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Faszination Ecstasy - Inbegriff der Technokultur mit hohem Risikopotential

Titre: Faszination Ecstasy - Inbegriff der Technokultur mit hohem Risikopotential

Dossier / Travail , 2007 , 21 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Sarah Bittner (Auteur)

Santé - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

In meiner Hausarbeit beschäftige ich mich mit der Droge Ecstasy, besonders mit ihrer Zugehörigkeit zur Technoszene und die mit dem Konsum verbundenen Risiken. Wobei ich erstmal einen kleinen Einblick über Techno und deren Szene überhaupt vermitteln möchte und später den Risiken des Konsums einen sehr großen Stellenwert meiner Arbeit widme. Meiner Meinung nach ist dieses Thema bis heute noch absolut aktuell, obwohl die Präsenz von Ecstasy in den Medien in den letzten Jahren etwas weniger geworden ist. Wie dem Jahrbuch Sucht 06 zu entnehmen ist, ist der Konsum der so genannten Partydroge im Vergleich zu den letzten Jahren wieder gestiegen.
Die erstauffällige Konsumentenanzahl von Ecstasy ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17% angestiegen. Bei den Ecstasy Sicherstellungen gab es ebenfalls signifikante Zunahmen, die Anzahl der Sicherstellungen stieg um 35% und die Beschlagnahme von Konsumeinheiten hat sogar einen Anstieg von 63% zu verzeichnen.

Zur Einführung in das Thema möchte ich darlegen, was Ecstasy überhaupt ist und welcher geschichtliche Hintergrund mit dieser Droge in Verbindung steht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Was ist Ecstasy?

1.2 Historischer Abriss zur Entstehung des Ecstasys

2. Wirkungsweise und Toleranz im menschlichen Organismus

3. Die Technokultur

3.1 Techno als Lebensstil (Wirth, 1997, S.16-22)

3.2 Die Party als Gesamtkunstwerk (Claus, C. 1997, S.83-84)

4. Ecstasy in der Technoszene

4.1 Ecstasy als Herzensöffner, die positiven Gefühle beim Konsum (Kuntz, 1998, S.67-95)

4.2 Die Liebesdroge

4.3 Die Tanzdroge

5. Das Risikopotential des Konsums

5.1 Kurzfristige Neben - und Nachwirkungen

5.1.1 Der „Horrortrip“

5.1.2 Der gefährliche „Mischkonsum“

5.2 Langzeitwirkung und Spätschäden des Konsums

5.2.1 Folgen und Komplikationen psychischer Art (Thomasius, R. 1997, S.50-53)

5.2.2 Neurotoxizität / Hirnschäden

5.3 Das Suchtpotential von MDMA

5.4 Mortalität von Konsumenten

6. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Droge Ecstasy in ihrem engen Kontext zur Technokultur und beleuchtet sowohl die psychoaktiven Wirkungsweisen als auch die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken. Das primäre Ziel ist es, den Reiz der Substanz innerhalb der Szene zu erklären und gleichzeitig die kurz- sowie langfristigen Gefahren des Konsums kritisch zu analysieren.

  • Wirkungsweise von MDMA im menschlichen Organismus
  • Techno als Lebensstil und die Bedeutung der Party als Gesamtkunstwerk
  • Ecstasy als zentraler Bestandteil („Liebes- und Tanzdroge“) der Technoszene
  • Kurzfristige Gefahren wie der „Horrortrip“ und Mischkonsum
  • Langzeitfolgen, insbesondere psychische Komplikationen und mögliche Neurotoxizität

Auszug aus dem Buch

4.3 Die Tanzdroge

Manche Konsumenten sind der Meinung, dass sie in Verbindung mit Ecstasy zum ersten Mal in ihrem Leben die Musik wirklich wahrgenommen haben. „Ein junger Mann unter LSD- oder Ecstasy-Einfluss nimmt beim Hören seiner bevorzugten Musik vielleicht nicht nur Töne, Rhythmus und Lautstärke wahr, sondern entdeckt plötzlich die »Seele« der Musik, also eine andere, verborgene Dimension der Realität“ (Zitat Kuntz, 1998, S.74). Die Techno-Musik sei nach Kuntz vor allem eine Musik programmierbarer Computer, die eben so vollsynthetisch ist, wie die Droge selbst (Kuntz, 1998, S.96).

