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Selbstorganisiertes Lernen und Coaching anhand des Basketball Schwerpunktfaches

Title: Selbstorganisiertes Lernen und Coaching anhand des Basketball Schwerpunktfaches

Bachelor Thesis , 2007 , 40 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Alexander Weng (Author)

Sport - Sport Psychology
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In einer Welt, die immer schneller wird, bei der die Halbwertzeit von Wissen immer geringer wird, in der die Komplexität immer mehr steigt und die Gesellschaftsstrukturen immer mehr aufbrechen, geraten alt hergebrachte Modelle der Bildung zunehmend an ihre Grenzen und können der ständig schneller und komplexer werdenden Gesellschaft nicht mehr folgen. Die einzelnen Individuen, Schüler, Lehrer und Eltern, geraten dabei mehr und mehr in den Hintergrund und werden in ihrer Einzigartigkeit und Würde oft nicht berücksichtigt.
Diese Arbeit soll einen kurzen Überblick über ein anderes Verständnis von Lernen und eine Alternative zum fremdgesteuerten Lernen geben, die der steigenden Komplexität der Gesellschaft und auch der Würde der einzelnen Individuen Rechnung trägt.
Im zweiten Kapitel der Arbeit geht es um die theoretischen Grundlagen des radikalen Konstruktivismus und der Systemtheorie. Dies soll einen kurzen Einblick in die theoretischen Hintergründe des selbstorganisierten Lernens und des Coachings geben und auch erklären, wie wir unsere „Wirklichkeit erfinden.“
Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem selbstorganisierten Lernen selber, was man darunter versteht, welche Anforderungen es an die Lehrenden und Lernenden stellt und welche Vorteile es gegenüber dem Frontalunterricht bringt.
Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Coaching und dessen Zielen, Leitlinien und Methoden. Dieses Kapitel baut auf dem kurzen Überblick der „Grundlagen des radikalen Konstruktivismus“ auf und soll auch einen kurzen theoretischen Überblick über das systemische Coaching geben.
Im letzten Teil der Arbeit versuche ich die Anwendungsmöglichkeit des Coachings in einem selbstorganisierten Kurs an der Universität Konstanz zu zeigen, der von Herrn Dr. rer. soc. Wolfgang Klöckner und mir geleitet und nach dem Konzept des selbstorganisierten Lernens und des systemischen Coachings durchgeführt wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen des radikalen Konstruktivismus und der Systemtheorie

2.1 Wirklichkeit

2.1.1 Konstruieren einer Wirklichkeit

2.1.2 Wirklichkeiten 1. Ordnung

2.1.3 Wirklichkeiten 2. Ordnung

2.2 Biologische Systeme

2.3 Soziale Systeme

2.4 Kommunikation

3 Selbstorganisiertes Lernen

3.1 Was ist Selbstorganisiertes Lernen?

3.2 Anforderungen an den Lernenden

3.3 Anforderung an den Lehrenden

3.4 Vorteile des selbstorganisierten Lernens

4 Systemisches Coaching

4.1 Grundlagen des Coachingprozess

4.1.1 Ziele und Rahmen des systemischen Coachings

4.1.2 Leitlinien für das Coaching

4.1.3 Aufbau des Coachingprozesses

4.2 Methoden des Coachings

4.2.1 Fragetechniken

4.2.2 Hypothesenbildung

4.2.3 Reframing

5 Basketball Schwerpunktfach an der Universität Konstanz im Wintersemester 2005 / 2006 und Sommersemester 2006

5.1 Aufbau und Ziele des Schwerpunktfaches

5.2 Funktion der Coaches, des Dozenten und Tutors

5.3 Ablauf des Kurses

5.3.1 Teameinteilung und Themendefinition für das Schwerpunktfach

5.3.2 Teambuilding, Erstellen des Teamkodex und Rollenverteilung

5.3.3 Interventionen während des Kurses und Aufbau der Stunden

5.3.4 Evaluation der Ziele und Notenvergabe

6 Schlussbetrachtung

7 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein Verständnis für selbstorganisiertes Lernen als Alternative zu fremdgesteuerten Bildungsmodellen zu entwickeln und dessen praktische Anwendung durch systemisches Coaching zu beleuchten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie selbstorganisierte Lernprozesse unter Berücksichtigung theoretischer Grundlagen des Konstruktivismus und der Systemtheorie in einem universitären Sportkurs erfolgreich gestaltet werden können.

  • Theoretische Grundlagen des radikalen Konstruktivismus und der Systemtheorie.
  • Definition und Anforderungen an selbstorganisiertes Lernen für Lehrende und Lernende.
  • Methodik und Ziele des systemischen Coachings in Veränderungsprozessen.
  • Analyse eines Praxisbeispiels aus dem Basketball-Schwerpunktfach an der Universität Konstanz.
  • Evaluation von Lernzielen und eigenverantwortlicher Notenvergabe in selbstorganisierten Teams.

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Hypothesenbildung

Hypothesen sind Annahmen, Vorurteile, Vermutungen, über das Eintreten eines Sachverhaltes in der Zukunft. Im Kontext mit Personen spricht man auch von „Schubladen Denken“. Dieser Ausdruck ist jedoch negativ belastet. Das damit verbundene Verhalten ist indessen substantiell für unser Überleben, da man durch Verallgemeinerungen die Komplexität der realen Welt stark vereinfacht und somit zukünftige Geschehnisse versucht zu antizipieren, um darauf angemessen reagieren zu können.

