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Die Personalbedarfsplanung nach der Rosenkranz-Formel bei der ASSEKURANZ-TOP AG

Analyse und Entwicklungsvorschläge

Title: Die Personalbedarfsplanung nach der Rosenkranz-Formel bei der ASSEKURANZ-TOP AG

Diploma Thesis , 2003 , 114 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Michael Müller (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit beleuchtet die gesamte Bandbreite der Personalplanung am Beispiel eines Versicherungsunternehmens. Es wird – mit echten Zahlen und Fakten – die Personalplanung für die Kfz-Betriebsabteilung beschrieben und mit über 20 Abbildungen illustriert. Die sogenannte Rosenkranz-Formel versucht möglichst alle personalbeeinflussenden Umstände mathematisch abzubilden. Eine spannende Darstellung über Möglichkeiten und Grenzen einer Personalplanung im Dienstleistungsbereich!

Wie so viele andere Wirtschaftszweige ist auch die Versicherungswirtschaft einem gewaltigen Strukturwandel unterlegen. Die Ursachen hierfür sind nicht nur in der allgemeinen
volkswirtschaftlichen Situation zu suchen. Eine der Hauptursachen ist die 1994 erfolgte Deregulierung des Versicherungswesens, also die Überführung der schärferen EU-Richtlinien – vor allem hinsichtlich des freien Wettbewerbs – in nationales Recht.

Die Konsequenzen sind weitreichend: Vor allem der Wegfall der Genehmigungspflicht von Tarifen hat zu einer wahren Innovationsflut von neuen Produkten mit unterschiedlichsten Ausprägungen geführt. Durch den damit verbundenen Wettbewerbsdruck sind die Versicherer gehalten, ihre Beiträge möglichst knapp zu kalkulieren, was wiederum direkte Auswirkungen auf die Ertragslage der Unternehmen hat. Verstärkt wird dieser Effekt durch die anhaltend zurückgehenden Erträge aus dem nichtversicherungstechnischen Geschäft. Durch die Vorauszahlungen der Prämien zu Beginn einer Versicherungsperiode konnten im Rahmen dieses Kapital-Anlagegeschäfts in Zeiten des Börsenbooms bis Ende des letzten Jahrtausends versicherungstechnische Verluste noch ausgeglichen werden. Doch in der andauernden Phase des Konjunkturtiefs mit teilweise dramatischen Verlusten auf dem Börsenparkett ist diese „überlebensnotwendige“ Quelle eines profitablen Entsparvorgangs vorerst versiegt.

So steht der gesamte Sektor der Finanzdienstleistungen vor einem Dilemma. Die Ertragssituation muss zunehmend über die Stellschraube des dominierenden Kostenblocks Personal verbessert werden, auch weil ein zunehmendes Preisbewusstsein der Abnehmer von Versicherungsprodukten eine Anhebung des Prämienniveaus – über das durch den Schadenverlauf bedingte Volumen hinaus – nicht toleriert.

Doch eine reine Freisetzung von Personal durch Rationalisierungsmaßnahmen wäre zu trivial und auch nicht zielgerichtet. Schließlich gilt es auch die stetig gestiegenen Anforderungen der Kunden hinsichtlich Service und Qualität zu befriedigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung / Hinführung / Untersuchungsgegenstand

