Zu: Gottfried Keller: "Der grüne Heinrich"

Judith und Anna - Kellers Gesellschaftskritik durch seine Darstellung der Frauenfiguren


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005
30 Seiten, Note: 2,00

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Römerbeichte – Kritik an den gesellschaftlichen Verkehrsformen

3. Kritik an der zeitgenössischen Auffassung von Religiosität

4. Kritik an den Geschlechterrollen bzw. dem zeitgenössischen Bild der Frauenrolle
4.1 Anna - Kritik der unreflektierten Erfüllung der Bildungsnormen
4.2 Judith
4.2.1 Verkörpert Judith den Typ der „Femme fatale“?
4.2.2 Die „lustige Witwe“ Judith und ihr Verhältnis zum sozialen Umfeld
4.2.3 Judiths Beziehung zu Heinrich – Eine zum Scheitern verurteilte Liebe

5. Resümee

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Begriff Realismus zielt nicht auf die kategoriale Gleichsetzung von Dichtung und Wirklichkeit. Vor jedem Definitionsversuch sollte man sich die Differenz von Realität und fiktiver, künstlerisch hergestellter Wirklichkeit klarmachen, denn die realistische Dichtung bezieht zwar ihr Material aus der wirklichen Welt, aber sie verwandelt es unter künstlerischen Form- und Gestaltungsprinzipien. Die Dichtung in ihrer Beschaffenheit als Symbolstruktur weist jedoch wiederum über die eigene Wirklichkeit hinaus in die reale Welt zurück. Der Realismus handelt deshalb nicht von dem konkreten So-Sein der Dinge, sondern von deren kreativer Transformation und Interpretation. Die Realitätseffekte, die Wiedererkennbarkeit geltender Codierungen von Alltagswelt und Gesellschaft in den Texten, sind rhetorische Effekte und keine genaue Stenographie konkreter Sachverhalte. „Realismus ist die künstlerische Wiedergabe (nicht das bloße Abschreiben) des Lebens.“(Fontane)[1]. Der Realismus wird auch oft poetisch genannt, weil die Menschen und ihre Verhältnisse darin nicht in der äußersten Härte geschildert werden, sondern in einer ästhetisch vermittelten Wirklichkeit.

Als gegen Mitte des 19. Jahrhunderts der „Ruf der lebendigen Zeit“[2] Gottfried Keller zum Dichter erweckt, ist der Tenor der Literaturgeschichtsschreibung die Darstellung ganz gewöhnlicher Menschen in ihrem Wollen, Verzagen und Versagen, in ihrer Freiheit und Abhängigkeit und die Gestaltung ihres alltäglichen Lebens mit seinen großen und kleinen Nöten sowie der gesellschaftlichen Verflechtung des Einzelnen.

Wenn man Kellers „Bildungsroman“ genauer liest, erkennt man eine ständige Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Institutionen wie Schule und Kirche, Moralvorstellung und Herkommen, Ehevorschriften und Konvention, die aber nicht wie bei Goethe zur Reifung der Persönlichkeit führt, auch nicht wie in Hegels Ästhetik[3] ausgegeben, zur Einpassung in die gegebenen Verhältnisse, sondern dieser Prozess des Sich-Fügens hat etwas brutal Ernüchterndes, der zur Zermürbung, zum Scheitern und Versagen des immer wieder aneckenden und unterliegenden Einzelnen führt. Kellers Roman scheint so eher ein Gegenstück des ‚Wilhelm Meister‘ zu sein, so dass man von einem „Desillusionsroman“ oder vielleicht sogar von einer „Bildungstragödie“[4] sprechen kann.[5]

Obwohl sich der größte Teil der Forschungsliteratur auf die zweite Fassung von 1879/80 bezieht, ist in dieser Untersuchung die erste Fassung des Romans von 1854/55 die Grundlage, in der laut der jüngeren allgemeinen Forschungsmeinung, Keller rücksichtsloser, d.h. ohne Rücksicht auf das Publikum, und damit freier und unbescholtener erzählt hat. In dieser Arbeit soll untersucht werden, inwiefern durch Kellers Darstellung der beiden Figuren Judith und Anna eine Kritik deutlich wird und inwiefern er den oben kurz erläuterten Ansprüchen des Realismus gerecht wird. Keller selbst bezeichnete die beiden weiblichen Figuren als „gedichtete Bilder der Gegensätze, wie sie im erwachsenen Leben des Menschen sich bestreiten“[6]. Obwohl der Schwerpunkt der Arbeit auf der Betrachtung der Darstellung von Judith und der mit ihr verbundenen Kritik liegt, wird auch auf die Figur der Anna eingegangen, um die weit verbreitete Meinung von der Gegensätzlichkeit bzw. Polarität der beiden Figuren relativieren zu können. Aufgrund der Schilderung im Roman erscheinen sie zwar als vollkommen verschiedene Frauentypen, jedoch soll im Folgenden gezeigt werden, dass die Figuren trotz ihrer Verschiedenheit Eines verbindet, und zwar die Kritik an dem zeitgenössischen Bild der Frauenrolle, die an beiden Figuren, auf unterschiedliche Weise, deutlich wird. Anhand ausgewählter Textstellen soll gezeigt werden, wie umfassend die mit der Darstellung von Judith und Anna und ihrem Verhältnis zum sozialen Umfeld verbundene Gesellschaftskritik ist.

