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Strategische Kontrolle - Theorie und Empirie

Title: Strategische Kontrolle - Theorie und Empirie

Seminar Paper , 2006 , 22 Pages

Autor:in: Moritz Blömer (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Jeder, der sich mit wirtschaftlichen Fragestellungen beschäftigt, kennt den bekannten Satz „Planung ohne Kontrolle ist sinnlos, Kontrolle ohne Planung unmöglich.“ und wer ihn nicht kennt, würde ihm bedenkenlos zustimmen. Was Planung ist, ist auch allen klar: Man entwickelt Vorstellungen über eine zukünftige Vorgehensweise oder einen zukünftigen Zustand, den man erreichen will. Und Kontrolle? Ja, am Ende schaut man, ob man das, was man am Anfang geplant hat, auch erreicht hat. Aber ist das wirklich so einfach? Was ist denn, wenn man am Anfang noch gar nicht sicher ist, was am Ende heraus kommen soll oder wenn sich die der Planung zugrunde liegenden Umstände während der Durchführung ändern? Macht Kontrolle dann keinen Sinn oder ist sie gar unmöglich? Fragen dieser Art stellen sich vornehmlich dann, wenn die Planungen nicht genau konkretisiert sind oder sich über einen langen Zeitraum erstrecken: Im strategischen Bereich. Ziel dieser Arbeit soll deshalb sein, die Kontrolle strategischer Planungen näher zu beleuchten, um oben gestellte und andere Fragen zu beantworten.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Probleme der traditionellen Kontrolle im strategischen Bereich

3 Verschiedene Konzepte strategischer Kontrolle

3.1 Frühe Auseinandersetzungen mit der strategischen Kontrollthematik

3.2 Das Konzept der strategischen Kontrolle von Schreyögg/Steinmann

3.2.1 Strategische Prämissenkontrolle

3.2.2 Strategische Durchführungskontrolle

3.2.3 Strategische Überwachung

3.3 Neuere Konzepte strategischer Kontrolle – Eine Weiterentwicklung?

4 Implementation der strategischen Kontrolle – Probleme und Instrumente

4.1 Strategische Prämissenkontrolle

4.2 Strategische Durchführungskontrolle

4.3 Exkurs: Ansoffs Theorie der schwachen Signale

4.4 Strategische Überwachung

5 Strategische Kontrolle in der Unternehmenspraxis

5.1 Strategische Prämissenkontrolle

5.2 Strategische Durchführungskontrolle

5.3 Strategische Überwachung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Defizite traditioneller Feedback-Kontrollen im strategischen Bereich und analysiert, wie moderne Konzepte der strategischen Kontrolle diese Lücken schließen können, um die langfristige Existenzsicherung von Unternehmen in einem dynamischen Umfeld zu gewährleisten.

  • Analyse der Probleme traditioneller Kontrollansätze bei strategischen Planungen.
  • Einführung und Erläuterung des Konzepts der strategischen Kontrolle nach Schreyögg/Steinmann.
  • Detaillierte Betrachtung der Implementierungsprobleme und geeigneter Instrumente (z. B. Balanced Scorecard).
  • Empirische Einordnung und Praxisrelevanz der strategischen Kontrolle in modernen Unternehmen.
  • Integration von Früherkennungssystemen und Ansoffs Theorie der "schwachen Signale".

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Strategische Überwachung

Das Herzstück der strategischen Kontrolle ist, wie bereits oben angesprochen, die strategische Überwachung. Wegen der Gerichtetheit und Selektivität der strategischen Prämissen- sowie Durchführungskontrolle, die deshalb nie eine allumfassende Kontrolle sicherstellen können, bedarf es einer ergänzenden ungerichteten Kontrolle, die diese Defizite und das mit ihnen verbundene Risiko kompensiert, die beiden genannten Kontrolltypen in ein übergreifendes System einbettet und damit das strategische Kontrollsystem schließt. Sie dient als „Auffangnetz“, das wegen der prinzipiellen Unabschließbarkeit des strategischen Entscheidungsfeldes notwendig ist. Die strategische Überwachung, die also als globale, ungerichtete Kontrolle konzeptionalisiert ist, übernimmt in zweifacher Hinsicht eine Kompensationsfunktion: Zum einen versucht sie die Gerichtetheit der anderen beiden Kontrolltypen auszugleichen, indem sie auch in andere Richtungen blickt; zum anderen wirkt sie auch der grundsätzlichen Gerichtetheit der strategischen Planung entgegen, die die Gerichtetheit der strategischen Prämissen- und Durchführungskontrolle erst bedingt. „Die Aufgabe der strategischen Überwachung liegt in einer kontinuierlichen, ungerichteten Beobachtung der externen und internen Umwelt auf bisher vernachlässigte oder unvorhergesehene Ereignisse, die eine Bedrohung für die gewählte strategische Orientierung der Unternehmung bedeuten könnten. Sie fungiert quasi als ein „strategischer Radar“ […].“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass klassische Kontrollinstrumente für langfristige strategische Planungen oft unzureichend sind.

