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Sozialindikatorenforschung als Konzept und Verfahren empirisch basierter Sozialstrukturanalysen

Titel: Sozialindikatorenforschung als Konzept und Verfahren empirisch basierter Sozialstrukturanalysen

Hausarbeit , 2006 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Corinna Walte (Autor:in)

Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In Zeiten des schnellen sozialen Wandels, in denen das Informationsbedürfnis über die Veränderungen der Gesellschaft ständig steigt, nehmen Konzepte und Verfahren empirisch basierter Sozialstrukturanalysen eine bedeutende Rolle ein.
Sozialindikatorenforschung, Sozialberichterstattung und Sozialstatistik sind Verfahren, mit denen Veränderungen der Gesellschaft sichtbar gemacht und soziale Ungleichheiten, sowie Missstände aufgedeckt werden können.
Da die einzelnen Aufgabenbereiche Sozialindikatorenforschung, Sozialberichterstattung und Sozialstatistik in engem Zusammenhang stehen, lassen sie sich nicht deutlich voneinander abgrenzen und besitzen zum Teil ähnliche Funktionen und Ziele.
Wichtigster Anwendungsbereich der Sozialindikatorenforschung ist die Sozialberichterstattung, die einen spezifischen Teilbereich der Sozialstatistik darstellt.
Im Folgenden werde ich mich jedoch auf das Thema „Sozialindikatorenforschung“ beschränken.
Sozialindikatoren spielen in der heutigen Gesellschaft eine bedeutende Rolle, da mit ihrer Hilfe das Informationsbedürfnis der Gesellschaft weitgehend befriedigt werden kann und Veränderungen schnell erkannt werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition „Sozialindikator“

3. Ursprung und Entwicklung der Sozialindikatorenforschung

4. Funktionen der Sozialindikatoren

5. Subjektive und objektive Indikatoren

5. 1. Zur Gewinnung subjektiver und objektiver Daten

6. System sozialer Indikatoren

7. Ziele der Sozialindikatorenforschung

8. Unterschied zur Sozialstatistik

8. 1. Vorteile sozialer Indikatoren im Vergleich mit anderen Statistiken

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Hausarbeit analysiert die Sozialindikatorenforschung als ein zentrales Instrument empirisch basierter Sozialstrukturanalysen, um gesellschaftliche Veränderungen und soziale Ungleichheiten in der modernen Industriegesellschaft messbar und steuerbar zu machen. Die Forschungsfrage widmet sich der systematischen Erfassung von Wohlfahrt durch objektive und subjektive Indikatoren sowie deren Bedeutung für die politische Entscheidungsfindung.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionen von Sozialindikatoren
  • Historische Entwicklung der Sozialindikatorenforschung
  • Differenzierung zwischen subjektiven und objektiven Indikatoren
  • Funktionsweise und Aufbau eines Sozialindikatorensystems
  • Vergleich von Sozialindikatoren und herkömmlicher Sozialstatistik

Auszug aus dem Buch

3. Ursprung und Entwicklung der Sozialindikatorenforschung

Die Sozialindikatorenforschung etablierte sich Ende der sechziger Jahre in den hochentwickelten kapitalistischen Ländern, da drängende gesellschaftliche Probleme und neue wissenschaftliche Fragestellungen mit den herkömmlichen Planungs- Entscheidungs- und Informationsinstrumenten nicht mehr gelöst werden konnten.

Die vorhandenen Statistiken wurden durchsucht mit dem Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen zusammenhängender als bisher zu beschreiben.

Die Bewegung begann in den USA im Jahre 1962 mit dem Auftrag der NASA an die American Academy of Arts and Sciences, die möglichen Folgen des Raumfahrtprogramms für die amerikanische Gesellschaft zu untersuchen. Man fand jedoch keine geeigneten Angaben und es gab keine ausreichenden Methoden und Theorien.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den wachsenden Bedarf an empirisch basierten Instrumenten zur Analyse gesellschaftlicher Veränderungen und sozialer Ungleichheiten.

