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Risikomanagement, -controlling und -berichterstattung - Eine kritische Bestandsaufnahme

Title: Risikomanagement, -controlling und -berichterstattung - Eine kritische Bestandsaufnahme

Seminar Paper , 2007 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sebastian Vogel (Author)

Business economics - Controlling
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Das Risikomanagement hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Nicht zuletzt die zahlreichen Unternehmensinsolvenzen der nahen Vergangenheit haben diese Entwicklung stark vorangetrieben. Viele dieser Insolvenzen, wie zum Beispiel der Phillip Holzmann AG oder der Bremer Vulkan Verbund AG, werden auf ein unzureichendes oder fehlendes Risikomanagement zurückgeführt. Auch verstärkter Wettbewerbsdruck und die wachsende Globalisierung verlangen zur langfristigen und nachhaltigen Unternehmensführung ein professionelles Risikomanagement. Um zu gewährleisten, dass die Unternehmensführung sich systematisch und bewusst mit ihren Risiken auseinander setzt, hat der Gesetzgeber unter anderem das „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz“ verabschiedet. Hierdurch wird das Management verpflichtet, ein Risikomanagementsystem einzuführen und im Lagebericht über die Risikosituation des Unternehmens Stellung zu nehmen. Dieses System soll dazu dienen, Risiken frühzeitig zu erkennen und darauf reagieren zu können. Darüber hinaus sollen die Angaben aus dem Lagebericht Anlegern und Kapitalgebern einen Eindruck über die Risikosituation des Unternehmens geben.
1.2 Zielsetzung der Arbeit
Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die Bedeutung des Risikocontrollings anhand des Risikomanagement, sowie der damit einhergehenden Risikoberichtserstattung vorzustellen und zu systematisieren. Zu diesem Zwecke werden für das Managen von Risiken ausgewählte Instrumente des Risikocontrollings und gesetzliche Rahmenbedingungen der Risikoberichterstattung explizit aufgeführt.
Abschließend werden die Aufgaben und Ziele der einzelnen Elemente kritisch gegenübergestellt und ein Fazit aus den Ergebnissen gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung der Arbeit

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Risiko

2.2 Risikoarten

2.3 Risikopolitik

3. Theoretischer Hintergrund

3.1 Risikomanagement

3.1.1 Einordnung des Risikomanagement in das strategische Controlling

3.1.2 Der Risikomanagementprozess

3.2 Risikocontrolling

3.2.1 Risk-Map

3.2.2 Scoring-Modelle

3.2.3 Value at Risk

3.2.4 Cash-Flow at Risk

3.2.5 Balanced Chance and Risk Management

3.3 Berichterstattung

3.3.1 Rechtliche und politische Rahmenbedingungen

3.3.1.1 Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich

3.3.1.2 Deutscher Corporate Governance Kodex

3.3.1.3 Basel II

3.3.1.4 Sarbanes-Oxley-Act

3.3.2 Aufbau der Risikoberichterstattung

4. Kritische Beurteilung

4.1 Risikomanagement und -controlling

4.2 Berichterstattung

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung des Risikocontrollings in Verbindung mit dem Risikomanagement und der Risikoberichterstattung, mit dem Ziel, diese Prozesse zu systematisieren und kritisch zu bewerten.

  • Grundlagen und Definitionen von Risiken und Risikopolitik
  • Methoden und Instrumente des Risikocontrollings (z. B. Risk-Map, Value at Risk)
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen (KonTraG, Basel II, Sarbanes-Oxley-Act)
  • Strukturen und Anforderungen an die interne und externe Risikoberichterstattung
  • Kritische Analyse der Erfolgsfaktoren für Risikomanagementsysteme

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Der Risikomanagementprozess

Der Risikomanagementprozess (RMP) bildet den Mittelpunkt eines jeden Risikomanagements. Ständig ändernde Umweltbedingungen und –einflüsse fordern ein permanentes Reagieren, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Der RMP implementiert die systematische Identifikation bestehender Risiken mit anschließender Bewertung, Steuerung und regelmäßiger Kontrolle14. Er wird in der Regel als permanenter Regelkreislauf dargestellt.

