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Skinheads: Wurzeln, Selbstbild/ Fremdbild

Title: Skinheads: Wurzeln, Selbstbild/ Fremdbild

Seminar Paper , 2001 , 22 Pages , Grade: 1

Autor:in: Angelika Zojer (Author)

History of Europe - Newer History, European Unification
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Beschäftigt man sich eingehender mit dem Begriff Skinhead, stößt man meist schon zu Beginn auf das Problem, dass vielerorts der Begriff „Skinhead“ als Synonym für Nazi gebraucht wird, ohne sich der weiteren Hintergründe bewusst zu sein. Natürlich ist die rechte Ideologie unter diesen Jugendlichen häufiger an zu treffen als unter anderen, doch gibt es einige, die sich deutlich davon distanzieren und sich gegen die Stigmatisierung durch den Begriffes Skinhead wehren.Tatsächlich handelt es sich um eine der ältesten Jugend- und Subkulturen.
Die vorliegende Arbeit setzt sich unter anderem mit Wurzeln und Entwicklung, der Musik als Medium, der Mode, (rechten) Ideologien oder den sozialen Strukturen, vor allem aber mit dem Selbst- und Fremdbild dieser Gruppierung auseinander.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Die Wurzeln

1.1 Standesbewusstsein

1.2 Rassismus

1.3 Musik als soziales Medium

1.4 Ursprüngliche Bekleidung und Haartracht

1.5 Aktivitäten der Skinheads und das Ende „der ersten Generation“

1.6 Einfluss des Punk- erneutes Aufleben der Skins

1.7 Rechtsgerichtete Ideologien

1.8 „Echte Skinheads“

1.9 Skins außerhalb Englands

2.) Die Skins als Gruppe

2.1 Organisation und Zielsetzung

3.) Die Szene: Selbstbild-Fremdbild

3.1 Bild des Mannes, Bild der Frau

3.2 Übersteigerung des Selbstwertes durch Einsatz von Alkohol und Drogen

3.3 Die Szene

3.4 Insider-Argumente

3.5 Sozialstruktur der Gruppe

3.6 Spezifische Medien: szeneeigene und externe

3.7 Kleidung

3.7.1 ...in den Anfängen

3.7.2 Kopfbedeckung und Haartracht

3.7.3 ...spätere Entwicklungsformen

3.7.4 Bilder zur Darstellung der Entwicklung

3.8 „Getarnte Skins“ gibt es nicht

4.) Herausbildung eigentümlicher Zeichen und Symbole

4.1 Haare

4.2 Tätowierungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung, die soziologische Struktur sowie die Identitätsmerkmale der Skinhead-Subkultur und analysiert, wie sich Selbstbild und Fremdbild im Spannungsfeld zwischen unpolitischer Subkultur und rechtsextremer Vereinnahmung konstituieren.

  • Historische Wurzeln und Entstehung in Großbritannien
  • Soziale Struktur und Organisationsformen der Skinhead-Szene
  • Rolle von Musik, Mode und Symbolik als Identitätsmarker
  • Mediale Repräsentation und Stigmatisierungsprozesse
  • Abgrenzung und Machtdemonstration als zentrale Verhaltensmotive

Auszug aus dem Buch

1.1 Standesbewusstsein

Das working class -Selbstverständnis stellt weniger ein revolutionäres Klassenbewußtsein dar, eher meint es das Gefühl der Selbstachtung der Jugendlichen aus unteren Mittelschichten: Stolz behaupten sie den eigenen Wert gegen die Ausgrenzung und die Arroganz gesellschaftlicher Eliten.

Skinheads, so Wildgrube, verstanden sich auch als Gegenpol zur – von Studenten geprägten, friedlichen – Flower Power -Bewegung, zu den Söhnen und Töchtern der etablierten Mittelschicht.

Deren Weltbild war den Jugendlichen der proletarischen Unterschicht fremd.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Die Wurzeln: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der Skinhead-Bewegung im Großbritannien der späten 1960er Jahre und beleuchtet die Einflüsse von Musik, Arbeitermilieu sowie den späteren Einfluss durch Punk und rechtsextreme Ideologien.

