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Die Gruppendiskussion - Verfahren und Besonderheiten der Methode in Bezug auf ältere Menschen

Title: Die Gruppendiskussion - Verfahren und Besonderheiten der Methode in Bezug auf ältere Menschen

Term Paper , 2006 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Cindy Steigerwald (Author)

Communications - Methods and Research Logic
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Die Gruppendiskussion – als eine der, lange Zeit vernachlässigten qualitativen Forschungsmethoden, weist eine Vielzahl möglicher Anwendungsgebiete auf. Gegenstand von Gruppendiskussionen können Meinungen, Einstellungen und Verhaltensweisen zu den verschiedensten Themen sein.

Als wissenschaftliche Methode ist sie in zahlreichen Disziplinen, wie bspw. der Soziologie, Psychologie, Pädagogik oder Politikwissenschaft vertreten.
Häufig wird die Gruppendiskussion synonym auch als ‚Fokusgruppe’ oder ‚Focus Group’ bezeichnet. Oberflächlich gesehen lässt sich der Begriff Gruppendiskussion definieren als „ein Gespräch mehrerer Teilnehmer zu einem Thema, dass der Diskussionsleiter benennt und dazu dient, Informationen zu sammeln.“

Ziel dieser Arbeit ist es nicht, das Verfahren der Gruppendiskussion im Detail zu erläutern, vielmehr soll ein Überblick über die Methodik und die Besonderheiten dieses Instrumentes gegeben werden, um im Anschluss daran deren Eignung in Bezug auf ältere Menschen zu analysieren.
Die Gruppendiskussion ist hierbei durchaus als eigenständige Methode zu betrachten. Zwar ist sie im Rahmen der drei basalen Methoden – der Befragung, dem Experiment und der Beobachtung noch am ehesten der Befragung zuzuordnen, allerdings würden hierbei wichtige Aspekte, wie etwa die Beobachtung des Verhaltens der Gruppenteilnehmer oder die Lieferung eines experimentellen Designs durch den Moderator vernachlässigt werden.
Im folgenden Kapitel soll das Gruppendiskussionsverfahren definiert, beschrie-ben und eine Abgrenzung zu anderen Verfahren gegeben werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinition

3 Anwendungsbereiche der Gruppendiskussion

4 Das Gruppendiskussionsverfahren

4.1 Durchführung

4.2 Hauptvariablen der Gruppendiskussion

4.2.1 Anforderungen an den Moderator

4.2.2 Gruppenformationen

4.2.3 Gruppengröße

5 Vor- und Nachteile der Gruppendiskussion

5.1 Vorteile

5.2 Nachteile

5.3 Resümee

6 Besonderheiten der Methode in Bezug auf ältere Menschen

6.1 Der Begriff „Alter“

6.2 Ausgangslage

6.3 Anforderungen an die Zusammenarbeit mit älteren Menschen

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die Methodik der Gruppendiskussion zu geben und anschließend deren Eignung für die qualitative Forschung mit älteren Menschen zu analysieren.

  • Grundlagen und Definition der Gruppendiskussion als qualitative Forschungsmethode
  • Methodische Anforderungen an Durchführung, Moderation und Gruppenzusammensetzung
  • Gegenüberstellung der spezifischen Vor- und Nachteile des Verfahrens
  • Herausforderungen bei der Anwendung der Methode bei älteren Zielgruppen
  • Berücksichtigung von gesundheitlichen und kognitiven Einschränkungen im Forschungsdesign

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Anforderungen an den Moderator

Lamnek hat einen umfassenden Kriterienkatalog mit den Eigenschaften zusammengestellt, die ein Moderator optimalerweise mitbringen sollte. Diese beziehen sich sowohl auf einen gewissen Erfahrungshorizont im Umgang mit Gruppen, auf theoretisches Wissen als auch auf Charakter- bzw. Persönlichkeitseigenschaften. So sollte ein Moderator im Interesse einer erfolgreichen Gruppendiskussion neugierig sein und Fragen provozieren, freundlich, offen und humorvoll sein und sich geduldig zeigen, auch wenn Äußerungen, Meinungen und Verhaltensweisen nicht mit den seinen übereinstimmen oder seiner Meinung nach Unsinn erzählt wird. Der Moderator sollte sich nicht in die Diskussion verwickeln lassen, er muss Probleme in den unterschiedlichen Phasen der Diskussion frühzeitig erkennen und ihnen überaus flexibel mit Know-How und Einfühlungsvermögen entgegnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die qualitative Forschungsmethode der Gruppendiskussion ein und skizziert das Ziel der Analyse ihrer Eignung für ältere Menschen.

