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Entwicklung und Perspektiven digitalen Fernsehens in Deutschland

Title: Entwicklung und Perspektiven digitalen Fernsehens in Deutschland

Bachelor Thesis , 2002 , 67 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Jacqueline Preuß (Author)

Computer Science - Internet, New Technologies
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Die Entwicklung des digitalen Fernsehens in Deutschland ist – im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern – in den letzten Jahren nur langsam voran geschritten. Die Auseinandersetzungen zwischen den großen TV-Anbietern und die Kabeleigentümerschaft der Deutschen Telekom waren die Hauptgründe dafür. Mittlerweile wurden aber durch gesetzliche Bestimmungen und die Einigung auf einheitliche und zugangsoffene Standards beste Voraussetzungen geschaffen, um eine noch größere Marktdurchdringung digitalen Fernsehens in Deutschland zu erreichen. Durch die neue digitale Technik werden die Engpässe bei den Übertragungskapazitäten umgangen. Über Kabel, Satellit und terrestrische Sendeanlagen ist es nun möglich, Digitalfernsehen in besserer Qualität zu empfangen. Digitales Fernsehen ist aber nicht nur Fernsehen allein, sondern es bietet auch zusätzliche interaktive Dienste wie z.B. Internet, Video-on-Demand oder Teleshopping an. Bis zum Jahr 2010 soll der überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung digitales Fernsehen empfangen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Allgemeines

1.2 Zielsetzung

2 Bestandsaufnahme: Digitales Fernsehen in Deutschland

2.1 Was ist digitales Fernsehen?

2.2 Entwicklung des digitalen Fernsehens in Deutschland

2.2.1 Die Marktentwicklung bis heute

2.2.2 Der Kabelmarkt in Deutschland

2.3 Entwicklung des digitalen Fernsehens im Ausland

2.3.1 Frankreich

2.3.2 Großbritannien

2.3.3 Italien

2.3.4 Spanien

2.3.5 USA

3 Technische Entwicklung

3.1 Die digitale Übertragung

3.1.1 Digitale vs. Analoge Bildsignale

3.1.2 Der MPEG-2 Standard

3.2 Verbreitungswege

3.2.1 Kabel

3.2.2 Satellit

3.2.3 Terrestrisch

3.2.4 Andere Verbreitungswege

3.3 Decoder / Set-Top-Boxen

3.3.1 Multimedia Home Plattform

3.3.2 Application Programming Interface

3.3.3 Conditional Access

3.3.4 Simulcrypt contra Common Interface

3.3.5 Electronic Program Guide

4 Medienausstattung und Mediennutzung

4.1 Ausstattung der deutschen Haushalte

4.2 Nutzungspräferenzen des Publikums

4.3 Medienbudget

5 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen des digitalen Fernsehens

5.1 Finanzierungs- und Marktpotenziale

5.2 Wettbewerbspotenziale

6 Medienpolitische und rechtliche Rahmenbedingungen

6.1 Konvergenz von Rundfunk und Telekommunikation

6.2 Probleme der Gesetzgebungskompetenzen

7 Zusammenfassung und Perspektiven

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die technische, wirtschaftliche und rechtliche Entwicklung des digitalen Fernsehens in Deutschland im Vergleich zu internationalen Märkten. Ziel ist es, auf Basis der Marktlage bis Mitte 2002 die Verbreitungsmöglichkeiten zu prognostizieren und Barrieren für die Massenmarkteinführung zu identifizieren.

  • Status quo des digitalen Fernsehens in Deutschland
  • Technische Grundlagen (DVB, Kompression, Verbreitungswege)
  • Medienausstattung und geändertes Nutzerverhalten
  • Wirtschaftliche Herausforderungen (Finanzierung, Wettbewerb)
  • Medienpolitische Rahmenbedingungen und Regulierung

Auszug aus dem Buch

2.1 Was ist digitales Fernsehen?

Grundsätzlich handelt es sich beim digitalen Fernsehen um eine neue Übertragungsart, wie sie schon bei Mobiltelefonen und Computern üblich ist. TV-Programme wurden bisher als elektromagnetische Wellen übermittelt, also analog. In der digitalen Technik werden alle Daten als Folge von Nullen und Einsen (Bits) dargestellt und komprimiert übertragen. Diese verschlüsselten Daten werden anschließend von einer sogenannten Set-Top-Box – das ist ein zusätzliches Empfangsgerät – entschlüsselt und wieder in analoge Signale umgewandelt, so dass sie vom normalen Fernsehgerät erkennbar sind.

Aufgrund dieser Datenkompression können wesentlich mehr Programme in besserer Bildqualität übertragen werden. Es gibt mehr thematische Kanäle, die den Bedürfnissen der Zuschauer angepasst sind. Zusatzdienste wie z.B. der Electronic Programm Guide (EPG) – eine aktualisierte Ergänzung zu den gedruckten Programmzeitschriften – leiten den Zuschauer durch das Programmdickicht.

