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Das Idealschema der US-amerikanischen Stadt

Title: Das Idealschema der US-amerikanischen Stadt

Term Paper , 2006 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Pascal Kremer (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
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Summary Excerpt Details

Die US-amerik. Städte haben kaum historischen Hintergrund. Deshalb unterscheiden sie sich in ihrer Physiognomie nur unwesentlich. Es erscheint mir wichtiger den strukturellen Wandel in amerik. Städten in der jüngeren Vergangenheit zu beleuchten und die damit verbundenen neuen Erscheinungen vorzustellen. Die Fragen, welche ich mir dazu stelle, lauten daher: Wie hat sich die US-amerik. Stadt in der Nachkriegszeit gewandelt und welche Erscheinungen und Probleme resultieren daraus? Dazu werde ich zunächst die klassischen Modelle und Theorien der Stadtentwicklung sowie die neueren Ansätze beschreiben um sie anschließend kritisch auf ihre Anwendbarkeit zu untersuchen. Im Anschluss daran werde ich mich auf die neuen Phänomene in der Siedlungsstruktur der US-amerik. Städte konzentrieren sowie die Entstehung dieser Phänomene ergründen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Physiognomische Merkmale der US-amerik. Stadt

3 Klassische Modelle und Theorien der Stadtentwicklung

3.1 Zonenmodell/Ringmodell nach E.W. BURGESS (1925/1929)

3.2 Sektorenmodell nach H. HOYT (1939)

3.3 Mehrkernemodell nach C.D. HARRIS und E.L. ULLMAN (1945)

4 Aktuelle Modelle der Stadtentwicklung

4.1 Modell der Viertelsbildung US-amerik. Städte nach L. HOLZNER (1972)

4.2 Muster einer US-amerik. Stadt nach R. HAHN(1991)

5 Strukturwandel der US-amerik. Stadt und ausgewählte damit verbundene Phänomene

5.1 Die Edge City und ihre Folgen für die Kernstadt

5.2 Commercial-Strip (C.-S.)

5.3 Gated Communities (G.C.)

6 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den strukturellen Wandel der US-amerikanischen Stadt in der Nachkriegszeit. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, wie sich das Stadtbild gewandelt hat, welche neuen Siedlungsphänomene daraus resultieren und welche Probleme diese Entwicklung für die Kernstädte mit sich bringt.

  • Physiognomische Charakteristika US-amerikanischer Städte (Schachbrettmuster, CBD)
  • Klassische stadtgeographische Modelle (Burgess, Hoyt, Harris/Ullman)
  • Weiterentwicklung durch moderne Stadtmodelle (Holzner, Hahn)
  • Phänomene des Strukturwandels: Edge Cities, Commercial-Strips und Gated Communities
  • Kritische Analyse der wirtschaftlichen Folgen für den Central Business District (CBD)

Auszug aus dem Buch

5.1 Die Edge City und ihre Folgen für die Kernstadt

Als Edge City (der Begriff wurde 1991 von GARREAU geprägt) bezeichnet man Subzentren im metropolitanen Außenring einer US-amerik. Stadt. Diese, ehemals auch Urban Village genannt, entstanden aufgrund von Suburbanisierungs- und Dezentralisierungsprozessen. Schlechte Wohnbedingungen in der Innenstadt, die massenhafte Verbreitung des Automobils, fehlende Baubeschränkungen sowie der Wunsch den „American Dream“ zu verwirklichen verleiteten die besser verdienenden Bevölkerungsgruppen seit den 50er Jahren zur Abwanderung in die Peripherie der Stadt.

Schnell entstanden in unmittelbarer Nähe zu den neuen Wohnsiedlungen auch Shopping- Centers „auf der grünen Wiese“. Auch die Industrie verlagerte ihren Standort vom Downtown-Bereich in neu gegründete, moderne Industrial Parks außerhalb der Kernstadt, wo die einzelnen Unternehmen im Vergleich zum Downtown-Bereich wesentlich besser expandieren konnten. Seit Mitte der 70er Jahre wandert auch der Dienstleistungssektor in neue Office- bzw. Business Parks ab (HOFMEISTER 1999: 218).