2. Die Römerbeichte – Kritik an den gesellschaftlichen Verkehrsformen

Heinrich schreibt eine zweite Fassung der Geldforderung seiner Mutter, die, so heisst es, „höchst zweckmäßig eingerichtet war“[7]. Er verfasst den Brief, um seine Eitelkeit zu befriedigen, indem er Römer als Narren bloßstellt, und als Rache dafür, dass Römer ihm gegenüber „ ein großer Prophet sein wollte“(526). Römer, persönlich verletzt, ist durch den Brief zur sofortigen Begleichung des Geldbetrages gezwungen. So wird es ihm unmöglich einen Neuanfang in Paris zu starten und wenige Zeit später wird er in einem Zustand verstärkter Geisteskrankheit aufgegriffen und endet wirr und elendig im Irrenhaus. Später erkennt Heinrich den Zusammenhang zwischen seiner übereilten und beleidigend gestellten Forderung und Römers psychischem und physischem Scheitern und erhofft sich von Judith eine Lossprechung von dieser Schuld, jedoch enthält sie ihm die Erfüllung des Kinderwunsches vor und gibt ihm als Beichtmutter stattdessen das Brot des Erwachsenenlebens, der Verantwortung und des Gewissens zu essen, indem sie sagt: ‚Weißt Du wohl, Heinrich, daß Du allbereits ein Menschenleben auf Deiner grünen Seele hast?‘(533).

Judith wird in diesem Gespräch als lebenskluge Ersatzmutter dargestellt, die Aufgaben übernimmt, die die Mutter Lee nicht erfüllt, denn Judith verhilft Heinrich zu einem klaren Bewusstsein über das an Römer verübte Unrecht und lehrt ihn eine Etappe verfehlten Lebens zu durchschauen.[8] Mit ihrer Entrüstung über Heinrichs abscheuliche Tat zeigt sie ihr gesellschaftliches Verantwortungsgefühl, kritisiert dessen Fehlen bei Heinrich und appelliert an seine Moralität. In seiner Beichte sucht Heinrich Absolution für ein Vergehen, das seiner gesellschaftlichen Umgebung gar nicht ohne weiteres als ein solches erscheint, wie die Reaktion des Schulmeisters, der „ die Sache als nicht halb so schlimm darstellen“(531) will, zeigt. Heinrich und Judith sondern sich demgegenüber beide von der Gesellschaft ab; er durch seine moralische Betroffenheit, sie durch ihre Kritik an ihm. Neben der Kritik im moralischen Bereich wird bei näherer Betrachtung von Judiths Schelte in einem noch viel höherem Maße die Kritik an der Gesellschaft und deren Verkehrsformen deutlich: Auf künstlerische Art wird glaubhaft gemacht, dass ein Mahnbrief, der weniger auf das Geld, als auf eine persönliche Beleidigung abzielt und die physische und psychische Vernichtung des Adressaten scheinbar notwendig zur Folge hat, eine übliche und rechtmäßige gesellschaftliche Verkehrsform ist. Die Reaktion der Gesellschaft, „ welche dergleichen Handlungen als klug und recht anerkennt“(528) zeigt, dass Heinrichs Rückforderung formal korrekt ist und deshalb gesellschaftlich akzeptiert werden kann, „denn die rechtlichsten Leute hatten uns zu der Wiedererlangung der Summe beglückwünscht“(528).

