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Kooperatives Lernen. Unterrichtsprinzip zur Kompetenzförderung in leistungsheterogenen Klassen

Planung, Durchführung und Evaluation einer Unterrichtseinheit zur CAD-Schulung im BGJ Holztechnik

Title: Kooperatives Lernen. Unterrichtsprinzip zur Kompetenzförderung in leistungsheterogenen Klassen

Examination Thesis , 2007 , 84 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Wilfried Lübben (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Schüler werden nach ihrer Ausbildung in eine Arbeitswelt entlassen, in der immer mehr in Teams zusammengearbeitet wird. Auch ist eine hohe Bereitschaft des lebenslangen Lernens erforderlich, da ein Facharbeiter in der heutigen Zeit nicht sein Leben lang mit dem einmal erlernten Wissen auskommt. Aus diesen Gründen ist es notwendig, den Schülern Kompetenzen an die Hand zu geben, mit denen sie sich in einer sich ständig weiterentwickelnden Berufswelt zurechtfinden können. Die Ausbildung soll somit nicht nur mit der Qualifizierung eines bestimmten Berufes enden, sondern zudem bereits auf die spätere Weiterbildung im Beruf oder am Arbeitsplatz vorbereiten. Aus diesem Grund muss sich der Lernort Schule auf diese Umstände einstellen. Mit der Einführung von Lernfeldern im Rahmenlehrplan für Tischler / Tischlerinnen will das KMK diesen Veränderungen in Berufsschulen entgegentreten. Durch die Vermittlung einer Handlungskompetenz, die sich in Fach-, Human- und Sozialkompetenz entfaltet, sollen den Schülern die notwendigen Fähigkeiten vermittelt werden, um den oben genannten Anforderungen gerecht zu werden.
Aus diesem Grunde soll ein Unterricht nach dem Konzept ´Kooperatives Lernen´ durchgeführt werden.
Ziel soll sein, einen Grundstein bezüglich einer Schülerbeteiligung am Lehr- Lernprozess zu schaffen und eine Weiterentwicklung bezüglich einer Gruppendynamik, in der lernschwächere Schüler von und mit lernstärkeren Schülern lernen, zu erreichen.

Leitfrage: Lässt sich mit Hilfe des ´Kooperativen Lernens´ eine Klassendynamik entwickeln, in der sich leistungsheterogene Schüler gegenseitig unterstützen?
Genauer: Kann im Laufe der von mir geplanten Unterrichtseinheit ein Nachfragen der leistungsschwächeren bzw. ein Helfen der leistungsstärkeren Schüler beobachtet werden?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung und Fragestellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Darstellung des Konzeptes ´Kooperatives Lernen´

2.1 Was ist kooperatives Lernen?

2.2 Basiselemente des ´kooperativen Lernens´

Erwerb sozialer Fähigkeiten

Direkte Interaktion

Individuelle und Gruppen-Verantwortlichkeit

Positive Abhängigkeit

Bewerten in Gruppen

2.3 Kompetenzbereiche

3. Vergleich des Lernfeldkonzeptes mit dem des kooperativen Lernens

4. Arbeiten in Gruppen

4.1 Was ist eine Gruppe?

4.2 Wie werden heterogene Gruppen gebildet?

5. Durchführung

5.1 Analyse des Bedingungsfelds

5.1.1 Lehr- Lernbedingungen für den Unterricht

5.1.2 Lehrerspezifische Bedingungen

5.1.3 Curiculare Vorgaben

5.2 Struktur der Unterrichtseinheit

5.2.1 Erster Unterrichtstag

5.2.2 Zweiter Unterrichtstag

5.3 Didaktische und methodische Entscheidungen

5.3.1 Analyse des Themas in Verbindung mit den Auswahl- und Reduktionsentscheidungen

5.3.2 Zielentscheidungen

Thema: Wie arbeitet man erfolgreich in einer Gruppe?

