Königserhebung und -legitimation im toledanischen Westgotenreich


Seminararbeit, 2006

33 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Herrschaftsinsignien der Westgotenkönige
2.1. Einführung
2.2. Der Thron
2.3. Szepter und Königsgewand der Westgotischen Herrscher
2.4. Die Krone

3. Krönung ohne Krone? – Die Rolle der Krone bei der westgotischen Herrschaftserhebung

4. Die Salbung – Entstehung und Bedeutung

5. Abschließende Betrachtung

6. Anhang
6.1. Westgotische Münzen
6.1. Abbildungen

7. Literatur- und Quellenangabe
7.1. Quellen
7.2. Literatur
7.3. Abbildungen
7.4. Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

Das Ziel dieser Hausarbeit besteht darin, dem Leser einen Einblick in die Königserhebung und -legitimation der westgotischen Herrscher im Toledanischen Reich zu ermöglichen.

Im ersten Gliederungspunkt gehe ich auf die westgotischen Herrschaftsinsignien ein, wobei ich in den jeweils untergeordneten Kapiteln die Rolle und möglichen Stellenwert von Thron, Szepter, Gewand und Krone näher beschreibe.

Im besonderen Maße ist die Bedeutung der Krone in der Forschung umstritten. Ich habe dies zum Anreiz genommen, ebendiese auf Basis der zuvor erarbeiteten Erkenntnisse mit den Zeugnissen der Primärquellen zu vergleichen, um somit die Eventualität eines westgotischen Krönungsbrauches im zweiten Abschnitt zu überprüfen.

Der dritte und letzte Gliederungspunkt dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Salbung der toledanischen Herrscher. Hierbei beschreibe ich den Entwicklungsprozess, welcher sich über die Bemühungen zur Schaffung einer konfessionellen Einheit der Westgoten während der Herrschaft Leovigilds, sowie der beginnenden Verchristlichung des Königtums seit Reccared I. bis hin zum endgültig konstitutiven und somit maßgeblichen Akt der westgotischen Königsweihe, spätestens seit Wamba, entwickelt hat. Da der genaue Stellenwert der Salbung im westgotischen Zeremoniell ebenso in der Forschung umstritten ist, habe ich in diesem Gliederungspunkt zusätzlich die originalen Quellen einigen vorherrschende Forschungsmeinungen gegenübergestellt und miteinander verglichen.

Unter Berücksichtigung meiner schriftlichen Hauptquellen Isidor von Sevilla, Julian von Toledo, Johannes von Biclaro, der Illustration aus dem Codex Albeldense, dem Fresko von Qusejr ’Amra, einer Auswahl von Münzen sowie einschlägiger Sekundärliteratur habe ich versucht in dieser Hausarbeit der Fragestellung nachzugehen, wie sich die westgotische Königsweihe darstellte und mit welchen Mittel die toledanischen Herrscher versuchten, ihre Macht zu legitimieren bzw. ebendiese zum Ausdruck zu bringen. Außerdem ist die Gegenüberstellung von möglicher Krönung sowie Salbung als konstitutive Akte der westgotischen Herrscherweihe von Interesse.

Aufgrund einer inhaltlichen Straffung gehe ich (außer in der abschließenden Betrachtung) nicht näher auf die zweite Form der westgotischen Herrschaftserhebung, die Königswahl, ein. Zumal diese noch im alten germanischen Gefolgschafts- und Heerkönigtum verankert war und ebenso nicht bei allen westgotischen Herrschern getätigt wurde.

Wie schon angesprochen, existiert über die Tatsache einer möglichen Krönung sowie dem Stellenwert der Salbung ein vielfältiger Forschungsdiskurs, für welchen besonders Dietrich Claude (1971) sowie Alexander Pierre Bronisch (1999) hervorzuheben sind. Die unterschiedliche Deutung des Sachverhalts liegt vor allem daran, dass er durch die Quellen nur unzureichend abgedeckt ist. Die wenigen schriftlichen Quellen sind oftmals, wie im Falle von Julian von Toledo, panegyrisch geprägt und somit nur unter Vorbehalt zu verwenden. Hinzu kommt, dass viele Texte, die eine Herrscherweihe bzw. -erhebung beschreiben, durch übernommene Bibelzitate beeinflusst sind und somit nicht unbedingt, z.B. für die Deutung eines Krönungsakt, herangezogen werden können.