In Heinrichs Handlung wird der Widerspruch zwischen dem rechtmäßigen Verfahren und der tatsächlich verübten Unrechtmäßigkeit erkennbar, der den eigentlichen Gegenstand der Kritik in Judiths Schelte darstellt. Es wird deutlich werden, dass nicht so sehr das schlichte Dasein, sondern vielmehr das „wie“ der Forderung zum Skandalon gerät.[9] Es gelingt Keller, die durch Judith vermittelte Kritik an den gesellschaftlichen Verkehrsformen nicht abstrakt aufgesetzt wirken zu lassen, sondern sie erzählerisch lebendig zu realisieren. Durch ihre Natürlichkeit und Direktheit reflektiert Judith nicht im Sinne eines distanzierten Überlegens. In ihrer aufrichtigen Entrüstung zeigt sich ein Teil ihrer Persönlichkeit, nämlich die ihr eigene Fähigkeit, den anderen Menschen so zu nehmen wie er ist und ihn als Bereich sozialer Verwirklichung seiner selbst und des anderen zu fassen. Dies drückt sich darin aus, dass sie ihrer Kritik sofort die konkrete, gedachte Alternative folgen lässt, in der sie selbst zum handelnden Subjekt wird und sich ausmalt, wie sie Römer hätte helfen können.[10]

Judith, als besorgter Mitmensch, zeigt sich hier als Vertreterin einer alternativen Verkehrsform, welche die gängige in ihr Gegenteil verkehrt. Dementsprechend nimmt sie auch gerade gegen diese Stellung:

„Ja“, erwiederte sie sachte, „wenn Du [Herv. H. E.] eine einfache, sogar grobe Forderung gestellt hättest! Durch Deinen sauberen Höllenzwang aber hast Du [Herv. H. E.] ihm förmlich den Dolch auf die Brust gesetzt, wie es auch ganz einer Zeit gemäß ist, wo man [Herv. H. E.] sich mit Worten und Brieflein todt sticht! Ach, der arme Kerl! er war so fleißig und gab sich Mühe, aus der Patsche zu kommen, und als er endlich ein Röllchen Geld erwarb, nimmt man [Herv. H. E.] es ihm weg! Es ist so natürlich, den Lohn der Arbeit zu seiner Ernährung zu verwenden; aber da heißt es: gieb erst zurück, wenn Du geborgt hast, und dann verhungere!“(533)

Hier wird die Gesellschaftskritik ganz explizit, denn Heinrichs Vergehen wird auf den gesellschaftlichen Zustand zurückgeführt und so rückt dieser selbst ins Blickfeld. Dieses Zurückführen der individuellen Tat auf die Bedingungen der Zeit und der Gesellschaft wird an der Veränderung der Pronomina deutlich. Das Indefinitpronomen „man“ nimmt die Stelle des „du“ ein, wodurch das Vergehen entpersonalisiert und verallgemeinert wird. Das Zurückführen auf das Gesellschaftliche wird noch weiter geführt, indem im letzten Satz der Ton althergebrachter ( z.B. biblischer) Gesetze anklingt. In diesen Sätzen vollzieht sich eine fortschreitende Abstraktion in Judiths Erkenntnisprozess: Vom einzelnen Fall Heinrichs ausgehend begreift sie diesen als gesetzmäßigen Ausdruck eines konkret historischen und gesellschaftlichen Zusammenhangs.[11]

Keller lässt durch Judiths Äußerungen künstlerisch die reale Widersprüchlichkeit der gestalteten Welt hervorkommen, indem sie die gesellschaftliche Verkehrsform als einen „sauberen Höllenzwang“ bezeichnet, der einer Zeit entspreche, in der man sich mit Worten und Briefen totsteche. Mit dem „sauberen Höllenzwang“, der ein Paradoxon, eine sich ausschließende Verbindung von Gewalttätigkeit und Ordnung zu sein scheint und der sich anschließenden Metaphorik in Form einer Katachrese[12], in die Judith den Gesellschaftszustand fasst, zeichnet Keller ein bizarres Bild der gestalteten Wirklichkeit. Anhand des Bildbruches, der vermittelt, dass mit „Worten und Brieflein“ angeblich totgestochen werden kann, wobei hier noch die Verniedlichung der selbst schon ungewöhnlichen Waffe durch die Diminutivform beachtet werden muss, wird gerade Kellers Realismus greifbar: „Denn: wer Widersprüchliches einheitlich darstellt, verfälscht.“[13] Indem Judith nur den Ausgangspunkt (den Brief) und das Resultat (Römers Ende) zusammenzieht kommt gerade durch den Bildbruch und die scheinbare Widersprüchlichkeit die Wahrheit ans Licht. Die unmenschlich brutale Tat wird nicht mehr durch die auffällige Form des z.B. körperlichen Totschlags begangen, sondern durch die scheinbar belanglosen und gewaltlosen, normalen Formen des gesellschaftlichen Verkehrs. Demnach erscheint auch der ‚saubere Höllenzwang‘ nicht länger als ein Paradoxon, denn zwischen der realen Gewalttätigkeit und ihrer geschliffenen Erscheinungsform besteht kein Widerspruch, vielmehr bilden beide Formen eine, allerdings in sich widersprüchliche, Einheit. Die Verbindung von Ordnung und Gewalt ist nicht paradox, sondern sinnvolle Einheit des sich scheinbar Widersprechenden, was der rhetorischen Figur des Oxymoron entspricht.[14]

