Medienneutral texten. Theorie und Praxis am Beispiel von Print- und Onlineartikeln aus Computermagazinen


Diplomarbeit, 2002
73 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Medienunabhängig texten
1.1 Gleicher Text für Online- und Print-Version
1.2 Weiterführende Aspekte

2 Untersuchung von Print- und Online-Artikeln
2.1 Auswahlkriterien für Magazine
2.2 Auswahlkriterien für Artikel
2.3 Erläuterung der Untersuchungskriterien
2.4 Durchführung der Untersuchung
2.4.1 PC-Professionell
2.4.2 Chip
2.4.3 PC-Shopping
2.5 Untersuchungsergebnisse zusammengefasst

3 Theorie und Praxis des medienneutralen Textens
3.1 Online - Das „schwächere“ Medium?
3.1.1 Struktur von Print- und Online-Medium
3.1.2 Vor- und Nachteile des Print-Mediums
3.1.3 Vor- und Nachteile des Online-Mediums
3.2 Forderungen an Online-Texte
3.2.1 Studien als Grundlage
3.2.2 Fließtext gestalten
3.2.3 Strukturieren
3.2.4 Orientieren und Navigieren
3.2.5 Hypermedia einsetzen
3.2.6 Bilder und Tabellen überarbeiten
3.2.7 Hyperlinks gestalten
3.3 Umsetzung der Forderungen
3.3.1 Fließtext gestalten
3.3.2 Strukturieren
3.3.3 Orientieren und Navigieren
3.3.4 Hypermedia einsetzen
3.3.5 Bilder und Tabellen überarbeiten
3.3.6 Hyperlinks gestalten

4 Erkenntnisse und Tipps beurteilen und umsetzen
4.1 Texten wie bisher?
4.2 Relevanz der Empfehlungen
4.2.1 Erkenntnisse aus dem Journalismus verallgemeinern? ..
4.2.2 Forderungen vom technischen Fortschritt überholt?
4.3 Intensiver forschen

5 Literaturverzeichnis

6 Anhang
6.1 Tabellarische Untersuchungsergebnisse
6.1.1 PC-Professionell: Power-Tuning auf engstem Raum
6.1.2 PC-Professionell: Virenschutz für Windows XP
6.1.3 Chip: 10 ATX-Netzteile für Pentium 4 und Athlon
6.1.4 Chip: Sicherheitslöcher im Netz stopfen
6.1.5 PC-Shopping: Moderner Sechskampf
6.1.6 PC-Shopping: Turbo-Brenner
6.2 Korrespondenz
6.2.1 PC Welt vom 18.03.2002
6.2.2 Chip vom 18.03.2002
6.2.3 Chip vom 30.04.2002
6.2.4 PC Praxis vom 18.03.2002
6.2.5 Computerwoche vom 17.03.2002
6.2.6 PC-Professionell vom 23.04.2002
6.2.7 PC-Shopping vom 23.04.2002

1 Medienunabhängig texten

Am Anfang verständigten Menschen sich ausschließlich mündlich. Nur zöger- lich konnte sich das geschriebene Wort als neue Kommunikationsform durch- setzen. Der manuelle Aufwand zum Vervielfältigen von Büchern in den Schreibstuben der Klöster war enorm. Mit Gutenbergs Erfindung des Buch- drucks erfolgte eine entscheidende Wende. Das gedruckte Wort wurde wichtiger. Um 1990 herum begann eine weitere Wende. Das Internet wurde populär. Die rasche Verbreitung und die anfängliche Begeisterung lösten einen noch an- haltenden Online-Boom aus. Texte, die bislang nur gedruckt wurden, sollten nun auch online erscheinen. Da niemand zweimal denselben Text schreiben möchte, kamen Redakteure und Manager auf die „geniale“ Idee, den Text, der für die Print-Ausgabe bestimmt war, für das Online-Medium aufzubereiten. Das Cross- Media-Publishing - auch als Single-Source-Publishing bezeichnet - entstand. Es „...bedeutet die Veröffentlichung von Information mit unterschiedlichen Medien auf der Basis desselben Ausgangsdokuments.“1

So einfach wie sich diese Definition anhört, ist es nicht, weil medienspezifische Aspekte berücksichtigt werden müssen. Für das Rezipieren von Papier haben sich bestimmte Mechanismen und Konventionen etabliert, die für das Online- Medium ungeeignet sind. So sind Seitenzahlen und Verweise darauf im Internet ungebräuchlich und wenig hilfreich. Eine Lösung heißt, vom Medium unab- hängig texten und damit Texte schaffen, die in beiden Medien brauchbar sind.

Redakteure nennen zusammenfassend folgende Argumente für die Popularität der Cross-Media-Idee:

- innovativ sein, indem man wie die Mitbewerber Online-Dokumente anbietet, - Herstellungs- und Distributionskosten senken,
- in viele Medien zeitgleich veröffentlichen und - einem Text einen Mehrnutzen geben.