Viele behaupten, dass Ecstasy erst in Verbindung mit der lautstarken, wummernden Musik, mit bis zu 120 Beats pro Minute, sein volles Wirkungsspektrum entfalten kann. Technopartys sein von Fröhlichkeit, Friedlichkeit und Ekstase geprägt (vgl. gruene-berlin.de, „Die Technoparty“). Man feiert nie allein, alle Personen einer Party bilden eine riesige Gemeinschaft. Raver haben ein sehr großes Mitgefühl und viel Akzeptanz gegenüber anderen. Durch die Ecstasyeinnahme erhält man ein Gefühl unerschöpflicher Energie, welches die Konsumenten oft zum stundenlangen Tanzen ohne jegliche Pausen animiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Ecstasy-Konsums ein und verknüpft die Droge mit der Technoszene, wobei auch aktuelle statistische Anstiege des Konsums thematisiert werden.

2. Wirkungsweise und Toleranz im menschlichen Organismus: Dieses Kapitel erläutert die physiologischen Prozesse von MDMA im Körper, insbesondere die Serotonin- und Dopaminfreisetzung sowie die Mechanismen der Toleranzbildung.

3. Die Technokultur: Hier wird die Entstehung der Technobewegung als Jugendkultur skizziert und die soziologische Bedeutung des Lebensstils sowie der Party als Gesamtkunstwerk analysiert.

4. Ecstasy in der Technoszene: Das Kapitel beschreibt, warum Ecstasy als Herzensöffner, Liebes- und Tanzdroge eine essenzielle Rolle für das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Technokultur spielt.

5. Das Risikopotential des Konsums: Dies ist der medizinisch-analytische Teil, der akute körperliche Nebenwirkungen, Horrortrips, die Gefahren durch Mischkonsum, langfristige psychische Schäden sowie neurotoxische Auswirkungen und Suchtpotentiale behandelt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ambivalenz zwischen dem hohen Faszinationspotential der Droge und den gesundheitlichen Gefahren zusammen und plädiert für die Einführung von „Safer House“-Konzepten als Maßnahme zur Schadensminimierung.

Schlüsselwörter

Ecstasy, MDMA, Technokultur, Raver, Partydroge, Risikopotential, Serotonin, Mischkonsum, Neurotoxizität, Tanzdroge, Suchtpotential, Safer House, Gesundheitswissenschaften, Psychische Folgen, Schadensminimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Droge Ecstasy (MDMA) und ihre tiefe Verwurzelung in der Technokultur sowie die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken für die Konsumenten.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentral sind die soziologische Betrachtung der Technoszene, die physiologische Wirkung von MDMA und die detaillierte medizinische Aufarbeitung der kurz- und langfristigen Konsumgefahren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, das Phänomen Ecstasy aus gesundheitswissenschaftlicher Sicht zu durchleuchten und aufzuzeigen, wie der Konsum mit dem Lebensstil der Technoszene korreliert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle Studien, Erfahrungsberichte von Konsumenten und fachwissenschaftliche Erkenntnisse über Ecstasy und die Technoszene zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Wirkung von MDMA, die Analyse des Technos als Lebensstil und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Risikopotential des Konsums.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ecstasy, Technokultur, MDMA, Risikopotential, Safer House und Schadensminimierung.

Wie unterscheidet sich die Technoszene beim Tanzen von normalen Diskotheken?

Laut der Arbeit ist Tanzen bei Technopartys ein zentraler, unumgänglicher Bestandteil der Gemeinschaft, während in normalen Diskotheken oft eine Trennung zwischen aktiven Tänzern und Beobachtern besteht.

Was fordert der Autor zur Verbesserung der Sicherheit auf Partys?

Der Autor fordert die Etablierung von „Safer House“-Konzepten, inklusive gratis Wasserabgabe, guter Belüftung, geschultem Personal für Notfälle und präventiven Informationsangeboten.

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Résumé des informations

Titre
Faszination Ecstasy - Inbegriff der Technokultur mit hohem Risikopotential
Université
University of Bremen
Note
1,0
Auteur
Sarah Bittner (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
21
N° de catalogue
V76055
ISBN (ebook)
9783638815017
ISBN (Livre)
9783638816557
Langue
allemand
mots-clé
Faszination Ecstasy Inbegriff Technokultur Risikopotential
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah Bittner (Auteur), 2007, Faszination Ecstasy - Inbegriff der Technokultur mit hohem Risikopotential, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76055
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