegenklatsche könnten sie langsamer reagieren und den Luftballon nicht immer treffen. Sie könnten deshalb einfachere Übungen auswählen, wie das Balancieren des Luftballons auf dem Netz der Fliegenklatsche.

Bereits seit Schulbeginn wurden organisatorische Formen wie das Einhalten von Regeln (Schmuck abnehmen, lange Haare werden zu einem Zopf gebunden, gemeinsames Helfen und Rücksichtsnahme), den offenen Anfang einer Stunde, den Sitzkreis und die Transparenz in der Stunde in den Unterricht einbezogen, mit denen nun alle Kinder relativ sicher umgehen.

SACHANALYSE:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


[1] Vgl. Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen, S. 14.

[2] Vgl. Laging, R., S.7.

[3] Vgl. Dreykorn, C., S.33.

[4] Vgl. Passolt, M., S.96.

[5] Vgl. Balster, K., S.55.

[6] Vgl. Rusch, H./ Weineck, J., S.83.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Wir spielen mit Fliegenklatsche und Luftballon
Veranstaltung
Unterrichtspraktische Prüfung
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
18
Katalognummer
V72701
ISBN (eBook)
9783638730914
Dateigröße
806 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fliegenklatsche, Luftballon, Unterrichtspraktische, Prüfung
Arbeit zitieren
Yvonne Buchenau (Autor), 2006, Wir spielen mit Fliegenklatsche und Luftballon, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72701

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