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Das Marktsegment der Programmzeitschriften

Title: Das Marktsegment der Programmzeitschriften

Seminar Paper , 2006 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Rebecca Müller (Author)

Communications - Print Media, Press
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„Hör zu“, „TV Spielfilm“ und „TV pur“: Es herrscht Gedränge auf dem deutschen Markt der Programmzeitschriften. Mehr als 20 TV-Zeitschriften stehen dem verwirrten Leser am Kiosk zur Auswahl. Die Entscheidung für einen Titel beinhaltet immer auch die Wahl für eine bestimmte Erscheinungsweise. Heute wird der Markt von wöchentlichen, 14-täglichen und monatlichen Programmzeitschriften bevölkert. Hier den Überblick zu behalten und sich im Dschungel der unterschiedlichen Angebote und Features der Titel zurechtzufinden fällt schwer.
Auch die Verleger sind der Meinung, dass der Zeitschriftenmarkt in Bezug auf die Titelzahl gesättigt ist. Sie glauben, dass das Wachstumspotenzial in diesem Bereich erschöpft sei und verlegen ihre Expansionsbestrebungen zunehmend in die USA und nach Asien.
Es ist Aufgabe der Wissenschaft, sowohl den Rezipienten als auch den Verlegern eine detaillierte, fundierte Orientierung durch die Wirren des Programmzeitschriftenmarktes an die Hand zu geben. Diese Arbeit soll ein erster Schritt auf diesem Weg sein.
Zu Beginn wird eine Definition für den Begriff „Programmzeitschrift“ gegeben. Anschließend werden die geschichtlichen Ursprünge dieser Gattung dargestellt und die Entwicklung des Marksegments bis in die heutige Zeit nachverfolgt. Ein kleiner Exkurs soll einen kurzen Blick in die Erfolgsgeschichte der ältesten deutschen Programmzeitschrift, der „Hör zu“, bieten. Bevor die Zeitschrift „TV 14“ als Fallbeispiel herangezogen wird, erfolgt eine exemplarische Fallstudie bezüglich Werbung in Programmzeitschriften.

Excerpt


Struktur der Arbeit

1. Einleitung

2. Das Marktsegment der Programmzeitschriften

2.1 Definition Programmzeitschrift

2.2 Geschichtliche Entwicklung

2.3 Exkurs „Hör zu“

2.4 Gegenwärtige Marktsituation

2.5 Studie: Rezeption von Programmzeitschriften-Werbung

3. Fallbeispiel „TV 14“

3.1 Titeleckdaten

3.2 Ressorts

3.3 Redaktionelles Konzept

3.4 Auflage und Auflagenentwicklung

3.5 Zielgruppe und Leserschaft

3.6 Anzeigen

3.7 Crossmedialität

3.8 Besonderheiten

3.9 Erfolgskonzept

4. Fazit

5. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das hart umkämpfte Marktsegment der deutschen Programmzeitschriften. Ziel ist es, den Lesern und Verlegern eine fundierte Orientierung in diesem gesättigten Marktumfeld zu bieten, die historische Entwicklung nachzuzeichnen und anhand des Erfolgsbeispiels „TV 14“ zu analysieren, welche Strategien und redaktionellen Konzepte in diesem Bereich greifen.

  • Marktanalyse und historische Entwicklung von Programmzeitschriften
  • Untersuchung des Rezeptionsklimas für Werbung in diesen Medien
  • Detaillierte Fallstudie zur Zeitschrift „TV 14“ (Auflagen, Zielgruppen, Anzeigen)
  • Bewertung von Erfolgsfaktoren in einem gesättigten Zeitschriftenmarkt

Auszug aus dem Buch

2.5 Studie: Rezeption von Programmzeitschriften-Werbung

In einer Studie über das Rezeptionsklima und die Rezeptionsvarianten von Programmzeitschriften-Werbung wurden die bedeutenden Unterschiede zwischen den in TV-Zeitschriften platzierten Anzeigen und Fernsehspots deutlich. So wurde festgestellt, dass Werbung in Programmzeitschriften nicht durch Akzeptanzprobleme belastet ist. Dies resultiert aus der Einstellung der Leser, die während der Rezeption der TV-Zeitschrift bereit sind, sich auf eine Vielzahl von Angeboten einzulassen und diese zu prüfen. Daraus folgt, dass sich der Werbekontakt in Programmzeitschriften im Gegensatz zu Werbespots zwanglos und freiwillig ergibt, was wiederum zu einem geringeren Risiko der Übersättigung führt.