2.) Die Skins als Gruppe: Hier wird die interne Organisationsstruktur der Skinhead-Szene beschrieben, wobei auf die Unterschiede zwischen verschiedenen Strömungen wie den „Redskins“, „SHARP“ oder rechtsextremen Gruppierungen eingegangen wird.

3.) Die Szene: Selbstbild-Fremdbild: Dieses Hauptkapitel analysiert das männlich dominierte Weltbild, die Bedeutung von Gewalt, Alkohol und Kleidung sowie die mediale Wirkung und die „Insider-Argumente“ der Szeneangehörigen.

4.) Herausbildung eigentümlicher Zeichen und Symbole: Das Kapitel befasst sich mit der rituellen Bedeutung von Haarschnitten und Tätowierungen als Mittel zur Abgrenzung und zur Demonstration von Macht und Solidarität.

Schlüsselwörter

Skinhead, Subkultur, Arbeiterklasse, Identität, Rassismus, Gewaltbereitschaft, Symbolik, Mode, Rechtsextremismus, Szene, Sozialstruktur, Männlichkeitskult, Gruppenidentität, Fremdbild.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Skinhead-Subkultur, ihre historischen Wurzeln, ihre Entwicklung über mehrere Jahrzehnte hinweg und die soziologischen Hintergründe, die Jugendliche dazu bewegen, sich dieser Gruppe anzuschließen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die soziale Herkunft, die Bedeutung der Inszenierung durch Kleidung und Symbole, die Rolle von Musik und Ideologie sowie die Unterscheidung zwischen unpolitischen Skinheads und rechtsextremistischen Gruppierungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein differenziertes Bild der Skinhead-Szene zu zeichnen und zu verstehen, wie Identität innerhalb der Gruppe durch Abgrenzung gegenüber der Außenwelt und durch interne Rituale konstruiert wird.

Welche wissenschaftliche Methodik wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die soziologische Studien, Fachpublikationen und Medienausschnitte einbezieht, um die vielschichtige Dynamik der Subkultur zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil des Dokuments thematisiert?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den verschiedenen Strömungen innerhalb der Szene, den „Insider-Argumenten“ der Mitglieder und der weitreichenden Bedeutung von Symbolik wie Kleidung, Frisuren und Tätowierungen für den Zusammenhalt der Gruppe.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben „Skinhead“ vor allem „Arbeiterklasse“, „Männlichkeitskult“, „Abgrenzung“, „Symbolik“ und „Subkultur“.

Wie hat sich das Erscheinungsbild der Skinheads im Laufe der Zeit verändert?

Das Dokument zeigt auf, dass sich die Mode von der funktionalen Arbeitskleidung der 60er Jahre über den Einfluss von Punk-Elementen bis hin zur stilisierten „Uniform“ der 80er und 90er Jahre gewandelt hat, wobei insbesondere die Haarlänge und Stiefeltypen eine symbolische Bedeutung erfuhren.

Welche Bedeutung hat die Gewalt innerhalb der Skinhead-Szene?

Gewalt wird laut der Autorin oft als Mittel zur Selbstbestätigung und als „Artikulationsmittel“ begriffen, das innerhalb der Szene eine wichtige Rolle bei der Definition von Männlichkeit und beim Aufbau eines Gemeinschaftsgefühls spielt.

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Details

Title
Skinheads: Wurzeln, Selbstbild/ Fremdbild
College
University of Vienna  (Geschichte)
Grade
1
Author
Angelika Zojer (Author)
Publication Year
2001
Pages
22
Catalog Number
V7445
ISBN (eBook)
9783638147064
ISBN (Book)
9783638639927
Language
German
Tags
Skinheads Wurzeln Selbstbild/ Fremdbild
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Angelika Zojer (Author), 2001, Skinheads: Wurzeln, Selbstbild/ Fremdbild, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7445
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