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Soziale Informationsverarbeitung unter Einbeziehung aggressiven Verhaltens von Kindern

Title: Soziale Informationsverarbeitung unter Einbeziehung aggressiven Verhaltens von Kindern

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Melanie Klügl (Author)

Psychology - Social Psychology
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Das Sozialverhalten von Kindern ist in der Forschung der letzten Jahre stets ein weitverbreitetes Thema. Das Bemühen um die Qualität kindlicher Sozialbeziehungen wurde v.a. durch Langzeitstudien vorangetrieben, die einen Zusammenhang zwischen dem Sozialverhalten in der Kindheit und späteren schwierigen Lebensumständen andeuteten.
Neueste Anstrengungen zum Verständnis sozialer Schwierigkeiten von Kindern haben gezeigt, dass die Anknüpfung sozialer Kognitionen an soziales Verhalten äußerst bedeutend erscheint. Soziale Kognitionen stellen Mechanismen dar, die zu bestimmten sozialen Verhaltensweisen führen.
Demnach sind Vergleiche der sozialen Kognitionen sozial angepasster und sozial unangepasster Kinder wichtig; denn so können bestimmte Verhaltensstile und -weisen erkannt werden, die möglicherweise zu Unangepasstheit führen.

Forschungen auf diesem Gebiet reichen lange Zeit zurück. Somit überrascht es nicht, dass sehr viele verschiedene Methoden, Theorien, Untersuchungen und Ergebnisse vorliegen. Dies führte im positiven Sinne zu Veränderungen bei empirischen wie auch theoretischen Annäherungen an die Studien sozialer Kognitionen von Kindern. Beispielsweise fiel der Augenmerk plötzlich auf ganz spezifische Komponenten, d.h. die Forscher beginnen mehr und mehr, Rücksicht zu nehmen auf individuelle kognitive Fähigkeiten, welche von Bedeutung sind, wenn ein Kind sich in einer sozialen Situation befindet.

In den letzten Jahre entstanden viele Modelle zur sozialen Informationsverarbeitung, die alle zu einem besseren Verständnis kindlichen Sozialverhaltens beitrugen.

In der folgenden Arbeit sollen insbesondere zwei Modelle von Dodge bzw. Crick und Dodge vorgestellt und erläutert werden.
[...]

Excerpt


Gliederung

A. EINLEITUNG

B. SOZIALE INFORMATIONSVERARBEITUNG UNTER EINBEZIEHUNG AGGRESSIVEN VERHALTENS VON KINDERN

I. Soziale Informationsverarbeitung im Allgemeinen

1.1 Soziale Konstruktion der Wirklichkeit

1.2 Prinzipien der Informationsverarbeitung

II. Soziale Informationsverarbeitung bei Kindern

2.1 Modell des sozialen Austausches bei Kindern

2.2 Modell der sozialen Informationsverarbeitung nach Dodge

2.2.1 Basisfaktoren

2.2.2 Kodierungsprozess

2.2.3 Repräsentationsprozess

2.2.4 Reaktionssuchprozess

2.2.5 Reaktionsauswahlprozess

2.2.6 Ausführungsprozess

2.3 Erweitertes Modell der Verarbeitung sozialer Informationen nach Crick und Dodge

2.3.1 Wissensbasis

2.3.2 Enkodierung

2.3.3 Interpretation

2.3.4 Entwicklung von Zielvorstellungen

2.3.5 Aktivierung/Konstruktion von Reaktionsmöglichkeiten

2.3.6 Entscheidung über Reaktionen

C. SCHLUSSGEDANKE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie die soziale Informationsverarbeitung bei Kindern abläuft und inwieweit Defizite oder Fehlinterpretationen in diesem Prozess zu aggressivem Sozialverhalten beitragen können.

