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Die Rolle des Mannes und der Frau im Islam

Title: Die Rolle des Mannes und der Frau im Islam

Bachelor Thesis , 2006 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sara Peter (Author)

Theology - Comparative Religion Studies
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Summary Excerpt Details

Ich gehe in dieser Arbeit auf das Leben von Männern und Frauen im Islam ein. Ich beleuchte die Unterschiede genauso, wie die Gemeinsamkeiten. Außerdem habe ich mir noch das Umfeld und die Lebensumstände angesehen. Ich denke, dass man so ganz gut einen Einblick in das Leben von Moslems und Musliminnen bekommt. Am Anfang habe ich zum Einstieg beschrieben, was der Islam eigentlich ist, wer ein Moslem ist und was es mit dem Koran auf sich hat.

Auf das Thema der Arbeit bin ich gekommen, weil ich mich für den Islam interessiere. Ich habe mehrere Moslems in meinem engeren Bekanntenkreis und ich denke, es ist nicht schlecht, gerade für mich als Theologie-Studentin, über diese Religion Bescheid zu wissen. Es war auch sehr interessant die ganzen Dinge zu erfahren und je mehr ich gelesen habe um so mehr hat mich das Thema gefesselt.
Meine Informationen habe ich hauptsächlich aus Büchern entnommen, ganz wenig aus dem Internet. Außerdem hatte ich noch tatkräftige Unterstützung von einer befreundeten Türkin, die in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, von ihrem 16. bis 20. Lebensjahr allerdings in der Türkei gelebt und auch gearbeitet hat und von einem Bekannten, der mit 10 Jahren aus Ägypten zu seiner Tante nach Deutschland gekommen und hier groß geworden ist. Beide konnte ich zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen und mit Fragen löchern. Ich habe mit ihnen ausführliche Gespräche geführt und manchmal auch endlos diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Was ist Islam

Wer ist Muslim

Was ist der Koran

Die religiösen Pflichten

Das Gebet

Das Gesetz

Aufgaben (Rechte/ Pflichten) der Geschlechter

Ungleichbehandlung von Mann und Frau

Kopftuch/ Kleiderordnung

Hochzeit/Ehe

Polygamie

Genussehe

Sexualität

Kinder

Beschneidung

Scheidung

Arbeiten und Studieren im Islam für Frauen

Wahlrecht

Sterben

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das alltägliche Leben von Männern und Frauen im Islam, beleuchtet die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Geschlechterrollen sowie den Einfluss religiöser Vorgaben auf das soziale Umfeld und die Lebensumstände.

  • Grundlagen des islamischen Glaubens und des Korans
  • Religiöse Pflichten und geschlechtsspezifische Ausprägungen
  • Struktur der Ehe, Familie und Rollenverteilung in der Gesellschaft
  • Diskriminierung, Ungleichbehandlung und die Stellung der Frau im Arbeits- und Bildungswesen
  • Traditionelle Bräuche und deren Auswirkungen auf den Alltag muslimischer Familien

Auszug aus dem Buch

Hochzeit/Ehe

Die Ehe gilt im Islam als einzig richtige Lebensform und sie wird hauptsächlich zur Gründung einer Familie und zur Zeugung von Nachwuchs vollzogen. Laut dem Koran ist die Ehe mit ungläubigen Männern und Frauen (Heiden) untersagt. Außerdem ist die Heirat zwischen bestimmten Verwandtschaftsverhältnissen strikt verboten und zwar zwischen Blutsverwandten mütterlicher und väterlicherseits. Es ist einem Moslem auch nicht gestattet zwei Schwestern zu ehelichen.

Dem Mann ist nach dem Koran die Ehe mit einer andersgläubigen Frau gestattet, der Frau allerdings nicht. Sie darf keinen Mann heiraten, welcher nicht Moslem ist. Wobei auch die Ehe von einem islamischen Mann mit einer Nicht-Muslimin ungern gesehen wird, weil hier bestehe die Gefahr, dass die Frau zu viel Einfluss gewinnen und nicht mehr auf ihren Mann hören könnte, wodurch er seine Vormachtstellung verlieren könnte.

Nach traditioneller Ansicht sollten islamische Mädchen von ihren Eltern verheiratet werden, sobald ihre erste Regelblutung eintritt. Dabei ist es wichtig, dass das Mädchen noch Jungfrau war, denn es gilt als Schande, außerehelichen Geschlechtsverkehr zu haben. Das geht sogar so weit, dass das arabische und persische Gewohnheitsrecht verlangt, dass ein unverheiratetes Mädchen von ihren männlichen Familienangehörigen getötet wird, sobald es sexuellen Kontakt vor der Ehe hat, oder nur in den Verdacht gerät, keine Jungfrau mehr zu sein. Diese Normvorstellung der jungfräulichen Braut hat sich traditionell fortgesetzt und besteht auch heut noch im Islam.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einleitung zur demografischen Relevanz des Islams in Deutschland und Erläuterung der persönlichen Motivation sowie Methodik der Arbeit.

Was ist Islam: Definition des Islams als monotheistische Religion und Abgrenzung islamischer Länder.

Wer ist Muslim: Erläuterung des muslimischen Selbstverständnisses und der Aufnahme in die Gemeinschaft durch das Glaubensbekenntnis.

