Kunstunterricht in einer 9. Klasse, Hauptschule. Praktikumsbericht als Lehrkraft

Themen: Selbstfindung und Individualität durch Vermittlung verschiedener Landschaftstypen / Praktische Umsetzung von Perspektive / Modell zu einer praktischen Werkarbeit mit Holz


Praktikumsbericht / -arbeit, 2006

58 Seiten


Leseprobe

Inhalt

1. Vorbemerkungen
1.1. Erwartungen an das Schulpraktikum:
1.2. Aufgaben und Ziele:
1.3. Didaktische Grundsätze
1.4. Die Schule und ihr Einzugsgebiet
1.5. Das Kollegium
1.6. Die Schülerschaft
1.7. Meine Klasse
1.8. Klassenliste
1.9. Planung von Unterricht

2. Detaildarstellung der Unterrichtseinheiten
2.1 Unterrichtseinheit 1
2.1.1 Unterrichtsgegenstand
2.1.2 Ziel der Einheit 1
2.1.3 Methodik Einheit 1
2.2 Unterrichtseinheit 2
2.2.1 Unterrichtsgegenstand
2.2.2 Unterrichtsablauf
2.2.3 Ziel der Einheit 2
2.2.4 Methodik Einheit 2

3 Detaildarstellung gehaltener Stunden
3.1 Hospitation als Einstieg
3.2 Gehaltene Stunden der Unterrichtseinheit 1
3.2.1 Erste Stunde der Unterrichtseinheit 1
3.2.2 Zweite Stunde der Unterrichtseinheit 1
3.2.3 Dritte Stunde der Unterrichtseinheit 1
3.2.4 Vierte Stunde der Unterrichtseinheit 1
3.2.5 Fünfte Stunde der Unterrichtseinheit 1
3.2.6 Praktische Phase der Unterrichtseinheit 1
3.2.7 Letzte Stunde der Unterrichtseinheit 1
3.3 Gehaltene Stunden der Unterrichtseinheit 2
3.3.1 Erste Stunde der Unterrichtseinheit 2
3.3.2 Zweite Stunde der Unterrichtseinheit 2
3.3.3 Dritte Stunde der Unterrichtseinheit 2
3.3.4 Der Projekttag
3.3.5 Vierte Stunde der Unterrichtseinheit 2
3.3.6 Letzte Stunde der Unterrichtseinheit 2

4 Reflexion des Praktikums:
4.1 Wirkungen auf mich als Praktikantin
4.2 Die Klasse
4.3 Zusammenfassende Beurteilung

5. Literatur

1. Vorbemerkungen

1.1. Erwartungen an das Schulpraktikum:

Meine Erwartungen bezüglich meines Schulpraktikums an der W.- Schule orientieren sich hauptsächlich an meiner persönlichen Eignung als Lehrkraft.

Rückblickend kann ich die Frage, ob ich mich für den Lehrerberuf als geeignet betrachte, beziehungsweise ob mir der Lehrerberuf für mich geeignet erscheint, mit einem sicheren „Ja“ beantworten.

Vor Beginn des Praktikums habe ich bereits mit der Schule Kontakt aufgenommen und mich meinem Mentor vorgestellt.

Mir wird eine neunte Hauptschulklasse zugeteilt. Die Klassenstufe im Vorfeld zu wissen bietet mir die Möglichkeit, mich auf eine bestimmte Thematik sowie den Wissensstand der Schüler/innen einzustellen und dementsprechend Unterrichtsentwürfe vorzubereiten.

Auf die Unterrichtsentwürfe bezogene Leitfragen, Erwartungen, Ziele und Reflexionen finden sich auf folgenden Seiten wieder.