  • Grundlagen der sozialen Informationsverarbeitung und Kognition
  • Modell des sozialen Austausches nach Dodge
  • Stufenmodell der sozialen Informationsverarbeitung
  • Einfluss der Wissensbasis auf die Verhaltenssteuerung
  • Ursachen für aggressives Verhalten aus kognitiver Perspektive

Auszug aus dem Buch

2.2 Modell der sozialen Informationsverarbeitung nach Dodge

„Die Forschung zu sozialen Kognitionen (=social cognition) betrachtet soziales Verhalten als das Ergebnis eines Informationsverarbeitungsprozesses (...). Adaequates soziales Verhalten ist das Ergebnis einer angemessenen Verarbeitung sozialer Information und führt zu Anerkennung und sozialer Integration. Sozial unangepasstes Verhalten (z.B. Aggression, Rückzug) beruht dagegen auf unzureichender und/oder fehlerhafter Verarbeitung von Informationen in sozialen Situationen und führt zu Ablehnung und Desintegration.“

Die Informationsverarbeitung stellt einen Stufenprozess dar; Dodge nimmt dafür folgende Schritte an:

Zusammenfassung der Kapitel

A. EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz des Sozialverhaltens bei Kindern und die Bedeutung sozialer Kognitionen für das Verständnis von Unangepasstheit.

B. SOZIALE INFORMATIONSVERARBEITUNG UNTER EINBEZIEHUNG AGGRESSIVEN VERHALTENS VON KINDERN: Theoretische Herleitung der Informationsverarbeitung, Vorstellung des Modells von Dodge sowie des erweiterten Modells von Crick und Dodge.

C. SCHLUSSGEDANKE: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Diskussion möglicher therapeutischer Ansätze zur Förderung sozialer Kompetenz bei aggressiven Kindern.

Schlüsselwörter

Soziale Informationsverarbeitung, Kindliche Entwicklung, Aggressives Verhalten, Soziale Kognition, Dodge-Modell, Enkodierung, Interpretation, Wissensbasis, Verhaltenssteuerung, Soziale Kompetenz, Fehlattribution, Sozialisation, Psychologie, Interaktionsanalyse, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen der internen Verarbeitung sozialer Reize und dem resultierenden Verhalten von Kindern, insbesondere im Kontext von Aggression.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Modelle der sozialen Informationsverarbeitung nach Dodge sowie Crick und Dodge, die erklären, wie Kinder soziale Situationen wahrnehmen, deuten und darauf reagieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie kognitive Stufenprozesse bei der Entstehung von sozial angepasstem oder unangepasstem (aggressivem) Verhalten eine Rolle spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Basis bestehender psychologischer Forschungsliteratur und einschlägiger Modelle der Sozialpsychologie arbeitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in allgemeine Grundlagen der sozialen Kognition und eine detaillierte Erläuterung der einzelnen Phasen der Informationsverarbeitung, von der Reizwahrnehmung bis zur Verhaltensausführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie soziale Informationsverarbeitung, soziale Kognition, Aggression, Wissensbasis und Verhaltensregulation geprägt.

Warum ist die "Wissensbasis" für das Verhalten entscheidend?

Sie enthält erlernte Regeln und Schemata, die dazu dienen, die Komplexität sozialer Situationen zu reduzieren; fehlerhafte Inhalte darin können jedoch zu Fehlinterpretationen und Aggression führen.

Welchen Unterschied weist das erweiterte Modell von Crick und Dodge auf?

Der entscheidende Unterschied liegt in der ständigen, wechselseitigen Interaktion zwischen der Wissensbasis und den einzelnen Stufen der Informationsverarbeitung, im Gegensatz zu einem starren, linearen Ablauf.

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Details

Title
Soziale Informationsverarbeitung unter Einbeziehung aggressiven Verhaltens von Kindern
College
University of Augsburg  (Psychologie)
Course
Aggression
Grade
2,0
Author
Melanie Klügl (Author)
Publication Year
2002
Pages
23
Catalog Number
V7494
ISBN (eBook)
9783638147439
Language
German
Tags
Soziale Informationsverarbeitung Einbeziehung Verhaltens Kindern Aggression
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Klügl (Author), 2002, Soziale Informationsverarbeitung unter Einbeziehung aggressiven Verhaltens von Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7494
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