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Diversity Management

Title: Diversity Management

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 36 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Wolfgang Kamptz (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Mitarbeiter verfügen über eine Fülle von Lebens- und Berufserfahrung, Sichtweisen und Werten. Dieses „Kapital“ gezielt in ein Unternehmen einzubringen kann insgesamt einen großen Nutzen liefern. Wachsende Internationalisierung, Ausweitung der Europäischen Union, Politikstrategien 50-Plus, Wertewandel der Gesellschaft – diese und weitere, die Wirtschaft betreffenden Themen tragen den Aspekt „Vielfalt“ in sich. Auf unsere Organisationen kommt in Zukunft eine zunehmende Fülle an andersartigen ethnischen, religiösen, sozialen Hintergründen und die damit verbundenen Unterschiede zu. Unternehmen, die in der Gesundheitswirtschaft tätig sind, wird diese Entwicklung gewiss auch treffen. Management Diversity beschäftigt sich damit, die anstehenden Veränderungen in der Mitarbeiterstruktur nicht als Problem zu identifizieren, sondern diesen Wandel vielmehr als Stärke und Ressource für die eigene Organisation zu erkennen. In den letzten Jahren stößt das aus den USA stammende Diversity Management auch hierzulande auf größeres Interesse – wenn auch vorerst nur in Großunternehmen. In den nicht so großvolumigen und doch hochkomplexen Organisationen des Gesundheitswesens ist vielfach die Erkenntnis über die Notwendigkeit, Investitionen zur Steigerung der „Reichhaltigkeit der Mitarbeiter“ zu tätigen, zu wenig oder noch nicht vorhanden. Einerseits begründet sich dies eventuell daraus, dass Management Diversity hierzulande noch in den Kinderschuhen steckt, andererseits kapitulieren manche möglicherweise vor der Komplexität des Themas. Die Ausarbeitung soll ein Grundverständnis für das Konzept „Diversity-Management“ vermitteln und wendet sich im ersten Schritt deshalb der Methode zu. Ferner werden Gründe beschreiben, warum der Einsatz dieses Instruments sinnvoll sein kann. Weitergehend wird die Frage angesprochen, wie Diversity-Management in einer Organisation implementiert werden kann und welche Vorteile es für das Unternehmen hätte. Den Abschluss bildet schließlich eine kritische Reflektion.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Konkretisierung von „Diversity“

2. Leitvorstellungen von „Diversity“

Diversity aus Sicht der Organisation

3. Das Konzept „Diversity Management“

3.1 Leitvorstellungen von „Diversity-Management“

Wozu „Diversity Management“?

4. Veränderung der Wirtschaftbeziehungen

4.1 Wandel der Arbeitsmärkte

4.2 Wandel der sozialen Verantwortung

Kultureller Wandel

Konzepte und Modelle zu Umsetzung von „Diversity Management“

5. Grundlagen und Phasen der Implementierung

5.1 Business-Kontext

5.2 Verständnis für Diversity

5.3 Diversity-Ziele

5.4 Ist – Analyse

5.5 Business-Case

6. Strategie und Implementierung

6.1 Top-down und Bottom-up

7. Der Nutzen vom „Diversity Management“

8. Risiken von „Diversity Management“

Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert das Konzept des Diversity Managements als strategisches Instrument für Organisationen, insbesondere im Gesundheitswesen, um personelle Vielfalt nicht als Belastung, sondern als Wettbewerbsvorteil zu begreifen und aktiv zu steuern.