2 Probleme der traditionellen Kontrolle im strategischen Bereich: Es wird dargelegt, warum starre Feedback-Kontrollen (Soll-Ist-Vergleiche) in dynamischen Umwelten zu spät reagieren und strategische Risiken ignorieren.

3 Verschiedene Konzepte strategischer Kontrolle: Hier werden theoretische Ansätze gegenübergestellt, mit besonderem Fokus auf das wegweisende Modell von Schreyögg/Steinmann.

4 Implementation der strategischen Kontrolle – Probleme und Instrumente: Dieses Kapitel erörtert praktische Hürden bei der Umsetzung und stellt unterstützende Werkzeuge wie die Balanced Scorecard vor.

5 Strategische Kontrolle in der Unternehmenspraxis: Auf Basis empirischer Studien wird untersucht, wie Unternehmen tatsächlich kontrollieren und welche Rolle Intuition dabei spielt.

6 Fazit: Das Fazit stellt fest, dass strategische Kontrolle in der Praxis zwar intuitiv existiert, aber eine systematische Umsetzung nach wissenschaftlichen Standards weiterhin eine Herausforderung bleibt.

Schlüsselwörter

Strategische Kontrolle, Strategische Planung, Prämissenkontrolle, Durchführungskontrolle, Strategische Überwachung, Schreyögg, Steinmann, Balanced Scorecard, Management, Früherkennung, Schwache Signale, Unternehmenspraxis, Umweltanalyse, Strategische Ziele, Performance Measurement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept der strategischen Kontrolle als notwendiges Führungsinstrument zur Überwindung der Schwächen traditioneller, rein feedback-orientierter Kontrollmechanismen in komplexen Unternehmensumfeldern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Fundierung der strategischen Kontrolle, die methodische Implementierung in Organisationen sowie die praktische Anwendung durch Manager in der Wirtschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Kontrolle strategischer Planungen theoretisch zu durchleuchten und aufzuzeigen, wie sie trotz der Dynamik der Unternehmensumwelt erfolgreich umgesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse sowie auf dem Vergleich empirischer Studien (u.a. von Schreyögg/Steinmann sowie Becker/Piser) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Konzeptualisierung der drei Kontrolltypen (Prämissen-, Durchführungs- und Überwachung) sowie eine Analyse der Implementierungsprobleme und praxisorientierten Instrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind strategische Kontrolle, Prämissenkontrolle, Durchführungskontrolle, strategische Überwachung, Balanced Scorecard und strategisches Management.

Wie unterscheidet sich die "Strategische Überwachung" von den anderen Kontrollarten?

Während Prämissen- und Durchführungskontrolle gerichtet und selektiv auf spezifische Ziele oder Annahmen prüfen, fungiert die strategische Überwachung als ungerichtetes "Auffangnetz" für unvorhergesehene Ereignisse.

Welche Rolle spielt die Balanced Scorecard (BSC) in diesem Kontext?

Die BSC wird als eines der wichtigsten sekundären Instrumente der strategischen Überwachung angesehen, da sie hilft, qualitative Faktoren und strategische Ziele operationalisierbar und kontrollierbar zu machen.

Warum ist die Umsetzung in der Praxis oft schwierig?

Die Umsetzung scheitert laut Arbeit oft an der Komplexität, der intuitiven statt systematischen Vorgehensweise des Managements und der Schwierigkeit, unvollständige, aber notwendige Kontrollinstrumente fest zu etablieren.

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Details

Title
Strategische Kontrolle - Theorie und Empirie
College
University of Marburg
Author
Moritz Blömer (Author)
Publication Year
2006
Pages
22
Catalog Number
V73794
ISBN (eBook)
9783638783361
Language
German
Tags
Strategische Kontrolle Theorie Empirie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Moritz Blömer (Author), 2006, Strategische Kontrolle - Theorie und Empirie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73794
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