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Klassiker der modernen Anthropologie

Título: Klassiker der modernen Anthropologie

Trabajo de Seminario , 2002 , 11 Páginas , Calificación: 2,4

Autor:in: Dipl.-Päd. Alexander Geldmacher (Autor)

Pedagogía - Teoría de la sciencia, Antropología
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Als Klassiker der modernen Anthropologie verstehen wir Leute, mit denen man noch heute systematisch argumentieren kann. Diese Personen tragen auch derzeit noch zu unserem Selbstverständnis bei und regen uns mit ihren Ansichten an, um über sie und ihre Sicht der Dinge zu diskutieren. Im weitesten Sinne kann man sagen, sie sind dialogfähig über große Dimensionen hinweg.

Im Folgenden sollen drei wichtige Vertreter der modernen Anthropologie und deren Verständnis über die Stellung des Menschen betrachtet werden : Max Scheler (*1874 -1928), Helmut Plessner (*1892 -1985) und Arnold Gehlen (*1904 -1976)

An Hand der Lebensdaten dieser drei Personen lässt sich darauf schließen, dass ihre Hauptgedanken nach bzw. im Ausklingen des Ersten Weltkrieges entstanden sind. Diese Tatsache ist wichtig um zu verstehen warum es zu mehreren verschiedenen Ansichten in dem Bereich der Stellung des Menschen kam.

Zu dieser Zeit entstand unter der Bevölkerung ein wachsendes Bedürfnis nach Selbstvergewisserung. In einem ´Durcheinander´ an verschiedenen Strömungen entwarfen mehrere Anthropologen Menschenbilder und definierten den Begriff Mensch auf eine neue Art und Weise. So flossen z.B. nach Freud alle Ergebnisse empirischer Forschung in den Gesamtbegriff Mensch mit ein. Er soll empirisch belegt sein und drei Grundpfeiler enthalten, auf die sich der Begriff stützt.

Inhalt:
1 Einleitung 3
2 Hauptteil 5
2.1 Max Scheler 5
2.2 Helmut Plessner 7
2.3 Arnold Gehlen 8
3 Schluss 10
4 Literaturverzeichnis 11

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil

2.1 Max Scheler

2.2 Helmut Plessner

2.3 Arnold Gehlen

3 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die anthropologische Dimension der Allgemeinen Pädagogik in historischer Perspektive, indem sie die Menschenbilder der Klassiker Max Scheler, Helmut Plessner und Arnold Gehlen analysiert und gegenüberstellt, um ein tieferes Verständnis für die Stellung des Menschen im Reich des Lebendigen zu entwickeln.

  • Vergleichende Analyse moderner anthropologischer Ansätze
  • Die Rolle von Geist und Intelligenz bei Max Scheler
  • Die exzentrische Positionalität nach Helmut Plessner
  • Der Mensch als Mängelwesen und die Bedeutung von Institutionen bei Arnold Gehlen
  • Herleitung eines zeitgemäßen Selbstbildnisses des Menschen

Auszug aus dem Buch

2.1 Max Scheler

Die Evolution des Menschen ist in den Augen von Max Scheler ein wenig naiv gestaltet. In seiner Sichtweise ist der Entwicklungsgang bis zum Mensch ein kontinuierlicher Prozess. Allerdings ist die Entwicklung in mehreren unterschiedlich langen Brüchen und Schüben fortgeschritten.

Seiner Annahme nach ist jedes lebende Wesen, also alles was lebendig ist, beseelt. Es setzt sich mit der Umwelt, in der es lebt, auseinander und tritt in Interaktion mit ihr. Es ist nicht nur einfach da.