Ebenso sind nur wenige archäologische Funde – mit Ausnahme des Votivkronenschatzes von Guarrazar – bekannt, welche für eine spezielle westgotische Form der Herrscherweihe, ob nun Krönung oder Salbung, aussagekräftig währen. Über die Repräsentationsmittel sowie Erhebung der tolosanischen Könige (418 –507) lassen sich auf Basis der Archäologie sogar überhaupt keine Vermutungen anstellen, da für diese zeitliche Epoche kaum Funde bekannt sind.

Anhand der Numismatik kann ebenfalls nicht auf bestimmte Erhebungsformen geschlossen werden. Wenn man allerdings von den ikonographischen Übernahmen zu Beginn der eigenständigen westgotischen Prägung ab König Leovigild (568 – 586) absieht, lässt sie durchaus eine Interpretation über die mögliche Verwendung einzelner Herrschaftsinsignien zu.

2. Herrschaftsinsignien der Westgotenkönige

2.1. Einführung

Die einzelnen Bestimmungen und Beschreibungen der westgotischen Herrschaftsinsignien sind eng mit der Regentschaft König Leovigilds (568 – 586) verknüpft. Durch tiefe innenpolitische Krisen und Konfliktlinien zwischen Adel und Monarchie gekennzeichnet[1], erfuhr das toledanische Westgotenreich unter diesem Herrscher eine dringend benötigte Neudefinition sowie Konsolidierung der königlichen Macht.

Der Machtschwerpunkt beim Herrschaftsantritt Leovigilds lag unübersehbar in den Händen des westgotischen sowie römischen Adels. Dieser bestimmte durch die Königswahl, so wie es bei allen germanischen Stämmen Brauch war, den aktuellen Herrscher. Durch diese Einflussnahme war es schwierig bis unwahrscheinlich für einen König, eine dynastische Thronfolge und somit eine konstante Machtmanifestierung des Herrschers durchzusetzen. Diese Politik des Adels führte zu regelmäßigen Königsstürzen/ -ermordungen sowie der bewusst in Kauf genommenen Entstehung von Machtvakua, welche die westgotische Aristokratie geschickt für ihre eigenen Interessen zu nutzen wusste. Zum Regierungsantritt Leovigilds standen sich somit ein machtbewusster starker Adel sowie ein von diesem abhängiges schwaches Königtum gegenüber.[2]

Um dieser Schwäche und einem unübersehbaren Niedergang des westgotischen Königtums entgegenzuwirken, musste Leovigild eine klare Legitimation sowie Abgrenzung des Herrschers vom Adel definieren. Dies gelang ihm u.a. mit der Einführung verschiedener Herrschaftsinsignien. Der westgotische Bischof und Chronist Isidor von Sevilla schreibt wie folgt:

„Er wurde auch seinem eigenen Volk verderblich, den die Edelsten und Mächtigsten ließ er entweder enthaupten, oder er zog ihr Vermögen ein, ächtete sie und trieb sie in die Verbannung. Er war der erste, der den Fiskus bereicherte, der erste, der den Staatsschatz mit geraubtem Gut von den Feinden wie von den eigenen Untertanen füllte. Auch war er der erste, der in königlichem Gewand auf seinem Thron zu sitzen pflegte, denn bis auf ihn hatten die Goten gleiche Kleidung und gleichen Sitz mit ihren Königen gehabt.“[3]

Die Quelle berichtet eindeutig von den konsequenten Maßnahmen, welche Leovigild anwandte um die Vorherrschaft des westgotischen Adels zu brechen. Zum einen verhängte er wirtschaftliche wie rechtliche Sanktionen und schwächte somit seine machtdestabilisierenden Gegner. Zum anderen führte er den Thron sowie das purpurne Königsgewand als Insignien ein, wodurch sich der König von nun an allein durch sein Auftreten vom übrigen Hof unterscheiden konnte.

Über die genaue Beschaffenheit des Throns ist wenig bekannt, es wird allerdings angenommen, dass er ähnlich wie das westgotische Königsornat an dem byzantinischen Vorbild angelehnt ist.[4] In dieser imitatio imperii[5] wird neben der Differenzierung vom eigenen Adel der zweite und gleichrangige Grund der Einführung von Herrschaftszeichen unter Leovigild offensichtlich.