1.1 Gleicher Text für Online- und Print-Version

Die Idee vom medienunabhängigen Text fasziniert viele Autoren wie Journalisten und Technische Redakteure. Spätestens nach dem ersten spontanen Versuch stellen sie jedoch fest, dass medienneutrales Schreiben gar nicht so einfach ist. Das neutrale Medium ist uns fremd. In einem Fachaufsatz zum Beispiel werden nacheinander alle wichtigen Gedanken ausführlich formuliert. Am Bildschirm würde daraus bei einfacher Konvertierung ein langer Text, der sehr schwer zu lesen wäre. Die Frage ist, ob medienunabhängiges Texten trotzdem möglich ist und wenn ja, welche Regeln zu beachten sind.

Die Meinungen darüber differieren stark. Selbst Horton revidiert seine Auffassung zum medienneutralen Texten zwischen der ersten und zweiten Auflage seines Buches: „The only outright error in the first edition was the first sentence. It said, ‚A book is a book, whether on paper or online.‘ The differences between paper and online documents are profound...“2

Wenn es konkret um das Online-Texten geht, wird bald deutlich, dass es sich nicht gravierend vom Schreiben für das gedruckte Medium unterscheidet. Nam- hafte Autoren stimmen dem zu. Hoofacker schreibt: „dass es speziellen Online- Journalismus gibt, darüber sind sich die Experten inzwischen einig... Wenden Sie deshalb die Regeln für gute journalistische Texte auch auf Ihre Online- Korrespondenz an.“3 In einer Kommunikationsplattform für Journalisten im Internet ist zu lesen: „Das journalistische Schreiben fürs Netz unterscheidet sich nicht grundsätzlich vom Schreiben für die Presse. Die Regeln für gutes, ange- messenes und zielgruppen-orientiertes Schreiben bleiben die gleichen...“4

Muss ein Autor nun für Print-Medien anders als für Online-Medien schreiben oder nicht? Das nächste Zitat weist auf strukturelle Unterschiede hin, die selbstverständlich jeder, der medienneutral texten möchte, beachten muss. „Unterschiedliche Medien benötigen unterschiedliche logische Dokumentstrukturen, um ergonomische Kriterien zu erfüllen.“5

„Medienneutral“ umfasst alle Medien. In dieser Arbeit wird das medienneutrale Texten am Beispiel von Print- und Online-Medien erörtert. Für das geschriebene Wort sind Print- und Online-Medien am gebräuchlichsten. Fernsehen, Rundfunk usw. werden daher nicht berücksichtigt. Für jedes Medium existieren wieder unterschiedliche Medientypen. Zu den Print-Medien zählen unter anderem

- Magazine und Bücher, also alle klassischen Druckerzeugnisse, aber
- auch alle elektronischen Formate, die für ein druckbares Erzeugnis verwendet werden können wie Word- und pdf-Dokumente.

Die Online-Medien beschränken sich nicht ausschließlich auf das Internet. Der Begriff Online steht heute vielmehr für alle Medien, die ähnliche Strukturen wie Hypertext6 aufweisen. Eine interaktive Präsentation auf CD-ROM gehört also ebenso wie eine Online-Hilfe dazu.

Die Untersuchung und der theoretische Teil dieser Arbeit konzentrieren sich nur auf gedruckte Artikel aus Computermagazinen und deren Online-Pendants auf den Internetseiten der Verlage. Diese Auswahl sollte zum Erörtern des medienneutralen Textens genügen.

Grundidee des Cross-Media-Publishings ist, dass Print- und Online-Text identisch sind. Medienspezifische Unterschiede müssen sich auf das medienneutrale Texten auswirken.

Das Online-Medium erfordert, dass Print-Texte anders gegliedert werden. Das ist zum Beispiel an mehr und aussagekräftigeren Überschriften und mehr Navigations- und Orientierungshilfen erkennbar.

Online-Texte sollen Hypertexte sein. Oft ähneln sie aber mehr einem elektronischen Papierdokument als einem Hypertext. Ursache ist, dass der Text ursprünglich für das Print-Medium konzipiert und erst anschließend in ein onlinefähiges Format überführt wurde. Online-Texte schöpfen so das Potenzial von Hypertext und Hypermedia - noch - nicht aus.

1.2 Weiterführende Aspekte

Zum Umfeld des medienneutralen Textens gehören viele Themen, die im Rahmen dieser Arbeit nicht behandelt werden können. Auf einige sei hier exemplarisch hingewiesen.

Die Idee des medienneutralen Textens hat wirtschaftliche Gründe. Indem Autoren Texte nur einmal verfassen und beliebig oft in den unterschiedlichsten Medien publizieren, sparen Unternehmen Geld und Zeit.