1.2. Aufgaben und Ziele:

Folgende wesentliche Aufgaben und Ziele wurden mit dem Schulpraktikum verfolgt

- Kinder und Jugendliche sollen ihre Sinnlichkeit, ihre Wünsche und Vorstellungen und Fantasien entfalten
- Wahrnehmungen und Perspektiven müssen geklärt, differenziert und reflektiert werden.
- Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit aller Sinne müssen gestärkt und ausgebildet werden
- die ästhetische Praxis muss mit eingebunden werden, denn sie erfordert ein Ganzheitliches Verhalten, bei dem sich Fühlen, Handeln und Reflektieren gemeinsam entfalten müssen.
- ästhetisch gestaltete Lebenswelt von SchülerInnen und ihre Produkte müssen sich in die Alltagskultur integrieren
- emotional behaftete Bezugspunkte sollten aufgegriffen und auf momentane Angebote der Medien- und Produktindustrie eingegangen werden
- die ästhetische Praxis soll die Fähigkeit zu konzentrierter Arbeit fordern und fördern
- Kunstwerke der Vergangenheit und der Gegenwert können helfen, insofern sie mit der eigenen ästhetischen Praxis in enger Verbindung stehen, das ästhetische Denken auszubilden.

1.3. Didaktische Grundsätze

Im Rahmen des Praktikums wurden folgende zentrale didaktische Grundsätze verfolgt:

- den Mittelpunkt bildet die ästhetische Praxis der SchülerInnen.
- die Annäherung und der Umgang mit Kunstwerken erfolgt im Rahmen praktischer und reflektierter Arbeit
- die Unterrichtsthematik bezieht sich auf Erfahrungsberichte- und Aspekte, die die SchülerInnen beeindrucken. Die sie gefühls- und interressenmäßig beschäftigen.
- die Begegnung mit dem bisher Fremden, wie zum Beispiel fremde Künstler, fremde Bilder oder Plastiken, all das fördert die Akzeptanz und die Toleranz eigener und fremder Produktions- und Ausdrucksfähigkeit.
- Thema und Aufgabenstellung müssen unmittelbare Bedürfnisbefriedigung geben. Weiter müssen Wahrnehmungsprozesse und Erkenntnisse unter Beteiligung (seitens der SchülerInnen) an fantasiegeleiteten Vorstellungen in Gang gebracht werden.
- Unterschiedliche Erfahrungen machen die Berücksichtigung eigener (d. Schüler) Erfahrungen, Eindrücke und Erkenntnisse notwendig.
- die SchülerInnen müssen sich Techniken und Verfahrensweisen im Sinne eines problemorientierten Unterrichts erarbeiten.
- auch müssen sich die Lernenden intensiv mit den Inhalten ihrer Wahrnehmungsbereiche auseinender setzen und ihre Sichtweisen darstellen.

1.4. Die Schule und ihr Einzugsgebiet

Die Schule unterliegt dem System einer integrierten Gesamtschule, wonach die SchülerInnen der neunten Klassen in leistungsbezogene Kurse A, B oder C eingeteilt sind. Die Schule liegt am Ortsrand mitten in einem Waldstück. Sie ist von den umliegenden Dörfern und einer Kleinstadt gut zu erreichen und bietet durch ihre ruhige Lage im Wald ein beruhigendes Lernklima. Die Schule umfasst die Jahrgänge fünf bis zehn.

Der Unterricht beginnt Montag bis Freitag um 7:50Uhr und endet um 13:00uhr. Des Weiteren finden, im Nachmittagsprogramm, die SchülerInnen die Möglichkeit eine AG zu besuchen.

Die SchülerInnen der neunten Hauptschulklasse absolvieren im Rahmen ihrer Berufswahlvorbereitungen ein 2-Wöchiges Betriebspraktikum.

1.5. Das Kollegium

Das Kollegium setzt sich momentan aus 30 Lehrern und Lehrerinnen zusammen.

1.6. Die Schülerschaft

Zum Zeitpunkt meines Praktikums besuchen circa 600 SchülerInnen die W-Schule. Die Zahl der SchülerInnen verhält sich in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend.

1.7. Meine Klasse

Die Klasse in welcher die folgend beschriebene Unterrichtseinheit durchgeführt wurde, ist eine neunte Hauptschulklasse. Insgesamt bilden 21 SchülerInnen: Elf Schüler und zehn Schülerinnen diese Klasse. Die SchülerInnen stammen alle aus den umliegenden Ortschaften und aus der Kleinstadt H.

Bis auf G. K. und A. P. sind alle Schüler deutscher Herkunft, somit ist der Ausländeranteil sehr gering. Da diese beiden die deutsche Sprache weitestgehend fließend beherrschen und ausnahmslos verstehen, ist diesbezüglich keine Differenzierung notwendig.