Was ist der Koran: Beschreibung der Rolle des Korans als heilige Schrift und primäre Quelle des islamischen Gesetzes.

Die religiösen Pflichten: Darstellung der fünf Säulen des Islams als persönliche und gesellschaftliche Handlungen.

Das Gebet: Beschreibung der rituellen Bedingungen, Waschungen und der Gebetspraxis.

Das Gesetz: Einführung in die Scharia und deren Einfluss auf das gesellschaftliche Zusammenleben.

Aufgaben (Rechte/ Pflichten) der Geschlechter: Analyse der Ungleichheiten in der familiären Verantwortung und Vormachtstellung.

Ungleichbehandlung von Mann und Frau: Aufzeigen von Rechtsunterschieden bei Heirat, Erbe und Zeugenaussagen.

Kopftuch/ Kleiderordnung: Bedeutung der Kleidung als Identitätsmerkmal und Schutzmaßnahme.

Hochzeit/Ehe: Erläuterung der Ehe als Vertrag und der soziokulturellen Hintergründe der Eheschließung.

Polygamie: Analyse der Bedingungen und restriktiven Praxis der Mehrehe.

Genussehe: Kritik an der zeitlich befristeten „Heirat auf Zeit“ (Mut'a).

Sexualität: Darstellung der islamischen Sicht auf Geschlechtsverkehr, Fortpflanzung und Familienplanung.

Kinder: Bedeutung von Nachkommen, Erziehung und der Sonderrolle männlicher Kinder.

Beschneidung: Analyse der Praktiken und kulturellen Hintergründe bei Jungen und Mädchen.

Scheidung: Darstellung der Hürden und sozialen Stigmatisierung bei einer Scheidung.

Arbeiten und Studieren im Islam für Frauen: Übersicht über den historischen Wandel und die heutige Situation muslimischer Frauen in Bildung und Beruf.

Wahlrecht: Darstellung der politischen Partizipation und der oft eingeschränkten Autonomie der Frau bei Wahlen.

Sterben: Beschreibung der traditionellen Riten am Lebensende und bei Bestattungen.

Schlüsselwörter

Islam, Scharia, Koran, Geschlechterrollen, Ehe, Familie, Frau im Islam, Bildung, Diskriminierung, Polygamie, Beschneidung, Scheidung, Identität, Religion, Glaubenspraxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen Einblick in das Leben von Männern und Frauen im Islam, wobei sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede in den Lebensumständen und im sozialen Umfeld untersucht werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt unter anderem religiöse Pflichten, Familienstrukturen, das islamische Recht (Scharia), die Rolle der Frau in der Öffentlichkeit und Bildung sowie soziale Themen wie Ehe, Kindererziehung und Bestattungsriten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Verständnis für die islamische Lebensweise zu schaffen und zu erklären, wie religiöse Vorgaben und kulturelle Traditionen den Alltag von Moslems und Musliminnen prägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich primär auf eine Literaturanalyse relevanter Fachbücher und ergänzt dies durch ausführliche Gespräche mit Muslimen in ihrem Bekanntenkreis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Sachthemen: von den religiösen Säulen über die rechtliche und soziale Ungleichbehandlung der Geschlechter bis hin zu spezifischen Aspekten wie Kopftuch, Eheschließung und Erwerbstätigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Islam, Scharia, Geschlechterrollen, Ehe, Familie, Frau im Islam, Bildung und religiöse Praxis charakterisiert.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Frau in der islamischen Gesellschaft?

Die Autorin stellt eine deutliche Ungleichbehandlung fest, die besonders in den Bereichen Bildung, Arbeitswelt und bei rechtlichen Entscheidungen (wie Scheidung oder Sorgerecht) zum Tragen kommt, und hinterfragt diese kritisch vor dem Hintergrund westlicher Werte.

Was wird über das Wahlrecht von Frauen im Islam ausgesagt?

Obwohl Frauen in vielen islamischen Ländern das Wahlrecht besitzen, weist die Arbeit darauf hin, dass die Stimmabgabe oft nicht autonom erfolgt, sondern unter dem Einfluss männlicher Familienangehöriger steht.

Warum wird die „Genussehe“ in der Arbeit kritisch betrachtet?

Die Autorin sieht in der befristeten Heirat kaum positive Aspekte, da sie primär den Mann begünstigt und soziale Stigmatisierung gegenüber den beteiligten Frauen fördern kann.

Wie steht die Arbeit zur Geschlechtertrennung?

Die Arbeit beschreibt die strikte Geschlechtertrennung in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens als ein Mittel, um traditionelle Rollenbilder aufrechtzuerhalten, und hinterfragt deren Effektivität und Sinnhaftigkeit in einer modernen Gesellschaft.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Die Rolle des Mannes und der Frau im Islam
College
University of Education Ludwigsburg
Course
Konfliktstoff Kopftuch
Grade
2,0
Author
Sara Peter (Author)
Publication Year
2006
Pages
25
Catalog Number
V73119
ISBN (eBook)
9783638633291
Language
German
Tags
Rolle Mannes Frau Islam Konfliktstoff Kopftuch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sara Peter (Author), 2006, Die Rolle des Mannes und der Frau im Islam, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73119
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