  • Grundlagen und Definitionen von Diversity und Diversity Management
  • Analyse der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
  • Implementierungsprozesse und strategische Modelle
  • Nutzenargumente und Risikobewertung bei der Anwendung
  • Transfer der Erkenntnisse auf Einrichtungen im Gesundheitswesen

Auszug aus dem Buch

8. Risiken von „Diversity Management“

Kommunikationsschwierigkeiten und eine zu geringere affektive Bindungen (bspw. bei kirchlichen Einrichtungen) können von Mitarbeitern auch als Belastung wahrgenommen werden. Durch einseitige oder verzerrte Konzeptionen und Implemetierungsstrategien werden soziale Desintegrationsprozesse möglicherweise sogar forciert. Solche Fehlplanungen können am Ende zu einer fragmentierten Unternehmenskultur führen. Unterschiede können als Stereotype festgeschrieben werden und es kann zu Reibungsverlusten kommen. Diesen Risiken kann durch ein kompetentes und systematisches Planen von einem DiM-Konzept wirksam begegnet werden. Einige Probleme können jedoch weiterhin bestehen bleiben. Es ist davon auszugehen, dass der grundlegende kulturelle Wandel, welcher mit dem DiM verbunden ist, nicht von allen Organisationsmitgliedern nachvollzogen oder mitgetragen werden kann. Begleitmaßnahmen und geschicktes Vorgehen in der Planungsphase können unterstützen, jedoch ist nicht auszuschließen, dass „überforderte“ Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, innerlich kündigen oder versuchen die neuen Konzepte zu sabotieren. Sollte ein Unternehmen ein einmal begonnenes DiM-Konzept stoppen oder zurückziehen, verliert das Unternehmen sehr stark an Glaubwürdigkeit. Da sich DiM insbesondere auf einer vertrauensbasierten Ebene abspielt, wären die Schäden eines solchen Rückschlags nur schwer wieder aufzuarbeiten.

Häufig wird bei der unternehmenseigenen Definition vom Diversity-Verständnis eine zu schmale Begrenzung auf zwei, drei oder vier Unterscheidungsmerkmale gelegt. Dies birgt wiederum die Gefahr des verstärkten „Schubladen-Denkens“ durch Betonung bestimmter Merkmale und Eigenschaften. Weiterhin beinhaltet diese zu enge Umgrenzung eine Art Ausgrenzung in der Form „Manche sind gleicher“. Es muss anerkannt werden, dass umfassendes DiM nicht „nebenbei“ einführt werden kann. Die Steuerung eines solch komplexen und langfristigen Veränderungsprozesses kann nicht ohne eine organisatorisch festgelegte und fundierte Führung zum Erfolg geführt werden, da es sonst mittelfristig zu Unübersichtlichkeiten und Kompetenzschwierigkeiten kommen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Relevanz von personeller Vielfalt und deren Nutzen für Organisationen.

1. Konkretisierung von „Diversity“: Definition und Kategorisierung der personellen Vielfalt in primäre und sekundäre Dimensionen.

2. Leitvorstellungen von „Diversity“: Erläuterung der Philosophie hinter Diversity, die auf Wertschätzung und Anerkennung von Unterschieden basiert.

Diversity aus Sicht der Organisation: Perspektivwechsel auf die organisationale Integration von Vielfalt.

3. Das Konzept „Diversity Management“: Vorstellung von DiM als Managementkonzept zur zielgerichteten Förderung von Vielfalt.

3.1 Leitvorstellungen von „Diversity-Management“: Abgrenzung zu reinen Gleichstellungsansätzen durch einen proaktiven Managementansatz.

Wozu „Diversity Management“?: Analyse der Notwendigkeit von DiM aufgrund aktueller Megatrends.

4. Veränderung der Wirtschaftbeziehungen: Untersuchung des Einflusses der Globalisierung auf den Gesundheitssektor.

4.1 Wandel der Arbeitsmärkte: Analyse demographischer Entwicklungen und Qualifikationsanforderungen.

4.2 Wandel der sozialen Verantwortung: Einordnung von DiM in den Kontext von Corporate Social Responsibility (CSR).

Kultureller Wandel: Betrachtung der veränderten Wertevorstellungen der Gesellschaft und deren Auswirkung auf das Arbeitsumfeld.

Konzepte und Modelle zu Umsetzung von „Diversity Management“: Einführung in die methodische Vorgehensweise bei der Umsetzung.

