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Sinn und Unsinn der Leistungsbeurteilung in Schulen

Title: Sinn und Unsinn der Leistungsbeurteilung in Schulen

Term Paper , 2005 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Sarah Fäuster (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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“- Setzen, sechs!” war vor einigen Jahren der entscheidende Teil und somit Aufhänger eines Werbespots für ein Milchprodukt, der landesweit über die Bildschirme flackerte.
Natürlich wurde immer wieder über den kleinen Jungen gelacht, der jedes Mal aufs Neue die Antwort zur Frage der Lehrerin nicht wusste, doch bertachten wir uns diese entscheidenden Worte im Zusammenhang mit der objektiven Leistungsbeurteilung, wie sie in Schulen stattfinden soll, eindringlicher, so stellen sich doch viele Fragen. Was hat die Lehrerin in diesem Moment bewertet? Die einzelne Antwort des Jungen oder spielte sein forsches Auftreten vor der Klasse, die Wohnsituation seiner Eltern oder gar der Aspekt, dass er von den anderen Lehrern immer als nur unterdurchschnittlich begabt bewertet
wurde, in diesem Moment die entscheidende Rolle? Im Zuge des absolvierten Blockseminars über die Leistungsbeurteilung und -berechtigung in der Schule, habe ich mich dazu entschlossen, näher auf den Sinn oder Unsinn der Notengebung einzugehen. Ich möchte im weiteren Verlauf dieser Hausarbeit herausstellen, aus welchen einzelnen Komponenten sich Leistungsmessung und Notengebung im
alltäglichen Schulleben zusammensetzen und der Frage nachgehen, ob Zensurenvergabe überhaupt noch ein adäquates Mittel ist, die Leistungen der Schüler, so objektiv wie möglich, zu erfassen. Natürlich soll in diesem Zusammenhang auch angeschnitten werden,
welche Indikatoren, außer der tatsächlichen Leistung des Schülers, noch Einfluss auf die Zensur haben und welche Verfahren zur Ermittlung angewandt werden. Zum Abschluss werde ich dann anschließend versuchen einzelne Lösungsverfahren für eine objektivere
Leistungsmessung anzureißen und aufzuzeigen, um somit einen Ausblick auf mögliche zukünftige Verfahren zu ermöglichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die schulische Leistungsbeurteilung

2.1. Aufgaben und Ziele

2.2. Objektive Verfahren der Leistungsbeurteilung

2.3. Subjektive Verfahren der Leistungsbeurteilung

3. Leistungsbeurteilung durch Notengebung

3.1. Mängel der Zensuren oder: Zensurengebung?-Mangelhaft!

3.2. Persönlichkeit des Schülers + Erwartungshaltung des Lehrers = Schulnote?

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit dem Sinn und Unsinn der schulischen Notengebung auseinander. Das primäre Ziel ist es zu untersuchen, welche Komponenten die Leistungsbewertung bestimmen und inwieweit Zensuren ein adäquates sowie objektives Mittel zur Erfassung von Schülerleistungen darstellen.

  • Funktionen der schulischen Leistungsbeurteilung
  • Differenzierung zwischen objektiven und subjektiven Bewertungsverfahren
  • Kritische Analyse von Notengebung und ihren Mängeln
  • Einfluss von Lehrererwartungen und Schülerpersönlichkeit
  • Möglichkeiten zur Objektivierung der Leistungsmessung

Auszug aus dem Buch

3.2. Persönlichkeit des Schülers + Erwartungshaltung des Lehrers = Schulnote?

Schon mehrmals wurde im bisherigen Verlauf dieser Hausarbeit darauf hingewiesen, dass Leistungsbeurteilung nicht in einem klaren, objektiven Rahmen stattfindet, sondern vielmehr durch die subjektiven Eindrücke des Lehrers beeinflusst, wenn nicht sogar grundlegend verändert wird. Im nun folgenden Abschnitt soll nun untersucht werden, wie groß der Einfluss der Persönlichkeit, der Intelligenz bzw. der sozialen Aspekte eines Schülers auf die letztendliche Leistungsbeurteilung durch den Lehrer ist.

