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Berufs- und Qualifikationsprofil von Pflegedienstleitungen in Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg

Eine empirische Untersuchung

Title: Berufs- und Qualifikationsprofil von Pflegedienstleitungen in Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg

Diploma Thesis , 2001 , 186 Pages , Grade: 1,7 / 1,3

Autor:in: Diplom-Kaufmann (FH), Diplom-Gerontologe, LL.M. (Oec.) Frank Haastert (Author), Ute Bader (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Summary Excerpt Details

Ziel der Diplomarbeit war es, das Berufs- und Qualifikationsprofil von Pflegedienstleitungen in Berlin, Brandenburg und Baden–Württemberg zu erheben.
Hierzu wurde mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens eine Ist-Analyse in allen Berliner, Brandenburger und Baden-Württemberger Krankenhäusern durchgeführt. Aufgrund der außergewöhnlich hohen Rücklaufquote von durchschnittlich 93% ist es den Autoren gelungen, aus allen drei Bundesländern repräsentative Ergebnisse zum Berufs- und Qualifikationsprofil von Pflegedienstleitungen vorzustellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Literaturanalyse

2.1 Das Pflegemanagementstudium - ein Schritt zur Professionalisierung der Pflege?

2.2 Stand der Diskussion zum Berufs- und Qualifikationsprofil des Pflegemanagements

2.3 Pflegedienstleitungen in Niedersachsen

3 Forschungsdesign

3.1 Hypothesen

3.2 Forschungsansatz

3.3 Fragebogen

3.3.1 Design

3.3.2 Validitäts- und Reliabilitätsprüfung

3.4 Feldzugang

3.5 Methodik der Datensammlung und -auswertung

4 Darstellung der Ergebnisse

4.1 Rücklaufquote

4.1.1 Baden – Württemberg

4.1.2 Berlin

4.1.3 Brandenburg

4.1.4 Gesamtauswertung

4.2 Positionsbezeichnungen der Leitenden Pflegekräfte

4.2.1 Baden – Württemberg

4.2.2 Berlin

4.2.3 Brandenburg

4.2.4 Gesamtauswertung

4.3 Berufsausbildungen der Leitenden Pflegekräfte

4.3.1 Baden – Württemberg

4.3.2 Berlin

4.3.3 Brandenburg

4.3.4 Gesamtauswertung

4.4 Weiterbildungen und Studien der Leitenden Pflegekräfte

4.4.1 Baden – Württemberg

4.4.2 Berlin

4.4.3 Brandenburg

4.4.4 Gesamtauswertung

4.5 Alter und Geschlecht der Leitenden Pflegekräfte

4.5.1 Baden – Württemberg

4.5.2 Berlin

4.5.3 Brandenburg

4.5.4 Gesamtauswertung

4.6 Positionsbezeichnungen der stv. Pflegedienstleitungen

4.6.1 Baden – Württemberg

4.6.2 Berlin

4.6.3 Brandenburg

4.6.4 Gesamtauswertung

4.7 Berufsausbildungen der stv. Pflegedienstleitungen

4.7.1 Baden – Württemberg

4.7.2 Berlin

4.7.3 Brandenburg

4.7.4 Gesamtauswertung

4.8 Weiterbildungen und Studien der stv. Pflegedienstleitungen

4.8.1 Baden – Württemberg

4.8.2 Berlin

4.8.3 Brandenburg

4.8.4 Gesamtauswertung

4.9 Alter und Geschlecht der stv. Pflegedienstleitungen

4.9.1 Baden – Württemberg

4.9.2 Berlin

4.9.3 Brandenburg

4.9.4 Gesamtauswertung

4.10 Positionsbezeichnungen weiterer Leitungen des Pflegedienstes

4.10.1 Baden – Württemberg

4.10.2 Berlin

4.10.3 Brandenburg

4.10.4 Gesamtauswertung

4.11 Berufsausbildungen weiterer Leitungen des Pflegedienstes

4.11.1 Baden – Württemberg

4.11.2 Berlin

4.11.3 Brandenburg

4.11.4 Gesamtauswertung

4.12 Weiterbildungen und Studien weiterer Leitungen des Pflegedienstes

4.12.1 Baden – Württemberg

4.12.2 Berlin

4.12.3 Brandenburg

4.12.4 Gesamtauswertung

4.13 Alter und Geschlecht weiterer Leitungen des Pflegedienstes

4.13.1 Baden – Württemberg

4.13.2 Berlin

4.13.3 Brandenburg

4.13.4 Gesamtauswertung

4.14 Unterstellte Mitarbeiter im Pflege- und Pflegefunktionsdienst

4.14.1 Baden – Württemberg

4.14.2 Berlin

4.14.3 Brandenburg

4.14.4 Gesamtauswertung

4.15 Bedarfseinschätzung an akademischen Pflegekräften

4.15.1 Baden – Württemberg

4.15.2 Berlin

4.15.3 Brandenburg

4.15.4 Gesamtauswertung

5 Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse

5.1 Baden - Württemberg

5.2 Berlin

5.3 Brandenburg

6 Interpretation der Ergebnisse