Es lässt sich feststellen, dass die Klasse für eine Hauptschulklasse ein gutes Sozialverhalten aufweist. Fast allen Schülern ist eine große Hilfsbereitschaft zuzuschreiben. Diese zeigt sich vor allem bei Sozialformen wie Gruppen- oder Partnerarbeiten. Hier kooperieren die Schüler und helfen sich gegenseitig.

Im Gegensatz zu den guten sozialen Kompetenzen ist in der Ausführung von schriftlichen- sowie praktisch-künstlerischen Aufgaben bei dem Großteil der Klasse deutliche Unsicherheit zu erkennen.

1.8. Klassenliste

Aus Datenschutzgründen nicht vorhanden

1.9. Planung von Unterricht

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Detaildarstellung der Unterrichtseinheiten

2.1 Unterrichtseinheit 1

2.1.1 Unterrichtsgegenstand

Die von der Universität vorgegebene Thematik und der im Lehrplan für die Hauptschule geforderte Aspekt der Selbstfindung und Individuenentfaltung müssen miteinander verknüpft werden. Die Verknüpfung mit meinen Vorüberlegungen geeint ergibt folgende Assoziation:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Nach einer Einführung in das Thema sollen die SchülerInnen ihre „Wunschlandschaft“ zeichnerisch oder in Form einer Collage darstellen. Der Unterricht der ersten Einheit soll den SchülerInnen ermöglichen, praktisch-produktiv ihre individuellen Wünsche, Vorstellungen und Fantasien sowie ihre Sinnlichkeiten zu entdecken und diese auszubauen.

Das Kennlernen der verschiedenen Landschaften und die Aufgabe das Wahrgenommene perspektivisch darzustellen, schult die Wahrnehmung und hilft diese zu differenzieren und zu klären. Kompetenzerweiterung bezüglich der kognitiven Leistungen unterstützt zudem die Welt intensiver und differenzierter zu betrachten.

Der Lehrplan des hessischen Kultusministeriums sieht in der neunten Hauptschulklasse das Thema Perspektive vor. Die Schulung des räumlichen Denkvermögens passt zufällig in das von der Universität vorgegebene Thema „Landschaft“.

Die SchülerInnen sollen ihre eigene Umwelt betrachten. Unterschiedliche Perspektiven ergeben genügend Differenzen um die Wahrnehmungsunterschiede zu erkennen, welche die unterschiedlichen Betrachtungsweisen bieten. Auch bieten diese Differenzen eine ideale Diskussionsbasis. Durch diese wird die Kompetenzerweiterung in sozialer Hinsicht gefördert.

Weiterhin wird durch die praktischen Umsetzung die zeichnerische Fähigkeit vertieft und das Collagieren teilweise sogar neu erlernt. Selbstständiges Erproben bietet den SchülerInnen die Möglichkeit des eigenständigen Ertastens individueller Fähigkeiten.

2.1.2 Ziel der Einheit 1

Folgende wesentliche Ziele wurden verfolgt:

- Collagieren/ erleichtert den Arbeitsprozess. Eine zu starke gestalterische Einschränkung wird hierdurch vermieden.
- Als Ziel der Einheit sehe ich mein Vorhaben, dass jede/r SchülerIn Bewusstseinserweiterung durch den Input bisheriger unbekannter Landschaftstypen (Körperlandschaft/ Wohnlandschaft) erlangt.
- Die SchülerInnen sollen sich mit den verschiedenen Typen auseinandersetzen und sich für die Landschaft entscheiden, welche sie bevorzugen. Der Grund für die Vorliebe zu dem erwählten Landschaftstyp muss begründet werden. Dabei soll das Einfühlungsvermögen der SchülerInnen im Hinblick auf ihre Wahrnehmung ihrer Umwelt geschult werden.
- Auch muss die Klasse das perspektivische Darstellen der Wirklichkeit auf einem zweidimensionalem Grund (Zeichenblatt) erlernen.
- Ein weiteres Ziel verlangt von allen Lernenden eine praktische Arbeit, in der sie die erlernten Techniken vorweisen. Die Möglichkeit, zwischen den zwei Techniken (Zeichnen/ Collagieren) erleichtert die praktische Durchführung.