Unterrichtsinhalt: Anforderungen an ein Plakat zur Beschreibung eines CAD-Befehls

Thema: Erstellen eines Plakates zur Beschreibung eines CAD – Befehls

Thema: Vorstellen der Ergebnisse

5.3.3 Methodische Entscheidungen

6. Evaluation

6.1 Beobachtungen

6.1.1 Erster Unterrichtstag (zwei Doppelstunden)

1. Phase – Merkmale ´Kooperativen Lernens´

2. Phase – Gruppenbildung

3. Phase – Regeln erfolgreicher Gruppenarbeit

4. Phase – Informationsphase in den Expertengruppen

6.1.2 Zweiter Unterrichtstag (drei Doppelstunden)

5. Phase – (Sozial-)Ziele des Tages

6. Phase – Austauschphase in den Stammgruppen

7. Phase – Erstellen der Plakate

8. Phase – Präsentation und Bewertung der Ergebnisse

6.2 Reflexion der Unterrichtssequenz

6.3 Fazit

6.3.1 Kompetenzbereich

... ´Unterrichten´

... ´Erziehen´

... ´Innovieren´

6.3.2 Ausblick auf die weitere Arbeit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, ob und wie das Konzept des "Kooperativen Lernens" dazu beitragen kann, eine positive Klassendynamik und gegenseitige Unterstützung in leistungsheterogenen Klassen der Fachrichtung Holztechnik zu fördern, wobei der Fokus auf einer Unterrichtseinheit zur CAD-Schulung liegt.

  • Förderung der Sozialkompetenz durch kooperative Lernformen
  • Umgang mit Leistungsheterogenität im Fachunterricht
  • Planung und Evaluation einer spezifischen Unterrichtseinheit
  • Verknüpfung von Fachwissen mit kooperativen Lernprozessen
  • Fächerübergreifende Ansätze in der Berufsschulausbildung

Auszug aus dem Buch

2.1 Was ist kooperatives Lernen?

Laut Kirsten und Sven-Olaf Miehe ist ´Kooperatives Lernen´ ein Begriff, der nicht geschützt ist und somit nicht näher definiert werden kann. Ihrer Meinung nach kann sich jede Gruppenarbeit, unabhängig davon, ob eine Kooperation stattfindet, kooperatives Lernen nennen.

´Cooperative Learning´ ist dagegen eng mit den Namen Roger T. und David W. Johnson verknüpft, welche als Urväter von ´Cooperative Learning´ angesehen werden können. Somit ist das ´Kooperative Lernen´ zunächst eine Unterrichtsstrategie, welche über bestimmte Parameter definiert werden kann. Kirsten und Sven-Olaf Miehe sprechen hier von den drei Säulen des ´Cooperative Learning´: 1. Die sichere Lernatmosphäre, 2. die Gestaltung der Unterrichtsprozesse und 3. die einzelnen unterrichtlichen Aktivitäten.

Margit Weidner gibt demgegenüber eine präzisere Begriffsklärung. Sie erläutert den Begriff des ´Kooperativen Lernen´ wie folgt: „Kooperatives Lernen´ ist eine besondere Form von Kleingruppenunterricht, der – anders als der traditionelle Gruppenunterricht – die sozialen Prozesse beim Lernen besonders thematisiert, akzentuiert und strukturiert. Der Entwicklung von der losen Gruppe zum „echten“ Team mit erkennbarer Identität kommt hohe Bedeutung zu. Durch vielfältige Maßnahmen und Aktivitäten wird die Eigenverantwortlichkeit für die Gruppenprozesse angebahnt und ausgebaut. Durch sensibel geplante Prozesse wird eine positive gegenseitige Abhängigkeit der Gruppenmitglieder erzeugt, was sich sowohl auf die sozialen Interaktionsprozesse als auch auf die Arbeitsergebnisse oder -produkte günstig auswirkt. Hervorzuheben ist: Die Gruppenprozesse beim ´Kooperativen Lernen´ sind mindestens genauso wichtig wie das Arbeitsprodukt.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit stellt eine Hausarbeit zur Erlangung des zweiten Staatsexamens dar, in der eine Unterrichtseinheit zur CAD-Schulung im Bereich Holztechnik konzipiert und reflektiert wird.

2. Darstellung des Konzeptes ´Kooperatives Lernen´: Dieses Kapitel definiert den Begriff des kooperativen Lernens, grenzt ihn vom traditionellen Gruppenunterricht ab und führt die fünf zentralen Basiselemente ein.

