Basel II und die Anforderungen an die Managementkompetenzen in kleinen und mittleren Unternehmen


Seminararbeit, 2005

17 Seiten, Note: 2,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition des Begriffes der kleinen und mittleren Unternehmen
2.1 Definition der KMU gemäß der Europäischen Kommission
2.2 Definition der KMU für den deutschen Wirtschaftsraum gemäß der Definition des Institutes für Mittelstandsforschung in Bonn

3 Beschreibung der Kernaussagen des Regelwerkes Basel II
3.1 Gründe für den Schritt von Basel I zu Basel II
3.2 Die Kernanforderungen an das Kreditgeschäft nach Basel II

4 Die Ratingkriterien nach Basel II

5 Anforderungsprofil nach Basel II an die Managementkompetenzen der Geschäftsleitung kleiner und mittlerer Unternehmen

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Tabelle 1: KMU-Definition der EU-Kommission ab 1.1.2005

Tabelle 2: Einteilung der Unternehmensgrößen gemäß Institut für Mittelstandsforschung Bonn

Tabelle 3: Nach Basel II von der Bankenaufsicht vom Kreditgeber geforderte Eigenkapitalunterlegung von ausgehändigten Krediten in Abhängigkeit von der Ratingbewertung des Kreditnehmers

Tabelle 4: Bewertungsaspekte nach Basel II nach qualitativen und quantitativen Kriterien

Tabelle 5: Präsenz ausgesuchter Ratingkriterien in KMU verschiedener Beschäftigungsgrößenklassen

1 Einleitung

Im Juni 1999 und Januar 2001 legte der Baseler Ausschuss jeweils das erste bzw. zweite Konsultationspapier mit dem Thema „The New Basel Capital Accord“ vor. Dieses Regelwerk wurde im allgemeinen Sprachgebrauch, in Anlehnung an dessen Vorgänger Basel I, als Basel II bezeichnet. Die voraussichtliche Umsetzung des Inhaltes durch eine Neuregelung der Bankenaufsicht war ab 2006 geplant wurde aber mittlerweile auf Anfang 2007 bis 2008 verschoben[1].

Ziel dieser Abhandlung ist die sich aus Basel II an das Management von kleinen und mittleren Unternehmen ergebenden Anforderungen hinsichtlich eines möglichst optimalen Ratings und einem dadurch erleichterten Zugangs zu Fremdkapital zu beschreiben.

In Kapitel 2 wird hierfür der Begriff der kleinen und mittleren Unternehmen und in Kapitel 3 die Kernbegriffe des Baseler Akkords, auch als Basel II bezeichnet, erläutert.

Um in Kapitel 5 die sich aus Basel II ergebenden Anforderungskriterien an das Management eines KMU zu erarbeiten, werden vorher in Kapital 4 die sich aus Basel II ergebenden Ratingkriterien untersucht. In Kapitel 6 wird dann das Fazit aus den erlangten Auffassungen und Daten gezogen.

2 Definition des Begriffes der kleinen und mittleren Unternehmen

2.1 Definition der KMU gemäß der Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission ersetzte zum 01.01.2005 die bisher gültige Definition von KMU durch eine erweiterte Fassung. Es ergibt sich eine neue Unterscheidung nach „eigenständigen Unternehmen“, „Partnerunternehmen“ und „verbundenen Unternehmen“. Als „eigenständiges Unternehmen“ wird demnach ein Unternehmen bezeichnet, das mit nicht mehr als 25% im Besitz eines anderen Unternehmens ist. Diese Quote kann höher sein, wenn es sich bei den Investoren entweder um Beteiligungs- und Risikokapitalgesellschaften oder institutionelle Anleger handelt. Neu ist auch die erstmalige Einteilung bestimmter Unternehmen in die Kategorie des Kleinst- oder Mikrounternehmens.

Die folgende Tabelle veranschaulicht die Kategorisierung von KMU gemäß der Europäischen Union.

[...]


[1] Vgl. BaFin, (2005), S. 3.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Basel II und die Anforderungen an die Managementkompetenzen in kleinen und mittleren Unternehmen
Hochschule
Fachhochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Duisburg
Veranstaltung
Unternehmensführung im Mittelstand
Note
2,7
Autor
Jahr
2005
Seiten
17
Katalognummer
V74645
ISBN (eBook)
9783638809092
Dateigröße
422 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Basel II stellt gerade an die immer noch vorwiegend über Fremdkapital finanzierten deutschen KMU besondere Managementanforderungen. Neben den "hard-skills" wie EK-Quote, Umsatz- und Ergebnisentwicklung, Branchenkonjunktur etc. rücken immer mehr auch "soft-skills" wie Ausbildung des Managements, Nachfolgeplanung, Risk-Management, Transparenzbereitschaft etc. in den Vordergrund. Zusammen mit einem professionellen Creditor-Relations-Management ist dies der Schlüssel zum Zugang zum Fremdkapital und Senkung der damit verbundenen Kosten.
Schlagworte
Basel, Anforderungen, Managementkompetenzen, Unternehmen, Unternehmensführung, Mittelstand
Arbeit zitieren
Erwin Pollex (Autor), 2005, Basel II und die Anforderungen an die Managementkompetenzen in kleinen und mittleren Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74645

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