Die technische Umsetzung dieser Idee ist jedoch auch ein Kostenfaktor. Für diese Arbeit ist es aber irrelevant, ob Redakteure mit einem Texteditor schreiben und per Hand in HTML kodieren oder ob ein komplexes XMLRedaktionssystem vorhanden ist. Bei größeren Datenmengen bietet sich unbedingt eine Trennung von Inhalt, Layout und Struktur an. Nur so lässt sich effizient in unterschiedlichen Medien publizieren.

Rechtliche Aspekte sind weitgehend ungeklärt. Inwieweit ist zum Beispiel eine Online-Dokumentation ausreichend oder wann braucht der Kunde oder Leser doch eine Print-Version? Oder wie sind Urheberrechte online gesichert, da jeder Autor Texte und Bilder ohne Hürde in eigene Arbeiten kopieren kann?

Texte entstehen in einem Redaktionsprozess. Er muss angepasst werden, wenn zu einer Print-Version auch eine Online-Version erstellt wird. Mitarbeiter müssen für die neuen Arbeitsabläufe geschult werden.

2 Untersuchung von Print- und Online-Artikeln

2.1 Auswahlkriterien für Magazine

Grundlage der Untersuchung sollten redaktionelle Erzeugnisse mit anspruchs- vollem Niveau und hoher redaktioneller Qualität sein. Die Wahl fiel auf Computermagazine. Die behandelten Themen sind dem Autor und Technikredakteuren weitgehend geläufig. Wichtiger ist jedoch die redaktionelle Qualität. Die Leser können zwischen einigen Dutzend nahezu inhaltsgleichen Computermagazinen wählen. Sind die Artikel schlecht geschrieben oder gehen an den Bedürfnissen der Leser vorbei, kann ein Computermagazin nicht bestehen. Die Redakteure bemühen sich demzufolge um gute Artikel.

Jeder der ausgewählten Verlage hat neben der klassischen Redaktion speziell für das Online-Medium ausgebildete Redakteure, die für den Internetauftritt verantwortlich sind7. Da sie mit dem „neuen“ Medium vertraut sind, können sie maßgeschneidert dafür schreiben und sichern so die Qualität der Artikel. Gute Print-Texte werden zu guten Online-Texten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: In den Verlagen arbeitet ein Online-Redakteur für fünf bis sieben Print-Redakteure.8

Die Magazine sollten miteinander vergleichbar sein. Das ist am ehesten durch ähnliche Themen gewährleistet. So wurden außer Hard- und Software für Heimcomputer keine weiteren Fachbereiche berücksichtigt. Es werden Artikel aus folgenden Computermagazinen untersucht:

- PC-Professionell,
- Chip und
- PC-Shopping.

Nicht jedes auflagenstarke Magazin erscheint online, sodass auch weniger bekannte Titel gewählt wurden. Das mag an den vielfältigen Konzepten zur Veröffentlichung der Magazininhalte liegen, die hier - keinesfalls wertend - kurz erwähnt werden. Prinzipiell erscheint von einem klassischen Computermagazin regelmäßig eine Print-Ausgabe. Kunden abonnieren sie oder kaufen sie am Kiosk. Nahezu alle Verlage haben zusätzlich einen Internetauftritt mit einem der folgenden Angebote:

- Download-Möglichkeiten und Diskussionsforen als Ergänzung zum Magazin, - Archiv älterer Artikel, die als Datei vorliegen oder
- die Inhalte des Magazins sind nahezu vollständig online.

Der Leser kann entweder alle diese Angebote kostenlos nutzen oder muss registriertes Mitglied beim Verlag sein und eventuell für einzelne Leistungen etwas zahlen. Für die Untersuchung wurden Magazine gewählt, deren Heftinhalte jeder Leser ohne zusätzliche Kosten und Registrierung online abrufen kann.

2.2 Auswahlkriterien für Artikel

Bei der Auswahl der Artikel ist das wichtigste Kriterium die Vergleichbarkeit. Das heißt, die Artikel sollten einen ähnlichen Aufbau und ein ähnliches Thema haben. Idealerweise gäbe es in jedem Magazin zum Beispiel einen Test über CD- ROM-Laufwerke mit 40-facher Brenngeschwindigkeit. Die Themen der Hefte gleichen sich sehr. So berichten alle Magazine über Messeneuheiten oder bieten Tipps zum Optimieren von Microsoft Windows an. Viele Artikel erscheinen aber nicht online. Um die Vergleichbarkeit zu erhalten, wurden allgemeinere Kriterien gewählt.

