Business Inprovement District – Hilfe für Bedrohte Handelslagen? Durch veränderte Rahmenbedingungen wurden in Nordamerika zum ersten Mal die BID’s eingeführt. Sie wurden Anfang der 70er Jahre in Kanada erfunden. Seine Hauptsächliche Anwendung findet es im Einzelhandel, hat aber trotzdem auch die Möglichkeiten und das Potential die allgemeine Stadtentwicklungen zu verbessern und zu unterstützen. Die besondere Bedeutung im Einzelhandel entsteht durch die Schaffung vieler großer Center, die einen Kundenrückgang und damit auch einen Umsatzrückgang hervorrufen oder auch z.B. durch hohe Kriminalität.
Da diese Entwicklung weltweit vorzufinden ist, wird die Idee der Bid´s mittler Weile in vielen Ländern der Welt angewendet oder eine Umsetzung mit den dortigen Rahmenbedingungen angestrebt (Australien, Südafrika, Neuseeland, Brasilien, Jamaika und Europa (MENSING 2003 WWW.CIMADIREKT.DE)
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Warum brauchen wir BID's
- Was sind BID's und wie funktionieren sie
- Gründung und Finanzierung
- Bid's in den USA
- Ausgangslage in Deutschland
- BID's in Deutschland/Hessen
- MarBID
- GIBID
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Konzept der Business Improvement Districts (BID's) und deren potenziellen Nutzen für die Revitalisierung von innerstädtischen Geschäftslagen. Sie analysiert die Entstehung und Funktionsweise von BID's, beleuchtet die Situation in den USA sowie in Deutschland und Hessen, und untersucht die Möglichkeiten, die BID's für die Bewältigung von Herausforderungen wie dem Strukturwandel im Einzelhandel bieten.
- Die Entstehung und Entwicklung der BID's
- Die Funktionsweise und Finanzierung von BID's
- Die Bedeutung von BID's für die Revitalisierung von Geschäftslagen
- Die Anwendung von BID's in den USA und in Deutschland/Hessen
- Die Herausforderungen und Potenziale von BID's im Kontext des Strukturwandels im Einzelhandel
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der BID's ein und erläutert die Entstehung und Bedeutung dieses Konzepts für die Verbesserung der innerstädtischen Geschäftslagen. Kapitel 2 untersucht die Gründe für die Notwendigkeit von BID's und analysiert die Herausforderungen, die durch den Strukturwandel im Einzelhandel entstehen. Kapitel 3 beleuchtet die Anwendung von BID's in den USA am Beispiel des Lincoln Square BID in New York City. Kapitel 4 und 5 widmen sich der Ausgangslage in Deutschland und der Umsetzung von BID's in Deutschland und Hessen.
Schlüsselwörter
Business Improvement Districts, BID's, Stadtmarketing, Geschäftsstraßenmanagement, Einzelhandel, Strukturwandel, Revitalisierung, öffentliche Leistungen, Finanzierung, USA, Deutschland, Hessen, MarBID, GIBID.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Business Improvement District (BID)?
Ein BID ist ein räumlich begrenzter Bereich, in dem Grundeigentümer und Gewerbetreibende gemeinsam Maßnahmen zur Aufwertung ihres Viertels (z. B. Reinigung, Marketing) finanzieren.
Woher stammt die Idee der BIDs?
Das Konzept wurde Anfang der 1970er Jahre in Kanada erfunden und verbreitete sich von dort aus massiv in den USA, bevor es auch in Europa und Deutschland Einzug hielt.
Warum sind BIDs für den Einzelhandel in Innenstädten wichtig?
Sie helfen, dem Kundenrückgang durch große Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ entgegenzuwirken, indem sie die Attraktivität und Sicherheit von Geschäftsstraßen erhöhen.
Wie werden BIDs finanziert?
Die Finanzierung erfolgt über eine gesetzlich verpflichtende Abgabe aller Grundeigentümer im Bezirk, was das Trittbrettfahrer-Problem verhindert.
Gibt es Beispiele für BIDs in Deutschland?
Ja, in Bundesländern wie Hessen gibt es gesetzliche Rahmenbedingungen (z. B. MarBID oder GIBID), die die Gründung solcher Quartiersgemeinschaften ermöglichen.
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- Jens Ender (Author), Bernhard Wachall (Author), 2005, Stadtmarketing, Business Improvement Districts, Geschäftsstraßenmanagement - Neue Wege für öde Straßen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75758