Des weiteren lassen sich verschiedene digitale Dienste kombinieren, die einen Rückkanal zwischen Zuschauern und Diensteanbietern voraussetzen. Beispielsweise ist es möglich, während der Übertragung eines Spielfilms Hintergrundinformationen wie Besetzungsliste, Filmkritiken oder Starportraits abzurufen. Einige Anbieter digitalen Fernsehens erlauben sogar die Wahl der Kameraperspektive. Bei einem Sportereignis, wie z.B. einem Formel-1-Rennen, kann der Zuschauer dann entscheiden, ob er den Führenden des Rennens, das Verfolgerfeld oder vielleicht das Geschehen in der Box beobachten möchte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Erläuterung der Bedeutung der Digitalisierung für die zukünftige Mediennutzung und die Festlegung des Untersuchungsrahmens dieser Bachelor Thesis.

2 Bestandsaufnahme: Digitales Fernsehen in Deutschland: Detaillierte Betrachtung der Marktentwicklung, der technischen Grundlagen und eines internationalen Ländervergleichs hinsichtlich der Digitalisierungsfortschritte.

3 Technische Entwicklung: Analyse der digitalen Übertragungsverfahren, der verschiedenen Verbreitungswege wie Kabel, Satellit und Terrestrik sowie der Bedeutung von Set-Top-Boxen und Navigationssystemen.

4 Medienausstattung und Mediennutzung: Untersuchung der technischen Ausstattung deutscher Haushalte sowie der sich verändernden Präferenzen und des Medienbudgets der Rezipienten.

5 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen des digitalen Fernsehens: Analyse der Investitionsrisiken, der Finanzierungsmöglichkeiten durch Werbung oder Abonnements sowie der Wettbewerbssituation auf dem Vermarktungsmarkt.

6 Medienpolitische und rechtliche Rahmenbedingungen: Erörterung der regulatorischen Herausforderungen, insbesondere im Kontext von Konvergenz, Jugendschutz und Gesetzgebungskompetenzen zwischen Bund und Ländern.

7 Zusammenfassung und Perspektiven: Fazit zur aktuellen Lage und Ausblick auf die notwendigen technischen und politischen Schritte zur Etablierung des digitalen Fernsehens als Massenmarkt.

Schlüsselwörter

Digitales Fernsehen, DVB, Set-Top-Box, Kabelnetz, Satellit, DVB-T, MHP, Pay-TV, Konvergenz, Multimedia, Rundfunkstaatsvertrag, Multiplex, EPG, Breitband, Marktdurchdringung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung, den technischen Grundlagen und den Rahmenbedingungen des digitalen Fernsehens in Deutschland bis zum Jahr 2002.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Marktentwicklung, technische Verbreitungswege (Kabel, Satellit, Terrestrik), die Nutzer- und Medienausstattung sowie die wirtschaftlichen und medienrechtlichen Aspekte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Status quo der digitalen Fernsehentwicklung in Deutschland zu erfassen, Probleme der Markteinführung zu benennen und Perspektiven für die Zukunft zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führte eine Bestandsaufnahme auf Basis von Internet-Recherchen, Zeitungsartikeln und Fachliteratur durch, um die aktuelle Situation und die Prognosen zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen (Übertragungsstandards), die Analyse des Kabelmarktes und der internationalen Entwicklung, die Auswertung von Nutzungsdaten sowie die wirtschaftliche und regulatorische Bewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Digitales Fernsehen, DVB, Set-Top-Box, Kabelnetz, Pay-TV, MHP, Konvergenz und medienrechtliche Rahmenbedingungen.

Warum ist die Rolle der Deutschen Telekom für den Markt so entscheidend?

Die Telekom verfügte über eine marktbeherrschende Stellung bei den Kabelnetzen, was lange Zeit als Blockade für den Wettbewerb und die technische Aufrüstung sowie die Verbreitung digitaler Angebote wahrgenommen wurde.

Welche Rolle spielt die "Multimedia Home Plattform" (MHP)?

MHP soll als herstellerübergreifender Standard für Set-Top-Boxen dienen, um Interoperabilität zu gewährleisten und die Integration von TV, Internet und interaktiven Diensten zu ermöglichen.

Warum wird das "Simulcrypt"-Verfahren thematisiert?

Es dient dazu, verschiedene Pay-TV-Pakete mit unterschiedlichen Verschlüsselungssystemen mit nur einer einzigen Set-Top-Box empfangen zu können, um dem Kunden die Anschaffung mehrerer Geräte zu ersparen.

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Details

Title
Entwicklung und Perspektiven digitalen Fernsehens in Deutschland
College
Kiel University of Applied Sciences  (Multimedia Production)
Grade
1.7
Author
Jacqueline Preuß (Author)
Publication Year
2002
Pages
67
Catalog Number
V7463
ISBN (eBook)
9783638147231
Language
German
Tags
Entwicklung Perspektiven Fernsehens Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jacqueline Preuß (Author), 2002, Entwicklung und Perspektiven digitalen Fernsehens in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7463
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