Es ist so ziemlich egal, was man hören möchte, ob Live-Reportagen von Fussballspielen, Nachrichten oder die eigene Lieblingsmusik, das Internet bietet heute enorm viele Radiosendungen, die bequem vom eigenen Computer aus empfangen werden können.
In der vorliegenden Arbeit werde ich zuerst einige Begriffe klären, den Unterschied von Rundfunk und Internet aufzeigen und auf die Geschichte und Bedeutung des Internets näher eingehen. Dann erkläre ich, wie das Internetradio funktioniert, welche Player und Übertragungswege und –techniken es gibt und was man grundsätzlich braucht, um Internetradio hören zu können. Schliesslich gehe ich auf die Server ein und wie man selber Internetradio aufnehmen und senden kann. Dann folgen einige nationale und internationale Beispiele.
Im Schlusswort zeige ich in einem Fazit die Vorteile, Nachteile und Zukunftsaussichten des Internetradios aus meiner Sicht auf.
Inhaltsverzeichnis
1. Begriffe und Definitionen
2. Rundfunk versus Internet
2.1 Rundfunk
2.2 Internet
3. Geschichte
4. Bedeutung des Internets
4.1 Musik im Internet
5. Technik
5.1 RealPlayer
5.2 Windows Media Player
5.3 Winamp
5.4 Quicktime
5.5 Surfmusik 3.0
6. Übertragungstechniken
6.1 Fernsehkabelnetze beziehungsweise Kabelmodems
6.2 DSL/ADSL
6.3 Satelliten
6.4 ATM - Asynchroner Transfer Modus
6.5 DVB - Digital Video Broadcasting
6.6 Stromnetze
7. Was braucht man, um Internetradio zu hören?
7.1 Qualität
8. Server für Internetradio
8.1 Live365
8.2 Nicecast
9. Kosten der Server
10. Internetradio aufnehmen
10.1 Total Recorder
10.2 Messer
10.3 Aufnehmen mit einem gewöhnlichen Audiorecorder
10.4 WM Recorder
10.5 ASF Recorder
10.6 Streamripper
10.7 Shoutcast Streams
10.7.1 StreamWeaver
10.7.2 RipCast
10.8 onlineTV
11. Internetradio senden
11.1 Flatcast
11.2 Streamer p2p
11.3 MP3 Stream von Shoutcast
11.4 Real Audio
12. Beispielsender
13. Schweizer Radiosender
13.1 Radiostationen suchen
13.1.1 Schweiz
13.2.2 International
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit untersucht das Medium Internetradio, beleuchtet seine historische Entwicklung, technische Voraussetzungen sowie Möglichkeiten für Nutzer und Anbieter. Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über das Phänomen zu geben, von der Funktionsweise über die Aufnahme von Streams bis hin zum eigenen Sendebetrieb.
- Vergleich von klassischem Rundfunk und Internet
- Technische Grundlagen und Übertragungstechniken
- Software für Empfang, Aufnahme und Sendung
- Personalisierung und kollaborative Filter im Internet
- Rechtliche Herausforderungen und Zukunftsaussichten
Auszug aus dem Buch
4. Bedeutung des Internets
Das Internet zeichnet sich durch eine Zusammensetzung vieler unabhängiger lokaler Netzwerke aus, die unterschiedliche Computer und Übertragungsmedien benutzen.
Es ist eine neue Art der Kommunikationsplattform, da es Individual- und Massenkommunikation in einem darstellt. Die zunehmende Personalisierung des Internets lockt neue Nutzer an. Es ist erstmals möglich, einer Massenanfertigung Individualität zu verleihen.
Die Zahlungsbereitschaft für ein bestimmtes Medium ergibt sich ja aus der individuell unterschiedlichen Höhe des Nutzens. Und um auf dies einzugehen, können Unternehmen auf ein Prinzip der Produktgestaltung oder –differenzierung, genannt Versioning, zurückgreifen.