Somit besitzt die Edge City alle Funktionen einer „normalen“ City und ist auch weitgehend unabhängig von ihrer einstigen Kernstadt, wodurch sich im CBD und im Downtown-Bereich der Kernstadt ein Funktionsverlust abzeichnet. Es kommt hier langsam zum wirtschaftlichen Verfall (Commercial Blight), da viele Arbeitsplätze in die Peripherie abwandern. Hohe Leerstandsraten der Geschäftsflächen im CBD sind die Folge dieser verstärkten Abwanderung (HEINEBERG 2000: 251).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema und Definition der Forschungsfrage bezüglich des städtebaulichen Wandels in den USA.

2 Physiognomische Merkmale der US-amerik. Stadt: Beschreibung der typischen Grundriss- und Aufrissmerkmale, wie das Grid Pattern und die Bedeutung des CBD.

3 Klassische Modelle und Theorien der Stadtentwicklung: Vorstellung der theoretischen Grundlagen durch das Zonenmodell, Sektorenmodell und Mehrkernemodell.

4 Aktuelle Modelle der Stadtentwicklung: Analyse moderner Ansätze zur Beschreibung komplexerer Stadtstrukturen nach Holzner und Hahn.

5 Strukturwandel der US-amerik. Stadt und ausgewählte damit verbundene Phänomene: Untersuchung konkreter Erscheinungsformen wie Edge Cities, Commercial-Strips und Gated Communities.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Entwicklungstendenzen und kritische Reflexion der Zukunftsfähigkeit der US-amerikanischen Stadtstruktur.

Schlüsselwörter

US-amerikanische Stadt, Stadtgeographie, Stadtentwicklung, Zonenmodell, Sektorenmodell, Mehrkernemodell, Edge City, Commercial-Strip, Gated Communities, Suburbanisierung, Kernstadt, CBD, Stadtplanung, Strukturwandel, Urban Sprawl

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den physiognomischen Merkmalen und den stadtstrukturellen Wandlungsprozessen US-amerikanischer Städte während der Nachkriegszeit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind das klassische Modell der Stadtentwicklung, aktuelle Theorien der Stadtgliederung sowie moderne Phänomene wie Edge Cities und Gated Communities.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Wandel der Siedlungsstruktur zu analysieren und aufzuzeigen, welche Probleme, wie etwa der wirtschaftliche Verfall der Innenstädte, daraus resultieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es handelt sich um eine geographische Analyse, die bestehende stadtgeographische Modelle (Modelle der Chicagoer Schule) vorstellt, ergänzt durch neuere Ansätze, und diese auf ihre Anwendbarkeit prüft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Stadtentwicklungsmodelle als auch spezifische, heute sichtbare Strukturen wie Commercial-Strips und der Funktionsverlust des CBDs detailliert untersucht.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Stadtgeographie, Suburbanisierung, Edge City und das Zonenmodell maßgeblich charakterisiert.

Was genau versteht man unter einer Edge City laut dem Dokument?

Edge Cities sind Subzentren im metropolitanen Außenring einer Stadt, die funktional weitgehend unabhängig von der Kernstadt agieren und Arbeitsplätze sowie Dienstleistungen konzentrieren.

Wie unterscheidet sich das Modell von Burgess von dem von Hoyt?

Während Burgess die Stadt als konzentrische Ringe um ein Zentrum betrachtet, betont Hoyt die sektorale Ausdehnung entlang von Verkehrsachsen basierend auf der Mietpreisstruktur.

Warum ist das Mehrkernemodell für reale Städte laut Autor besser geeignet?

Weil es die städtische Realität besser abbildet, da moderne Städte nicht nur um einen Kern wachsen, sondern über mehrere spezialisierte Zentren (wie Industriegebiete oder Geschäftsviertel) verfügen.

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Details

Title
Das Idealschema der US-amerikanischen Stadt
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Geographisches Institut)
Course
Einführung in die Humangeographie 1: Siedlungsgeographie
Grade
2,0
Author
Pascal Kremer (Author)
Publication Year
2006
Pages
24
Catalog Number
V75673
ISBN (eBook)
9783638812955
Language
German
Tags
Idealschema US-amerikanischen Stadt Einführung Humangeographie Siedlungsgeographie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pascal Kremer (Author), 2006, Das Idealschema der US-amerikanischen Stadt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75673
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