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Die Selbstdarstellung von Regionen in Zeiten der Globalisierung

Regionalmarketing am Beispiel der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau

Title: Die Selbstdarstellung von Regionen in Zeiten der Globalisierung

Term Paper , 2007 , 44 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marie George (Author)

Sociology - Miscellaneous
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Der Begriff der Globalisierung ist in aller Munde. Gerade im Zusammenhang mit Wirtschaft wird er heute ständig verwendet. Doch auch der Begriff der Region erfährt in unserer augenscheinlich so globalisierten Welt eine Art Renaissance. Doch woran liegt das? Warum wird Regionalisierung im Zuge der Globalisierung wichtiger und wie versuchen sich Regionen in Zeiten zu behaupten, wo doch eigentlich alles zusammenwächst und Grenzen verschwinden?

Diese Arbeit soll sich im ersten Kapitel mit den Begriffen der Globalisierung, der Regionalisierung und dem noch relativ unbekannten und neuem Begriff von ROBERTSON (1998), der Glokalisierung beschäftigen. Anschließend wird im zweiten Kapitel kurz auf die Begriffe der Identität und des Images eingegangen. Da die Literatur diesbezüglich äußerst vielseitig ist, wird der Fokus schon hier auf regionalen Identitäten und regionalen Images liegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Regionalisierung vs. Globalisierung

2.1 Globalisierung

2.2 Regionalisierung

2.3 Glokalisierung

3 Images und Identitäten - Regionalbewusstsein

3.1 Image einer Region

3.1.1 Unbewusste Imagebildung

3.1.2 Bewusste Imagebildung

3.2 Regionale Identitäten – regionale Identifikation

4 Regionalmarketing

4.1 Neue Denkansätze in der Regionalpolitik

4.2 Grundlegende Elemente des Regionalmarketings

4.3 Planung und Umsetzung

4.3.1 Bestandsaufnahme - Situationsanalyse

4.3.2 Ziele und Zielgruppen

4.3.3 Leitbild- und Strategieentwicklung

4.3.4 Regionale Marketingkonzeption

4.2.5 Maßnahmenrealisierung

4.3.6 Kontrolle

5 Beispiel: Wirtschaftsregion Chemnitz - Zwickau

5.1 Ausgangsbedingungen, Potentiale und Prognosen

5.1.1 Ziele und Methodik des Komplexen Regionalen Entwicklungs- und Handlungskonzeptes

5.1.2 Chancen-Defizit-Analyse für die Region Chemnitz-Zwickau

5.1.3 Traditionelle Industrie in der Region Chemnitz-Zwickau

5.1.4 Image und Identität in der Region Chemnitz-Zwickau

5.1.5 Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Region

5.2 Leitbilder, Maßnahmen, Projekte und Umsetzung

5.2.1 Strategische Ausrichtung und 3 Teilkonzepte

5.2.2 Auswahl und Umsetzung prioritärer Entwicklungsprojekte

6 Kritik und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit und Umsetzung von Regionalmarketing als Instrument zur Stärkung von Regionen in einem durch Globalisierung und zunehmenden Wettbewerbsdruck gekennzeichneten Umfeld. Dabei wird untersucht, wie durch gezielte Imagearbeit und die Förderung regionaler Identität die Attraktivität von Wirtschaftsstandorten gesteigert werden kann, unter besonderer Berücksichtigung des Beispiels der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau.

  • Globalisierung vs. Regionalisierung
  • Entstehung und Steuerung von regionalen Identitäten und Images
  • Methoden und Instrumente des Regionalmarketings
  • Planungsprozesse in der Regionalentwicklung
  • Praxisbeispiel: Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau
  • Herausforderungen des demografischen Wandels und Fachkräftebedarfs

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Unbewusste Imagebildung

Der Anfangspunkt für die Imagebildung sind die realen Gegebenheiten in der Region. Dazu gehören alle natürlichen und künstlichen Fazilitäten. Demnach muss es nicht so sein, dass ein Unternehmen aufgrund eines positiven wirtschaftlichen Images in eine Region kommt, vielmehr kann es auch so sein, dass eine Region ohne größere Bekanntheit durch die Ansiedlung eines großen Unternehmens (bspw. VW in Wolfsburg, Bayer in Leverkusen oder Adidas und Puma in Herzogenaurach) nachträglich ein positives Image erhält (MANSCHWETUS 1995:178).

Jede Region strahlt reale Informationen aus. Diese werden dann von Subjekten aufgenommen und gefiltert. Wie ich Informationen aufnehme ist „in hohem Maße an persönliche Erfahrungen gekoppelt, das heißt stark von den personellen Eigenschaften des Individuums abhängig“ (WERLEN 2000:295).

