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Das Face-To-Face-Interview

Title: Das Face-To-Face-Interview

Seminar Paper , 2003 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dipl. Soziologin Anne-Carin Frommhold (Author)

Sociology - Methodology and Methods
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Das face-to-face-Interview galt lange Zeit als „Königsweg“ in der Umfrageforschung. Durch den technischen Fortschritt und die damit entstandenen Möglichkeiten haben sich jedoch längst andere Erhebungsarten wie das telefonische oder das elektronische Interview erfolgreich durchgesetzt. Die einstige Attraktivität der mündlichen Befragung wird, wie sich noch zeigen wird, durch steigende Kosten und sinkende Ausschöpfungsquoten gemindert. Somit ersetzt das telefonische Interview zunehmend die face-to-face-Befragung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Das face-to-face-Interview

2.1 Definition des Interviews

2.2 Voraussetzungen für ein Interview

2.3 Grundlagen der Frageformulierung

2.4 Verschiedene Formen der mündlichen Befragung

2.5 Sonderformen der Befragung

2.6 Unterschiedliche Interviewtechniken

2.7 Ausschöpfungsquote

2.8 Vor- und Nachteile des face-to-face-Interviews

3. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht das face-to-face-Interview als Erhebungsmethode in der empirischen Sozialforschung und analysiert dessen aktuelle Bedeutung sowie zukünftige Entwicklungstendenzen im Vergleich zu modernen, computergestützten Befragungsformen.

  • Methodische Grundlagen und Voraussetzungen von Interviews
  • Regeln der Frageformulierung
  • Systematik verschiedener Befragungstypen und -techniken
  • Analyse von Ausschöpfungsquoten und Antwortmustern
  • Vor- und Nachteile der persönlichen Befragung gegenüber Telefoninterviews

Auszug aus dem Buch

2.8 Vor- und Nachteile des face-to-face-Interviews

Wie bei jeder anderen Erhebungsart gibt es beim face-to-face-Interview sowohl Vor- als auch Nachteile. Diese Vor- und Nachteile sollen hier kurz angesprochen werden.

Ein hervorstechender Vorteil des mündlichen Interviews ist der direkte Kontakt des Interviewers mit dem Befragten. Diese Interviewsituation erlaubt der befragten Person bei Verständnisschwierigkeiten, Rückfragen stellen zu können und die Hilfe des Interviewers in Anspruch zu nehmen. Dieser enorme Vorteil ist beispielsweise bei der postalischen Befragung nicht gegeben.

Bei der mündlichen Befragung, welche in den meisten Fällen zuhause stattfindet, ist es dem Interviewer möglich, Hintergrundinformationen über den Befragten zu erhalten. So lässt etwa die Wohngegend des Befragten, der Zustand der Wohnung bzw. das Äußere der Person mögliche Rückschlüsse auf die Lebenssituation und das allgemeine Umfeld des Interviewten zu. Beantwortet die Person z.B. eine Frage zum Einkommen, kann der Interviewer in etwa einschätzen, ob die Frage ehrlich beantwortet wurde. Zusätzlich kann der Interviewer oftmals die Gefühlslage des Befragten durch bestimmte Gesten oder das Verhalten des Interviewten einschätzen.

Desweiteren können beim face-to-face-Interview visuelle Hilfsmittel wie beispielsweise Bilder und Kärtchen als Zusatzmaterial eingesetzt werden. So können im Prinzip alle „Sinne“ angesprochen werden. Auf diese Weise können Marktforschungsinsitute beispielsweise Plakate testen, die befragte Person kann Geschmackstests durchführen oder Warenproben beurteilen. Diese Möglichkeiten sind bei postalischen oder telefonischen Befragungen nicht gegeben. Des Weiteren ist es den Interviewern bei mündlichen Befragungen möglich, der interviewten Person Antwortskalen direkt vor Augen zu führen, wodurch sich der Befragte die Antwortkategorien besser merken kann. Da dies bei telefonischen Interviews nicht zu verwirklichen ist, gehen oftmals Informationen verloren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Der Autor führt in die Thematik der empirischen Befragungstechniken ein und begründet die Wahl des face-to-face-Interviews als zentralen Untersuchungsgegenstand.

2 Das face-to-face-Interview: Dieses Hauptkapitel erläutert theoretische Grundlagen, Definitionsansätze, verschiedene Befragungsformen sowie spezifische Interviewtechniken und die Bedeutung der Ausschöpfungsquote.

3. Fazit: Das Fazit resümiert, dass das face-to-face-Interview aufgrund von Kostenfaktoren und technischer Entwicklungen zunehmend an Bedeutung verliert und durch andere Verfahren abgelöst wird.

Schlüsselwörter

face-to-face-Interview, Empirische Sozialforschung, Befragungsmethode, Interviewtechnik, Frageformulierung, Ausschöpfungsquote, Telefonumfrage, mündliche Befragung, Datenerhebung, Interviewereffekt, Sozialwissenschaften, Umfrageforschung, Feldarbeit, Forschungsdesign, Datenqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Einordnung und der praktischen Anwendung des face-to-face-Interviews innerhalb der empirischen Sozialforschung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Durchführung von Interviews, die Qualität der Fragekonstruktion, verschiedene Typen der mündlichen Befragung sowie ein Vergleich mit telefonischen und postalischen Erhebungsmethoden.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile des face-to-face-Interviews aufzuzeigen und die zukünftige Relevanz dieser Methode angesichts technischer Fortschritte zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung fachwissenschaftlicher Literatur und Methodenlehren der Sozialforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Definitionen, Voraussetzungen, Frageformulierung, verschiedene Interviewformen (wie das narrative Interview) und eine kritische Auseinandersetzung mit Ausschöpfungsquoten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die zentralen Begriffe sind face-to-face-Interview, Ausschöpfungsquote, Umfrageforschung und methodische Datenerhebung.

Warum spielt die "Norm der Aufrichtigkeit" eine wichtige Rolle?

Sie ist eine notwendige Voraussetzung für die Validität der Antworten, da sie den Willen des Befragten beschreibt, unbekannten Personen wahrheitsgemäß zu antworten.

Welches Problem beschreibt der Autor im Zusammenhang mit sensitiven Fragen?

Bei persönlichen Themen besteht die Gefahr der "sozialen Erwünschtheit", bei der Befragte ihre Antworten unbewusst oder bewusst verfälschen, um dem Interviewer zu gefallen oder ein besseres Bild von sich zu vermitteln.

Wie beeinflusst die Wahl des Interviewers das Ergebnis?

Der Autor stellt fest, dass Alter, Erfahrung und das Auftreten des Interviewers maßgeblich für die Akzeptanz des Interviews und damit für die Ausschöpfungsquote verantwortlich sind.

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Details

Title
Das Face-To-Face-Interview
College
University of Trier
Grade
1,7
Author
Dipl. Soziologin Anne-Carin Frommhold (Author)
Publication Year
2003
Pages
18
Catalog Number
V75187
ISBN (eBook)
9783638785563
ISBN (Book)
9783638795432
Language
German
Tags
Face-To-Face-Interview
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Soziologin Anne-Carin Frommhold (Author), 2003, Das Face-To-Face-Interview, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75187
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