Jedes Computermagazin enthält Tests gleichartiger Produkte. Meistens wird ein Sieger und/oder ein Preissieger benannt. Der Vergleich von Virenscannern für Windows XP ist ein Beispiel dafür. Workshops sind eine andere Rubrik, in der Leser zu einem speziellen Thema eine Anleitung finden. Tipps zum Optimieren von Windows gehören in diese Rubrik. Untersucht wurden aus jedem Magazin ein Vergleichstest und ein Workshop. Ausnahme bildet die PC-Shopping, die online nur Testberichte anbietet.

Nebenbei bemerkt sei, dass deskriptive und anleitende Texteile ähnlich wie in dieser Artikelauswahl in technischer Dokumentation vorkommen. Damit können etwaige Erkenntnisse problemlos auf den Bereich der Produktdokumentation übertragen werden.

2.3 Erläuterung der Untersuchungskriterien

Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung wurden tabellarisch dargestellt. Dieses Kapitel dient dem besseren Verständnis der einzelnen Untersuchungskriterien.

Die Untersuchungskriterien wurden in vier Rubriken unterteilt. „Texten“ betrifft den Fließtext. Von ihm hängt maßgeblich ab, ob Redakteure für Online- anders als für Print-Medien schreiben müssen. Unter der Rubrik „Navigation/Struktur“ werden Gliederung und Navigationsmöglichkeiten untersucht, weil sich darin die Texte deutlich unterscheiden sollten. „Tabellen“ und „Bilder/Grafiken“ können für das Textverständnis wichtig sein und sind beim Konvertieren vom gedruckten in das Online-Medium oft problematisch.

Dem Single-Source-Prinzip folgend, müssten beide Textversionen jeweils gleich lang sein. Dies lässt sich mit einem einfachen Zählen der Wörter feststellen. Der Lead ist einem Artikel vorangestellt, soll Lust aufs Lesen machen und die wichtigsten Aussagen zusammenfassen.

Fette, kursive, unterstrichene und farbige Textmarkierungen heben Wörtern oder Satzteilen im Fließtext optischen hervor. Die ausgezeichneten Passagen unterscheiden sich dann deutlich vom Textblock. Häufiger Gebrauch unterstützt das Querlesen, weil der Blick zuerst auf diese markierten Textteile fällt. Links, Überschriften und Bildunterschriften werden dabei nicht berücksichtigt, denn ihre typographische Hervorhebung ist selbstverständlich, unterstützt aber nicht unmittelbar das Rezipieren des Textes.

Typische Verweise in einem gedruckten Text sind Querverweise auf Seitenzahlen wie „Weiter auf Seite 118.“ Online erwartet der Leser statt dessen einen Hyperlink zu der angegebenen Stelle ohne Erwähnung der Seitenzahl.

Die Anzahl der Seiten weist auf eine Neugliederung der Online-Texte hin. Festgelegt wird: „page“ ist ein einzelnes Online-Dokument, das oft durch eine Datei repräsentiert wird und mit weiteren Seiten verbunden ist. Eine Seite kann

- abhängig von der Größe - mehrere Bildschirme füllen. Ein „screen“ ist der „...Inhalt einer Bildschirmseite (engl. screen). Das ist lediglich der in diesem Augenblick am Bildschirm sichtbare Ausschnitt aus der gesamten Seite.“9

Überschriften gliedern Fließtexte in Abschnitte und fassen Kernaussagen zusammen. Untersucht wird, ob sie online unverändert übernommen werden.

Die Identifikation mit dem Magazin ist wichtig, um Artikel auch außerhalb des Kontexts z. B. nach dem Fotokopieren eines Artikels oder dem Speichern einer Seite eindeutig dem Magazin zuordnen zu können. Datum oder Ausgabe des Magazins zeigen dem Leser, ob der Artikel für ihn relevant ist.

Online hilft ein vollständiger Lesepfad wie „Workshop - Firewall - Einleitung“ das Phänomen „Lost in Cyberspace“ zu vermeiden. Um unterschiedliche Leserbedürfnisse zu befriedigen, sollten die Artikel das sequentielle Lesen unterstützen und den Einstieg an jeder beliebigen Stelle ermöglichen.

Tabellen und Bilder sind oft für einen Bildschirm zu groß oder zu detailliert. Sie lassen sich nur umständlich automatisch konvertieren. Und doch gehören sie zum Online-Text wie zu einem Print-Text. Deshalb werden sie untersucht, aber nicht wissenschaftlich analysiert, denn allein zur Wirkung von Bildern gibt es umfangreiche Studien. Qualität und Größe der Bilder werden nur nach Augenschein beurteilt und nicht exakt nach optischer Auflösung.