3. Vergleich des Lernfeldkonzeptes mit dem des kooperativen Lernens: Es wird erörtert, wie kooperatives Lernen als Teilbereich des handlungsorientierten Lernens in den curricularen Rahmenlehrplan für Tischler eingebettet ist.

4. Arbeiten in Gruppen: Dieses Kapitel beleuchtet die Definition einer Gruppe, die Phasen der Gruppenentwicklung und Kriterien für eine effektive heterogene Gruppenzusammensetzung.

5. Durchführung: Hier erfolgt die detaillierte Planung der Unterrichtseinheit, einschließlich der Bedingungsanalyse, der methodischen Entscheidungen und der Struktur des ersten sowie zweiten Unterrichtstages.

6. Evaluation: Abschließend werden die während der Unterrichtseinheit gemachten Beobachtungen dokumentiert, der Lernprozess reflektiert und ein Fazit für die weitere berufliche Entwicklung als Lehrer gezogen.

Schlüsselwörter

Kooperatives Lernen, Fachunterricht, Holztechnik, CAD-Schulung, Sozialkompetenz, Gruppenarbeit, Leistungsheterogenität, Handlungsorientierung, Lernfeldkonzept, Gruppenpuzzle, Schulentwicklung, Teamfähigkeit, Unterrichtsplanung, Evaluation, Berufsschule

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit?

Die Arbeit behandelt die Planung, Durchführung und Evaluation einer Unterrichtseinheit zum Thema CAD-Schulung im Berufsgrundbildungsjahr Holztechnik unter Anwendung des Prinzips des "Kooperativen Lernens".

Welche Themenfelder werden zentral behandelt?

Im Zentrum stehen die Konzepte des kooperativen Lernens, die methodische Einbettung in das Lernfeldkonzept, die Arbeit in leistungsheterogenen Gruppen sowie die Förderung von Sozial- und Fachkompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, eine Klassendynamik zu fördern, in der leistungsstärkere Schüler die leistungsschwächeren unterstützen, um den Lernprozess für alle Gruppenmitglieder effektiver zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit gewählt?

Der Autor führt eine praxisorientierte Untersuchung durch, die auf einer Bedingungsanalyse basiert und die Ergebnisse der Unterrichtsdurchführung mittels Beobachtungsprotokollen und Bewertungsbögen evaluiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Kooperativen Lernens, die Analyse der Lernvoraussetzungen, die detaillierte Planung der Unterrichtseinheit sowie die anschließende kritische Auswertung und Reflexion.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kooperatives Lernen, Leistungsheterogenität, Handlungsorientierung, CAD-Ausbildung und Sozialkompetenz.

Warum wurde CAD als Lerngegenstand für dieses Sozialtraining gewählt?

Da in CAD-Klassen ein starkes Gefälle in der Arbeitsgeschwindigkeit und Sicherheit besteht, bot sich dieser Inhalt besonders an, um die leistungsstärkeren Schüler als Tutoren für die leistungsschwächeren einzusetzen.

Welche konkreten sozialen Lernziele wurden für die Schüler festgelegt?

Die Schüler sollten lernen, aktiv zuzuhören, sich gegenseitig zu ermutigen und anderen bei Problemen aktiv zu helfen, anstatt als Einzelkämpfer zu arbeiten.

Welche Herausforderung stellte sich bei der Evaluation der Gruppendynamik?

Es zeigte sich, dass die Motivation in der späteren Arbeitsphase sank, da die Schüler bei komplexen Aufgaben ohne kleinteilige Anleitung Gefahr liefen, in ihre alten "Einzelkämpfer"-Muster zurückzufallen.

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Details

Title
Kooperatives Lernen. Unterrichtsprinzip zur Kompetenzförderung in leistungsheterogenen Klassen
Subtitle
Planung, Durchführung und Evaluation einer Unterrichtseinheit zur CAD-Schulung im BGJ Holztechnik
Grade
2,5
Author
Wilfried Lübben (Author)
Publication Year
2007
Pages
84
Catalog Number
V75684
ISBN (eBook)
9783638736008
ISBN (Book)
9783638736114
Language
German
Tags
Kooperatives Lernen Unterrichtsprinzip Kompetenzförderung Klassen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Wilfried Lübben (Author), 2007, Kooperatives Lernen. Unterrichtsprinzip zur Kompetenzförderung in leistungsheterogenen Klassen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75684
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