2. Definition „Sozialindikator“: Definiert den Begriff sowohl etymologisch als auch fachwissenschaftlich als empirisch messbare Hilfsgröße zur Abbildung gesellschaftlicher Sachverhalte.

3. Ursprung und Entwicklung der Sozialindikatorenforschung: Erläutert die Entstehung des Forschungsfeldes aus dem Bedürfnis, langfristige soziale Entwicklungen präziser zu erfassen.

4. Funktionen der Sozialindikatoren: Analysiert den Nutzen von Indikatoren als Kennziffern zur Messung sozialer Bedingungen und Lebensqualität.

5. Subjektive und objektive Indikatoren: Unterscheidet zwischen der Messung äußerer Lebensumstände und der individuellen Wahrnehmung von Zufriedenheit.

5. 1. Zur Gewinnung subjektiver und objektiver Daten: Erläutert die methodischen Unterschiede bei der Datengewinnung, etwa durch amtliche Statistiken oder Umfragen.

6. System sozialer Indikatoren: Beschreibt den Aufbau und Zweck eines gegliederten Informationssystems zur kontinuierlichen Beobachtung des sozialen Wandels.

7. Ziele der Sozialindikatorenforschung: Benennt Wohlfahrtsmessung, Dauerbeobachtung und Steuerung gesellschaftlicher Prozesse als Kernziele.

8. Unterschied zur Sozialstatistik: Reflektiert die methodische Abgrenzung der Sozialindikatorenforschung zur klassischen, oft unzusammenhängenden Sozialstatistik.

8. 1. Vorteile sozialer Indikatoren im Vergleich mit anderen Statistiken: Hebt die regelmäßige Erhebung und internationale Vergleichbarkeit als wesentliche Vorzüge hervor.

Schlüsselwörter

Sozialindikatoren, Sozialstrukturanalyse, Lebensqualität, Sozialstatistik, Sozialberichterstattung, Empirische Sozialforschung, Wohlfahrt, Objektive Indikatoren, Subjektive Indikatoren, Sozialer Wandel, Lebensbedingungen, Quantitative Analyse, Datenerhebung, Gesellschaftspolitik, Indikatorensystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und dem Einsatz von Sozialindikatoren zur empirischen Analyse gesellschaftlicher Strukturen und Prozesse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Indikatoren, die Unterscheidung zwischen objektiven und subjektiven Messgrößen sowie die Funktion von Sozialindikatorensystemen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen von Sozialindikatoren für die gesellschaftliche Dauerbeobachtung und als Entscheidungshilfe für die Politik darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Analyse der fachwissenschaftlichen Literatur zur Sozialindikatorenforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Definitionen, die historische Entwicklung, die verschiedenen Funktionen sowie den Vergleich zur klassischen Sozialstatistik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sozialindikatoren, Lebensqualität, Wohlfahrtsmessung und die methodische Unterscheidung objektiver und subjektiver Daten.

Welche Rolle spielt der „Wohlfahrtssurvey“ in diesem Kontext?

Der Wohlfahrtssurvey wird als eines der wichtigsten Instrumente zur Analyse der Lebensqualität und zur gesellschaftlichen Dauerbeobachtung angeführt.

Warum sind sowohl objektive als auch subjektive Indikatoren notwendig?

Während objektive Indikatoren äußere Lebensumstände erfassen, zeigen subjektive Indikatoren, wie diese von den Menschen wahrgenommen und bewertet werden, was für ein vollständiges Bild der Lebensqualität unerlässlich ist.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sozialindikatorenforschung als Konzept und Verfahren empirisch basierter Sozialstrukturanalysen
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig  (Sozialwissenschaften)
Note
1,0
Autor
Corinna Walte (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
23
Katalognummer
V74986
ISBN (eBook)
9783638745130
ISBN (Buch)
9783638770163
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialindikatorenforschung Konzept Verfahren Sozialstrukturanalysen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Corinna Walte (Autor:in), 2006, Sozialindikatorenforschung als Konzept und Verfahren empirisch basierter Sozialstrukturanalysen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74986
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Leseprobe aus  23  Seiten
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