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Durchführung und Auswertung einer Mitarbeiterbefragung im OP-Bereich eines Regionalspitals

Title: Durchführung und Auswertung einer Mitarbeiterbefragung im OP-Bereich eines Regionalspitals

Term Paper , 2007 , 62 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Mike Jahn (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Summary Excerpt Details

Mitarbeiterbefragungen sind in Betrieben der Privatwirtschaft schon seit Jahrzehnten ein beliebtes Instrument der Organisationsführung und -entwicklung. Umfragen, welche zu diesem Thema in den vergangenen 20 Jahren zum Beispiel in amerikanischen und deutschen Unternehmen durchgeführt wurden, lassen diesen Schluss zu. Dabei war und ist das Ziel der meisten Mitarbeiterbefragungen, Veränderungsprozesse auszulösen und zu forcieren, um für auftretende Probleme zukunftsorientierte Lösungen zu finden. (vgl. BORG 2003, 19).

Die Mitarbeiterbefragung, welche ich in meiner Hausarbeit beschreibe, wurde in einem Spital am Zürichsee mit etwa 160 Betten in der OP-Abteilung durchgeführt.
Der OP-Bereich wird zurzeit mit dem Ziel restrukturiert, diese Abteilung betriebswirtschaftlich und erfolgsorientiert führen zu können. Deshalb wurde vor eineinhalb Jahren eine OP-Managerin angestellt. Sie hat im Rahmen dieses Veränderungsprozesses auch die Meinungen der Mitarbeitenden erfahren wollen und mich aufgrund meines Pflegemanagementstudiums mit der Durchführung der Mitarbeiterbefragung betraut.

Das Ziel der Befragung reichte allerdings noch weiter. Es sollte die Meinungen aller im OP-Bereich arbeitenden Berufsgruppen zu den Themen Planung, Organisation, Abläufe, Kommunikation und Vorgesetztenverhalten erhoben werden. Angesprochen wurden somit nicht ausschliesslich die Berufsgruppe der Pflegenden, sondern auch der involvierte ärztliche Dienst des Hauses sowie alle betroffenen Belegärzte. Diese Vorgaben erschwerten die Erstellung nur eines Fragebogens für alle Interessensgruppen erheblich.

Es sollte eine Vollbefragung aller Betroffenen erfolgen. Wir entschlossen uns, wegen der einfacheren Auswertung der Ergebnisse, überwiegend geschlossene Fragen zu stellen, welchen Antwortmöglichkeiten hinzugefügt wurden. Mittels Bewertungsskala konnten die Befragten in vier Kategorien ihre Zustimmung oder Ablehnung zum Ausdruck bringen.

Besonderes Augenmerk haben wir auf die Informationspolitik gelegt, da wir nur so das Interesse steigern und eine akzeptable Rücklaufquote erreichen konnten. So wurden die involvierten Chefärzte während einer OP-Bereichssitzung von mir über Durchführung und Ziele der Mitarbeiterbefragung informiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Abgrenzung der Themenstellung

2 Annäherung an das Thema Mitarbeiterbefragung

2.1 Theoretische Grundlagen zur Mitarbeiterbefragung

2.2 Bezug zur Spitalpraxis

3 Ziele der Mitarbeiterbefragung

3.1 Theoretische Grundlagen zur Zielstellung

3.2 Ziele der OP-Managerin

4 Fragestellungen und Hypothesen

4.1 Was wurde gefragt?

4.2 Hypothesen

5 Vorbereitung

5.1 Wer wurde befragt?

5.2 Erstellung des Fragebogens

5.3 Information an alle Beteiligten

6 Durchführung der Befragung und Erfassung der Daten

6.1 Verteilen der Fragebögen

6.2 Computergestützte Datenerfassung

7 Auswertung und Präsentation der Ergebnisse

7.1 Das Meinungsbild

7.2 Erläuterungen zu ausgewählten Ergebnissen

7.3 Präsentation und Berichterstattung

8 Fazit zur Mitarbeiterbefragung

9 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Durchführung einer Mitarbeiterbefragung in einem Operationsbereich eines Schweizer Spitals, um als Grundlage für notwendige Restrukturierungsprozesse und zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit zu dienen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert auf die Einschätzung der Arbeitsbedingungen, der Organisationsabläufe sowie der Zusammenarbeit innerhalb des interdisziplinären Teams aus Pflege und Ärzteschaft.

  • Analyse der Arbeitsbedingungen im Operationsbereich
  • Optimierung der organisatorischen Abläufe
  • Evaluation der interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Führungskultur und Respekt gegenüber Mitarbeitenden
  • Methodik der Mitarbeiterbefragung im Klinikalltag

Auszug aus dem Buch

1 Abgrenzung der Themenstellung

Mitarbeiterbefragungen (MAB) sind in Betrieben der Privatwirtschaft schon seit Jahrzehnten ein beliebtes Instrument der Organisationsführung und -entwicklung. Umfragen, welche zu diesem Thema in den vergangenen 20 Jahren zum Beispiel in amerikanischen und deutschen Unternehmen durchgeführt wurden, lassen diesen Schluss zu. Dabei war und ist das Ziel der meisten Mitarbeiterbefragungen, Veränderungsprozesse auszulösen und zu forcieren, um für auftretende Probleme zukunftsorientierte Lösungen zu finden (vgl. BORG 2003, 19).