Auf Heinrichs Forderung nach der Gewissheit, dass er seiner Tat wegen nicht „hassenswerth und garstig aussehe “(533) antwortet Judith:

„Daraus wird Nichts! Die Vorwüfe Deines Gewissens sind ein ganz gesundes Brot für Dich, und daran sollst Du Dein leben lang kauen, ohne daß ich Dir die Butter der Verzeihung darauf streiche! Dies könnte ich nicht einmal; denn was nicht zu ändern ist, ist eben deswegen auch nicht zu vergessen, dünkt mich, ich habe dies genugsam erfahren! Übrigens fühle ich leider nicht, daß Du mir irgend widerwärtig geworden wärest; wozu wäre man da, wenn man nicht die Menschen, wie sie sind, lieb haben müßte?“(534)

Judiths Urteil ist durch eine eigenartige Zwiespältigkeit gekennzeichnet. Die von Heinrich erwartete Vergebung bleibt aus und erfolgt gewissermaßen doch: Die individuelle Tat wird zu einem unaufhebbaren Makel und hat dem Bewusstsein als Warnzeichen zu dienen. Mit dem Urteil über die Tat ist aber anscheinend noch lange kein Urteil über den Täter gesprochen. So erscheint Heinrichs Forderung an Römer nicht so sehr Ausdruck seiner Böswilligkeit zu sein, sondern zuallererst Konsequenz gesellschaftlicher Verhältnisse und Bedingungen. Demzufolge kann Heinrichs Schuld in diesem Urteil auch als typisch und nicht nur individualistisch gelten, als Ausdruck gesellschaftlich produzierter Verkehrsform, die der Einzelne zwar oberflächlich zu beeinflussen vermag, deren Wesen ihm jedoch mehr oder weniger aufgezwungen wird. „Die Einsicht in die gesellschaftlichen Bedingtheiten individuellen Handelns ermöglicht es Judith in der Verzeihung dem Menschen, in der Verurteilung der Gesellschaft gerecht zu werden. Daraus resultiert für Judith die Feststellung, daß man die Menschen lieben müsse, wie sie eben seien.“[15]

[...]


[1] Zitiert nach Hartmut Steine>

[2] Zitiert nach Hans Meier: Betrachtungen zum Roman. S. 116.

[3] Ausführlich erläutert bei: Plumpe: Roman. S. 529-539. Steine>

[4] Hettner an Keller. 11.6.1855. Keller: Gesammelte Briefe I. S. 413.

[5] Vgl. Huyssen: Bürgerlicher Realismus. S. 16f. Plumpe: Einleitung. S. 54f. Steine>

[6] Zitiert nach Hans Meier: Betrachtungen zum Roman. S. 53f.

[7] Keller, Gottfried: Der grüne Heinrich. Nach der ersten Fassung von 1854/55 hg. v. Jörg Drews. Stuttgart 2003, S. 525. Im weiteren Verlauf der Darstellung werden Primärzitate direkt durch in Klammern dahintergesetzte Seitenangaben aufgeführt.

[8] Vgl. Kaiser: Das gedichtete Leben. S. 85.

[9] Vgl. Hildt: Literarische Verheißung. S. 37.

[10] Vgl. Ebd. S. 27-31.

[11] Vgl. Hildt: Literarische Verheißung. S.32.

[12] Vermengung von nichtzusammengehörigen Metaphern; Bildbruch.

[13] Hildt: Literarische Verheißung. S. 33.

[14] Vgl. Ebd. S. 32f.

[15] Hildt: Literarische Verheißung. S. 36.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Zu: Gottfried Keller: "Der grüne Heinrich"
Untertitel
Judith und Anna - Kellers Gesellschaftskritik durch seine Darstellung der Frauenfiguren
Hochschule
Universität Trier
Veranstaltung
Hauptseminar: Realismus
Note
2,00
Autor
Jahr
2005
Seiten
30
Katalognummer
V74444
ISBN (eBook)
9783638737036
ISBN (Buch)
9783638737159
Dateigröße
496 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Kommafehler sind korrigiert worden.
Schlagworte
Gottfried, Keller, Heinrich, Hauptseminar, Realismus
Arbeit zitieren
Heike Esser (Autor), 2005, Zu: Gottfried Keller: "Der grüne Heinrich", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74444

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