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Unterhaltungsfunktion von Zeitungen und Zeitschriften

Title: Unterhaltungsfunktion von Zeitungen und Zeitschriften

Seminar Paper , 1999 , 20 Pages , Grade: gut

Autor:in: Antje Visser (Author)

Communications - Print Media, Press
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Zeitungen und Zeitschriften sind sekundäre Medien , die meist im wahrsten Sinne des Wortes dazu verwendet werden, sich die Zeit zu vertreiben. Beispielsweise die morgendliche Zeitung zum Frühstück - sei dahingestellt ob zu Hause oder im Büro - oder die Zeitschriften im Wartezimmer des Arztes dienen dazu einen gewissen Zeitraum zu überbrücken. Aber auch auf langen Zugfahrten erfreuen sich die Zeitschriften größter Beliebtheit, da sie schließlich nicht so schwer wie Bücher sind und man sie in fast jeder Tasche verstauen kann.


Das Ziel dieser Hausarbeit besteht darin, zunächst einen Überblick über die Klassifikationen und Unterteilungen von Zeitungen und Zeitschriften zu geben. Genaue Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Zeitung und Zeitschrift hinsichtlich der Unterhaltung sollen in den nächsten Abschnitten erläutert werden. Auch die Zielgruppe und das Leserverhalten soll in diesem Zusammenhang untersucht werden.


Nach welchen Kriterien wird also eine Zeitung oder eine Zeitschrift ausgewählt? Wie lange wird sie durchschnittlich gelesen und wird sie danach entsorgt, aufgehoben oder weitergegeben? Sind die Berichte in den Zeitschriften Anlaß für Diskussionen und regen zur Auseinandersetzung mit dem Thema an oder ist es umgedreht - sind die Artikel eine Folge dieser Auseinandersetzungen? Warum gibt es unzählige verschiedene Frauenzeitschriften und werden diese ausschließlich von Frauen gelesen? Warum gibt es in fast jeder guten Firma die Bildzeitung zu lesen und warum wird das ungern offen zugegeben?
In der folgenden Ausarbeitung möchte ich versuchen diese Fragen zu klären und zu erläutern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Zeitung

2.1. Klassifikation von Zeitungen

3. Die Zeitschrift

3.1. Klassifikation von Zeitschriften

4. Unterhaltung

4.1. Publikumszeitschriften im Vergleich

5. Schlußbemerkung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Unterhaltungsfunktion von Zeitungen und Zeitschriften als sekundäre Medien. Dabei werden die Klassifikationen der Medientypen analysiert und ein direkter Vergleich zwischen spezifischen Publikumszeitschriften gezogen, um die Bedeutung von Zielgruppenansprache, Inhalten und Leserverhalten zu verdeutlichen.

  • Klassifikationssysteme für Zeitungen und Zeitschriften
  • Untersuchung von Zielgruppen und Leserverhalten
  • Analyse der Rolle von Unterhaltung im Medienkontext
  • Vergleichende Betrachtung von Frauen- und Nachrichtenmagazinen
  • Die Funktion von Werbung und Interaktionselementen in Printmedien

Auszug aus dem Buch

4.1. Publikumszeitschriften im Vergleich

In diesem Abschnitt möchte ich zwei Publikumszeitschriften hinsichtlich ihrer Zielgruppen, Inhalte und Aufbaus vergleichen. Ich habe zwei Wochenzeitschriften ausgewählt. Dabei handelt es sich zum einen um die Frauenzeitschrift „Amica“, welche einmal im Monat erscheint und zum anderen um das Wirtschafts- und Politikmagazin „Stern“, welcher wöchentlich verlegt wird. In diesen Vergleich sollen jedoch auch noch andere Zeitschriften einbezogen werden, da somit ein besserer Überblick gewonnen werden kann.

Die „Amica“ habe ich ausgewählt, weil sie eine der umfangreichsten Frauenzeitschriften ist und sich durch eine Vielfalt von Themen und Artikeln auszeichnet. Die Analyse bezieht sich auf die Ausgabe vom August 1999. Den „Stern“ habe ich ausgewählt, da er mir von „Spiegel“ und „Focus“ den Frauenzeitschriften am nächsten zu stehen scheint. Für den Vergleich liegt hier die Ausgabe vom 29. Juli 1999 vor.