Erfreulicherweise wächst die Popularität dieses Instrumentes inzwischen auch in Einrichtungen des Gesundheitswesens, denen leider nicht ohne weiteres unterstellt werden kann, sich über die ausserordentliche Bedeutung ihrer Mitarbeitenden für den Unternehmenserfolg von vornherein im Klaren zu sein.

Die MAB, welche hier vorgestellt wird, fand in einem Schweizer Spital mit etwa 160 Betten im Operationsbereich (OP) statt. Sie richtete sich nicht ausschliesslich an die Berufsgruppe der Pflegenden, sondern auch an Chef-, Ober-, Assistenz- und Belegärztinnen und -ärzte.

Der Operationsbereich wird zurzeit mit dem Ziel restrukturiert, diese Abteilung betriebswirtschaftlich und erfolgsorientiert führen zu können. Dass im Rahmen dieses Veränderungsprozesses auch eine Befragung aller am Produktionsprozess Beteiligten durchgeführt wurde, liegt einzig an der neu angestellten OP-Managerin. Sie zeigte und zeigt sich an der Meinung der Mitarbeitenden interessiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Abgrenzung der Themenstellung: Einführung in die Bedeutung von Mitarbeiterbefragungen im Gesundheitswesen und Begründung der Untersuchung für einen spezifischen Operationsbereich.

2 Annäherung an das Thema Mitarbeiterbefragung: Darstellung der theoretischen Grundlagen sowie der Klassifikation verschiedener Befragungstypen und deren Relevanz für den Spitalalltag.

3 Ziele der Mitarbeiterbefragung: Definition der Zielkategorien und spezifische Festlegung der Ziele der OP-Managerin zur Prozessoptimierung.

4 Fragestellungen und Hypothesen: Entwicklung zentraler Forschungsfragen und Aufstellung von Hypothesen zu Arbeitsbedingungen, Abläufen und Zusammenarbeit.

5 Vorbereitung: Planung der Vollerhebung, Erstellung des Fragebogens und Kommunikation gegenüber den beteiligten Berufsgruppen.

6 Durchführung der Befragung und Erfassung der Daten: Beschreibung des Verteilungs- und Rücklaufprozesses der Fragebögen sowie der anschließenden computergestützten Datenerfassung.

7 Auswertung und Präsentation der Ergebnisse: Analyse des Meinungsbildes und Visualisierung zentraler Ergebnisse für die verschiedenen Berufsgruppen.

8 Fazit zur Mitarbeiterbefragung: Kritische Reflexion der Ergebnisse, der Qualität der Erhebung und der wahrgenommenen Arbeitskultur.

9 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Einschätzung der gewonnenen Erkenntnisse und Ausblick auf zukünftige Anwendungsmöglichkeiten des Instruments.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterbefragung, Spital, Operationsbereich, Arbeitszufriedenheit, Qualitätsmanagement, Pflegemanagement, Organisationsentwicklung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Arbeitsbedingungen, Führungskultur, Einstellungsforschung, Datenanalyse, Klinikalltag, Befragungsmethode, Restrukturierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Durchführung und Auswertung einer Mitarbeiterbefragung im Operationsbereich eines Schweizer Spitals, um Meinungen zu Arbeitsbedingungen und Organisationsabläufen zu erfassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsplatzzufriedenheit, der Qualität der Ablauforganisation, der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufsgruppen sowie der Einschätzung der Führungskräfte.

Welches primäre Ziel verfolgt die Befragung?

Das Hauptziel ist es, ein Meinungsbild zur Unterstützung von Restrukturierungsprozessen zu erhalten und die Mitarbeiterzufriedenheit durch aktives Einbinden in Entscheidungsprozesse zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Vollerhebung mittels eines schriftlichen Fragebogens, der überwiegend geschlossene Fragen enthält, unterstützt durch eine Inhaltsanalyse für offene Antworten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung (Fragebogenerstellung, Zieldefinition), die Durchführung (Datenerhebung, Rücklauf) und die differenzierte Auswertung der Ergebnisse unter Einbeziehung der spezifischen Berufsgruppen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Mitarbeiterbefragung (MAB), Operationsmanagement, Interdisziplinarität, Arbeitszufriedenheit und empirische Sozialforschung.

Warum wurde die Befragung spezifisch für den OP-Bereich durchgeführt?

Die Befragung wurde durch eine neue OP-Managerin initiiert, um die betriebswirtschaftliche Restrukturierung auf eine breitere Informationsbasis zu stellen und die Akzeptanz bei allen Beteiligten zu fördern.

Wie gehen die Autoren mit dem Thema Anonymität um?

Die Anonymität wurde als oberstes Gebot definiert, wobei jedoch festgestellt wurde, dass eine gewisse Sorge vor Sanktionen bei kritischen Äußerungen die Teilnahmebereitschaft bei demographischen Angaben beeinflusste.

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Details

Title
Durchführung und Auswertung einer Mitarbeiterbefragung im OP-Bereich eines Regionalspitals
College
University of Applied Sciences Hamburg  (Studiengang Pflegemanagement)
Grade
1,3
Author
Mike Jahn (Author)
Publication Year
2007
Pages
62
Catalog Number
V75848
ISBN (eBook)
9783638808545
ISBN (Book)
9783638916981
Language
German
Tags
Durchführung Auswertung Mitarbeiterbefragung OP-Bereich Regionalspitals
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mike Jahn (Author), 2007, Durchführung und Auswertung einer Mitarbeiterbefragung im OP-Bereich eines Regionalspitals, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75848
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