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Die Zivilgesellschaft aus Sicht der Frau

Title: Die Zivilgesellschaft aus Sicht der Frau

Term Paper , 2007 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nicole Böhmer (Author)

Politics - General and Theories of International Politics
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Mit dem Konzept der Zivilgesellschaft sind – nicht zuletzt von sozialen Bewegungen oder globalisierungskritischen NGO´s – Hoffnungen der Demokratisierung der globalisierten Welt bis hin zur kleinen Welt der Gemeinden verbunden. Kann aber die Zivilgesellschaft auch ein Konzept für Frauen sein?
Frauenbewegungen, Frauenrechte und die Emanzipation der Frau sind Thema, welches die ganze Welt angeht und beschäftigt. Aufgrund dessen werden wir in dieser Ausarbeitung die Frau im Wandel der Zeit vorstellen und die Entwicklung ihrer Rechte im internationalen Vergleich beleuchten. In einem weiteren Schritt sollen dann Denkanstöße für immer noch geschlechtsspezifische Erwerbsarbeit präsentiert werden. An einer in Österreich durchgeführten Studie wird anschließend die Verbindung zwischen Ehrenamt und Zivilgesellschaft verdeutlicht. Darüber hinaus werden darin die geschlechtsspezifischen Unterschiede bzgl. der Tätigkeiten von Männern und Frauen angezeigt.
Abschließend erläutern wir zwei Statements von Feministinnen, welche sich mit der o. g. Frage, ob Zivilgesellschaft ein Konzept für Frauen ist, auseinandergesetzt haben.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Rolle der Frau im Wandel der Zeit

2.1 Die Entwicklung

2.2 Das Frauenbild aus Sicht der Gesellschaft

2.2.1 Kirche (soziale Institution)

2.2.2 Wissenschaft

2.2.3 Tradition (Normen)

3 Die Rechte der Frau und ihre Entwicklung

3.1 Der Weg zur Gleichstellung per Gesetz

3.2 Frauenrechte im internationalen Vergleich

4 Beziehung zwischen Arbeit und Person

4.1 Trennung von Hausarbeit und Erwerbsarbeit

4.2 Neueste Trends

5 Ehrenamtliche Arbeit und Zivilgesellschaft

5.1 Umfrage zur ehrenamtlichen Beteiligung

5.2 Motive ehrenamtlicher Beteiligung

5.3 Geschlechtsspezifische Unterschiede

6 Zivilgesellschaft – Ein Konzept für Frauen?

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob das Konzept der Zivilgesellschaft als emanzipatorisches Instrument für Frauen dienen kann, und analysiert hierfür die historische Entwicklung der Frauenrechte, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung sowie die Beteiligung von Frauen an ehrenamtlichen Strukturen.

  • Historische Entwicklung des Frauenbildes und der Frauenrechte
  • Internationale Frauenrechtslage und Gleichstellungsprozesse
  • Geschlechtsspezifische Trennung von Haus- und Erwerbsarbeit
  • Analyse ehrenamtlicher Beteiligung anhand empirischer Daten
  • Bewertung der Zivilgesellschaft als politische Strategie für Frauen

Auszug aus dem Buch

3.2 Frauenrechte im internationalen Vergleich

Für viele Frauen sind die erkämpften Rechte auch heute noch in unerreichbarer Ferne. Zwar haben Frauenbewegungen in vielen Ländern politische und soziale Fortschritte erkämpft, aber es geht in der tatsächlichen Umsetzung nur langsam voran. Gewalt gegen Frauen ist keine Seltenheit: Menschenhändler machen sich Frauen mit Gewalt gefügig und zwingen sie zur Prostitution; lt. der Weltgesundheitsorganisation sind zwischen 10% und 50% der Frauen weltweit häuslicher Gewalt ausgesetzt (nach offiziellen Angaben); es gibt Regierungen, die Sexualverbrechen tolerieren... nur einige Beispiele von groben Verstößen gegen die Rechte der Frauen.

Für die Entwicklung der Unabhängigkeit der Frau spielen Schule und Ausbildung eine wesentliche Rolle. Umso erschreckender ist, dass in den am wenigsten entwickelten Ländern kaum 60% der Mädchen die Grundschule besuchen, weniger als 15% der Mädchen gehen auf eine weiterführende Schule.

