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Rohstoffe als Beitrag zur Portfoliooptimierung

Title: Rohstoffe als Beitrag zur Portfoliooptimierung

Diploma Thesis , 2006 , 79 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Carmen Frey (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Rohstoffe sind derzeit eines der großen Themen, wenn es um die Geldanlage geht. Die vorliegende Arbeit vermittelt einen grundlegenden Einblick in die Welt des Rohstoffhandels. Die Autorin gibt einen Überblick über die wesentlichen Charakteristika von Rohstoffinvestments sowie über die zur Auswahl stehenden Investitionsmöglichkeiten.

Ein Anleger sollte allerdings stets berücksichtigen, dass im Rahmen eines professionellen Portfoliomanagements weniger der kurzfristige Timing-Gedanke die Hauptrolle spielt, sondern vielmehr eine langfristige, strategische Ausrichtung des Portfolios.

Zentrales Thema dieser Diplomarbeit ist daher die theoretische sowie praktische Untersuchung, inwiefern Rohstoffe geeignet sind, langfristig das Rendite/Risiko-Profil eines traditionellen Portfolios zu verbessern. Wissenschaftliche Grundlagen sind die Moderne Portfoliotheorie nach Markowitz sowie dessen Erweiterung durch Tobin. Modellhaft wird ein klassisches Portfolio bestehend aus Aktien, Renten und Geldmarktpapieren konstruiert und betrachtet, um schließlich die Wirkung einer Beimischung von Rohstoffen zu untersuchen. Die durchgeführten Berechnungen, welche auf einem Betrachtungszeitraum von 20 Jahren beruhen, beweisen, dass sich Rohstoffe zur Diversifizierung eines traditionellen Portfolios sehr gut eignen. Ein optimal strukturiertes Portfolio besteht demzufolge aus 22% Aktien, 62% Renten und 16% Rohstoffe. Die erzielten Ergebnisse werden schließlich mit den Gegebenheiten der Praxis in Verbindung gebracht. Zudem wird in einer weiteren Untersuchung deren Sensibilität auf eine Verkürzung des Betrachtungszeitraumes analysiert. Daraus ergibt sich die Erkenntnis, dass man die im Rahmen der Portfoliooptimierungsberechnung erzielten Resultate nicht ohne Weiteres auf den kurzfristigen Anlagehorizont übertragen darf. Die Wirkung einer kurzfristigen Beimischung von Rohstoffinvestments in ein traditionelles Portfolio ist vielmehr nahezu ausschließlich von der jeweiligen Marktentwicklung abhängig. Ein Rohstoffinvestment ist jedoch aufgrund der Unsicherheit an den Finanzmärkten grundsätzlich, d.h. unabhängig vom jeweiligen Anlagehorizont, zu empfehlen.

Mit ihrer theoretisch fundierten sowie aber auch praxisbezogenen Themenbehandlung soll diese Diplomarbeit eine Entscheidung in Bezug auf die Integration von Rohstoffen in den klassischen Asset Allocation-Prozess ermöglichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

2. DIE ASSETKLASSE ROHSTOFFE

2.1 Definition Rohstoffe

2.2 Rohstoffe als eigenständige Assetklasse

2.3 Rohstoffsegmente

2.4 Investitionsmöglichkeiten

2.4.1 Direktanlage

2.4.2 (Verbriefte) Derivate

2.4.3 Aktien

2.4.4 Überblick

2.5 Wertentwicklung

2.5.1 Indizes als Vergleichsgrößen

2.5.2 Die Trendwende an den Rohstoffmärkten im Jahr 2000

3. PORTFOLIOOPTIMIERUNGSANALYSE

3.1 Moderne Portfoliotheorie

3.1.1 Portfolio Selection-Modell

3.1.2 Tobin-Separationstheorem

3.1.3 Kritische Würdigung

3.2 Empirische Untersuchung

3.2.1 Annahmen und Datengrundlagen

3.2.2 Die verwendeten Assetklassen

3.2.2.1 Marktreplizierung

3.2.2.2 Rendite/Risiko-Relation

3.2.2.3 Korrelationsanalyse

3.2.3 Portfoliooptimierung durch Rohstoffe

3.2.3.1 Traditionelles Portfolio

3.2.3.2 Integration von Rohstoffen

3.2.3.3 Anmerkungen

4. INTEGRATION VON ROHSTOFFEN IN DER PRAKTISCHEN ASSET ALLOCATION

4.1 Asset Allocation in der Praxis

4.2 Besonderheiten bei der Produktauswahl

4.2.1 Diversifikationsgrad innerhalb der Assetklasse Rohstoffe

4.2.2 Besonderheiten einzelner Investmentformen

4.2.2.1 Indirekte Investments

4.2.2.2 Strukturierte Produkte

4.3 Konstruktion und Analyse eines Musterdepots

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, ob die Integration von Rohstoffen in ein klassisches Portfolio, das aus Aktien und Renten besteht, langfristig zur Verbesserung des Rendite/Risiko-Profils beitragen kann. Hierzu wird auf theoretischer Grundlage der Modernen Portfoliotheorie eine empirische Analyse durchgeführt, die die Eignung von Rohstoffen als Diversifikationsinstrument und deren optimale Gewichtung prüft.