B. Die Personalbedarfsplanung / -rechnung

I. Notwendigkeit der Personalplanung

II. Einflussfaktoren auf die Personalplanung

1. Personalplanung als Bestandteil der Unternehmensplanung

2. Unternehmensinterne und –externe Einflüsse

III. Die Personalbedarfsplanung als zentraler Teilbereich der Personalplanung

IV. Ziele und Inhalte der Personalbedarfsplanung

1. Ziele

2. Die zeitliche Dimension der Personalbedarfsplanung

3. Die qualitative Dimension der Personalbedarfsplanung

4. Die räumliche Dimension der Personalbedarfsplanung

V. Planungsprinzipien, Methodik und Arten der Personalbedarfsplanung

1. Planungsprinzipien

2. Methodik der Personalbedarfsplanung

3. Arten der Personalbedarfsplanung

VI. Allgemeine Grenzen der Personalbedarfsplanung und spezielle Probleme für Dienstleistungsunternehmen

1. Allgemeine Grenzen der Personalbedarfsplanung

2. Probleme der Personalbedarfsplanung für Dienstleistungsunternehmen

C. Analyse der Personalbedarfsplanung nach der Rosenkranz-Formel

I. Aufbau- und Ablauforganisation der Kraftfahrt-Betriebsabteilung der ASSEKURANZ-TOP AG

1. Die Aufbauorganisation

2. Die Ablauforganisation

II. Aufbau, Determinanten und Ergebnisse der Rosenkranz-Formel

1. Aufbau und Herleitung der Rosenkranz-Formel

2. Zu den Geschäftsvorfällen mi

3. Zum Zeitbedarf pro Geschäftsvorfall ti

4. Zum notwendigen Verteilzeitfaktor fNV

5. Zur Tätigkeitsgruppe „Verschiedenes“ (tv)

III. Die Anwendung der Rosenkranz-Formel in der Praxis

IV. Pflege des Systems, Verantwortlichkeiten und Ergebnisse

V. Kritische Würdigung der Rosenkranz-Systematik

1. Prämissen des Ansatzes

2. Vorteile / Stärken des Ansatzes

3. Nachteile / Schwächen des Ansatzes

4. Fazit

D. Entwicklung einer Alternative

I. Überblick zu alternativen Planungsmethoden

II. Anwendbarkeit der alternativen Planungsmethoden für die Kraftfahrt-Betriebsabteilung der ASSEKURANZ-TOP AG

1. Die statistischen Verfahren auf der Basis von Zeitreihen

2. Ganzheitliche Verfahren

3. Verfahren auf der Basis eines Zeit- und Mengengerüstes

4. Schätzverfahren

5. Zusammenfassung

III. Vorschläge zur praktischen Ausgestaltung einer Delphi-Befragung

1. Grundsatzentscheidungen

2. Konkrete Ausgestaltung einer Delphi-Befragung

3. Ziele und Prämissen der vorgeschlagenen Befragung

4. Ablaufplan der Evaluation

5. Einschätzung der Aufwände durch die Delphi-Befragung

6. Bewertung der Methode für den betrieblichen Einsatz

E. Resümee / Ausblick / Empfehlung (Management-Summary)

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Personalbedarfsplanung bei der ASSEKURANZ-TOP AG, wobei der Fokus auf der bestehenden Rosenkranz-Formel liegt. Ziel ist die kritische Evaluierung dieser Methode vor dem Hintergrund eines dynamischen Marktumfelds sowie die Entwicklung eines alternativen Planungskonzepts, das den spezifischen Herausforderungen von Dienstleistungsunternehmen besser gerecht wird.

  • Methodische Untersuchung der Rosenkranz-Formel in der Praxis.
  • Identifikation der Stärken und Schwächen quantitativer Personalbedarfsrechnungen.
  • Analyse des Einflusses von Marktveränderungen auf die Personalplanung.
  • Konzeption einer Delphi-Befragung als flexibles Planungsinstrument.
  • Optimierung der Personalplanung im Dienstleistungssektor.

Auszug aus dem Buch

3. Nachteile / Schwächen des Ansatzes

Der Ansatz beherbergt eine Reihe von Gefahren. Dies gilt vor allem dann, wenn die Rosenkranz-Systematik als dauerhaftes Instrument für die Personalbedarfsplanung eingesetzt wird, wie es bei der ASSEKURANZ-TOP AG der Fall ist. Wird hingegen im Rahmen eines einmaligen Projekts der Personalbedarf mit dieser Methode auf seine Angemessenheit überprüft, relativieren sich einige Punkte von selbst.

Der Ansatz wird in der Literatur einvernehmlich für ungeeignet erklärt, wenn es um eine längerfristige Personalbedarfsplanung geht (vgl. Hentze / Kammel, 2001, S. 212; Horsch, 2000, S. 32; Alewell, 1995, S. 45). Dazu müsste die Struktur des Arbeitsplatzes inkl. des Tätigkeitsspektrums und zeitlichem Umfangs nahezu unverändert bleiben. Diese Prämisse erfüllt das technologisch geprägte und allgemein sehr dynamische Umfeld der Kraftfahrtversicherung und seiner Sachbearbeitung nicht. Der Tätigkeitskatalog mit den ursprünglich erhobenen Zeitwerten wurde bis in das Jahr 2002 unverändert fortgeschrieben. Die 2002 durchgeführte Modifikation kann als marginal bezeichnet werden. In der Zwischenzeit haben sich durch diverse ablauftechnische Veränderungen so viele Variablen verändert, dass es zwischenzeitlich einer kompletten Neuerhebung der Arbeitsabläufe und deren Zeitkomponenten bedarf. Auch wenn es verfahrenstechnisch einen kurzfristigen Charakter hat, wurde es in der Praxis über die beschriebene Fortschreibung zu einem mittel- bis langfristigen Instrument „umfunktioniert“.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung / Hinführung / Untersuchungsgegenstand: Die Arbeit führt in den Strukturwandel der Versicherungsbranche ein und verdeutlicht die hohe Bedeutung der Personalbedarfsplanung als zentralen Kostenfaktor.

