Die Fußball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006


Seminararbeit, 2005

18 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006TM
1.1. Geschichte
1.2. Datum und Fakten
1.3. Austragungsorte und ihre Spiele

2. Die WM 2006 unter wirtschaftlichen Aspekten
2.1. Das Barwertprinzip
2.2. Groß-Event WM
2.2.1. Populär und profitabel
2.2.2. Wirtschaftliche Impulse durch die WM
2.2.2.1. Die 3 Phasen der wirtschaftlichen Auswirkungen der WM
2.2.2.2. Zusammensetzung des erwarteten gesamtwirtschaftlichen Gewinns
2.3. Eventdienstleistungen im Rahmen der WM
2.3.1. Sponsoren
2.3.2. Förderer

3. Vorstellung des Agenturpools für das Projekt „WM 2006“
3.1. Vorteile eines Pools
3.2. Teilnehmer

4. Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis

Ehrenwörtliche Erklärung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb.1 Alle Weltmeister im Überblick

Abb.2 „Ewige WM-Tabelle“

Abb.3 Ergebnis pro Periode (diskontierter Nettonutzen im Zeitverlauf)

Abb.4 Wirtschaftliche Impulse durch die FIFA Fussball-WM 2006TM

Abb.5 Geschäftschancen im Umfeld der FIFA Fussball-WM 2006TM nach Branchen

1.FIFA FUßBALL- WELTMEISTERSCHAFT DEUTSCHLAND 2006TM

1.1. Die Geschichte

Kein anderes Sportereignis schlägt die Welt derartig in seinen Bann, wie die Fußballweltmeisterschaft, der FIFA World CupTM. Die Idee, die stärksten Nationalmannschaften der Welt zu einem Turnier um den Titel des Weltmeisters zusammen zu bringen, geht auf eine Gruppe französischer Fußballfunktionäre um den visionären Jules Rimet zurück. Jules Rimet, Präsident der FIFA von 1921 bis 1954 schaffte es, die FIFA von 20 auf 85 Mitgliedsverbände anwachsen zu lassen, eine beachtliche Leistung für diese unruhige Zeit.

Die erste FIFA Fußball-Weltmeisterschaft fand 1930 in Uruguay statt, zuvor hatte der Weltverband FIFA lediglich die Turniere bei den Olympischen Spielen organisiert. Der DFB entsandte das erste Mal kein Team; zum Einen aus Kostengründen, zum Anderen wegen der langen Abwesenheit der Spieler von ihren Arbeitsplätzen.

Bis ins Jahr 1938 (Frankreich) fand die Endrunde abwechselnd in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent statt. Aufgrund des zweiten Weltkrieges konnte erst 12 Jahre später die 4. WM (1950) in Brasilien wieder organisiert werden, Deutschland war jedoch geächtet und durfte an dieser WM nicht teilnehmen. Erst 1954 in der Schweiz durfte Deutschland wieder antreten und gewann mit dem WM-Titel den markantesten Sieg in der Geschichte des deutschen Sports („Das Wunder von Bern“).

Die 17. WM 2002 in Japan und Südkorea war ein Zeichen für eine fortschreitende Globalisierung des Fußballs, die sich nicht mehr nur auf Amerika und Europa erstreckt. Erstaunlich ist, dass in bislang 17 WM Turnieren erst 7 verschiedene Mannschaften den Titel erkämpft haben (s. Abb. 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Abb. 1 Alle Weltmeisterschaften imÜberblick)1

In der „ewigen Tabelle“ befindet sich Brasilien auf Platz 1, Deutschland auf Platz 2 und Italien belegt den 3. Platz (s. Abb. 2).

(Abb.2 „ Ewige WM-Tabelle “ (verkürzt auf 10 Pl ä tze))2

1.2. Datum und Fakten

Die WM wird vom 9. Juni bis zum 9. Juli 2006 in Deutschland um den Titel des 18. FußballWeltmeisters von 32 Mannschaften ausgetragen. Insgesamt gibt es 64 Spiele an 12 Spielorten. Deutschland ist nach 1974 zum zweiten Mal Gastgeber des großen Sportereignisses und somit automatisch qualifiziert, Brasilien als Weltmeister muss sich jedoch nach den neuen Regel-Änderungen erst wieder qualifizieren.

Die Vorrunden wurden am 5. Dezember 2003 in Frankfurt am Main ausgelost, die Endrunde wird am 3. Dezember 2005 in Leipzig gezogen.

Das Eröffnungsspiel der Endrunde wird am 9. Juni 2006 in München mit der Gastgebermannschaft beginnen und am 9. Juli (hoffentlich auch wieder mit der Gastgebermannschaft) sein Endspiel in Berlin finden. (Offizielle Mitteilung des WM-OK am

27.10.2004: „Die Organisationskommission für die FIFA Fussball-WeltmeisterschaftTM hat in ihrer heutigen Sitzung unter dem Vorsitz von Lennart Johansson beschlossen, dass Deutschland als Gastgeber der nächsten WM das Eröffnungsspiel am 9. Juni 2006 in München bestreiten wird“)1

Deutschland erwartet ca. 3,2 Millionen Fußballfans und Gäste aus aller Welt.

