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Die psychologischen Aspekte im alltäglichen Umgang mit Geld - Wie beeinflusst Geld die Gesellschaft?

Title: Die psychologischen Aspekte im alltäglichen Umgang mit Geld - Wie beeinflusst Geld die Gesellschaft?

Seminar Paper , 2002 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stephanie Müller (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Ich bezahle. Du bezahlst. Er bezahlt. Ich bin ärmer und er ist reicher, aber ich brauche auch gar kein Geld. Denn Geld macht nicht glücklich. Oder doch? Hält es die Welt und die Gesellschaft in Gang? Regiert es wirklich die Welt und somit uns? Warum ist der wohlhabende Nachbar zufriedener? Und warum sind wir, die weniger Geld zur Verfügung haben neidisch auf ihn? Viele Ausreden fallen uns spontan ein, warum wir nicht soviel Geld brauchen. Denn wir sind nicht süchtig nach der monetären Macht. Aber sind wir trotzdem mächtig?

Viele Fragen, die im Laufe meiner Arbeit beantwortet werden sollen, aber nicht aus rein wirtschaftswissenschaftlicher Sicht. Die psychologischen Aspekte im alltäglichen Umgang mit Geld werden hier behandelt. Das Interesse für Wirtschaftspsychologie nimmt in den letzten Jahren immer mehr zu. Denn jeder hat ein allgemeines Verständnis in Bezug auf psychologische Faktoren, die wirtschaftlichen Theorien sind jedoch oft schwer zu begreifen und nachzuvollziehen. Doch was hat das alles mit Geld zu tun? Wir benutzen es täglich und nichts hält uns seit Erschaffung der ersten Münzen so im Bann und gibt uns soviel Macht wie es Geld tut.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wirtschaftliche Menschenbilder

2.1 Der Homo Oeconomicus

2.2 Adlers individualistisches Menschenbild

2.3 Das humanpsychologische Menschenbild

2.4 Zusammenfassung

3 Die psychologischen Aspekte des Geldes

3.1 Der symbolische und abstrakte Gehalt von Geld

3.2 Die Macht des Geldes

3.2.1 Die Macht des Geldes auf unsere Bedürfnisse

3.2.2 Die Macht des Geldes auf Gefühle und Identität

3.3 Die Motivationseigenschaften des Geldes

3.4 Zusammenfassung – ein Aus- und Überblick

4 Schlusswort

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die psychologischen Dimensionen des alltäglichen Umgangs mit Geld und beleuchtet, inwiefern ökonomisches Handeln nicht allein durch rationale Modelle wie den Homo Oeconomicus, sondern durch tiefsitzende psychologische Mechanismen bestimmt wird.

  • Psychologische Menschenbilder in der Wirtschaftstheorie
  • Symbolischer Gehalt und abstrakte Bedeutung von Geld
  • Die Macht des Geldes in sozialen Interaktionen und Bedürfnissen
  • Motivationseigenschaften und ihre Auswirkungen auf die Leistung
  • Zusammenhang zwischen Geldbesitz, Selbstwertgefühl und sozialer Identität

Auszug aus dem Buch

Die Macht des Geldes

Alle Kinder lernen ihre Einstellung zum Geld von ihren Eltern. Sie übernehmen Verhaltensmuster und die Wertvorstellungen, die in der Familie vorherrschen. Machen sich die Eltern ständig Sorgen über das Familieneinkommen, so ist damit zu rechnen, dass die Kinder später auch ängstlich im Umgang mit Geld werden. Ebenso passiert es, wenn Geld auf der Werteskala der Eltern höher steht als Freundschaft oder Mitmenschlichkeit, dass der Eindruck bei den Kindern entsteht Geld und Gegenstände seien wertvoller als sie selbst und andere Menschen.