2.1.3 Methodik Einheit 1

Da ich noch keine Erfahrung als Lehrkraft gesammelt habe und mir die Klasse mit ihren sozialen Eigenschaften nicht bekannt ist und ich sie aufgrund dessen nicht einzuschätzen weiß, wähle ich die Form des Frontalunterrichts für den theoretischen Teil der ersten Unterrichtseinheit.

Durch diese Sozialform ist jeder einzelne Schüler/ einzelne Schülerin sowie die Lehrkraft/ Praktikantin in das Gespräch involviert.

Nach der Einführung in die erste Einheit, welche sich auf den Lehrplan stützt, folgt in der zweiten Phase der Unterrichtseinheit das praktische Arbeiten. Dieses ermöglicht den SchülerInnen ihre ästhetischen Kompetenzen zu erweitern und sich mit dem erlernten Stoff zu identifizieren und ihn individuell umzusetzen.

2.2 Unterrichtseinheit 2

2.2.1 Unterrichtsgegenstand

Landschaft bildet weiterhin das Überthema. Um den SchülerInnen eine außergewöhnliche Methodik zu ermöglichen ist es ihre Aufgabe eine gemeinschaftliche Arbeit mit dem Werkstoff Holz zu gestalten.

Die Betrachtungsgegenstände Landschaft, Selbstfindung und Gemeinschaftsprojekt ergaben folgende Assoziation:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.2 Unterrichtsablauf

In der ersten Phase der Unterrichtseinheit 2

Den Lernenden wird der Künstler „James Rizzi“ und seine Kunst mit ihren Gestaltungskriterien vorgestellt. Erarbeitete Kriterien sollen auf vorgesägten Sperrholzplatten angewandt werden. Durch individuelles Gestalten entstehen Bestandteile einer Stadt (Hochhaus/Telefonzelle/ Bank…..) gestalten.

Bewertungsgegenstand ist die Umsetzung der Gestaltungskriterien Rizzis.

In der zweiten Phase der Unterrichtseinheit 2

Mit der Fertigstellung des eigenen Objektes in der ersten Phase zeigt sich, dass fast alle SchülerInnen ein Haus gestalten. Erst auf meinen Verweis, dass auch andere Objekte Bestandteil einer Stadt sind entstehen Telefonzelle, Mond, Schild…, sodass in der zweiten Phase die verschiedenen Objekte auf einer großen Holzplatte zu einer Stadtlandschaft angeordnet werden können.

Gemeinsames Diskutieren, Abwägen, Anordnen, Umlegen, Kritisieren und Äußern lässt eine Stadtlandschaft entstehen in der sich die ganze Klasse widerspiegelt.

2.2.3 Ziel der Einheit 2

Das Ziel der Unterrichtseinheit ist die Präsentation eines Künstlers aus der Gegenwart und der seiner künstlerischen Arbeiten. Hier fällt bewusst die Auswahl auf James Rizzi und seine bildhaften Objekte, da dieser mit seinen Interessen und mit der Technik seiner Werke viele Anknüpfungspunkte in der Alltagswelt der SchülerInnen bietet.

Die Konfrontation mit dem Künstler soll eigenes ästhetisches Denken herstellen und ausbilden. Auch ist die Auseinandersetzung mit Kunstwerken wichtig für die Förderung der Akzeptanz und der Toleranz gegenüber Fremdem. Die Annäherung und der Umgang mit Kunstwerken des Künstlers erfolgt im Rahmen praktisch- reflektierter Arbeit.

Die praktische Klassenarbeit ermöglicht einen Einblick in die sozialen Fähigkeiten der Schüler und bietet Ansatzpunkte diese zu erweitern. Hierbei wird die Fähigkeit geschult Probleme zu lösen und diese Lösungswege auf andere Situationen zu projizieren.

2.2.4 Methodik Einheit 2

Wie in der Unterrichtseinheit 1 ist hier der Lehrervortrag für den theoretischen Teil der geeignetste. In dieser Einheit sind Gruppengespräche und Schülerzentriertes Lehren beinhaltet.

Zur Sensibilisierung für die bevorstehende Unterrichtseinheit werden in der Form des Frontalunterrichts Impulse gegeben.

Die Methode der praktischen Klassenarbeit ist für die Zeit des ersten Praktikums eine große Herausforderung. Rückblickend halte ich fest:

„eine der umfangreichsten und für den reibungslosen Unterrichtsverlauf wichtigsten Aufgaben ist die Wahrung des Überblicks“.

Das Vorhaben die allgemein als schwach geltenden sozialen Kompetenzen der Hauptschüler zu erweitern berechtigt jedoch die Anwendung der gemeinschaftlichen Klassenarbeit.

3 Detaildarstellung gehaltener Stunden

3.1 Hospitation als Einstieg

Da ich seit meinem Dasein als Schülerin keine Schule mehr besucht habe, halte ich es für sinnvoll in der ersten Praktikumswoche ausschließlich zu hospitieren. Zwar kann ich mich noch sehr genau an meine letzten Schuljahre erinnern, jedoch sehe ich diese Zeit aus der Perspektive eines Schülers und nicht einer Lehrperson. Den zu vollbringenden Perspektivenwechsel kann ich mir nur schwer vorstellen:

- Wie reagiere ich, wenn ein/e Schüler/in frech ist?
- Was soll ich tun, wenn mich jemand etwas fragt, worauf ich keine Antwort habe?
- Wie drücke ich mich in bestimmten Situationen aus?
- Wie verhalte ich mich autonom?
- Wie gestalte ich den Unterricht?
- ….

Um mir die Perspektive des Lehrers vor Augen zu führen gehe ich zur Hospitation mit meinem Mentor in die Klasse, welche ich zukünftig werde.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.2 Gehaltene Stunden der Unterrichtseinheit 1

3.2.1 Erste Stunde der Unterrichtseinheit 1

- Übersicht

Zu Beginn stelle ich mich nochmals vor, kläre Formalitäten: Namensschilder, Klassenliste, Sitzplan.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abschließend zu dieser Stunde sammele ich alle Skizzen der Landschaften, die schriftlichen Aufgaben und die letzte gemeinsam behandelte Aufgabe (die Technik betreffend) ein.

- Reflexion und Auswertung der ersten Unterrichtsstunde:

Um mir die Klasse und ihre Fähigkeiten zu verinnerlichen, werte ich die eingesammelten Arbeiten aus. Dabei ist festzustellen, dass 90 % der SchülerInnen eine Berglandschaft als Zeichenobjekt wählen. Diese sehen sich zudem noch verblüffend ähnlich.

Als bereits bekannte Techniken werden: Wasserfarbe, Wachsmalen und Zeichnen aufgeführt. Um ein noch genaueres Ergebnis zu erhalten gestalte ich Arbeitsblatt, welches der Klasse ermöglicht, zwischen aufgeführten Techniken zu wählen.

Da ich mir nur schwer vorstellen kann, dass eine Klasse in neun Schuljahren nur drei verschiedene Techniken erlernt haben soll, erscheint mir diese Vorgehensweise als Notwendigkeit. Vielleicht sind ihnen andere Methoden namentlich entfallen oder es gibt einen anderen Grund für dieses Ergebnis.

[...]

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten

Details

Titel
Kunstunterricht in einer 9. Klasse, Hauptschule. Praktikumsbericht als Lehrkraft
Untertitel
Themen: Selbstfindung und Individualität durch Vermittlung verschiedener Landschaftstypen / Praktische Umsetzung von Perspektive / Modell zu einer praktischen Werkarbeit mit Holz
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Veranstaltung
Kunst
Autor
Jahr
2006
Seiten
58
Katalognummer
V76291
ISBN (eBook)
9783638805254
Dateigröße
10383 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Selbstfindung, Individuenentfaltung, Vermittlung, Landschaftstypen/, Vermittlung, Fähigkeiten, Umsetzung, Perspektive/, Unterrichtsmodelle, Klassenarbeit, Werkstoff, Holz, Kunst
Arbeit zitieren
Mehdia Guergouri (Autor), 2006, Kunstunterricht in einer 9. Klasse, Hauptschule. Praktikumsbericht als Lehrkraft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76291

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