Er unterscheidet hierbei aber klar zwischen verschiedenen Stufen des Lebendigen. Zum einem sind es die Pflanzen, welche nur einen blinden Gefühlsdrang besitzen. Ihr ´Sinn des Lebens´ ist es einzig und allein der Fortpflanzung und des Wachstums nachzugehen. Desweiteren sind dort die ´niederen Tiere´. Sie haben schon Instinkte, Triebe, die auf auslösende Mechanismen angelegt sind. Diese Instinkte sind angeboren bzw. erlernt. Neben den niederen Tieren gibt es nach seiner Ansicht noch die ´höheren Tiere´. Sie können schon zwischen Versuch und Irrtum unterscheiden und besitzen ein assoziatives Gedächtnis. Am Beispiel der Menschenaffen kann man erkennen, dass sie ein Gefühl über die Gruppe hinaus zum Individuum entwickeln können und zudem eine praktische Intelligenz besitzen. Aufgrund dieser Intelligenz sind sie fähig ein prospektives Problemlösungsverhalten zu entwickeln. Überdies besitzen sie schon das Verständnis über eine Wahlfreiheit, d.h. wenn ein Affe z.B. eine Banane bekommt ist er in der Lage sie zu sammeln und gegen eine Orange o.ä. zu tauschen, während hier die niederen Tiere die Banane gegessen hätten. Hier an dieser Stelle entsteht nun das letzte neue Prinzip, dem der Mensch zu Grunde liegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die anthropologische Perspektive ein und erläutert die Notwendigkeit, das Selbstverständnis des Menschen durch die Auseinandersetzung mit klassischen Theoretikern zu schärfen.

2 Hauptteil: Der Hauptteil vergleicht die anthropologischen Positionen von Max Scheler, Helmut Plessner und Arnold Gehlen hinsichtlich ihrer Definition des Menschseins im Kontrast zum Tierreich.

3 Schluss: Das Fazit stellt fest, dass keine der drei betrachteten Ansichten isoliert betrachtet werden kann, um ein umfassendes Verständnis vom „Selbstbildnis Mensch“ zu erlangen.

Schlüsselwörter

Philosophische Anthropologie, Max Scheler, Helmut Plessner, Arnold Gehlen, Menschenbild, Evolution, Geist, Intelligenz, exzentrische Positionalität, Mängelwesen, Institutionen, Selbstbewusstsein, Stellung des Menschen, Pädagogik, Anthropologische Grundgesetze

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den anthropologischen Grundlagen der modernen Pädagogik und untersucht, wie verschiedene Denker den Menschen und seine Stellung in der Welt definiert haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Abgrenzung des Menschen vom Tier, die Bedeutung von Geist, kultureller Prägung und sozialen Institutionen sowie die historische Suche nach menschlicher Selbstvergewisserung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Untersuchung von Scheler, Plessner und Gehlen ein fundiertes Verständnis für das „Selbstbildnis Mensch“ zu gewinnen, um dieses für pädagogische Fragestellungen nutzbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor wählt einen philosophisch-anthropologischen Ansatz, der durch eine vergleichende Literaturanalyse der Werke der drei genannten Klassiker gekennzeichnet ist.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden nacheinander die Theorien von Max Scheler (Evolution und Geist), Helmut Plessner (exzentrische Positionalität) und Arnold Gehlen (Mängelwesen und Institutionen) detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „Mängelwesen“, „Geist“, „Institutionen“, „exzentrische Positionalität“ und das „Reich des Lebendigen“ geprägt.

Inwiefern unterscheidet sich Arnold Gehlens Ansatz von dem der anderen beiden Autoren?

Gehlen nimmt eine konträre Position ein, indem er den Menschen nicht als eine Mischung aus verschiedenen Komponenten (wie Geist und Natur) betrachtet, sondern als eine Einheit, deren Überleben durch die Kompensation von Mängeln mittels Institutionen gesichert wird.

Was versteht Helmut Plessner unter der „exzentrischen Positionalität“?

Plessner beschreibt damit, dass der Mensch – im Gegensatz zum Tier, das in einer zentrischen Position lebt – immer außerhalb seiner selbst steht, was ihn zu einer ständigen Auseinandersetzung mit sich selbst zwingt.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Klassiker der modernen Anthropologie
Universidad
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Curso
Einführung in die anthropologische Dimension der Allgemeinen Pädagogik (in historischer Perspektive)
Calificación
2,4
Autor
Dipl.-Päd. Alexander Geldmacher (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
11
No. de catálogo
V73273
ISBN (Ebook)
9783638741859
ISBN (Libro)
9783656634751
Idioma
Alemán
Etiqueta
Klassiker Anthropologie Einführung Dimension Allgemeinen Pädagogik Perspektive)
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl.-Päd. Alexander Geldmacher (Autor), 2002, Klassiker der modernen Anthropologie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73273
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