2.4 Durchführung der Untersuchung

Nach Festlegen von Auswahlkriterien für Magazine und Artikel wurden die Magazine und passende Artikel ausgewählt und die Online-Pendants auf den Internetseiten der Verlage gesucht. Nach Leseprobe von zwei bis drei Print- und Online-Artikeln wurden einige Auswahlkriterien wegen fehlender Relevanz weggelassen oder überarbeitet. Zum Vergleich von Print- und Online-Version eines Artikels wurde jeweils eine Tabelle benötigt, die alle Kriterien enthält. Anschließend wurde jeder Artikel den Kriterien entsprechend untersucht und die Ergebnisse in die Tabellen eingetragen. Die tabellarischen Ergebnisse sind im Anhang aufgeführt. Für jedes der drei Magazine finden Sie auf den nächsten Seiten die Untersuchungsergebnisse kurz zusammengefasst. Mit dem Vorstellen der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der Forderungen an Online-Texte werden einzelne Aspekte nochmals genauer betrachtet.

2.4.1 PC-Professionell

PC-Professionell überführt das Magazin in ein hochwertiges Online-Pendant. Die Redaktion übernimmt nahezu alle Abschnitte aus dem Magazin ins Internet. Der Online-Text ist geringfügig kürzer, weil der erste gedruckte Absatz die Funktion des Leads übernimmt. Fast alle fetten und kursiven Hervorhebungen des lesefreundlichen Fließtexts entfallen. Man könnte meinen, die Texte wären für das Online-Medium konzipiert, da die kurzen Abschnitte bequem auf einen Bildschirm passen. Gelegentlich teilen die Redakteure die schon kurzen Absätze in noch kleinere. Aus manchen Absätzen entstehen vier neue. PC-Professionell passt typische gedruckte Verweise nicht an das andere Medium an. Unter anderem sucht der Leser die „...folgenden Punkte...“10 vergebens. Sie befinden sich erst nach dem nächsten Absatz in einem neuen Kapitel und damit auf einer anderen Seite. Warum online etwas „...ab Seite 110 nachzulesen...“11 sein sollte, bleibt ein Rätsel, denn die Seitennummern aus dem Heft entfallen. Die Internetadressen werden in Hyperlinks umgewandelt und führen damit direkt zu den Informationen im World Wide Web.

Die Online-Version besteht aus bedeutend mehr Seiten als der gedruckte Artikel. Daraus ließe sich auf besser aufbereitete Informationen schließen, aber inhaltlich bietet sich dem Leser ein etwas zwiespältiges Bild. Positiv fällt auf, dass die Redakteure selbst dem kurzen Artikel „Power-Tuning“ eine Übersichtsseite spendieren. Der Artikel „Virenschutz“ hat sie in beiden Medien. Nachteilig ist, dass das Glossar online wegfällt. Vorteilig wiederum ist, dass die Redakteure die Reihenfolge der Kapitel dem neuen Medium anpassen. Pro Bildschirmseite wird nur ein Thema behandelt. Im Magazin können es drei gleichzeitig sein. Innerhalb der Kapitel folgen die Abschnitte jedoch wieder der gedruckten Ausgabe.

Das Heft ist im typischen Magazinlayout gesetzt. Ein zweispaltiges, teilweise mit Marginalien versehenes und ein dreispaltiges Layout wechseln sich ab. Online verwendet PC-Professionell einspaltigen Flattersatz. Etwa 75 Zeichen pro Zeile lesen sich angenehm. Überschriften, Lead und typografische Auszeichnungen werden durch fette und unterschiedlich große Schrift dargestellt. Die auf Papier gut lesbare Serifenschrift wird durch eine für den Bildschirm geeignetere serifenlose ersetzt.

Begrenzt wird der Text durch typische Navigationselemente wie eine Navigationsleiste für den gesamten Online-Auftritt von PC-Professionell, Anzeigen und eine stetig aktualisierte einzeilige Anzeige von Nachrichten. Gleich zweimal findet der Leser die für die Navigation innerhalb eines Artikels erforderlichen Elemente, nämlich über und unter dem Fließtext. Da auch noch der aktuelle Lesepfad jeder Seite vorangestellt ist, können die Leser sich jeder- zeit hervorragend orientieren. Eine Vielzahl von Navigationsmöglichkeiten laden zum sequentiellen Lesen und zum Stöbern ein. Dazu gehören:

- der Link zur Übersichtsseite,
- Links zu jeder Seite innerhalb desselben Kapitels, - Links zu jedem anderen Kapitel des Artikels und
- ein Link zur nächsten Seite des Kapitels, das mit Überschrift angezeigt wird. Dass zum Online-Angebot ein gedrucktes Magazin existiert, ist jederzeit ersichtlich. Die Übersichtsseite gibt Auskunft über das Erscheinen des Artikels im Magazin. Das Logo von PC-Professionell ist permanent in der linken oberen Ecke sichtbar und eine Werbung fordert zum Abonnieren der Zeitschrift auf.

Eine große Tabelle aus dem Magazin wird in viele kleinere aufgeteilt. Der Leser findet online bedeutend weniger Bilder, die teilweise kleiner als die gedruckten sind und etwas geringere Qualität haben.