2 Begriffsdefinition: Es erfolgt eine Abgrenzung der Gruppendiskussion von verwandten Verfahren wie Gruppenbefragung und Gruppenexperiment unter Hervorhebung ihres Charakters als ermittelnde Technik.

3 Anwendungsbereiche der Gruppendiskussion: Das Kapitel erläutert die Einsatzmöglichkeiten der Methode zur Generierung von Hypothesen und zur Erforschung von Verhaltenshintergründen.

4 Das Gruppendiskussionsverfahren: Es werden der optimale Ablauf, die Bedeutung des Moderators sowie relevante Variablen wie Gruppenformation und Gruppengröße beschrieben.

5 Vor- und Nachteile der Gruppendiskussion: Das Kapitel analysiert die methodischen Stärken, wie Ökonomie und Alltagsnähe, sowie die Herausforderungen wie fehlende Repräsentativität.

6 Besonderheiten der Methode in Bezug auf ältere Menschen: Hier werden die spezifischen Anforderungen und Barrieren bei der Forschung mit Senioren, etwa durch kognitive oder gesundheitliche Beeinträchtigungen, untersucht.

7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Eignung der Methode stark von der individuellen Verfassung der älteren Teilnehmer abhängt und eine sorgfältige Versuchsplanung erfordert.

Schlüsselwörter

Gruppendiskussion, Qualitative Forschung, Fokusgruppe, Methodik, Moderator, Gruppenprozesse, Soziale Erwünschtheit, Gerontopsychologie, Ältere Menschen, Forschungsdesign, Datenerhebung, Gruppendynamik, Interview, Empirische Medienforschung, Methodenmix

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Gruppendiskussion als qualitativer Forschungsmethode und untersucht deren methodische Besonderheiten sowie ihre spezifische Anwendbarkeit bei der Zielgruppe älterer Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen die Definition und Durchführung von Gruppendiskussionen, die Rolle des Moderators, die Vor- und Nachteile der Methode sowie die Herausforderungen bei der Arbeit mit Senioren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für das Instrument Gruppendiskussion zu vermitteln, um dessen Eignung und notwendige Anpassungen für Forschungsvorhaben mit älteren Menschen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird hier behandelt?

Behandelt wird das Verfahren der qualitativen Gruppendiskussion, das zur Erfassung von Einstellungen, Motiven und Gruppenmeinungen eingesetzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine methodische Einführung zum Gruppendiskussionsverfahren und eine darauf aufbauende Analyse der Besonderheiten bei der Befragung älterer Personen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren den Inhalt?

Wichtige Begriffe sind Gruppendynamik, Moderation, Validität, kognitive Beeinträchtigungen und die methodische Anpassung an spezifische Zielgruppen.

Warum ist die Wahl des Moderators bei Gruppendiskussionen so entscheidend?

Der Moderator ist für den Verlauf der Diskussion verantwortlich; er muss flexibel auf Gruppenprozesse reagieren, eine offene Atmosphäre schaffen und sicherstellen, dass das Gespräch nicht vom Thema abschweift.

Welche besonderen Schwierigkeiten ergeben sich bei der Forschung mit sehr alten Menschen?

Zu den Herausforderungen gehören gesundheitliche Einschränkungen, nachlassende Hörfähigkeit, eine verlangsamte kognitive Verarbeitung sowie eine oft geringere Motivation zur Teilnahme.

Warum wird im Kontext der Forschung mit Senioren von "Ad-Hoc-Gruppen" abgeraten?

Aufgrund möglicher akustischer oder kognitiver Beeinträchtigungen sowie potenzieller persönlicher Ressentiments wird die Bildung von spontanen Gruppen bei in Institutionen lebenden älteren Menschen als schwierig eingestuft.

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Details

Title
Die Gruppendiskussion - Verfahren und Besonderheiten der Methode in Bezug auf ältere Menschen
College
Stuttgart Media University
Course
Empirische Medienforschung
Grade
1,7
Author
Cindy Steigerwald (Author)
Publication Year
2006
Pages
18
Catalog Number
V74537
ISBN (eBook)
9783638783828
Language
German
Tags
Gruppendiskussion Verfahren Besonderheiten Methode Bezug Menschen Empirische Medienforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cindy Steigerwald (Author), 2006, Die Gruppendiskussion - Verfahren und Besonderheiten der Methode in Bezug auf ältere Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74537
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