Dabei sollen Informationsprodukte nach den Dimensionen Zeit, Quantität oder Qualität unterschieden werden. Indem Anbieter nicht alles ins Netz stellen und Interessenten gegen Bezahlung vertiefte und aufwendiger gestaltete Informationen in einem Abonnement erhalten, können höhere Gewinne erzielt werden und die Nutzer werden nicht mit Informationen überflutet. Viele Medienunternehmen haben damit bereits begonnen. So kann man zum Beispiel beim Errichten einer neuen E-Mail-Adresse manchmal ankreuzen, was für Themen einen interessieren und dann bekommt man individuell zugeschnittene Informationen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Begriffe und Definitionen: Erläuterung der zentralen technischen Fachtermini im Kontext des Online-Rundfunks.
2. Rundfunk versus Internet: Gegenüberstellung der Funktionsweisen von klassischem drahtlosen Rundfunk und dezentralen Computernetzwerken.
3. Geschichte: Skizzierung der Entwicklung des Internetradios von den ersten Anfängen in den 1990er Jahren bis zur heutigen Verbreitung.
4. Bedeutung des Internets: Analyse der Rolle des Internets als personalisierbare Kommunikationsplattform und Werbemedium.
5. Technik: Übersicht der notwendigen Softwarelösungen für den Empfang von Internet-Radiostreams.
6. Übertragungstechniken: Untersuchung verschiedener Infrastrukturen wie Kabelnetze, DSL und Satelliten für den Datentransfer.
7. Was braucht man, um Internetradio zu hören?: Zusammenstellung der Hardware- und Verbindungsgrundlagen für Hörer.
8. Server für Internetradio: Vorstellung von Hosting-Optionen und Plattformen für den Sendebetrieb.
9. Kosten der Server: Diskussion über die wirtschaftlichen Aspekte des Datenverkehrs und der Finanzierung.
10. Internetradio aufnehmen: Vergleich verschiedener Tools und Methoden zum Mitschneiden von Audiostreams.
11. Internetradio senden: Darstellung technischer Lösungswege, um ein eigenes Programm zu realisieren.
12. Beispielsender: Vorstellung ausgewählter nationaler und internationaler Radioangebote im Netz.
13. Schweizer Radiosender: Einblick in die spezifische Radiolandschaft der Schweiz und Suchmöglichkeiten.
Schlüsselwörter
Internetradio, Rundfunk, Streaming, Webcasting, Digitalradio, Server, Audiorecorder, Bandbreite, Personalisierung, Live365, Shoutcast, MP3, Datenübertragung, Peer-to-Peer, Medienökonomie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in das Medium Internetradio, wobei sowohl die technische Seite als auch die ökonomische Bedeutung und die praktischen Möglichkeiten für Anwender beleuchtet werden.
Welche Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Internets, den verschiedenen Übertragungstechniken, Software-Tools für Empfang und Aufnahme sowie Strategien für das eigene Senden.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, dem Leser das Phänomen Internetradio verständlich zu machen und eine praxisnahe Orientierung in der Vielfalt der technischen Möglichkeiten zu bieten.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine deskriptive Arbeit, die auf Literatur- und Internetrecherchen basiert, um den Status quo des Online-Radios im Jahr 2004 zu erfassen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, die Beschreibung von Streaming-Software, eine Analyse der Server-Infrastruktur sowie Anleitungen zum Senden und Aufnehmen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?
Zentrale Begriffe sind Internetradio, Streaming, Personalisierung des Konsums, Bandbreite und die rechtliche Abgrenzung zum klassischen Rundfunk.
Wie unterscheidet sich Internetradio technisch vom klassischen Rundfunk?
Während klassischer Rundfunk elektromagnetische Wellen nutzt, erfolgt die Verbreitung im Internet über paketbasierte Computernetzwerke mittels Kommunikationsprotokollen wie TCP/IP.
Welche Rolle spielt die Personalisierung im Internetradio?
Personalisierung ermöglicht es, Inhalte exakt auf Nutzerpräferenzen zuzuschneiden, unterstützt durch Mechanismen wie kollaborative Filter, die individuell angepasste Programmangebote generieren.
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- Eva Scheller-Bötschi (Author), 2004, Internetradio - Echte Alternative oder echte Flops?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76500