Abbildung 1: Schlichtes funktionsorientiertes Layout bei PC-Professionell am Anfang jeder Seite.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Weitere sinnvolle Navigationsmöglichkeiten am Seitenende.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.4.2 Chip

Die Chip-Redaktion präsentiert online eine gelungene Umsetzung ihres Magazins. Ein bis zwei Monate alte Artikel erhalten sinnvolle Zusatzinformationen.

Der Text im Internet ist nur halb so lang wie der Print-Text. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Das trifft nur auf den Netzteiltest zu, denn nur der Testsieger wird vorgestellt. Informationen zu den anderen getesteten Produkten muss der Leser im Magazin nachschlagen. Einleitung und ausführliche Einzeltests entfallen. Der Artikel über Firewalls ist trotz Zusatzinformationen etwa ebenso umfangreich wie der gedruckte Artikel. Derselbe Lead steht Print und Online- Version voran. Der Fettdruck und die rote Schrift sind dem Print-Text vorbehalten. Abschnitte, die für das Heft angemessen kurz sind, füllen mehr als einen Bildschirm. Der Leser muss scrollen. Die Redaktion hat auf Verweise verzichtet, die nur im Print-Medium brauchbar sind. So entfällt für die Online- Redaktion das mühevolle Konvertieren. Online hat der Leser einige Interaktionsmöglichkeiten. Er kann

- Bilder zum Vergrößern anklicken, - externen Verweisen und
- internen Querverweisen folgen.

Die Artikel haben online eine Übersichtsseite, im Heft nicht unbedingt.

Das zwei- und dreispaltige Layout des gedruckten Magazins wird online von einem einspaltigen mit fester Breite abgelöst. Der linksbündige Text ist in ange- nehm großem Schriftgrad dargestellt und enthält nur etwa 65 Zeichen pro Zeile. Der Leser kann ihn nicht anders darstellen lassen. Die Redaktion hat das durch Textkästen und interessante Typografie aufgelockerte Layout des Magazins teilweise online übernommen.

Das Logo auf jeder Seite zeigt deutlich, dass der Leser sich auf den Internet- seiten des Magazins befindet. Die Ausgabe beziehungsweise das Datum sucht der Leser dagegen meist vergeblich. Der Leser kann sich gut orientieren, da die Hauptüberschrift auf jeder Seite wiederholt wird. Die Reihenfolge der Kapitel wurde gegenüber dem Print-Medium völlig neu gestaltet. Das mag daran liegen, dass im Heft mehrere Themen pro Seite beginnen und manche Online-Artikel zusätzliche Abschnitte erhalten. Online wird genau ein Thema pro Seite behan- delt. Der Artikel wird von Navigationselementen, einer ständig aktualisierten Nachrichtenzeile, Werbung und Links zu Schwerpunktthemen umrahmt. Die für das Lesen des Artikels notwendigen Navigationshilfen befinden sich am Ende jeder Seite. Der zur nächsten Seite führende Link enthält sogar deren Überschrift. Weitere Möglichkeiten bietet eine Navigationsleiste, mit Links

- zur Anfangsseite,
- zu jeder einzelnen Seite (durch Seitenzahlen gekennzeichnet), - zur nächsten Seite und
- zur vorherigen Seite des Artikels.

Die Seitenzahl der aktuellen Seite ist deutlich hervorgehoben. Soweit vorge- stellte Software frei erhältlich ist, kann der Leser sie auf seinen eigenen Rechner laden. Die Redaktion bietet außerdem Links zu Artikeln mit ähnlichem Thema und zum sofortigen Bestellen von Produkten an. Diese Angebote sind optimal auf den Inhalt der Seite abgestimmt und ergänzen ihn deshalb sinnvoll.

Sehr große Tabellen mit detaillierten Testergebnissen reduziert die Chip auf eine kleinere für den Sieger. Manchmal fügt sie eine umfangreiche Tabelle hinzu, die durch farbig hinterlegte Spalten oder Zeilen übersichtlich gestaltet ist. Online sind weniger Bilder als im Magazin vorhanden. Sie sind beschriftet und mit der Qualität im Heft vergleichbar. Wenn das Bild mit zugehörigem Text größer als eine Bildschirmseite ist, reduzieren es die Redakteure auf einen Ausschnitt. Der Leser kann zum Vergrößern darauf klicken. Voraussetzung ist, dass Redakteure die Bilder mit unterschiedlichen optischen Auflösungen anbieten. Gelegentlich ist das Vergrößern auch bei anderen Abbildungen möglich.

Abbildung 3: Ansprechender und übersichtlicher Seitenbeginn bei der Chip.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Pfiffige Lösung am Textende - Weiterführende Links.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.4.3 PC-Shopping

Der Internetauftritt von PC-Shopping genügt lediglich geringen Ansprüchen und ist nicht optimal gestaltet.