Während der Herrschaft des oströmischen Kaisers Justinian und den mit seiner Regentschaft verbundenen Restaurationsversuchen Konstantinopels, machte sich Byzanz die innere Schwäche des westgotischen Königreiches[6] zu nutzte und besetzte Teile Südspaniens.[7] Neben der Konfrontation zum eigenen Adel sah sich Leovigild somit ebenso einer militärischen Bedrohung durch die Byzantiner gegenübergestellt. Um sich in diesem Konflikt auch ideologisch behaupten zu können, sollte die Übernahme oströmischer Herrschaftsinsignien vor allem dazu dienen, dem westgotischen König ein imperiales Erscheinungsbild zu geben. Durch die Angleichung der Symbolik verfolgte Leovigild eine Gleichsetzung mit dem byzantinischen Kaiser, die offenkundig das Ziel

Greg. Tur. Hist. Franc. IV, 38; Dietrich Claude, Adel, Kirche und Königtum im Westgotenreich, VuF, Bd. 8, Sigmaringen 1971, S. 61.

hatte, ihn als neuen Herrscher über ehemaliges weströmisches Territorium zu legitimieren.[8]

2.2. Der Thron

Doch warum führte Leovigild gerade den Thron ein und welche Funktion übernahm dieser im westgotischen Hofzeremoniell?

Bevor diese Frage beantwortet werden kann, ergibt sich allerdings eine erneute nicht unwichtige Problematik. In der allgemeinen Forschungsmeinung wird basierend auf Isidor von Sevilla davon ausgegangen, dass Leovigild den Thron als Insignie eingeführt hat. Beim genauen Studium der Quellen stößt man jedoch auf die Tatsache, dass bereits 455 der gallische Panegyriker Sidonius Apollinaris einen Thron für König Theoderich II. (453 – 466) am tolosanischen Hof nannte:[9] „Neben dem Thronsessel steht der oberste Waffenträger“ und „Er erhebt sich vom Thron und hat nun Zeit, seine Schätze oder die Stallungen zu besichtigen.“[10] Wie kann man diesen Gegensatz nun deuten?

Vermutlich meinte Apollinaris mit der Bezeichnung „Thron“ den für germanische Völker üblichen Herrscherstuhl, der den Platz des Königs am Hofe markierte und somit ihn als „Hausherrn“ auszeichnete. Allerdings kann dies nicht bedeuten, um zum aktuellen Forschungsstand zurückzukehren, dass der Tolosanische Thron bzw. Sessel von Sidonius Apollinaris mit dem von Leovigild gleichzusetzen ist. Denn letzterer kann nicht nur als einfache Sitzgelegenheit wahrgenommen werden, sondern ist für die Begründung sowie Ausführung rechtmäßiger Königsherrschaft von entscheidender Bedeutung.[11] In dieser Wichtigkeit ist er erst seit Leovigild bezeugt, womit zu Recht angenommen werden kann, dass der Thron erst seit diesem König als Insignie existierte.

Nach diesem kurzen Exkurs kann man nun zur Beantwortung der o.g. Frage übergehen.

Percy Ernst Schramm liefert hierbei den ersten Ansatz: „So gesehen übernimmt der Thron für das Reich die gleiche Vertretung wie der Hochsitz für das Haus;so gesehen löst das Platznehmen auf dem Throne die [...] Erhebung auf den Schild ab.“[12] Wenn man nun diesen Fakt neben die von Isidor von Sevilla überlieferte Tatsache stellt, dass vor Leovigild die westgotischen Könige sich in der Sitzgelegenheit von den Untertanen nicht unterschieden haben[13], wird der machtpolitische Stellenwert dieser Neuerung erst ersichtlich. Der Westgotenkönig thronte von nun an über seinem Volk und war für jeden – besonders für, die dem Hofleben fremdstehenden Personen – sofort als Herrscher auszumachen. Er war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr einer unter vielen, sondern das wesentliche, legitimierte Zentrum des Staates.

Ein weiterer Nachweis für die Existenz sowie Stellenwert dieser Herrschaftsinsignie befindet sich in Julian von Toledos Chronik „Historia Wambae Regis[14]. Er fasst in dieser Schrift, welche die Regierungszeit des westgotischen Königs Wamba beschreibt, den Thron eindeutig als wesentliches Element der Herrschaftserhebung und -durchführung auf. Nicht nur hieran, sondern auch an der Tatsache, dass Wamba sogar einen transportablen Thron auf Feldzügen mit sich führte[15], kann geschlossen werden, dass ungefähr hundert Jahre nach Einführung durch Leovigild sich der Thron als wichtige Herrschaftsinsignie bei den Westgoten etabliert hatte.