  • Analyse von Rohstoffen als eigenständige Assetklasse
  • Anwendung der Modernen Portfoliotheorie nach Markowitz und Tobin
  • Empirische Untersuchung der Rendite/Risiko-Relationen und Korrelationen verschiedener Anlageklassen
  • Integration von Rohstoffen in die praktische Asset Allocation
  • Konstruktion und Vergleich von Musterdepots

Auszug aus dem Buch

2.4.2 (Verbriefte) Derivate

Um dennoch direkt an der Preisentwicklung von Rohstoffen teilhaben zu können, bietet sich grundsätzlich auch der Erwerb von Derivaten in Form von Futures, Futures-Optionen, Forwards, Swaps, Zertifikaten oder Optionsscheinen an. Diese Investments unterscheiden sich nicht wesentlich von jenen bei Zinsen, Aktien oder Devisen.

Hinsichtlich der Laufzeiten der Kontrakte weisen Rohstofffutures jedoch eine Eigenart auf, da sich deren Fälligkeiten an den Eigenschaften des jeweiligen Basiswertes orientieren. So ist bei den Energierohstoffen bspw. eine Fälligkeit pro Monat möglich, während Baumwolle erntebedingt nur mit Fälligkeiten im März, Mai, Juli und Dezember gehandelt werden kann.

Der Gesamtertrag eines Futuresinvestments lässt sich in der Regel in drei Ertragsquellen aufspalten: Spot Return, Roll Yield und Collateral Yield.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Die Einleitung stellt das Forschungsthema vor, beschreibt die zunehmende Korrelation traditioneller Assetklassen und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Integration von Rohstoffen in den Asset Allocation-Prozess zu untersuchen.

2. DIE ASSETKLASSE ROHSTOFFE: Dieses Kapitel definiert Rohstoffe als eigenständige Assetklasse, stellt die wichtigsten Rohstoffsegmente vor und gibt einen Überblick über verschiedene Investitionsmöglichkeiten sowie die Wertentwicklung anhand finanzmarktrelevanter Indizes.

3. PORTFOLIOOPTIMIERUNGSANALYSE: Der Schwerpunkt der Arbeit bildet die theoretische Herleitung sowie die empirische Untersuchung zur Portfoliooptimierung, bei der der Diversifikationseffekt einer Rohstoffbeimischung analysiert wird.

4. INTEGRATION VON ROHSTOFFEN IN DER PRAKTISCHEN ASSET ALLOCATION: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse in die Praxis der Vermögensberatung und zeigt anhand der Konstruktion eines Musterdepots die Auswirkungen auf das Rendite/Risiko-Profil.

5. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Rohstoffe langfristig einen positiven Beitrag zur Portfoliooptimierung leisten, wobei die Sensitivität gegenüber dem Betrachtungszeitraum zu beachten ist.

Schlüsselwörter

Rohstoffe, Portfoliooptimierung, Asset Allocation, Diversifikation, Rendite/Risiko-Profil, GSCI, Moderne Portfoliotheorie, Markowitz, Tobin, Korrelation, Futures, Rohstoffindizes, Geldanlage, Volatilität, Sharpe-Ratio.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Rolle von Rohstoffen als ergänzende Assetklasse im Rahmen eines professionellen Portfoliomanagements.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Rohstoffen, deren Eignung als Diversifikationselement, die Theorie der Portfoliooptimierung sowie die praktische Umsetzung in der Asset Allocation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, fundiert zu untersuchen, ob die Integration von Rohstoffen in ein traditionelles Portfolio langfristig das Rendite/Risiko-Profil verbessert und wie eine solche Integration gestaltet sein sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Moderne Portfoliotheorie nach Markowitz sowie die Erweiterung durch Tobin als Grundlage, um modellhaft Portfolios zu konstruieren und diese mittels historischer Daten zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen als auch eine umfassende empirische Untersuchung durchgeführt, die die Performance, Korrelationen und Gewichtungen von Rohstoffen im Kontext von Aktien und Renten analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Rohstoffe, Portfoliooptimierung, Asset Allocation, Diversifikation, Korrelation und die Modellansätze von Markowitz und Tobin.

Wie schneidet ein Portfolio mit Rohstoffanteil im Vergleich zu einem traditionellen Portfolio ab?

Die Untersuchung zeigt, dass durch die Beimischung von Rohstoffen das Rendite/Risiko-Profil eines traditionellen Portfolios signifikant verbessert werden kann, da Rohstoffe oft niedrig oder negativ mit klassischen Anlagen korrelieren.

Welche Bedeutung hat der Betrachtungszeitraum für die Ergebnisse?

Die Ergebnisse sind sehr sensitiv gegenüber dem Betrachtungszeitraum; eine Verbesserung des Portfolios zeigt sich vor allem bei langfristigen Anlagehorizonten, während kurzfristige Phasen stark von der jeweiligen Marktentwicklung abhängen.

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Details

Title
Rohstoffe als Beitrag zur Portfoliooptimierung
College
University of Cooperative Education Ravensburg
Grade
1,0
Author
Carmen Frey (Author)
Publication Year
2006
Pages
79
Catalog Number
V75071
ISBN (eBook)
9783638689878
ISBN (Book)
9783638725712
Language
German
Tags
Rohstoffe Beitrag Portfoliooptimierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carmen Frey (Author), 2006, Rohstoffe als Beitrag zur Portfoliooptimierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75071
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