Im Bericht des Entwicklungsfonds der Vereinten Nationen für Frauen aus dem Jahr 2000 heißt es: „Die Globalisierung eröffnet neue Perspektiven für gebildete, als Selbständige arbeitende Frauen, sie verschlechtert dagegen die ohnehin schwierige Lage armer Frauen.“ Sie schließt mit dem sarkastischen Satz: „Auf einem Gebiet hat der Frauenanteil also tatsächlich zugenommen: bei der Armut.“ (Achcar/Bauer 2003, S. 76-77)

Das Ziel der Gleichstellung ist auch im politischen international noch lange nicht erreicht. Im Jahr 2000 bestand nur die schwedische Regierung zur Hälfte aus Frauen. Der durchschnittliche Anteil in den EU-Mitgliedsstaaten lag bei 24,7%. Zurzeit hat die deutsche Regierung einen Frauenanteil von 43,6% und nimmt damit in der EU den dritten Platz ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein, ob die Zivilgesellschaft ein tragfähiges Konzept für die Emanzipation von Frauen darstellen kann.

2 Die Rolle der Frau im Wandel der Zeit: Dieses Kapitel zeichnet den historischen Wandel der gesellschaftlichen Rolle der Frau nach, von staatlich verordneter häuslicher Funktion bis hin zur modernen Gleichstellungsdiskussion.

3 Die Rechte der Frau und ihre Entwicklung: Hier wird der Prozess der rechtlichen Gleichstellung auf nationaler und internationaler Ebene sowie die Entwicklung der Frauenbewegungen analysiert.

4 Beziehung zwischen Arbeit und Person: Das Kapitel beleuchtet die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und die strukturelle Trennung von Haus- und Erwerbsarbeit.

5 Ehrenamtliche Arbeit und Zivilgesellschaft: Anhand empirischer Daten aus Österreich wird das ehrenamtliche Engagement von Frauen und Männern in verschiedenen Sektoren untersucht.

6 Zivilgesellschaft – Ein Konzept für Frauen?: Abschließend wird diskutiert, unter welchen Voraussetzungen die Zivilgesellschaft als emanzipatorisches Konzept für Frauen fungieren kann.

7 Literaturverzeichnis: Das Verzeichnis listet die verwendeten Quellen und Forschungsliteratur zur Thematik auf.

Schlüsselwörter

Zivilgesellschaft, Frauenrechte, Gleichstellung, Emanzipation, Erwerbsarbeit, Ehrenamt, Gender, Menschenrechte, Repräsentation, Sozialwissenschaft, Frauenbewegung, Teilhabe, Arbeitsteilung, CEDAW, Diskriminierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rolle der Frau im Kontext der Zivilgesellschaft und analysiert, ob diese als emanzipatorischer Raum für die Verwirklichung feministischer Ziele dienen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung des Frauenbildes, den Fortschritt der Frauenrechte, die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung sowie die Partizipation in zivilgesellschaftlichen Ehrenämtern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu klären, ob die Zivilgesellschaft tatsächlich ein hilfreiches Konzept für Frauen bietet, um Autonomie, Solidarität und Gleichheit zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse sowie der Auswertung quantitativer empirischer Studien zur ehrenamtlichen Beteiligung (insbesondere Daten aus Österreich).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die rechtliche Entwicklung der Gleichstellung, eine Untersuchung der Arbeitsteilung und eine empirische Betrachtung des ehrenamtlichen Engagements.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Zivilgesellschaft, Gleichstellung, Ehrenamt, Frauenrechte, Arbeitsteilung und Geschlechtsspezifische Partizipation.

Wie unterscheidet sich die Partizipation in ehrenamtlichen Bereichen zwischen den Geschlechtern?

Frauen sind tendenziell stärker in sozialen und religiösen Diensten sowie in informellen Strukturen aktiv, während Männer häufiger in prestigeträchtigen und formellen Leitungsfunktionen in Vereinen oder politischen Organisationen zu finden sind.

Was bedeutet die im Text erwähnte Strategie der "Entstaatung" für Frauen?

Im feministischen Diskurs der Arbeit wird "Entstaatung" als Option diskutiert, da der Staat oft als männlich dominiert wahrgenommen wird und zivilgesellschaftliche Selbstorganisationen als emanzipatorische Alternative zur staatlichen Politik dienen können.

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Details

Title
Die Zivilgesellschaft aus Sicht der Frau
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)
Course
Internationalisierung der Zivilgesellschaft
Grade
1,3
Author
Nicole Böhmer (Author)
Publication Year
2007
Pages
21
Catalog Number
V73785
ISBN (eBook)
9783638743860
Language
German
Tags
Zivilgesellschaft Sicht Frau Internationalisierung Zivilgesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Böhmer (Author), 2007, Die Zivilgesellschaft aus Sicht der Frau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73785
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