Die emotionalen Muster die dabei entstehen werden unbewusst von Generation zu Generation weitergegeben. So kommt es außerdem dazu, dass soziale Vorstellungen von Beginn an durch unsere Eltern geprägt werden und diese im Erwachsenenalter bestimmend bleiben. In vielen Familien wird Geld auch als Machtmittel eingesetzt. Die Kinder erhalten für jede Haushaltstätigkeit oder jede gute Schulnote Geld. Schlimm wird es dann, wenn sich Familienmitglieder untereinander Zuneigung erkaufen, d.h. das Kind erhält vom Vater, der nicht sooft daheim ist, immer noch extra Taschengeld, damit das Kind ihn dennoch genauso mag wie die Mutter. In den meisten Fällen hat dies auch psychologische Auswirkungen auf das Kind. Es erlernt unbewusst schon früh, dass man mit Geld Macht auf andere ausüben kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, warum Geld trotz seiner vermeintlich rein wirtschaftlichen Natur unser Handeln und unsere psychische Befindlichkeit so tiefgreifend beeinflusst.

2 Wirtschaftliche Menschenbilder: Dieses Kapitel vergleicht den traditionellen Homo Oeconomicus mit alternativen Ansätzen, wie Adlers Individualpsychologie und dem humanpsychologischen Menschenbild.

3 Die psychologischen Aspekte des Geldes: Das Kernkapitel analysiert Geld als komplexes Symbol, Machtinstrument und Motivationsfaktor in verschiedenen Lebensbereichen.

4 Schlusswort: Das Schlusswort reflektiert die persönlichen Erkenntnisse der Autorin und betont die Notwendigkeit, eine Integration von Psychologie und Volkswirtschaftslehre anzustreben.

5 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen.

Schlüsselwörter

Wirtschaftspsychologie, Geld, Homo Oeconomicus, Individualpsychologie, Macht, Status, Motivation, Selbstwertgefühl, Bedürfnisbefriedigung, Sozialisation, Konsum, Prestige, Identität, Neid, Emotionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Geld nicht als rein ökonomisches Tauschmittel, sondern als psychologisch wirksames Symbol, das menschliches Verhalten und soziale Beziehungen maßgeblich beeinflusst.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören wirtschaftliche Menschenbilder, die Machtfunktion von Geld in Familien und Gesellschaft, die psychologischen Ursachen von Neid sowie die Rolle des Geldes als Motivationsfaktor bei der Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass rein rationale Modelle wie der Homo Oeconomicus nicht ausreichen, um den realen Umgang des Menschen mit Geld zu erklären, und dass eine Einbeziehung psychologischer Faktoren notwendig ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, bei der soziologische und psychologische Ansätze (u.a. von Adler, Rogers und Freud) zusammengeführt werden, um den Einfluss von Geld auf das Individuum zu deuten.

Was wird im Hauptteil detailliert untersucht?

Im Hauptteil werden der symbolische Gehalt von Geld, die Machtausübung durch finanzielle Ressourcen sowie die Auswirkungen auf Bedürfnisse, Gefühle, Identitätsbildung und die Motivation am Arbeitsplatz analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die Wirtschaftspsychologie, monetäre Macht, das Selbstwertsystem und die Abgrenzung zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation.

Welche Rolle spielt die Erziehung beim Umgang mit Geld?

Die Autorin verdeutlicht, dass Einstellungen zu Geld unbewusst von den Eltern übernommen werden; Kinder lernen dabei oft früh, Geld als Machtmittel oder Ersatz für Zuneigung zu begreifen.

Warum ist laut der Arbeit eine interdisziplinäre Betrachtung nötig?

Da die Globalisierung und die wirtschaftlichen Herausforderungen zunehmen, ermöglicht erst die Verknüpfung von Psychologie und Volkswirtschaftslehre bessere Vorhersagen und ein tieferes Verständnis für die gesellschaftlichen Strukturen zwischen arm und reich.

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Details

Title
Die psychologischen Aspekte im alltäglichen Umgang mit Geld - Wie beeinflusst Geld die Gesellschaft?
College
University of the Arts Berlin  (Gestaltung)
Course
Ergänzungsfach Wirtschaftswissenschaften
Grade
1,3
Author
Stephanie Müller (Author)
Publication Year
2002
Pages
22
Catalog Number
V7420
ISBN (eBook)
9783638146869
Language
German
Tags
Aspekte Umgang Geld Gesellschaft Ergänzungsfach Wirtschaftswissenschaften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Müller (Author), 2002, Die psychologischen Aspekte im alltäglichen Umgang mit Geld - Wie beeinflusst Geld die Gesellschaft?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7420
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