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Mobile Jugendarbeit

Arbeitsformen und Perspektiven

Title: Mobile Jugendarbeit

Research Paper (undergraduate) , 2001 , 16 Pages , Grade: 1

Autor:in: Dipl.-Sozialpäd. Nadine Schuster (Author)

Social Work
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Das Thema mobile Jugendarbeit ist für mich von Interesse, da ich mich bisher ausschließlich mit der Offenen Jugendarbeit beschäftigt habe. Die Arbeit und Auseinandersetzung mit diesem Thema sollte mir neue Denkansätze ermöglichen und mich einer ganz anderen Form der Kinder- und Jugendarbeit zumindest gedanklich näher bringen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Themabegründung – Warum Mobile Jugendarbeit?

1.1 Bezug zum Praktikum

1.2 Persönliches Interesse am Thema

2 Entwicklungsgeschichte und Begriffsklärung

2.1 Die Entstehung der mobilen Jugendarbeit

2.2 Was ist Mobile Jugendarbeit?

2.3 Entscheidung für eine Definition

3 Arbeitsformen der Mobilen Jugendarbeit

3.1 Streetwork

3.2 Einzelarbeit

3.3 Gruppen- und Cliquenarbeit

3.4 Gemeinwesenarbeit

4 Perspektiven

4.1 In der Bundesrepublik

4.2 Global

5 Praxisbezug – mobile Jugendarbeit in Bonn

6 Schluss

6.1 Kritische Auseinandersetzung

6.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept der Mobilen Jugendarbeit als ergänzende Form der sozialen Arbeit. Ziel ist es, den Mehrwert aufsuchender Ansätze für marginalisierte Jugendliche aufzuzeigen, die von klassischen stationären Einrichtungen nicht erreicht werden, und die verschiedenen methodischen Arbeitsformen theoretisch wie praktisch einzuordnen.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte der Mobilen Jugendarbeit
  • Differenzierung der methodischen Arbeitsformen (Streetwork, Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit)
  • Nationale und globale Perspektiven sowie zukünftige Herausforderungen
  • Praxisbeispiel: Das „rollende Jugendzentrum“ Speedy in Bonn

Auszug aus dem Buch

3.1 Streetwork

Einen unverzichtbaren Bestandteil der Mobilen Jugendarbeit stellt die regelmäßige Streetwork dar. Streetwork beschreibt „das Aufsuchen von Jugendlichen an ihren Treffs beziehungsweise in ihren sozialen Räumen“ und „stellt das Miterleben und Kennenlernen der Lebenswelt der Jugendlichen sicher“. Streetwork bedeutet also, die Jugendlichen dort aufzusuchen, wo sie sich treffen, sei es in Kneipen, an Bahnhöfen, in Parks oder an Straßenecken. In der Rolle von „Fremden“ bzw. „Eindringlingen“ in der Lebenswelt der Straßenkinder müssen die SozialarbeiterInnen versuchen, zu ihnen Kontakt aufzubauen und zu festigen. Sie sollen durch diese Form der Mobilen Jugendarbeit Einfluß nehmen auf die Lebenswelt der Straßenkinder. (Steffan, W., 1995, www.fh-potsdam.de) Streetwork bedeutet eine Verlagerung von Prävention und Betreuung an die Orte, in denen die Zielgruppen ihren Alltag leben. Das regelmäßige und verbindliche Aufsuchen der Menschen an ihren Treffs, in ihren sozialen Räumen, sichert das Kennenlernen und Miterleben der Lebenswirklichkeit dieser Menschen und versichert sie des andauernden Interesses der SozialarbeiterInnen an dieser Wirklichkeit.

Doch Streetwork allein reicht nicht aus. Aus ihr entwickeln sich Anknüpfungspunkte für die Einzelfallarbeit und die Gruppenarbeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Themabegründung – Warum Mobile Jugendarbeit?: Die Autorin motiviert ihre Themenwahl durch ihre Praxiserfahrung in einem Jugenddomizil und den Wunsch, auch jene Jugendliche zu verstehen, die klassische Angebote nicht nutzen.

2 Entwicklungsgeschichte und Begriffsklärung: Dieses Kapitel zeichnet die historische Genese der aufsuchenden Arbeit nach und diskutiert verschiedene Definitionen der Mobilen Jugendarbeit als Instrument zur Lösung sozialer Konflikte.

3 Arbeitsformen der Mobilen Jugendarbeit: Hier werden die vier zentralen Säulen – Streetwork, Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit – detailliert erläutert und deren Zusammenspiel beschrieben.

4 Perspektiven: Das Kapitel beleuchtet den aktuellen Status der Mobilen Jugendarbeit in Deutschland sowie die internationale Dimension der Unterstützung von Straßenkindern.

5 Praxisbezug – mobile Jugendarbeit in Bonn: Am Beispiel des umgebauten Busses „Speedy“ wird aufgezeigt, wie aufsuchende Arbeit niederschwellig und bedürfnisorientiert vor Ort gelingen kann.

6 Schluss: Die Autorin reflektiert die zukünftige Bedeutung der Mobilen Jugendarbeit und zieht ein persönliches Resümee über ihren Erkenntnisgewinn während der Ausarbeitung.

Schlüsselwörter

Mobile Jugendarbeit, Streetwork, Sozialpädagogik, aufsuchende Sozialarbeit, Einzelfallhilfe, Cliquenarbeit, Gemeinwesenarbeit, marginalisierte Jugendliche, Jugendsozialarbeit, Lebensweltorientierung, Prävention, Straßenkinder, Sozialraum, Speedy, Jugendhilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Mobilen Jugendarbeit, ihren verschiedenen Arbeitsformen und ihrer Rolle bei der Unterstützung ausgegrenzter Kinder und Jugendlicher.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, den methodischen Bausteinen, den nationalen und globalen Zukunftsperspektiven sowie einem konkreten Praxisbeispiel aus Bonn.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Stellenwert der Mobilen Jugendarbeit als professionelle und notwendige Ergänzung zur stationären Jugendarbeit darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die Einbeziehung praktischer Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld, um das Thema fundiert aufzubereiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung, eine detaillierte Erläuterung der Methoden (Streetwork, Einzel-, Gruppen- und Gemeinwesenarbeit) und eine Analyse der Perspektiven.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Mobile Jugendarbeit, Streetwork, Sozialraum, aufsuchende Sozialarbeit und Gemeinwesenarbeit sind die zentralen Begriffe der Publikation.

Was unterscheidet das Projekt „Speedy“ in Bonn von anderen Angeboten?

„Speedy“ fungiert als rollendes Jugendzentrum, das direkt die Treffpunkte der Jugendlichen aufsucht und so den Kontakt zu jenen aufbaut, die klassische Einrichtungen meiden.

Warum ist laut der Autorin eine Kombination verschiedener Arbeitsformen notwendig?

Da Streetwork allein als Methode nicht ausreicht, um nachhaltige Hilfe zu leisten, bietet die Kombination mit Einzelfall-, Gruppen- und Gemeinwesenarbeit einen komplexeren Ansatz, der das gesamte Umfeld der Betroffenen einbezieht.

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Details

Title
Mobile Jugendarbeit
Subtitle
Arbeitsformen und Perspektiven
College
University of Applied Sciences Coburg
Grade
1
Author
Dipl.-Sozialpäd. Nadine Schuster (Author)
Publication Year
2001
Pages
16
Catalog Number
V76233
ISBN (eBook)
9783638811309
Language
German
Tags
Mobile Jugendarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Sozialpäd. Nadine Schuster (Author), 2001, Mobile Jugendarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76233
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