6.1 Hypothesenbestätigung und -verwerfung

6.2 Nord – Süd - Vergleich

6.3 Ost – West - Vergleich

6.4 Stadtstaat - Flächenstaat – Vergleich

7 Berufs- und Qualifikationsprofil von Pflegedienstleitungen in deutschen Krankenhäusern

8 Zukünftiger Bedarf an akademischen Pflegedienstleitungen in deutschen Krankenhäusern

9 Abschlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit führt eine empirische Untersuchung zum Berufs- und Qualifikationsprofil von Pflegedienstleitungen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg durch. Ziel ist es, ein umfassendes Ist-Profil dieser Führungskräfte zu erstellen, regionale Unterschiede zu analysieren und eine Prognose zum zukünftigen Bedarf an akademisch ausgebildeten Pflegedienstleitungen in Deutschland abzuleiten, um bestehende Informationsdefizite zu schließen.

  • Analyse des Berufs- und Qualifikationsprofils von Pflegedienstleitungen in drei Bundesländern.
  • Untersuchung von Unterschieden zwischen Stadtstaaten und Flächenländern sowie Ost-West-Differenzen.
  • Quantifizierung des Bedarfs an akademischen Fachkräften im Pflegemanagement.
  • Vergleich mit bestehenden Daten aus Niedersachsen zur Gewinnung bundesweiter Erkenntnisse.
  • Untersuchung der Management- und Führungsausbildung von Pflegeführungskräften.

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Pflegemanagementstudium – ein Schritt zur Professionalisierung der Pflege?

Das Wort Profession stammt von dem lateinischen Begriff „Professio“ und bedeutet hier Anmeldung und öffentliche Äußerung. In der französischen Sprache wurde es als „proféssion“ (Beruf, Stand, Gewerbe) übernommen. Das Wort Professionalisierung erschien Ende der sechziger Jahre in Deutschland in Anlehnung an den Begriff „professionalization“ aus der angelsächsischen Soziologie.

Hampel meint: „Ob Mitglieder der traditionellen Professionen, interessierte Laien oder Sozialwissenschaftler: jeder benutzt den Terminus technicus auf seine eigene Weise.“ Die Ursachen hierfür können nur vermutet werden, sie liegen wahrscheinlich in der unterschiedlichen Übersetzung und/oder Gewichtung der einzelnen Faktoren des Professionalisierungsprozesses.

1992 hat die Robert Bosch Stiftung in ihrer Denkschrift „Pflege braucht Eliten“ eine Definition veröffentlicht, die sehr häufig zitiert wird. Die Originalfassung lautet: „Professionalisierung bedeutet Spezialisierung und wissenschaftliche Fundierung von Berufspositionen aufgrund gestiegener Anforderungen an das für die Berufsausübung erforderliche Fachwissen. Sie ist verbunden mit einer Höherqualifizierung der Berufsausbildung, der Einrichtung formalisierter Studiengänge, einer Kontrolle der Berufsqualifikation und des Berufsweges durch Fachprüfungen. Hinzu kommen die Organisation in Berufsverbänden, die Kodifizierung berufsethischer Normen, eine Zunahme universeller Orientierung und beruflicher Autonomie. Weitere Merkmale sind die Steigerung von beruflichem Prestige und Einkommen. Fachliche Standards werden durch Austausch der ‚Scientific community‘ definiert und laufend aktualisiert. Professionalisierung bedeutet stets auch das Vorhandensein von individuellen Gestaltungsspielräumen im Rahmen wachsender persönlicher Kompetenz und Verantwortungsbereitschaft.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die tiefgreifenden Veränderungen im Gesundheitswesen durch neue Gesetzgebungen und den daraus resultierenden Druck zur Effizienzsteigerung, was Auswirkungen auf die Anforderungen an Krankenhausleitungen hat.

2 Literaturanalyse: Es wird der Professionalisierungsprozess der Pflege diskutiert und festgestellt, dass ein Informationsdefizit über das Profil von Pflegedienstleitungen besteht, das durch diese Arbeit behoben werden soll.

3 Forschungsdesign: Das Kapitel beschreibt die aufgestellten Hypothesen, den gewählten Forschungsansatz, die methodische Vorgehensweise bei der Fragebogenerstellung und den Feldzugang in den drei Bundesländern.