Beide Zeitschriften werden von der IVW7 geprüft, das bedeutet ihre Auflagen- und Vertriebszahlen unterliegen freiwillig der ständigen Kontrolle durch eine unabhängige Instanz. Vom ersten Eindruck her sind sich die beiden Zeitschriften relativ ähnlich. Vom Titel der „Amica“ lächelt eine gut aussehende, blonde junge Frau mit einem Hund im Arm, passend zur Titelzeile „Tierisch verliebt“.

Auf dem Cover des „Sterns“ ist ein ebenso gut aussehender Mann zu sehen. Genauer gesagt Ricky Martin, ein lateinamerikanischer Musiker der mit dem Sommerhit „Livin‘ La Vida Loca“ bekannt wurde. Die Titel-Headline bezieht sich auch hier auf das Foto.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung von Zeitungen und Zeitschriften als sekundäre Medien und Erläuterung der Fragestellung bezüglich der Unterhaltungsfunktion.

2. Die Zeitung: Definition der Zeitung als periodisches Druckwerk sowie historische Einordnung und Differenzierung der Publikationsarten.

2.1. Klassifikation von Zeitungen: Detaillierte Unterteilung in Tages- und Wochenzeitungen sowie Analyse der Unterschiede nach Kauf- und Abonnementmodellen.

3. Die Zeitschrift: Untersuchung der zeitlichen Erscheinungsintervalle und der Konzentrationsform beim Lesen von Zeitschriften im Vergleich zur Tageszeitung.

3.1. Klassifikation von Zeitschriften: Einteilung in Publikums-, Special-Interest- und Fachzeitschriften sowie Erläuterung von Kundenzeitschriften.

4. Unterhaltung: Analyse der Unterhaltungsfunktion als kulturelle Komponente, die Zeitvertreib, Entspannung und Motivationsarbeit leistet.

4.1. Publikumszeitschriften im Vergleich: Empirischer Vergleich zwischen „Amica“ und „Stern“ hinsichtlich Zielgruppen, Cover-Gestaltung, Werbeanteil und redaktioneller Struktur.

5. Schlußbemerkung: Reflexion über die Beständigkeit von Printmedien trotz digitaler Konkurrenz und deren unverzichtbare Rolle in der Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Zeitungen, Zeitschriften, Unterhaltungsfunktion, Publikumszeitschriften, Mediennutzung, Leserverhalten, Klassifikation, Printmedien, Werbeträger, Zielgruppenanalyse, Medienwirkung, Massenmedien, Journalismus, Bild-Zeitung, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die mediale Rolle von Zeitungen und Zeitschriften, insbesondere unter dem Aspekt ihrer Unterhaltungsfunktion.

Welche Themenfelder werden zentral behandelt?

Im Zentrum stehen die Klassifikationen von Printmedien, die Analyse von Zielgruppenbedürfnissen sowie die vergleichende Untersuchung von Inhalten und Layouts in ausgewählten Magazinen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Zeitungs- und Zeitschriftenformen im Hinblick auf ihre unterhaltende Wirkung zu klären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine medienwissenschaftliche Hausarbeit, die auf einer Literaturrecherche und einem komparativen Vergleich zweier konkreter Zeitschriftenausgaben basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Zeitungs- und Zeitschriftenklassifikation und eine detaillierte Inhaltsanalyse anhand von Fallbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mediennutzung, Zielgruppenanalyse, Printmedien und Unterhaltungsfunktion charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die „Amica“ vom „Stern“ in der Analyse?

Die „Amica“ orientiert sich stark an Lifestyle-Themen und Schönheits-Tipps, während der „Stern“ ein breiteres politisches und gesellschaftliches Spektrum abdeckt.

Welche Bedeutung misst die Autorin der Werbung in diesen Zeitschriften bei?

Werbung wird nicht nur als Information, sondern als fester Bestandteil des Unterhaltungswerts und der Trendsicherung, insbesondere in Frauenzeitschriften, interpretiert.

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Details

Title
Unterhaltungsfunktion von Zeitungen und Zeitschriften
College
University of Leipzig  (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Course
Seminar: Massenmedien und kulturelle Kommunikation
Grade
gut
Author
Antje Visser (Author)
Publication Year
1999
Pages
20
Catalog Number
V7335
ISBN (eBook)
9783638146265
ISBN (Book)
9783638864824
Language
German
Tags
Unterhaltungsfunktion Zeitungen Zeitschriften Seminar Massenmedien Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antje Visser (Author), 1999, Unterhaltungsfunktion von Zeitungen und Zeitschriften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7335
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