5. Grundlagen und Phasen der Implementierung: Detaillierte Darstellung der notwendigen Vorbereitungsschritte.

5.1 Business-Kontext: Anbindung des DiM an die Kernstrategie des Unternehmens.

5.2 Verständnis für Diversity: Erarbeitung eines unternehmensspezifischen Diversity-Verständnisses.

5.3 Diversity-Ziele: Definition eines transparenten Zielsystems.

5.4 Ist – Analyse: Methodik zur Erhebung der aktuellen Situation als Ausgangsbasis.

5.5 Business-Case: Wirtschaftliche Ganzheitsbetrachtung der Veränderungsprozesse.

6. Strategie und Implementierung: Diskussion der strategischen Voraussetzungen und der Rolle der Führungsebene.

6.1 Top-down und Bottom-up: Erläuterung der beiden komplementären Ansätze für eine erfolgreiche Einführung.

7. Der Nutzen vom „Diversity Management“: Zusammenfassung der ökonomischen und strategischen Vorteile.

8. Risiken von „Diversity Management“: Analyse potenzieller Gefahren und Fehlentwicklungen bei der Umsetzung.

Schlüsselwörter

Diversity Management, DiM, Vielfalt, Human-Ressourcen, Unternehmenskultur, Gesundheitswirtschaft, Implementierung, Organisationsentwicklung, Personalmanagement, demographischer Wandel, Wirtschaftlichkeit, Stakeholder, CSR, Wettbewerbsvorteil, Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Einführung und Bedeutung des Diversity Managements (DiM) als Managementstrategie, insbesondere für komplexe Organisationen im Gesundheitswesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition von Diversity-Dimensionen, die Auswirkungen des demographischen und kulturellen Wandels, die strategische Implementierung in Organisationen sowie die ökonomische Nutzen- und Risikobewertung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Grundverständnis für das Konzept DiM zu vermitteln und Wege aufzuzeigen, wie dieses Instrument in Organisationen sinnvoll eingesetzt werden kann, um von Vielfalt als Ressource zu profitieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine Literaturanalyse sowie die Anwendung betriebswirtschaftlicher Analysemodelle zur Implementierung von Veränderungsprozessen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Analyse von Wirtschaftstrends, die konkreten Schritte zur Implementierung (u.a. Business-Kontext, Ist-Analyse) sowie eine Nutzen-Risiko-Abwägung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Diversity Management, Vielfalt, Unternehmenskultur, Gesundheitswirtschaft, Implementierung, demographischer Wandel und Wettbewerbsvorteil.

Warum spielt Diversity Management gerade im Gesundheitswesen eine Rolle?

Aufgrund der Zunahme an komplexen Anforderungen, des demographischen Wandels und der Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung müssen auch Gesundheitseinrichtungen ihre Personalstrategien anpassen.

Was unterscheidet den Top-Down- vom Bottom-Up-Ansatz bei der Einführung?

Der Top-Down-Ansatz stellt den Willen der Führungsebene und die strategische Einbindung sicher, während der Bottom-Up-Ansatz die Einbindung der Mitarbeiter zur Identifikation und Verankerung der neuen Kultur in den Vordergrund stellt.

Welche Risiken birgt eine fehlerhafte Implementierung?

Fehlplanungen können zu einer fragmentierten Unternehmenskultur, Stereotypisierungen, Reibungsverlusten und Vertrauensverlust führen, wenn das Konzept unprofessionell oder nur halbherzig verfolgt wird.

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Details

Title
Diversity Management
College
University of Applied Sciences Mainz
Course
Seminar Betriebswirtschaftlehre
Grade
1,0
Author
Wolfgang Kamptz (Author)
Publication Year
2007
Pages
36
Catalog Number
V74126
ISBN (eBook)
9783638685474
ISBN (Book)
9783638783095
Language
German
Tags
Diversity Management Seminar Betriebswirtschaftlehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Wolfgang Kamptz (Author), 2007, Diversity Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74126
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