Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Didactics - History

Das Attentat auf Elisabeth 'Sisi', die Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn

Title: Das Attentat auf Elisabeth 'Sisi', die Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn

Term Paper , 2007 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christian Zarend (Author)

Didactics - History
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Über Elisabeth von Österreich ist viel publiziert worden, was sich in schier unüberschaubaren
Literaturveröffentlichungen, Trivialromanen und nicht zuletzt in den legendären „Sissi“ - Verfilmungen widerspiegelt. Die gesamte Sisi-Bibliographie zählt von den zeitgenössischen Büchern bis zu den neusten Studien nun über 300 Titel.
Mit dieser Arbeit soll versucht werden ein kompaktes Bild der Beteiligten am Attentat, der Begleitumstände dieses Gewaltaktes und die Auswirkungen auf das politische Geschehen jener Zeit, wenn es denn welche gab, darzustellen.

Der Anarchismus darf in diesem Zusammenhang als letztendliche „Todesursache“ Elisabeths natürlich nicht unerwähnt bleiben und wird dementsprechend auch in einem Kapitel dieser Seminararbeit Berücksichtigung finden.

Der Umstand, dass „Sisi“, wie Elisabeth in ihrer Heimat auf Schloss Possenhofen in Bayern gerufen wurde , keineswegs eine typische Vertreterin der aristokratischen Herrscherhäuser des 19. Jahrhunderts war, soll in einer kurz gefassten Biographie zum Ausdruck kommen. Diese dramatisch – romantische Lebensgeschichte, welche posthum von Legenden umrankt zu einem international vermarkteten Produkt wurde, lässt sich in dieser Form natürlich nur in Aspekten bzw. Streiflichtern schildern.

Wie auch ihre vielen Eigenarten, zum Beispiel das „Nichtlachen“, ein Resultat ihrer Eitelkeit, da die kaiserlichen Zähne nicht gerade ansehnlich waren, nur marginal angesprochen werden können.
Über die richtige Schreibweise des Kosenamens für die Kaiserin Elisabeth wird bis heute gestritten: Ist jetzt „Sissi“ oder „Sissy“ respektive „Sisi“ die korrekte Form? In dieser Niederschrift wird auf das populäre „Sissi“ verzichtet und stattdessen das bayerische „Sisi“ verwand.

Die Person des Attentäters und Anarchisten Luigi Lucheni muss selbstverständlich hier auch näher beleuchtet werden. Auch die Umstände, welche einen hoffnungslosen Täter hervorbrachten, der durch seinen Mordanschlag gesellschaftliche Aufmerksamkeit und persönliche Identität erzwingen wollte und viele Fragen gegenüber der Nachwelt offen ließ, sollen hier ansatzweise dargelegt werden.
Die Sinnfrage, die sich doch bei jedem Attentat stellt, kann hier schon in der Einleitung mit Unverständnis des Autors beantwortet werden.
Aber der Mythos der die ehemalige österreichische Kaiserin umgibt ist zu einem großen Teil auf eben dieses tragische Ende zurück zu führen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung/Fragestellung

2.Biographischer Abriss

2. 1.Kinder- und Jugendzeit

2.2. Ende der Kindheit

2.3.Die Kaiserin

3. Das Attentat

4. Luigi Lucheni / Lebensnotizen und Prozess

5. Epilog

5.1 Das Gehirn des Mörders

5.2 Mythisches Hotel

5.3 Das „große Geheimnis“

6. Anarchismus – Versuch eines Überblicks

7. Literaturverzeichnis

7.1 Verwendete Literatur

7.2 Literatur über Kaiserin Elisabeth von Österreich

7.3 Literatur über den Anarchismus

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, ein fundiertes Bild der am Attentat auf Kaiserin Elisabeth beteiligten Akteure zu zeichnen, die Begleitumstände dieses Gewaltaktes zu analysieren und mögliche Auswirkungen auf das politische Geschehen der damaligen Zeit zu beleuchten.

  • Biographische Darstellung der Kaiserin Elisabeth und ihrer Entwicklung zur Herrscherin.
  • Analyse des Lebensweges und der Beweggründe des Attentäters Luigi Lucheni.
  • Rekonstruktion des Attentats in Genf sowie der unmittelbaren und posthumen Ereignisse.
  • Diskussion des Anarchismus als ideologischer Hintergrund der Tat.
  • Reflexion über die Mythenbildung um die Person der Kaiserin Elisabeth.

Auszug aus dem Buch

3. Das Attentat

Im Spätsommer des Jahres 1898 hält sich Elisabeth für mehrere Wochen in Territet bei Montreux auf, von wo aus sie zahlreiche Ausflüge macht. Am 9. September waren die Kaiserin von Österreich und ihre Hopfdame Irma Sztàray einer Einladung der Baronin Julie Rothschild nach Pregny in die Schweiz gefolgt. Nach dem Besuch reisten die beiden Damen mit dem Wagen nach Genf weiter, wo Elisabeth wie immer unter ihrem Pseudonym Gräfin von Hohenembs im „Hotel Beau Rivage“ abstieg.