Von vorne herein ist klar festzustellen, dass Leistungsbeurteilung nicht nur auf der Grundlage der erbrachten Leistung beruht, sondern vielmehr von der Wahrnehmung der Persönlichkeit des Schülers durch den Lehrer abhängig ist. Ein großer Teil der Beurteilung eines Schülers geschieht bereits vor der eigentlichen Wahrnehmung, nämlich durch die Dinge, die man über einen Schüler hört, ohne ihn zu kennen. Der Lehrer entwickelt auf diese Weise bereits eine gewisse Erwartungshaltung bezüglich der Leistungen oder des Verhaltens des Schülers im Unterricht, zum Beispiel wenn er erfährt, dass der Schüler in vielen anderen Fächern eher schwache Leistungen zeigt, so wird der Lehrer seine Leistung auch in seinem Fach von vorne herein als eher schwach bewerten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Leistungsbeurteilung in Schulen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Objektivität der Notengebung.

2. Die schulische Leistungsbeurteilung: Dieses Kapitel erläutert die Funktionen der Leistungsbeurteilung sowie die Abgrenzung zwischen objektiven Testverfahren und subjektiven Beobachtungsmethoden durch Lehrkräfte.

3. Leistungsbeurteilung durch Notengebung: Hier werden die Mängel der klassischen Zensurengebung diskutiert und der Einfluss der Lehrererwartung sowie der Schülerpersönlichkeit auf das finale Urteil untersucht.

4. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Notwendigkeit der Leistungsbeurteilung und fordert eine Entwicklung hin zu objektiveren und gerechteren Bewertungssystemen.

Schlüsselwörter

Leistungsbeurteilung, Notengebung, Schulnoten, Objektivität, Reliabilität, Validität, Schülerleistung, Lehrererwartung, Standardisierte Tests, Informelle Tests, Leistungsdiagnose, Pädagogik, Schulleistung, Beurteilungsfehler, Bildungsreform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht kritisch den Sinn und die Praxis der Leistungsbeurteilung durch Noten im schulischen Alltag.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Funktionen der Leistungsbeurteilung, den Unterschied zwischen objektiven und subjektiven Bewertungsverfahren sowie die Fehleranfälligkeit von Noten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es herauszuarbeiten, ob Zensuren ein adäquates Mittel sind, um Leistungen von Schülern so objektiv wie möglich zu erfassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse auf Basis fachspezifischer Literatur, um bestehende Verfahren der Leistungsmessung und die psychologischen Effekte der Notengebung zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Aufgaben und Ziele der Leistungsbeurteilung definiert, objektive und subjektive Verfahren gegenübergestellt sowie die Mängel der Notengebung und der Einfluss der Lehrererwartungen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Leistungsbeurteilung, Objektivität, Notengebung, Validität, Reliabilität und Lehrererwartung.

Warum spielt die Erwartungshaltung des Lehrers eine so große Rolle bei der Notengebung?

Die Arbeit zeigt auf, dass Lehrer bei der Leistungsbeurteilung häufig von subjektiven Wahrnehmungen oder Vorinformationen beeinflusst werden, was zu einer verzerrten Einschätzung der tatsächlichen Schülerleistung führen kann.

Welche Rolle spielen die Hauptgütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität in der Arbeit?

Diese Kriterien dienen als Maßstab, an dem die aktuelle Notenvergabe gemessen wird, wobei deutlich wird, dass Schulnoten diesen wissenschaftlichen Anforderungen in der Praxis oft nicht genügen.

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Details

Title
Sinn und Unsinn der Leistungsbeurteilung in Schulen
College
University of Wuppertal
Grade
2,3
Author
Sarah Fäuster (Author)
Publication Year
2005
Pages
17
Catalog Number
V73002
ISBN (eBook)
9783638735872
Language
German
Tags
Sinn Unsinn Leistungsbeurteilung Schulen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Fäuster (Author), 2005, Sinn und Unsinn der Leistungsbeurteilung in Schulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73002
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