Im Verlauf der Untersuchung wurden vier unterschiedliche Rezeptionsvarianten deutlich. Erstens werden Anzeigen in Programmzeitschriften als vertrauenswürdige Hintergrundinformation angesehen. Dieses Verständnis baut darauf auf, dass der Rezipient sich bereits in einer Haltung befindet, in der er der TV-Zeitschrift ein großes Vertrauen in Bezug auf die Richtigkeit der Angaben entgegenbringt. Auf diese Weise profitieren Anzeigen in Programmzeitschriften von dem Kontext, in dem sie rezipiert werden.

Die zweite Variante lässt die Rezeption der in der entsprechenden Zeitschrift publizierten Anzeigen als unterschwellige Informationsaufnahme erscheinen. Hierbei wird darauf hingewiesen, dass Leser eine Programmzeitschrift häufig mehrfach lesen. Auf diese Weise können sich Anzeigen einfacher einprägen. Außerdem sind Leser bei der Rezeption einer TV-Zeitschrift darauf eingestellt, auch bei bloßem „Überfliegen“ vielfältige Informationen aufzunehmen, was zu einer unbewusst ablaufenden Rezeption der Anzeigen führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Marktsituation, beschreibt die Marktsättigung und führt in die Zielsetzung der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise ein.

2. Das Marktsegment der Programmzeitschriften: Dieses Kapitel definiert den Begriff Programmzeitschrift, erläutert die historische Entwicklung von 1923 bis heute und analysiert die aktuelle Wettbewerbssituation sowie Rezeptionsweisen von Werbung.

3. Fallbeispiel „TV 14“: Hier wird der Erfolg der Zeitschrift „TV 14“ detailliert betrachtet, wobei Titeleckdaten, inhaltliche Ressorts, das redaktionelle Konzept, die Auflagenentwicklung und die Anzeigenvermarktung im Fokus stehen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Bedeutung des Marktes trotz Sättigung und weist auf den weiteren Forschungsbedarf hin.

5. Literaturangaben: Auflistung der verwendeten Quellen und Internetressourcen für diese Untersuchung.

Schlüsselwörter

Programmzeitschriften, TV 14, Medienmarkt, Auflagenentwicklung, Zeitschriftenmarkt, Werbewirkung, Rezeptionsklima, Verlagsgruppe Bauer, Marktsegment, Presse, Fernsehprogramm, Medientrend, Leserschaft, Zielgruppenanalyse, Printmedien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das deutsche Marktsegment der Programmzeitschriften, welches als besonders umkämpft und gesättigt gilt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die historische Genese der Programmzeitschriften, die heutige Marktsituation sowie eine detaillierte Fallstudie zur Zeitschrift „TV 14“.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, sowohl Lesern als auch Verlegern eine fundierte Orientierung in einem unübersichtlichen Markt zu geben und zu ergründen, warum bestimmte Konzepte erfolgreich sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden Literaturanalysen, die Auswertung von Marktstudien sowie eine exemplarische Fallstudie angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Marktanalyse inklusive einer Studie zur Werberezeption und eine praxisnahe Fallstudie zur Zeitschrift „TV 14“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Programmzeitschriften, Marktsegment, Auflagenentwicklung, Werbewirkung und redaktionelles Konzept.

Was macht laut der Autorin den Erfolg von „TV 14“ aus?

Der Erfolg wird auf die redaktionelle Qualität, den günstigen Copypreis und die zielgruppengerechte Verbindung von Programminformationen mit Wissensformaten zurückgeführt.

Wie bewertet die Arbeit den Trend zu Wissensformaten in Zeitschriften?

Die Autorin sieht dies als aktuelle, aber vergängliche Modeerscheinung und rät zur strategischen Umorientierung, sobald dieser Trend abflacht.

Warum wird der Markt der Programmzeitschriften als „Stiefkind“ bezeichnet?

Die Autorin kritisiert, dass dieser Markt wissenschaftlich unterschätzt wird, obwohl er eine sehr hohe Reichweite in der Bevölkerung erzielt.

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Details

Title
Das Marktsegment der Programmzeitschriften
College
University of Münster
Grade
1,3
Author
Rebecca Müller (Author)
Publication Year
2006
Pages
19
Catalog Number
V73730
ISBN (eBook)
9783638744577
ISBN (Book)
9783638956574
Language
German
Tags
Marktsegment Programmzeitschriften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rebecca Müller (Author), 2006, Das Marktsegment der Programmzeitschriften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73730
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