Hypothesen geben eine Antwort auf Fragen zur Ursache (Warum?), den Motiven, Zielen und Absichten (Wozu?) und dem Prozess der Erzeugung der Wirklichkeiten (Wie?). Hypothesen sollen den Handlungen einen Sinn geben, warum und wie etwas geschieht. Sie sollten zusätzlich falsifizierbar sein, da sie sonst nichts über die Bewährung in der „Wirklichkeit“ aussagen können. Im Systemischen Coaching sind sie als Leitidee zu verstehen, die die Interventionen des Coaches steuern, die dem Coachee alternative Handlungsmöglichkeiten aufzeigen sollen.

Wichtige Bereiche für Hypothesen im systemischen Coaching sind die Herkunft, der Kulturhintergrund des Coachees, die Vernetzung der Ereignisse, die Geschichte des Problems, die Situation des Coachees, der Handllungskontex, die Zukunftsperspektiven und die Beteiligung von Dritten.

Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Hauptfragen bei der Hypothesenbildung:

- Wie passt das Problem in den Beziehungskontext des Klienten?

- Welche Funktion hat es dort?

- Warum sucht der Klient gerade jetzt Beratung?36

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung motiviert die Abkehr von starren Bildungsmodellen zugunsten des selbstorganisierten Lernens in einer komplexer werdenden Welt und führt in den Aufbau der Arbeit ein.

2 Grundlagen des radikalen Konstruktivismus und der Systemtheorie: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Voraussetzungen, wonach Wirklichkeit ein individuelles Konstrukt des Beobachters ist und Systeme funktional geschlossen operieren.

3 Selbstorganisiertes Lernen: Hier werden Definition, Vorteile sowie die veränderten Rollenanforderungen an Lehrende und Lernende im Kontext selbstgesteuerter Lernprozesse beschrieben.

4 Systemisches Coaching: Dieses Kapitel definiert Ziele, Leitlinien und Phasen des systemischen Coachings und stellt methodische Werkzeuge wie Fragetechniken, Hypothesenbildung und Reframing vor.

5 Basketball Schwerpunktfach an der Universität Konstanz im Wintersemester 2005 / 2006 und Sommersemester 2006: Die praktische Umsetzung wird detailliert dargestellt, insbesondere die Themenfindung, Teambildung, Prozessbegleitung durch Coaches und die studentische Notenevaluation.

6 Schlussbetrachtung: Der Autor resümiert, dass selbstorganisierte Kurse effektiver sind, da sie Handlungskompetenz fördern und Wissen in der Praxis nachhaltiger anwendbar machen.

7 Literatur: Verzeichnis der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Selbstorganisiertes Lernen, Systemisches Coaching, Radikaler Konstruktivismus, Systemtheorie, Wirklichkeitskonstruktion, Coachingprozess, Fragetechniken, Hypothesenbildung, Reframing, Teambuilding, Eigenverantwortung, Sportwissenschaft, Universität Konstanz, Prozesssteuerung, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept des selbstorganisierten Lernens und dessen Unterstützung durch systemisches Coaching, demonstriert an der praktischen Durchführung eines universitären Schwerpunktfachs.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen konstruktivistische Erkenntnistheorie, systemtheoretische Grundlagen der Kommunikation, Coaching-Methodik und die Gestaltung eigenverantwortlicher Lernumgebungen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, den Mehrwert von selbstorganisiertem Lernen gegenüber traditionellen Lehrmethoden aufzuzeigen und zu belegen, dass dieses Modell besser auf die Anforderungen einer komplexen Gesellschaft reagiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Der Autor stützt sich auf systemisch-konstruktivistische Theorien und wertet diese im Rahmen eines praxisorientierten Erfahrungsberichts (Case Study) über den Sportunterricht aus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Konstruktivismus, Coaching-Prozessphasen und Methoden (Fragetechniken, Reframing) sowie eine ausführliche Fallstudie zum Basketball-Schwerpunktfach.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Neben dem Kernthema „Selbstorganisiertes Lernen“ sind „Systemisches Coaching“, „Wirklichkeitskonstruktion“ und „Eigenverantwortung“ die entscheidenden Begriffe.

Wie erfolgte die Notenvergabe im untersuchten Sportkurs?

Die Verantwortung für die Bewertung wurde vollständig an die Teilnehmer übertragen, welche in Teams eigene Kriterien für den praktischen und sozialen Leistungsanteil erarbeiteten.

Welche Rolle nahmen die Lehrenden im Basketball-Kurs ein?

Die Lehrenden agierten ausschließlich als Coaches auf einer beratenden Ebene, wobei sie die Struktur und den Prozess im Blick behielten, jedoch keine inhaltlichen Vorgaben machten.

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Details

Title
Selbstorganisiertes Lernen und Coaching anhand des Basketball Schwerpunktfaches
College
University of Constance  (Sportwissenschaft)
Grade
1,0
Author
Alexander Weng (Author)
Publication Year
2007
Pages
40
Catalog Number
V73853
ISBN (eBook)
9783638685993
Language
German
Tags
Selbstorganisiertes Lernen Coaching Basketball Schwerpunktfaches
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Weng (Author), 2007, Selbstorganisiertes Lernen und Coaching anhand des Basketball Schwerpunktfaches, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73853
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