2.3. Szepter und Königsgewand der westgotischen Herrscher

Ein weiteres nicht unwesentliches Repräsentationsmittel der toledanischen Könige war das Szepter. Es ist mehrfach in den Quellen belegt. So schreibt Johannes von Biclaro: „[...] Reccaredus cum tranquillitate regni eius [Leovigild] sumit sceptra[16] und ebenfalls Isidor von Sevilla „Svinthila [...] regni suscepit sceptra[17] sowie „Liuva regni suscepit sceptra[18].

Das Szepter hat wahrscheinlich den längsten Bestand unter den westgotischen Herrschaftsinsignien. Schon in der Antike existierte bei den germanischen Stämmen ein Stabbrauch[19], bei welchem die Übergabe eines mannslangen Stabes oder einer Lanze den Antritt des neuen Herrschers markierte[20]. Diese Form der Herrschaftslegitimation hat sich auch bei den Westgoten sowohl im Tolosanischen, wie Toledanischen Reich erhalten.

Aufgrund des Mitte des 19. Jh. bei Toledo entdeckten Votivkronenschatzes von Guarrazar[21] ist davon auszugehen, dass eine äußerliche Veränderung des Szepters stattgefunden hat. Dieser durchaus als archäologische Sensation zu betrachtende Fund beinhaltete u.a. einen metallenen Stab mit Kristallknauf, der als kurzes Szepter zu deuten ist. Schramm geht in seiner Interpretation davon aus, dass es sich hierbei um ein im Orient beheimatetes Keulenszepter handelte das den Goten wohl durch die Steppenvölker des Schwarzmeerraumes vermittelt worden war.[22] Es konnte jedoch genauso eine Beeinflussung und Anpassung durch das kurze römische Szepter vorliegen, denn schließlich hatten die Westgoten über Jahrhunderte hinweg engsten Kontakt zum römischen Imperium.

Ein weitere Umgestaltung wird mit König Wamba (672 – 680) in Verbindung gebracht. Dieser führte das Kreuzszepter ein[23], welches ebenso auf späten westgotischen Münzen der Herrscher Suniefred (692 – 693), Egica und Witzia (695 – 702) (siehe Münze 8 und 9) abgebildet ist.[24]

Zusammenfassend stellt man fest, dass die Annahme des Szepters, ähnlich wie die

[...]


[1] Karl Friedrich Stroheker, Leovigild, in: Germanentum und Spätantike, Zürich 1965, S. 139f.

[2] Beispielhaft für diese Machtpolitik des Adels ist die Köngswahl von Leovigilds älteren Bruder Liuva, welcher als schwacher Herrscher galt. Allerdings ernannte dieser seinen Bruder schon im zweiten Herrschaftsjahr zum Mitregenten und überließ ihm die Regentschaft über Spanien. Leovigild wurde somit wahrscheinlich ohne Zustimmung des Adels zum König ernannt. Siehe Isid. Hist. Goth. 48; Joh. Bicl. 569,4;

[3] Isid. Hist. Goth. 51, MGH AA XI, v. 14f., S. 288; primusque inter suos regali veste opertus solio resedit: nam ante eum [Leovigild] et habitus et consessus communis ut populo, ita et regibus erat. (Übersetzung nach David Coste)

[4] Claude 1971, S. 61f. Derselbe äußert die Vermutung, dass der Thron in Form eines Baldachins gestaltet war.; Eugen Ewig, Zum Christlichen Königsgedanken im Frühmittelalter, in: VuF, Bd. 3, Sigmaringen 1973, S. 25.

[5] Percy Ernst Schramm, Kaiser, Könige und Päpste, Bd. 4, 1, Stuttgart 1970, S. 73.

[6] Nach dem Tod Theoderichs wurden alle bis zur Mitte des 6. Jh. folgenden Westgotenkönige ermordet. Vgl. Karl Friedrich Stroheker, Das spanische Westgotenreich und Byzanz, in: Bonner Jahrbücher, Bd. 163, Köln, Graz 1963, S. 253.