Nach BERGLER existieren bei der Filterung vier Mechanismen. Oft erfolgt eine Vereinfachung durch Typologisierung, bei der neue Informationen bekannten Schemata zugeordnet werden. Ebenfalls häufig werden Einzelerfahrungen verallgemeinert. Wurde bspw. einmalig ein Konflikt in der Region zwischen den Behörden und einem ansiedlungswilligen Unternehmen in der Öffentlichkeit ausgetragen, so kann dies durchaus abschreckend für andere Unternehmen wirken. Weiterhin „greift ein Prozess der Überverdeutlichung, bei dem bestimmte Informationen betont und andere vernachlässigt werden“ (MANSCHWETUS 1995:179). Dadurch entstehen negative oder positive Images aus der wahrgenommenen Umgebung. Der vierte Mechanismus ist nach BERGLER die Bewertung, denn diese ist immer auch mit subjektiven negativen oder positiven Wertvorstellungen verbunden (BERGLER 1991:31ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die zunehmende Bedeutung von Regionen in einer globalisierten Welt und führt in die zentralen Begriffe und die Zielsetzung der Arbeit ein.

2 Regionalisierung vs. Globalisierung: Das Kapitel behandelt die theoretischen Spannungsfelder zwischen globalen Prozessen und regionalen Entwicklungen sowie das Konzept der Glokalisierung.

3 Images und Identitäten - Regionalbewusstsein: Hier werden die Konzepte des regionalen Images und der regionalen Identität als psychologische und soziologische Faktoren für die Entwicklung von Regionen erläutert.

4 Regionalmarketing: Dieses Kapitel detailliert das Regionalmarketing als Steuerungskonzept, inklusive des Planungsprozesses von der Bestandsaufnahme bis hin zur Kontrolle.

5 Beispiel: Wirtschaftsregion Chemnitz - Zwickau: Anhand dieses konkreten Beispiels wird die praktische Anwendung der zuvor erörterten theoretischen Instrumente und Strategien des Regionalmarketings aufgezeigt.

6 Kritik und Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert kritisch die Erfolge und Schwierigkeiten der untersuchten Marketingmaßnahmen und wirft einen Blick auf zukünftige Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Regionalmarketing, Globalisierung, Regionalisierung, Glokalisierung, Standortimage, Regionale Identität, Standortfaktoren, Regionalpolitik, Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau, Regionalentwicklung, Demografischer Wandel, Fachkräftebedarf, Regionalmanagement, Leitbild, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle von Regionen im Zuge der Globalisierung und untersucht, wie diese durch gezieltes Regionalmarketing ihre Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität steigern können.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Globalisierung und Regionalisierung, die Bedeutung von regionalen Identitäten und Images sowie der praktische Prozess des Regionalmarketings.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den theoretischen Rahmen des Regionalmarketings darzustellen und dessen praktische Umsetzung sowie Erfolgsaussichten am Beispiel der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer Konzepte, die durch eine Fallstudienanalyse der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau und die Auswertung regionaler Entwicklungskonzepte (REK) ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Abschnitte zu Regionalisierungs- und Marketingansätzen sowie den empirischen Teil, der die Ausgangsbedingungen, Potenziale, Leitbilder und Projekte der Region Chemnitz-Zwickau untersucht.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind Regionalmarketing, Standortimage, regionale Identität, Globalisierung und Regionalentwicklung.

Welche Rolle spielen "weiche Standortfaktoren" im Regionalmarketing?

Weiche Standortfaktoren, wie Lebensqualität und soziale Infrastruktur, gewinnen laut der Arbeit gegenüber harten Standortfaktoren an Bedeutung, da sie entscheidend zur Bindung von Fachkräften beitragen.

Warum wird die Darstellung der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau kritisch hinterfragt?

Die Autorin hinterfragt diese Darstellungen, da Werbeprospekte und offizielle Publikationen häufig frühere Erfolge betonen oder Infrastrukturvorteile überhöhen, während aktuelle Herausforderungen wie der demografische Wandel und fehlende Hochgeschwindigkeitsanbindungen bestehen bleiben.

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Details

Title
Die Selbstdarstellung von Regionen in Zeiten der Globalisierung
Subtitle
Regionalmarketing am Beispiel der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau
College
http://www.uni-jena.de/
Grade
1,7
Author
Marie George (Author)
Publication Year
2007
Pages
44
Catalog Number
V74911
ISBN (eBook)
9783638731232
Language
German
Tags
Selbstdarstellung Regionen Zeiten Globalisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marie George (Author), 2007, Die Selbstdarstellung von Regionen in Zeiten der Globalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74911
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