Im Jahr 2000 steht die NPD, nachdem sie über Jahrzehnte kaum mehr als eine Splitterpartei am rechten Rand war, augenscheinlich kurz vor dem Verbot. Doch nur vier Jahre später zieht sie in den sächsischen Landtag ein, zwei Jahre darauf in den Landtag Mecklenburg-Vorpommerns. Die NPD hat sich in den vergangenen Jahren merklich gewandelt. Im folgenden soll geklärt werden, auf welchen Grundlagen die jüngsten Erfolge der NPD beruhen, inwieweit insbesondere die strategische, wie auch ideologische Neuausrichtung der Partei diesbezüglich eine Rolle spielt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Geschichte der NPD
- Die konservative Ära
- Kurswechsel unter Udo Voigt
- Neue Strategien
- Jugendkultur
- Bürgernähe
- Deutschlandpakt
- Neue Ideologien
- Die alten Ideen der Neuen Rechten
- Sozialismus für Deutsche
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die jüngsten Erfolge der NPD und analysiert die Gründe dafür. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit die strategische und ideologische Neuausrichtung der Partei zu den jüngsten Wahlerfolgen beigetragen hat.
- Die Geschichte der NPD und ihr Wandel von einer konservativen Partei zu einer nationalistischen Bewegung
- Die neuen Strategien der NPD, insbesondere ihre Fokussierung auf Jugendkultur, Bürgernähe und den „Deutschlandpakt“
- Die Entwicklung der NPD-Ideologie, die Elemente der Neuen Rechten mit einem sozialistischen Ansatz verbindet
- Die Rolle des Nationalen Widerstands und die Verbindung der NPD zur Skinhead- und Kameradschaftsszene
- Die Bedeutung von Wahlkampfstrategien und die Anpassung der NPD an die Bedürfnisse der Wähler
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Ausgangssituation der NPD im Jahr 2000 dar und führt die jüngsten Erfolge der Partei an. Das zweite Kapitel beleuchtet die Geschichte der NPD, beginnend mit ihrer Gründung 1964 und der „konservativen Ära“. Die Analyse fokussiert auf die strategischen und ideologischen Veränderungen unter Udo Voigt, der die NPD im Jahr 1996 übernahm. Das dritte Kapitel untersucht die neuen Strategien der NPD und ihre Bemühungen, sich der Jugendkultur, der breiten Bevölkerung und dem „Deutschlandpakt“ anzupassen. Das vierte Kapitel beleuchtet die Entwicklung der NPD-Ideologie, die Elemente der Neuen Rechten mit einem sozialistischen Ansatz verbindet.
Schlüsselwörter
NPD, Rechtsextremismus, Nationalismus, Neue Rechte, Sozialismus, Jugendkultur, Bürgernähe, Deutschlandpakt, Wahlkampfstrategien, Wahlerfolg, Skinhead- und Kameradschaftsszene, Nationaler Widerstand.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Wandel vollzog die NPD nach dem Jahr 2000?
Die NPD wandelte sich von einer Bedeutungslosigkeit am rechten Rand zu einer Partei, die Wahlerfolge in sächsischen und mecklenburg-vorpommerschen Landtagen erzielte.
Wer war maßgeblich für den Kurswechsel der NPD verantwortlich?
Der Kurswechsel und die strategische Neuausrichtung erfolgten maßgeblich unter der Führung von Udo Voigt ab 1996.
Was beinhaltet die Strategie der "Bürgernähe"?
Die Partei versuchte, durch lokale Präsenz und die Besetzung sozialer Themen eine stärkere Anbindung an die breite Bevölkerung zu finden.
Was wird unter dem Begriff "Sozialismus für Deutsche" verstanden?
Dies ist ein ideologisches Konzept der NPD, das völkischen Nationalismus mit antikapitalistischen, sozialistischen Ansätzen verbindet.
Welche Rolle spielt die Jugendkultur für die NPD?
Die NPD nutzt gezielt Elemente der Jugendkultur und die Verbindung zur Skinhead- und Kameradschaftsszene, um junge Menschen für ihre Ziele zu gewinnen.
- Arbeit zitieren
- Christian Bergmann (Autor:in), 2007, NPD - Neue Wege, neue Erfolge?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74562