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Gastrotheater. Zur Inszenierung der kulinarischen Aura in TV-Kochformaten

Titre: Gastrotheater. Zur Inszenierung der kulinarischen Aura in TV-Kochformaten

Dossier / Travail , 2007 , 13 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Peter Troll (Auteur)

Théâtrologie, Danse
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Einige Kochsendungen legen in ihrem performativen Charakter nahe, dass es sich um Inszenierungen handelt, die als medialisierte Performances der Vermittlung von Präsenz ein theatrales Verständnis zugrunde legen. Zwei im deutschen Fernsehen derzeit ausgestrahlte Formate - „Kochen bei Kerner“ und „Silent Cooking“ - sind daher Gegenstand einer Untersuchung auf die Frage hin, wie hier auratische Aspekte des Kulinarischen inszeniert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Benjamins Aurabegriff
  • Die kulinarische Aura
  • Kochen bei Kerner
  • Silent Cooking
  • Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit analysiert die mediale Inszenierung der kulinarischen Aura in TV-Kochformaten, ausgehend von Walter Benjamins Aurabegriff in seinem Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“. Sie untersucht die Frage, wie sich die Übertragung des Aurabegriffs auf Essen und dessen mediale Repräsentation im Fernsehen verhält, insbesondere in Bezug auf die Themen Einmaligkeit, Flüchtigkeit und Reproduzierbarkeit. Dabei werden die Formate „Kochen bei Kerner“ und „Silent Cooking“ als Beispiele für die unterschiedliche Inszenierung von Aura im kulinarischen Kontext untersucht.

  • Benjamins Aurabegriff und dessen Übertragung auf Essen
  • Die mediale Konstruktion von Aura in TV-Kochformaten
  • Die Rolle von Einmaligkeit, Flüchtigkeit und Reproduzierbarkeit in der kulinarischen Aura
  • Vergleich der Inszenierung von Aura in „Kochen bei Kerner“ und „Silent Cooking“
  • Theatrale Aspekte der Kochsendungen und deren performativer Charakter

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Der Essay stellt die These auf, dass Kochshows über ihren audiovisuellen Status hinauswachsen und alle Sinne ansprechen. Die Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, ob und wie sich das Konzept der Aura auf Essen übertragen lässt, wobei insbesondere die mediale Inszenierung der Aura im Fokus steht. Die Untersuchung konzentriert sich auf die TV-Formate „Kochen bei Kerner“ und „Silent Cooking“ und analysiert, wie diese unterschiedliche Konzepte der Aura im kulinarischen Kontext vermitteln.

Benjamins Aurabegriff

Dieser Abschnitt beleuchtet Benjamins Konzept der Aura und dessen Bezug zur technischen Reproduzierbarkeit von Kunstwerken. Die Einmaligkeit von Originalen und deren Verfall durch die Reproduktion stehen im Zentrum der Analyse. Benjamin sieht die Aura als ein Gefüge von Raum und Zeit, das durch die technische Reproduktion zerstört wird.

Die kulinarische Aura

Der Abschnitt befasst sich mit der Frage, wie sich der Aurabegriff auf Essen übertragen lässt. Es wird erörtert, ob und inwiefern Essen als „natürlicher Gegenstand“ oder als „Kunstwerk“ betrachtet werden kann. Die Rezeption von Essen als sinnliche Erfahrung und die kulturellen Bedeutungen von Speisen werden ebenfalls diskutiert.

Schlüsselwörter

Aura, mediale Reproduktion, TV-Kochformat, kulinarische Aura, Einmaligkeit, Flüchtigkeit, „Kochen bei Kerner“, „Silent Cooking“, performativer Charakter, Inszenierung, mediale Konstruktion von Echtheit.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet „kulinarische Aura“?

In Anlehnung an Walter Benjamin beschreibt sie die Einmaligkeit und Flüchtigkeit des kulinarischen Erlebnisses, die durch mediale Inszenierung im Fernsehen konstruiert wird.

Wie inszeniert „Silent Cooking“ die Aura?

Durch den Verzicht auf Moderation und den Fokus auf atmosphärische Bilder und Geräusche wird eine meditative, fast sakrale Aura des Kochens geschaffen.

Was unterscheidet „Kochen bei Kerner“ davon?

Hier steht der performative, theatrale Charakter im Vordergrund, bei dem Präsenz und Unterhaltung durch das Zusammenspiel von Starköchen und Publikum erzeugt werden.

Kann Essen technisch reproduziert werden?

Während das Bild des Essens reproduzierbar ist, bleibt der Genuss ein flüchtiges Original, dessen Aura im Fernsehen nur simuliert werden kann.

Warum sind TV-Kochshows so erfolgreich?

Sie nutzen mediale Performances, um eine Vermittlung von Präsenz zu erreichen, die über das rein Audiovisuelle hinausgeht und alle Sinne anspricht.

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Résumé des informations

Titre
Gastrotheater. Zur Inszenierung der kulinarischen Aura in TV-Kochformaten
Université
Free University of Berlin
Note
1,0
Auteur
Peter Troll (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
13
N° de catalogue
V75814
ISBN (ebook)
9783638770453
ISBN (Livre)
9783656760924
Langue
allemand
mots-clé
Gastrotheater Inszenierung Aura TV-Kochformaten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Peter Troll (Auteur), 2007, Gastrotheater. Zur Inszenierung der kulinarischen Aura in TV-Kochformaten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75814
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Extrait de  13  pages
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