Verantwortlich für die Austragung der WM ist das OK FIFA WM 2006TM mit Franz Beckenbauer als Präsidenten.

1.3. Austragungsorte und ihre Spiele

Die Spiele werden in folgenden Städten ausgetragen (für eine detaillierte Darstellung s. Anhang):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. DIE WM 2006 UNTER WIRTSCHAFTLICHEN ASPEKTEN

2.1. Das Barwertprinzip

1 Barwert = Wert einer zukünftigen Zahlung abgezinst auf den heutigen Zeitpunkt Problem:

-Es gibt nicht „den EINEN Kalkulationszinssatz“
-Durch die Zinsstrukturkurve sind für verschiedene Laufzeiten auch unterschiedliche

Zinssätze gegeben

Die Rückflüsse müssen damit mit dem entsprechenden zeitgerechten Zins abgezinst werden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

oder bei Ersetzen von E-A durch R und (1+i) durch q

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

bzw. bei Ausgliederung der Anschaffungsauszahlung zum Zeitpunkt Null und des Liquidationserlöses im Zeitpunkt n:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

t = einzelne Periode von 0 bis n

Et = Einzahlungen der Periode t (z.B. jährliche Einzahlungen)

At = Auszahlungen der Periode t

Rt = Et - At (Rückflüsse der Periode t)

C0 = Kapitalwert

Ln = Liquidationserlös in der Periode n

I0 = Investitionsauszahlung in der Periode 0

Es stellt sich also die Frage, ob es sich lohnt in die WM 2005 zu investieren, gerade in Bezug auf die Stadienbauten.

2.2. Die WM 2006 als Groß-Event

2.2.1. Populär und profitabel

Fußballweltmeisterschaften können insbesondere gemessen an der weltweiten TV- Nachfrage, selbst in Relation zu den Olympischen Sommerspielen, als die populärste Großveranstaltung überhaupt gelten. So wurde etwa die WM 1998 in Frankreich, welchen von den sozio-demographischen Strukturen und institutionellen Rahmenbedingungen am ehesten mit der WM 2006 vergleichbar ist, von über 33 Mrd. Menschen am Fernsehbildschirm verfolgt. Das entspricht einem gesamten Zuschauervolumen von rund 50 Mrd. Stunden, was noch deutlich über dem der Olympiade 2000 in Sydney mit 36 Mrd. lag (vgl. Szymanski 2003).1

2.2.2. Wirtschaftliche Impulse durch die WM

2.2.2.1. Die drei Phasen der wirtschaftlichen Auswirkungen der WM

Es gibt drei Haupteinflussfaktoren für die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der WM 2006:2

1. Die Höhe der Stadioninvestitionen, der Ausbau des Verkehrsnetzes und der Aufwand für Planungen und Koordination in der Prä-Event-Phase. Die Wirkung ist jedoch ambivalent, da sie Kosten darstellen, deren Finanzierung zusätzliche Kosten in der Post-Event-Phase nach sich ziehen können.

2. Die Ausgaben von Touristen in der Präsenzphase wirken unmittelbar positiv und werden auch multiplikatorverstärkt, solange sie nicht eventunabhängige Ausgaben verdrängen.

3. Das Stadiengeschäft wird angesichts der überwiegend betriebswirtschaftlich nicht tragfähigen Arenen insgesamt gesehen für dauerhafte Defizite in der Post-Event- Phase sorgen. Die Stadien eignen sich nicht oder sind für darauffolgende Zeit überdimensioniert. Da ein Rückbau nahezu ausgeschlossen ist, drohen in diesen Fällen nicht unerhebliche Folgekosten. Es hängt also von Größen wie z.B. der Bevölkerungszahl der Standorte, die Ligazugehörigkeit des einheimischen Fußballclubs und dem Attraktionspotenzial des Standorts ab, welche Stadien/-Um,- Ausbauten unterm Strich gesehen sich „lohnen“.

Diese 3 Phasen lassen sich an folgender Graphik (s. Abb. 3) für den Nettonutzen darstellen.

[...]


1 vgl. www.fussball-wm-total.de

2 vgl. www.fussball-wm-total.de

1 www.wm-journal.de

1 angelehnt an Perridon/Steiner

1 Kurscheidt

2 angelehnt an Kurscheidt

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Die Fußball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg
Note
1,5
Autor
Jahr
2005
Seiten
18
Katalognummer
V75968
ISBN (eBook)
9783638808576
Dateigröße
557 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fußball-Weltmeisterschaft, Deutschland
Arbeit zitieren
Elena Jasper (Autor), 2005, Die Fußball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75968

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