[7] Ebenda S. 253ff.; Ab 552 haben die Byzantiner zeitweilig große Teile Südspaniens, speziell der Baetica (darunter u.a. Corduba und Hispalis (Sevilla)) besetzt. Nach einigen Rückeroberungen, die besonders unter Leovigild vorgenommen wurden, konnte sich dauerhaft ein byzantinisch kontrolliertes Gebiet um die Hafenstadt Cartagena herausbilden, das ungefähr 70 Jahre bestand hatte.; sowie Greg. Tur. Hist. Franc. IV, 8.

[8] Vgl. Alexander Pierre Bronisch, Krönungsritus und Kronenbrauch im Westgotenreich von Toledo, in: ZRGA, Bd. 116, Wien, Köln, Weimar 1999a, S. 62.; Christoph Eger, Krone und Kreuz König Svinthilas westgotische Hofkunst und „plate – inlaying“ im 6. und 7. Jh., in: Madrider Mitteilungen, Bd. 45, Wiesbaden 2004, S. 485.

[9] Herwig Wolfram, Geschichte der Goten. Von den Anfängen bis zur Mitte d. 6. Jh., München 1979, S. 252.

[10] Ebenda, S. 254.; Sidonius Apollinaris, Epistulae I, 2, MGH Auctores antiquissini 8, v. 9f und 14f., S. 3; circumsistit sellam comes armiger und surgit e solio aut thesauris inspiciendis vacaturus aut stabulis.

[11] Percy Ernst Schramm, Herrschaftszeichen und Staatssymbolik, MGH, Bd. 2, Stuttgart 1955, S. 337.

[12] Ebenda.

[13] Hist. Isid. Goth. 51, MGH AA XI, v. 15f., S. 288; […] nam ante eum [Leovigild] et habitus et consessus communis ut populo, ita et regibus erat.

[14] Hist. Wambae regis c. 27, MGH SS rer Merov. V., v. 12 f., S. 522; Tertiam iam post victoriam victoribus advenerat dies, et Paulus ipse onustus ferro cum ceteris consedenti in throno principi exibetur. sowie Hist. Wambae regis c. 3, MGH SS rer Merov. V., v. 4 f., S. 503; […] ungi se tamen per sacerdotis manus ante non passus est, quam sedem adiret regiae urbis atque solium peteret paternae antiquitatis, […]. Ebenso befindet sich die Erwähnung des Throns bei Johannes von Biclaro. Johannes von Biclaro ad a. 570, 2. MGH AA XI, v. 14f., S. 212: Leovegildus rex […] solio reddit.

[15] Claude 1971, S. 62.

[16] Johannes von Biclaro ad a. 586, 2. MGH AA XI, v. 30f., S. 217.

[17] Hist. Isid. Goth. 62, MGH AA XI, v. 10f., S. 292.

[18] Hist. Isid. Goth. 57, MGH AA XI, v. 22f., S. 290.

[19] Schramm 1955, S. 262f.

[20] Carlrichard Brühl, Kronen- und Krönungsbrauch im frühen und hohen Mittelalter, in: HZ, Bd. 234, München 1982, S. 21.

[21] Eger 2004, S. 449.

[22] Vgl. Schramm 1955, S. 265.; Die Erwähnung eines geknauften Stabes erfolgt auch bei Alexander Pierre Bronisch, Die iberische Herrschertiara, in: Frühmittelalterliche Studien, Bd. 33, Berlin, New York 1999b, S. 89.

[23] Ewig 1973, S. 25.

[24] Bronisch 1999a, S. 41.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Königserhebung und -legitimation im toledanischen Westgotenreich
Hochschule
Universität Potsdam  (Historisches Institut)
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
33
Katalognummer
V75641
ISBN (eBook)
9783638808514
Dateigröße
4455 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Anhang: 9 Abbildungen westgotischer Münzen (z.T in Farbe), 2 Abbildungen westgotischer Votivkronen, Abbildung aus dem Codex Albeldense, 1 Abbildung eines Fresko aus dem jordanischen Wüstenschlosses Qusejr 'Amra Kommentar Dozent: Kompliment! Sie haben eine in jeder Hinsicht beeindruckende Hausarbeit geschrieben, die auf einer soliden Quellenarbeit und einer ebenso gründlichen Durcharbeitung der Literatur basiert. Insgesamt mit großem Lob sehr gut.
Schlagworte
Königserhebung, Westgotenreich
Arbeit zitieren
Konrad Schellbach (Autor), 2006, Königserhebung und -legitimation im toledanischen Westgotenreich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75641

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