4 Darstellung der Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten zu Rücklaufquoten, Qualifikationen, Alter, Geschlecht und Bedarfseinschätzungen detailliert für Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg aufbereitet.

5 Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel bietet einen kompakten Überblick über die wichtigsten Ergebnisse für die einzelnen Bundesländer, inklusive grafischer Darstellungen der Personalstruktur.

6 Interpretation der Ergebnisse: Die Befunde werden diskutiert, die Hypothesen werden bestätigt oder verworfen und es findet ein Vergleich zwischen verschiedenen Regionen sowie Stadt- und Flächenstaaten statt.

7 Berufs- und Qualifikationsprofil von Pflegedienstleitungen in deutschen Krankenhäusern: Hier werden die Ergebnisse der Untersuchung in einem übergeordneten Kontext zusammengefasst und interpretiert.

8 Zukünftiger Bedarf an akademischen Pflegedienstleitungen in deutschen Krankenhäusern: Es wird der prognostizierte Bedarf an akademischen Kräften anhand der empirischen Daten berechnet und kritisch gegenüber bisherigen Modellen abgewogen.

9 Abschlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Bedeutung der Untersuchung für das Berufsfeld zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige weitere Forschungsaktivitäten.

Schlüsselwörter

Pflegedienstleitung, Pflegemanagement, Berufs- und Qualifikationsprofil, Professionalisierung, Krankenhausmanagement, Akademisierung, Pflegeführungskräfte, stationäre Pflege, Bedarfseinschätzung, Demographischer Wandel, Fallpauschalen, Weiterbildung, Pflegewissenschaft, Gesundheitswesen, empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Berufs- und Qualifikationsprofil von Pflegedienstleitungen in Krankenhäusern der Bundesländer Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg, um ein aktuelles Lagebild zu erstellen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Zentral sind die Themen Personalstruktur, Qualifikationshintergrund (Weiterbildungen vs. Studien), Alters- und Geschlechterverteilung sowie die Bedarfseinschätzung für akademische Pflegekräfte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, verlässliche Daten zu den Pflegedienstleitungen in den drei untersuchten Regionen zu liefern, regionale Unterschiede aufzuzeigen und den zukünftigen Bedarf an akademisch ausgebildeten Pflegeführungskräften fundierter als bisher vorherzusagen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Datenerhebung verwendet?

Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, bei der ein standardisierter Fragebogen in Krankenhäusern der genannten Bundesländer eingesetzt wurde, ergänzt durch deskriptive Statistik zur Auswertung.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung und Auswertung der Ergebnisse (z. B. Qualifikationen, Alter, Bedarf) sowie die anschließende Interpretation der Befunde, einschließlich Vergleichen zwischen Bundesländern und Stadt- bzw. Flächenstaaten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Pflegemanagement, Professionalisierung, Qualifikationsprofil, Krankenhausmanagement und Akademisierung der Pflege.

Wie unterscheidet sich die Situation der Pflegedienstleitungen in Berlin von der in Brandenburg?

Die Arbeit zeigt, dass Pflegedienstleitungen in Ostberlin im Durchschnitt älter sind und häufiger akademische Abschlüsse aufweisen als ihre westberliner Kollegen, während sie gleichzeitig zurückhaltender bei der Bedarfseinschätzung für akademische Kräfte sind.

Warum wird im Pflegemanagement von einer „Überalterung“ gesprochen?

Die Studie identifiziert ein hohes Durchschnittsalter und einen hohen Anteil von Führungskräften in der Altersgruppe 40-59 Jahre, während Führungskräfte unter 30 Jahren kaum vertreten sind, was bei dem hohen Verantwortungsgrad kritisch hinterfragt wird.

Excerpt out of 186 pages  - scroll top

Details

Title
Berufs- und Qualifikationsprofil von Pflegedienstleitungen in Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg
Subtitle
Eine empirische Untersuchung
College
University of Applied Sciences Osnabrück
Grade
1,7 / 1,3
Authors
Diplom-Kaufmann (FH), Diplom-Gerontologe, LL.M. (Oec.) Frank Haastert (Author), Ute Bader (Author)
Publication Year
2001
Pages
186
Catalog Number
V75581
ISBN (eBook)
9783638712873
ISBN (Book)
9783638715935
Language
German
Tags
Berufs- Qualifikationsprofil Pflegedienstleitungen Berlin Brandenburg Baden-Württemberg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Kaufmann (FH), Diplom-Gerontologe, LL.M. (Oec.) Frank Haastert (Author), Ute Bader (Author), 2001, Berufs- und Qualifikationsprofil von Pflegedienstleitungen in Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75581
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