Nicht etwa eine gelungene Neuformulierung ist Ursache für die deutlich kürzeren Online-Artikel, sondern das Weglassen von Einleitung und Hauptüberschrift. Das Thema erfährt der Leser durch einen Lead, der jeder Seite vorangestellt ist. Die Redaktion lässt ganze Abschnitte mit typischen Verweisen wie „Sieger...auf den Seiten...“12 einfach weg, anstatt sie für das Online-Medium umzuformulieren.

Typografische Hervorhebungen sind nicht vorhanden. Selbst die wenigen Zwischenüberschriften stehen ohne optische Hervorhebung mitten im Fließtext, sodass der aufmerksame Leser über vermeintliche Wortwiederholungen oder falsche Zeichensetzung stolpert. So liest man zum Beispiel: „Fazit Trotz des mageren...ein gutes Ergebnis.“13 „Fazit“ ist die Zwischenüberschrift. Wenn sie schon nicht optisch vom Fließtext abgehoben ist, erwartet der Leser mindestens ein Satzzeichen. Die im Magazin vorhanden Absätze verschmelzen zu einem einzigen Textblock. Die Gliederungstiefe wird durch die fehlende Auszeichnung der Zwischenüberschriften von drei auf zwei Ebenen reduziert. Die Reihenfolge der Artikel bleibt identisch, aber auf jeder Seite findet nur ein Test Platz, sodass mehr Seiten benötigt werden.

Die Redaktion hat das drei- und vierspaltige Layout des Magazins in einen ein- spaltigen Textblock konvertiert. Die schmalen Spalten mit Worttrennungen in nahezu jeder Zeile entfallen. Dafür erhält der Leser einen Textblock mit etwa 95 Zeichen pro Zeile. Das liest sich zwar angenehmer als die häufigen Wort- trennungen, ist aber für eine Bildschirmzeile fast zu lang. Die Serifenschrift des Fließtexts weicht einer ziemlich kleinen serifenlosen Schrift. Während Über- schriften, Leads und Beschriftungen sich im Magazin durch eine serifenlose Schrift und Fettdruck hervorheben, erscheint das Online-Angebot typografisch fade. Die Redaktion verwendet keine typografischen Auszeichnungen. Der Leser kann die Zeilenbreite und die Schriftgröße nicht in ein lesefreundlicheres Format bringen. Der Online-Text wird oben und links von Navigationselementen und rechts durch Werbung, einer speziellen Suche nach Artikeln aus dem Heft und einer Umfrage begrenzt. Die einzige Möglichkeit, um im Artikel zu navigieren, bietet die einfache Linkliste mit den getesteten Produkten unter dem Text. Welche Seiten der Leser schon gelesen hat, muss er sich selbst merken, sodass der sequentielle Lesefluss erschwert wird und der freie Zugriff eher Zufallstreffern ähnelt. Da die Redaktion auch keine Übersichtsseite anbietet, muss der Leser mit minimalen Navigationsmöglichkeiten auskommen.

Online wirkt die Präsenz von Magazin und der Ausgabe zu aufdringlich. Das Logo der PC-Shopping befindet sich gleich zweimal auf jeder Seite, nämlich am Seitenanfang und am -ende. Der Magazintitel ergänzt selbst das Eingabefeld für die Suchfunktion. Die Angabe der Ausgabe ist lobenswert, könnte jedoch dezenter als „Dieser Artikel erschien in der PC-Shopping Ausgabe...“14 formuliert werden. Die Werbung zum Abonnieren ist ebenfalls unübersehbar.

Die übersichtliche Tabelle des Magazins für jedes getestete Produkt findet der Leser online hinter dem Link „Testergebnis“. An übliche Farbmonitore hat die Redaktion wohl bei der Umsetzung nicht gedacht, denn die Tabellenzeilen sind ausschließlich im Magazin farbig hervorgehoben. Die Tabellen erscheinen da- durch unübersichtlich. Der Hypertext enthält weniger Bildern als das Magazin. Qualität und Größe sind akzeptabel. Im Artikel „Moderner Sechskampf“ ist einmal die Zuordnung durcheinander geraten, denn statt dem getesteten Rechner sieht der Leser den Ausschnitt einer Platine. Online fehlen die Etiketten an den Bildern, die den Preis und die Rangfolge der Produkte angeben. Damit halten die Redakteure wertvolle Informationen für die Kaufentscheidung der Leser zurück.