Wie zu erkennen, ist der Anfangspunkt und zugleich Endpunkt des Kreislaufes die Formulierung einer Risikostrategie, die im Einklang mit der Unternehmensstrategie sein sollte.15 Die Risikoberichterstattung dient der Dokumentation des RMP. Weitere risikosteuernde Maßnahmen werden auf Grundlage der Berichterstattung veranlasst.16 Da die Risikoberichterstattung Grundlage und von entscheidender Bedeutung für ein funktionierendes Risikomanagement ist, wird in Kapitel 3.3 explizit auf dieses Thema eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der gestiegenen Bedeutung des Risikomanagements aufgrund von Unternehmensinsolvenzen sowie Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2. Begriffsdefinitionen: Erläuterung der Grundbegriffe Risiko, Risikoarten und Risikopolitik sowie deren Einordnung in die Unternehmensstrategie.

3. Theoretischer Hintergrund: Detaillierte Analyse des Risikomanagements, des Risikocontrollings mittels verschiedener Instrumente sowie der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Risikoberichterstattung.

4. Kritische Beurteilung: Reflektion der Erfolgsfaktoren für Risikomanagement und -controlling sowie Bewertung der Stärken und Schwächen der gesetzlichen Regularien zur Berichterstattung.

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der künftigen Rolle eines professionellen Risikomanagements für eine nachhaltige Unternehmensführung unter Berücksichtigung der zunehmenden Globalisierung.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Risikocontrolling, Risikoberichterstattung, KonTraG, Basel II, Value at Risk, Cash-Flow at Risk, Risikopolitik, Unternehmensführung, Transparenz, Risikokultur, Risikomessung, Risikoportfolio, Sarbanes-Oxley-Act, Unternehmenssicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Bestandsaufnahme von Risikomanagement, Risikocontrolling und Risikoberichterstattung in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die begriffliche Definition von Risiken, die Vorstellung quantitativer und qualitativer Messinstrumente sowie der Einfluss gesetzlicher Regelungen.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Vorstellung und Systematisierung des Risikocontrollings und der Risikoberichterstattung sowie eine kritische Gegenüberstellung ihrer Aufgaben und Ziele.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und systematischen Auswertung aktueller Methoden, Gesetze und betriebswirtschaftlicher Empfehlungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erläutert theoretische Hintergründe, stellt spezifische Controlling-Instrumente vor und analysiert rechtliche Rahmenbedingungen wie das KonTraG und Basel II.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Risikomanagement, Risikocontrolling, Risikoberichterstattung, regulatorische Compliance und Unternehmenssteuerung geprägt.

Welche Rolle spielen Risiko-Messmethoden wie der Value at Risk?

Sie dienen als Instrumente zur Quantifizierung von Risiken, wobei der VaR besonders im Bankwesen zur Messung von Marktpreisrisiken eingesetzt wird.

Warum ist eine Risikopolitik für Unternehmen wichtig?

Sie fungiert als Orientierungsrahmen für den Umgang mit Risiken und legt Entscheidungskriterien für das Abwägen von Risiko und Rendite fest.

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Details

Title
Risikomanagement, -controlling und -berichterstattung - Eine kritische Bestandsaufnahme
College
University of Applied Sciences Essen
Course
Controlling
Grade
1,3
Author
Sebastian Vogel (Author)
Publication Year
2007
Pages
24
Catalog Number
V75254
ISBN (eBook)
9783638737920
Language
German
Tags
Risikomanagement Eine Bestandsaufnahme Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Vogel (Author), 2007, Risikomanagement, -controlling und -berichterstattung - Eine kritische Bestandsaufnahme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75254
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