B. Die Personalbedarfsplanung / -rechnung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Personalbedarfsplanung, ihre Dimensionen sowie die vielfältigen internen und externen Einflussfaktoren dargelegt.

C. Analyse der Personalbedarfsplanung nach der Rosenkranz-Formel: Dieses Kapitel stellt die konkrete Anwendung der Rosenkranz-Formel bei der ASSEKURANZ-TOP AG dar und unterzieht das System einer kritischen Würdigung.

D. Entwicklung einer Alternative: Basierend auf der Kritik wird eine Delphi-Befragung als alternative, flexiblere Planungsmethode konzipiert und deren praktischer Implementierungsaufwand analysiert.

E. Resümee / Ausblick / Empfehlung (Management-Summary): Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und empfiehlt die Ablösung des starren Rosenkranz-Modells durch einen proaktiveren, expertenbasierten Planungsansatz.

Schlüsselwörter

Personalbedarfsplanung, Rosenkranz-Formel, Versicherungsbranche, Dienstleistungsunternehmen, Personalmanagement, Personalkosten, Delphi-Befragung, Arbeitszeit, Unternehmensorganisation, Prozessanalyse, quantitative Personalplanung, Kapazitätsbemessung, Personalplanung, Strategische Planung, Effizienzsteigerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Methoden der Personalbedarfsplanung, insbesondere bei der ASSEKURANZ-TOP AG, und bewertet deren Tauglichkeit in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die Personalbedarfsrechnung, die Analyse der Rosenkranz-Formel sowie die Entwicklung zukunftsgerichteter, flexibler Planungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Evaluierung der bestehenden Personalplanungssystematik und die Ableitung einer Alternative, die eine bessere Anpassung an Marktveränderungen ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zur Theorie der Personalplanung mit einer Fallstudienanalyse der Rosenkranz-Formel und einem methodischen Vorschlag für eine Expertenbefragung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Struktur der ASSEKURANZ-TOP AG, die Funktionsweise der Rosenkranz-Formel, deren Vor- und Nachteile sowie den Prozess der Evaluierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Personalbedarfsplanung, Rosenkranz-Formel, Prozessanalyse, Delphi-Befragung und Dienstleistungsmanagement.

Warum ist die Rosenkranz-Formel laut dem Autor langfristig ungeeignet?

Die Formel setzt stabile Arbeitsabläufe voraus, was in dem hochdynamischen und von EDV-Änderungen geprägten Umfeld der Versicherungen eine ständige, aufwändige und kaum amortisierbare Systempflege erzwingen würde.

Wie unterscheidet sich die vorgeschlagene Delphi-Befragung vom Rosenkranz-Ansatz?

Während die Rosenkranz-Formel auf einer starren, vergangenheitsorientierten Datenerhebung basiert, zielt die Delphi-Befragung auf eine flexible, zukunftsorientierte Einschätzung durch Experten aus verschiedenen Managementebenen ab.

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Details

Title
Die Personalbedarfsplanung nach der Rosenkranz-Formel bei der ASSEKURANZ-TOP AG
Subtitle
Analyse und Entwicklungsvorschläge
College
University of Applied Sciences Coburg
Grade
1,8
Author
Michael Müller (Author)
Publication Year
2003
Pages
114
Catalog Number
V72901
ISBN (eBook)
9783638629829
ISBN (Book)
9783640874712
Language
German
Tags
Personalbedarfsplanung Rosenkranz-Formel ASSEKURANZ-TOP Analyse Entwicklungsvorschläge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Müller (Author), 2003, Die Personalbedarfsplanung nach der Rosenkranz-Formel bei der ASSEKURANZ-TOP AG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72901
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