Abbildung 5: Markant eckig leitet PC-Shopping jede Seite ein.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Die Navigationsmöglichkeiten sind auf ein Minimum beschränkt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.5 Untersuchungsergebnisse zusammengefasst

Zu allen Magazinen existiert ein brauchbares Online-Pendant mit dem selben Text wie gedruckte Artikel. Die Redakteure verändern den Fließtext kaum. Sie entfernen nur Querverweise wie „siehe Seite XY“. Aktive Hyperlinks für textinterne Verweise und zu externen Seiten kommen hinzu. Auf typografische Auszeichnungen verzichten die Redakteure online weitgehend. Das erstaunt, da die meisten gedruckten Artikel gelungene Textauszeichnungen enthalten. Viele Artikel sind kurz und bündig geschrieben, sodass die Kapitel nach dem Konvertieren auf einen Bildschirm passen. Lediglich die Chip verzichtet darauf und bietet folgerichtig auch im Internet eine Print-Version an.

Erwartungsgemäß strukturieren die Online-Redaktionen die Artikel dem Medium entsprechend und bieten mehr Navigations- und Orientierungs- möglichkeiten an. Trotzdem sind alle Artikel des Print- und Online-Mediums ähnlich strukturiert. Sie beginnen normalerweise mit einer aussagekräftigen Überschrift, einem Lead und einem Bild. Manchmal entfallen online Absätze. Ein anderes Mal fügen Redakteure welche hinzu. Die Reihenfolge der Absätze ist jedoch innerhalb der Kapitel in der Print- und Online-Ausgabe identisch.

Oft stellen die Redakteure dem Artikel eine Einleitung mit übersichtlichem Inhaltsverzeichnis voran. Die einzelnen Kapitel sind anders als in der Print- Version angeordnet. Online wird immer nur ein Thema pro Seite behandelt, während es im Heft schon einmal drei gleichzeitig sein können. Die Navigation im Heft erfolgt auf klassische Weise durch Seitenzahlen, Rubrik und ein Inhalts- verzeichnis. Online kommen noch eine Volltextsuche, eine Suche mit im Heft veröffentlichten Schlüsseln, der Link zum nächsten Kapitel und eventuell eine Übersicht auf jeder Seite hinzu. Bis auf die PC-Shopping bieten alle Verlage ausreichend umfangreiche Navigationshilfen an. Das traditionelle Spaltenlayout der gedruckten Magazine wurde ohne Ausnahme durch einen einspaltigen Text unterschiedlicher Breite ersetzt. Bei keinem der Angebote kann der Leser Schriftgröße oder Spaltenbreite beeinflussen.

Alle Verlage achten auf ihr Image, denn ein geschickt platziertes Logo und Werbung zum Abonnieren sind unübersehbar. Online fehlt aber oft die hilfreiche zeitliche Einordnung oder sie wird nur einmal auf der ersten Seite erwähnt.

Alle Verlage präsentieren online weniger Bilder als in den Magazinen. Die Qualität erreicht nicht ganz das Print-Niveau. Die gelungenen Bildunterschriften der Print-Version vermisst der Leser häufig. Auf große Tabellen verzichten Redakteure online gerne. Manchmal erstellen sie extra neue Tabellen, um dem Leser einen schnellen Vergleich zu ermöglichen. Keines der untersuchten Magazine bietet multimediale Elemente wie Sound oder Animation an. Der Abonnent findet sie gelegentlich auf den CDs, die den Magazinen beiliegen.

[...]


1 Hasler, online

2 Horton, S. vi

3 Hoofacker, Online publizieren, S. 112

4 Onlinejournalismus.net, online

5 Holzmann, online

6 s.h. Kapitel über Struktur von Print- und Online-Medien

7 vgl. Korrespondenz im Anhang

8 vgl. Impressum der Magazine und Internetseiten der Verlage

9 Hoofacker, Online-Journalismus, S. 31

10 PC-Professionell, Vergleichstest Virenschutz, online

11 ebd.

12 PC-Shopping, Vergleichstest CD-Brenner, S. 79

13 PC-Shopping, Vergleichstest CD-Brenner, online, fehlerhafte Zeichensetzung wie Original

14 alle Online-Artikel von PC-Shopping

Ende der Leseprobe aus 73 Seiten

Details

Titel
Medienneutral texten. Theorie und Praxis am Beispiel von Print- und Onlineartikeln aus Computermagazinen
Hochschule
Hochschule Hannover  (Fachbereich IK)
Veranstaltung
Abschlussarbeit
Note
1,0
Autor
Jahr
2002
Seiten
73
Katalognummer
V7348
ISBN (eBook)
9783638146364
ISBN (Buch)
9783638697262
Dateigröße
1014 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
medienneutral, medienunabhängig, mehrere Medien zeitgleich, Papier, online, Print, HTML, texten, Bildschirm, Lesbarkeit, Studien, Lesbarkeitsstudie, Poynter, Nielsen, Hoofacker
Arbeit zitieren
Michael Loseries (Autor), 2002, Medienneutral texten. Theorie und Praxis am Beispiel von Print- und Onlineartikeln aus Computermagazinen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7348

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