Am frühen Abend flanierten „Sisi“ und ihre Hofdame durch die Stadt, sie gingen Eis essen, kauften Geschenke und kehrten gegen zehn Uhr zurück. Folgenden Tags wollte die Kaiserin mit dem Schiff weiter reisen. Kurz vor 1 Uhr mittags am 10. 09.1898 kehrt Elisabeth, die noch Einkäufe getätigt hatte, ins Hotel zurück. Sie beabsichtigte, den Dampfer um 1.40 Uhr nach Territet zu nehmen und von dort mit der Zahnradbahn nach Caux zu gelangen.

Durch eine Indiskretion erscheint an diesem Tag in einer Genfer Zeitung die Meldung, dass die Kaiserin von Österreich im Hotel abgestiegen sei. Diese Nachricht wird auch von Luigi Lucheni(auch Luccheni geschrieben) gelesen, einem fünfundzwanzigjährigen italienischen Anarchisten, der eigentlich nach Genf gekommen ist, um den französischen Kronprätendenden Prinzen Henry von Orlèans zu ermorden. Dass der Prinz im letzten Moment seine Reiseroute geändert und früher als geplant Genf verlassen hat, stört Lucheni wenig, da er durch eine spektakuläre Tat auf sich aufmerksam machen will ist er der Ansicht durch diesen Zufall ein weitaus prominenteres Opfer gefunden zu haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung/Fragestellung: Diese Einführung erläutert das Ziel der Arbeit, die Hintergründe des Attentats zu beleuchten und den Kontext der Kaiserin und ihres Attentäters zu skizzieren.

2.Biographischer Abriss: Dieser Abschnitt behandelt die Kindheit Elisabeths in Bayern, das Ende ihrer Unbeschwertheit durch die Verlobung mit Kaiser Franz Joseph und ihr Leben als junge Kaiserin am Wiener Hof.

3. Das Attentat: Das Kapitel schildert den Ablauf des Anschlags in Genf am 10. September 1898 durch den Anarchisten Luigi Lucheni.

4. Luigi Lucheni / Lebensnotizen und Prozess: Hier werden die Herkunft, der Lebensweg und die Prozessführung gegen den Attentäter sowie sein Suizid im Gefängnis dokumentiert.

5. Epilog: Dieses Kapitel widmet sich dem Verbleib des Leichnams und des Tatwerkzeugs sowie der Mythenbildung rund um Elisabeth und das „Hotel Beau Rivage“.

6. Anarchismus – Versuch eines Überblicks: Eine Untersuchung des Anarchismusbegriffs und dessen Darstellung in verschiedenen historischen Nachschlagewerken und politischen Systemen.

7. Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung der verwendeten Quellen, unterteilt in Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Elisabeth von Österreich, Sisi, Luigi Lucheni, Attentat, Anarchismus, Genf, Kaiser Franz Joseph, Habsburger, Wittelsbacher, Hofleben, 19. Jahrhundert, Geschichte, Mythos, Biografie, Politische Ideologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit den Umständen und Hintergründen der Ermordung der österreichischen Kaiserin Elisabeth im Jahr 1898 durch den Anarchisten Luigi Lucheni.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Biografie der Kaiserin, der Analyse der Tat und des Täters sowie einer kritischen Betrachtung des Anarchismusbegriffs im historischen Wandel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein kompaktes Bild der Beteiligten, der Begleitumstände der Tat und der Auswirkungen auf das politische Geschehen jener Zeit zu erstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historisch-biografische Untersuchung, die auf der Analyse von zeitgenössischen Akten, autobiografischen Aufzeichnungen und Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den biografischen Werdegang der Kaiserin, die Rekonstruktion des Attentats, die Analyse der Lebensgeschichte des Attentäters sowie eine theoretische Einordnung des Anarchismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kaiserin Elisabeth, Sisi, Attentat, Luigi Lucheni, Anarchismus und Habsburger Dynastie.

Wie reagierte Kaiser Franz Joseph auf die Nachricht des Attentats?

Der Kaiser zeigte sich zutiefst erschüttert und drückte gegenüber seinem Adjutanten aus, wie sehr er seine Frau geliebt habe.

Warum blieb die Tatwunde der Kaiserin zunächst unbemerkt?

Die Stichwunde durch die Dreikantfeile war sehr klein und blutete nicht, weshalb der Ernst der Lage erst später an Bord des Schiffes erkannt wurde.

Welchen Zweck verfolgte Luigi Lucheni mit seinem Attentat?

Lucheni wollte durch eine spektakuläre Tat gesellschaftliche Aufmerksamkeit erzwingen und seine persönliche Identität durch das Verbrechen manifestieren.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Das Attentat auf Elisabeth 'Sisi', die Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn
College
University of Rostock  (Historisches Institut)
Course
Tttentate im 19.Jahrhundert
Grade
2,0
Author
Christian Zarend (Author)
Publication Year
2007
Pages
19
Catalog Number
V75039
ISBN (eBook)
9783638726306
ISBN (Book)
9783638795289
Language
German
Tags
Attentat Elisabeth Kaiserin Königin Ungarn Sisi Tttentate Jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Zarend (Author), 2007, Das Attentat auf Elisabeth 'Sisi', die Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75039
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  19  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint