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Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ein effizienter Beitrag zur Schulung der Medienkompetenz?

Title: Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ein effizienter Beitrag zur Schulung der Medienkompetenz?

Seminar Paper , 2006 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Florian Reifenrath (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Videoprojekte mit Kindern und Jugendlichen – inwiefern kann dieser Ansatz der reflexiv-praktischen Medienpädagogik dazu beitragen, die Medienkompetenz Heranwachsender zu schulen?
In der vorliegenden Arbeit sollen zunächst, unter anderem unter Berufung auf Bernd Schorb, drei wesentliche Schwerpunkte der Medienpädagogik vorgestellt werden.
Dabei handelt es sich um die normative, die funktionale und schließlich um die eingangs erwähnte reflexiv-praktische Medienpädagogik.
Im Anschluss wird eine nähere Definition des Begriffs „Medienkompetenz“ gegeben, ehe dann auch auf die Kritik an der Medienpädagogik eingegangen wird.
Anhand von Beispielen aus dem regulären Schulalltag, sowie aus der Bielefelder Laborschule und aus der Clipper-Medienwerkstatt in Düsseldorf soll danach die Praxis der Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen näher vorgestellt werden.
Abschließend ist dann vorgesehen, die Frage nach der Effizienz von Videoprojekten im Hinblick auf die Schulung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen möglichst präzise zu beantworten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Medienpädagogik – Versuch einer Definition

2.1. Normative Medienpädagogik

2.2. Funktionale Medienpädagogik

2.3. Reflexiv-praktische Medienpädagogik

2.4. Ziele der Medienpädagogik - Medienkompetenz

3.Kritik an der Medienpädagogik

3.1. Professionalisierungsdebatte in der Medienpädagogik

3.2. Kritik an der schulischen Medienpädagogik

4. Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen – Anwendungsgebiete

4.1. Videoproduktionen im Schulunterricht – Erfahrungen

4.2. Videoprojekt der Laborschule Bielefeld – Filmproduktion mit Kindern

4.3. Die Clipper-Medienwerkstatt in Düsseldorf

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Videoprojekte mit Kindern und Jugendlichen als Ansatz der reflexiv-praktischen Medienpädagogik dazu beitragen können, die Medienkompetenz Heranwachsender effektiv zu schulen und zu fördern.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionen der Medienpädagogik
  • Kritische Auseinandersetzung mit medienpädagogischen Ansätzen und ihrer Professionalisierung
  • Analyse praktischer Anwendungsfelder von Videoarbeit im schulischen Kontext
  • Evaluation außerschulischer Modellprojekte wie der Clipper-Medienwerkstatt
  • Diskussion der Wirksamkeit von Videoarbeit als Instrument zur Medienkompetenzförderung

Auszug aus dem Buch

4.2. Videoprojekt der Laborschule Bielefeld – Filmproduktion mit Kindern

Das im Folgenden vorzustellende Projekt wurde im Jahre 1979 an der Laborschule in Bielefeld durchgeführt. Eine Laborschule – was versteht man unter diesem Begriff? Schülerinnen und Schüler vom Vorschulalter bis zur 10.Klasse werden hier in vier Blöcken unterrichtet. Zu Block I gehören die Kinder im Vorschulalter, sowie der Jahrgangstufen 1 und 2. Block II umfasst die Klassen 3 und 4, Block III die Jahrgänge 5 und 6, Block IV schließlich das 7.-10. Schuljahr. Zu den Besonderheiten der Laborschule gehört die Tatsache, dass die innerhalb der einzelnen Blöcke gebildeten Stammgruppen jeweils überwiegend in einem Großraum unterrichtet werden und nur vereinzelt etwa auf Sprachlabore oder Ruheräume ausgewichen wird. Zudem stehen Discoecken, Filmräume, frei verfügbare Sporthallen oder Küchen bereit. Darüber hinaus wird der Unterricht nicht nur von einem Lehrer durchgeführt. So sind etwa in Block II neben zwei Fachlehrern ein Betreuungslehrer und ein Sozialarbeiter für eine Stammgruppe zuständig.

„Der pädagogische Leitgedanke ist die Erfahrung. Die Dinge sehen, anfassen, spüren, riechen, kurz sinnlich wahrnehmen können, ist der immer wiederkehrende Anspruch der Laborschulpädagogik“ (Haufe/Orbke/Seidenberg, 1982:S.5).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Fragestellung nach der Effizienz von Videoprojekten für die Medienkompetenz und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.

2. Medienpädagogik – Versuch einer Definition: Dieses Kapitel definiert Medienpädagogik über drei Schwerpunkte (normativ, funktional, reflexiv-praktisch) und erläutert den zentralen Begriff der Medienkompetenz.

3.Kritik an der Medienpädagogik: Hier werden die Professionalisierungsdebatte sowie die Defizite der schulischen Medienpädagogik hinsichtlich Verbindlichkeit und Profilbildung kritisch beleuchtet.

4. Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen – Anwendungsgebiete: Das Kapitel untersucht anhand von Schul-Erfahrungen und Praxisbeispielen wie der Laborschule Bielefeld und der Clipper-Medienwerkstatt den Einsatz von Videoarbeit.

5. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert, dass Videoarbeit zwar einen wertvollen Beitrag zur Medienkompetenz leistet, jedoch nicht als alleiniges Allheilmittel betrachtet werden darf.

Schlüsselwörter

Medienpädagogik, Medienkompetenz, Videoarbeit, Videoproduktion, Laborschule Bielefeld, Clipper-Medienwerkstatt, Professionalisierungsdebatte, Medienkritik, Lernmotivation, Kommunikative Kompetenz, Handlungskompetenz, schulische Medienbildung, Jugendkultur, Medienrezeption, Medienhandeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die pädagogische Relevanz und Effizienz von Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen als Mittel zur Schulung von Medienkompetenz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung der Medienpädagogik, die Kritik an bestehenden Strukturen sowie die Untersuchung konkreter Videoprojekte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, präzise zu beantworten, inwiefern Videoarbeit tatsächlich zur Entwicklung von Medienkompetenz bei Heranwachsenden beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung medienpädagogischer Literatur sowie auf die Analyse praktischer Fallbeispiele aus Schule und außerschulischen Medienwerkstätten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Definition von Medienpädagogik, der Kritik an deren schulischer Umsetzung und der Vorstellung spezifischer Praxisbeispiele der Videoarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Medienkompetenz, reflexiv-praktische Medienpädagogik, Videoproduktion und Medienhandeln charakterisiert.

Inwiefern unterscheidet sich die Videoarbeit an der Laborschule Bielefeld von der Clipper-Medienwerkstatt?

Während die Laborschule eingebettet in den schulischen Rahmen operiert, bietet die Clipper-Medienwerkstatt als außerschulisches Projekt mehr Freiwilligkeit, Zeit und oft bessere technische Ressourcen, was andere Lernimpulse ermöglicht.

Warum wird die schulische Medienpädagogik in der Arbeit kritisiert?

Die Autorin/der Autor kritisiert, dass schulische Medienpädagogik oft unverbindlich, unsystematisch und in den Lehrplänen nur ungenau verankert ist, was den Lernerfolg mindern kann.

Wird Videoarbeit als „Allheilmittel“ für die Medienpädagogik angesehen?

Nein, das Fazit betont ausdrücklich, dass Videoarbeit zwar einen wichtigen, aber nur einen Teilbereich der Medienwelt abdeckt und daher nicht als alleinige Lösung für den Erwerb von Medienkompetenz gelten darf.

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Details

Title
Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ein effizienter Beitrag zur Schulung der Medienkompetenz?
College
Ruhr-University of Bochum  (Institut für Pädagogik)
Course
Proseminar „Sozialisation und Medien im Jugendalter“, Sommersemester 2006
Grade
1,3
Author
Florian Reifenrath (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V76370
ISBN (eBook)
9783638817172
ISBN (Book)
9783638818186
Language
German
Tags
Videoarbeit Kindern Jugendlichen Beitrag Schulung Medienkompetenz Proseminar Medien Jugendalter“ Sommersemester
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Reifenrath (Author), 2006, Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ein effizienter Beitrag zur Schulung der Medienkompetenz?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76370
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